DEP0035411DA - Endloses Kraftband zur Verwendung als Treibriemen oder Förderband - Google Patents

Endloses Kraftband zur Verwendung als Treibriemen oder Förderband

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DEP0035411DA
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Germany
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belt
wound
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conveyor
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Expired
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English (en)
Inventor
Arnold Heidenheim Cohnen
Wilhelm Giengen/Brenz Junginger
Original Assignee
Margarete Steiff GmbH, Giengen/Brenz
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Description

Es ist ein zur Verwendung als Treibriemen oder Förderband in Betracht kommendes endloses Kraftband bekannt, bei dem ein schmales Textilband nach einer Schraubenlinie aufgewickelt ist, wobei die Bandkanten durch eine fortlaufende gleichfalls schraubenförmige Naht verbunden sind. Bei diesem bekannten Band ist es erforderlich, die Bandenden schräg zuzuschneiden, damit das vollständige Kraftband an jeder Stelle die gleiche Breite aufweist.
Dieses an sich bekannte schraubenartige Aufwickeln wird auch bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Kraftband verwendet, bei dem das Neue darin gesehen wird, dass die einzelne Lage aus einem Faden, einer Schnur oder einem schmalen Band gewickelt ist, wobei die Windungen durch Tränkung oder Einbettung in einen biegsamen Stoff wie Kunstharz zusammengehalten sind.
Die Erfindung bietet den Vorteil, dass nunmehr zur Herstellung von endlosen Kraftbändern jeder genügend reissfeste Faden, Schnur und auch dünne schmale Textilbänder verwendet werden können. Infolge der Schmalheit des verwendeten Aufwickelmittels fällt das Zuspitzen der Enden ebenso fort, wie die Verbindung der einzelnen Windungen durch eine besondere Naht.
Wird an Stelle eines im Querschnitt runden oder eckigen Aufwickelmittels ein schmales dünnes Band verwendet, dann kann ein derartiges Band derart aufgewickelt werden, dass es sich fortlaufend seitlich überlappt. Durch die Tränkung und Einbettung in einen biegsamen Stoff wird eine guthaftende Bandoberfläche erreicht, ausserdem ein wirksamer Schutz der Aufwickelmittel gegenüber Abnützung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens schematisch dargestellt.
Figur 1 zeigt einen schraubenartig aufgewickelten Faden, der noch nicht getränkt oder eingebettet ist.
Figur 2 stellt einen in grösserem Masstab gezeichneten Querschnitt durch das fertige Kraftband dar.
Ein Faden oder eine Schnur 1 wird in der aus Figur 1 ersichtlichen Weise nach einer Schraubenlinie aufgewickelt, so dass sich eine Reihe von nebeneinanderliegenden Windungen ergibt. Es sei hier gleich erwähnt, dass auch in fortlaufender Weise zwei oder mehr Lagen von Fadenwindungen übereinander gewickelt werden können.
Die gewickelte Lage oder Lagen werden mit einem biegsamen Mittel getränkt, wodurch die einzelnen Windungen durch Klebung fest zusammengehalten werden. Zweckmässig wird die Tränkung solange fortgesetzt, dass die einzelne Lage in den biegsamen Stoff vollkommen eingebettet ist.
Als biegsamer Stoff kommt beispielsweise ein Kunstharz in Frage. Abgesehen von der Tränkung kann das Kunstharz noch zusätzlich aufgetragen werden, so dass es eine die Windungen allseitig und vollständig umgebende Hülle 2 bildet.

Claims (2)

1) Endloses Kraftband zur Verwendung als Treibriemen oder Förderband mit einer oder mehreren Lagen, die aus einem nach einer Schraubenlinie aufgewickelten Band bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelne Lage aus einem Faden, einer Schnur oder einem Band gewickelt ist, wobei die Lage durch Tränkung und Einbettung in einen biegsamen Stoff, wie Kunstharz, zusammengehalten ist.
2) Endloses Kraftband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein dünnes Band sich seitlich überlappend aufgewickelt ist.

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