DEP0035407DA - - Google Patents
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Description
ρ 35 *0? TO/80aD
Betonkdrparschalmag mit auswechselbaren Bodenstiicken
Die Deutsche Reichs bairn, beschafft ζ Zt Eisenbahnschwellen aus
vorgespanntem Beton mit einer Schienenbefestigung, wie sie in
Abb Λ dargestallt ist. Die Auflagereisen (a) und die gerillten
Holzdübel (b) Missen vor dem Betonleren bereits In die Schalung
eingebracht und gut befestigt werden· Dies geschieht am besten
durch Verschraubung, Bei den Auflagereisen (a) werden die
Schrauben (c) von unten he? durch die Schalung (d) eingeführt,
wobei die Schraubenmutter (e) dann später Im Betonkörper bleibt»
Bei den Holzdübeln erfolgt die Verschraubung zweckmäßig iron
oben her mit langen Schrauben (f ), Beim Gebrauch von Einzelschalungen,
die zum Verdichten des freien %tons auf Rütteltische
gesetzt und dann welterbenegt werden, hat sich diese
Verschraubungsart gut bewährt* Beim Gebrauch von langen Spann-»
betten jedoch, bei welchen der Beton mit Hilfe von sog.
Straßenfertigern verdichtet ilrd« 1st es notwendig, daß die
Schalung möglichst fest mit dem Boden des Spannbettes verbunden wird. Ein Wegnehmen der Schalung ψ on ihrem festen Lagerplatz
1st unswedbaäBig· Während die Befestigung des Holzdübels (b)
auch hier keine Sehroierigkeitea bereitet, ist dl© Befestigung
der Auflagereisen (a) ein Problem· Der Bau besonderer Tunnel
unter dem Spannbett, in welche dann jeweils ein Mann zum Einbringen und Wegnehmen der Schrauben (c) kriechen müßte, ist
eine kostspielige und lästige Angelegenheit·
Sie kann dadurch vermieden «erden« and dies ist das lesen der
Erfindung« daß der Schalungsboden in der Sehienenbefestit_7ing3-sone
ausgeschnitten und dann jeweils durch eine auswechselbare,
got passende Platte ersetst wird (Abb 2). An dieser auswechselbaren
Platte (g) können in einem einfachen, leicht zu handhabenden Arbeitsgang die Auf lagereisen (a) sorgfältig aufgeschraubt
werden* Die lippen (h), auf welche die Auflagereisen (a) gesetzt
«erden« müssen sehr genau sitzen* An der kleinen Platte
(g) ist dies leichter herzustellen als auf den Boden einer
großen Schalung· Um die Spurweite stets genau zu erhalten und
um eine Winkelabaieichung ma. vermeiden« ordnet man an der Platte
Cg) zweckmäßig auf der Unterseite eine besonders sorgfältig
gearbeitete Rippe (1) an« die beim Einlegen der Platte in die Schalung in eine ebenfalls sorgfältig gearbeitete Ausnehmung
(Ic) greift, wobei darauf zu achten 1st« daß die den Schwellenenden zugekehrten Seiten sich berühren· Die Dübel brauchen
nicht mit derselben Genauigkeit zu sitzen· Mit Hilfe der langen
Dübelsoiirauban (f) werden nicht bloß die Dübel auf der Platte
Cg) festgehalten» sondern auch diese noch, mit der gesamten
Schalung rütteisichor verspannt. Vor der übertragung der Armierungskrafte
auf den Beton Herden die langen Dübelschrauben (f)
herausgenomiuen· Die elastische Verkürzung kann nun arischen den
beiden Schienenbefesti^ungsstellen ungehindert stattfinden, oie
beträgt maxi,ml ca 1/2 mm. Die eingelegten Platten (g) haben
genügend Spielraum« Beim Herausnehmen der Betonschwellen aus
der Schalung haftet die Platte (g) noch an der Schwelle· Sie isird später erst gelöst unter vorheriger fegnahiie der Schrauben
Genauso wie bei dem beschriebenen Beispiel der Fisenbahnscbssell©
kann auch bei anderen vorgespannten oder schlaff amtierten
Betonteilen vorgegangen werden» die in festen schalungen hergestellt
werden, scion dies® aus Stahl, Hols oder Beton« und bei
denen an der den Schalungsboden zugekehrten Seite bestimmte
feile einzubetonieren sind»
Claims (3)
1) Schalung für Betonkörper dadurch gekeanseichnet* daß Flächenstücke
'des Schaluagsboderis auswechselbar angeordnet sind und
als Teile für &ich gehandhabt werden können» indem sie zunächst
sait den an ihr lösbar befestigten, einzubetonierenden Gegenständen in die Schalung passend eingesetzt werden und
dann beim Eerausnahraen des erhärteten Betonkörpers aus der
unbeweglichen Gesamtschalung raitgeoDim^n werden, um schließlich in einem späteren Arbeitsgang erst vom Betonkörper durch
Lösen der Befestigungsmittel su den nunmehr fest einbetonierten
(Segenständen getrennt zu werden·
2) Schalung nach Anspruch I)1 dadurch gekennzeichnet, daß die
auswechselbaren SchaluBgsbodenstück© durch Anbringen besonderer Hippen oder Stifte beim Einsetzen in die Gesantschalung
in ihrer lage genau fixiert werden können·
3) Schalung nach Anspruch t) und 2)t dadurch gekennzeichnet, daß
das auswechselbare Salialungsstück geeemiber der festen
Schalung kleine Spielräume enthält, um« im Falle vorgespannter
Betonteile, bei der elastischen Terkürsung im Augenblick
Übertragang der Armierunsskrifte auf öen Betonkörper, nit-
zu können und gefährliche Kraftstauungen an den einbetonierten Gegenstanden, zu vermeiden..
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