DEP0034633DA - Andrehvorrichtung für Brennkraftmaschinen - Google Patents
Andrehvorrichtung für BrennkraftmaschinenInfo
- Publication number
- DEP0034633DA DEP0034633DA DEP0034633DA DE P0034633D A DEP0034633D A DE P0034633DA DE P0034633D A DEP0034633D A DE P0034633DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- starter
- lever
- wheel
- internal combustion
- combustion engines
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 title claims description 4
- 239000007858 starting material Substances 0.000 claims description 36
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 6
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 6
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000009931 harmful effect Effects 0.000 description 2
- 230000001627 detrimental effect Effects 0.000 description 1
- 239000004519 grease Substances 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
Description
Nürnberg, den 14«Februar 1949
Biadel Motoren Gr.m.b»H, «Immenstadt/Ärigäu.Sonthofenergtrasse Starter¥orrichtung für Brennkraftmaschinen
Besofareibmig;
Die Erfindung bezieht sich auf eine ^tariervorrichtung tait freilauf zum Inwerfen von Brennkraftmaschinen insbeeondere
Fahrz^ugmotoren, vornehmlich Kraftradmotoren-
Solche Starterrorrichtungen müssen sich selbsttätig ausschalten, wenn die Welle des angeworfenen Motors rascher
umzulaufen beginnt als die Starteri?elle· Aus diesem Grunde sind die Torrichtungen mit einem Freilauf ¥ersehen« Bisher
finden in der Segel klinkenartige Eatscheneinriohtungeas Terhältnismässig umständliche und teuere Mittel, 7er»
Ia ereignet sieh non erfahrungsgemäss häufig, dass der lebel, mit welchem die Starterfforrientung betätigt wirds
beim Mmieifen des Motaa zurückschlägt. Dabei kommt es oft sn. Bsseliädigungea der Bauteile f insbesoiaders der Zahnräder
Ststrter^orrichinmg^ denn die beim Backschlag frei wer- # zifmlich grease Eraft v^irkt sich in der Indstellung
öse 8tarterh@b@ls schlagartig aas«
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, sine Startervorrichtung mit Freilauf zu schaffen, welche sich
durcn bauliche Einfachheit und zuverlässige "Jirkung auszeichne^ Sie ist aber auch darauf gerichtet, gegen Beecü digungen
der Starterteile beim Zurückschlagen des Starterhebels Vorsorge zu treffen, mithin die Wucht der beim Hiiei:—
schlag entgegengesetzt drehenden Teile,insbesondere der Schwungmasse,nicht aijscnädlicher Auswirkung gelangen zu
lassen.
Irfindungsgemäss ist diese Aufgabe dadurch lösbar, dass der Eraftschluss zwischen Starterrad und Starterwelle durcn
in der Kupplungslage teils in das Ersteres teils in die Letzte-re eingreifende Mitnehmer, vorzugsweise in G-estalt von
Stahlkugeln, bewirkt ist, welche in winkelig zum zugehörigen Durchmesser »erlaufenden Ausnehmungen der Starterwelle
gegen Federwirkung bewegbar sind. Es braucht also der freilauf nur aus ein paar Stahlkugeln und einigen Schrauben-Bruekfedern
zu bestehen, wobei die lagerlöcher, welche in der ^eIIe für die Kugeln und die Federn vorgesehen sind,
niöht radial sondern winkelig zum zugehörigen Badias verlaufen.
Damit erschöpft sich aber die Erfindung nicht. Diese ist vielmehr noch dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer,
also die Stahlkugelnf durch ein vom zurückschla» Starterhebel beeinflussbares Hilfsglied in ihre Ent-
ktipplungslage bewegbar sind, sodass also der Kraftschluss zwischen Starterrad und StarterTjelle selbsttätig gelöst
wird, bevor die beim Zurückschlagen des Starterhebels möglichen, schädlichen Wirkungen einsutreten vermögen«
Vorzugsweise ist die -Ausbildung so getroffen, dass die Stahlkugeln über das Starterrad in Achsrichtung etwas
¥orragen und in eine neben diesem Rad auf der 1^eIIe drehbar angeordnete Scheibe eingreifen, die einen in den Bewegungsbereich
des zurückschlagenden Starterhebels einjagenden Anschlag besitzt. Diese Drehscheibe ist zueck«
voll derart eingestellt, dass der zurückschlagende Starterhebel kurz vor Erreichen seiner Endstellung sie durch
iuftreffen auf ihren Anschlag in Tätigkeit setzt» Sine geringe Drehung dieser Scheibe genügt bereits, um die
Mitnehmerkügeln in ihre Bohrungen hineinzudrängen, mithin die kr>aftschlüssige Verbindung zwischen Starterrad und
Starteriselle zu beenden» Is laufen also diese beiden feile leer gegeneinander um, bevor die Wucht der entgegen
gesetzt drehenden Teile beim Rückschlag des Starteräßbels sich nachteilig auswirken kann. Infolgedessen verpufft
die Wucht dieser Teile, namentlich der Schwungmasse, schadlos»
Die Erfindung ist auf der Zeichnung an einem Aus-
führungsbeispiel veranschaulicht« Ss zeigt
Figel eine Seitenansicht einer aus Welle und Rad
bestehenden Starterrorrichtung Fig«2 einen Längsschnitt dazu»
Die Starterwelle a, deren Drehbewegung auf die '^ des anzuwerfenden Motors übertragen wird, Yard in beliebiger
Weise, z.B. mittels eines geeigneten Hebels, über das auf ihr sitzende Had b gedreht« Dieses ist mit mehreren
achsparallelen, ungefähr halbzylindrischen Ausnehmungen c versehen, die in einfacher Weise durch Räumen erzeugt werden
können. In diese Ausnehmungen legen sich in der Kupp®· lungslage, wie auf der Zeichnung dargestellt ist, die als
Mitnehmer dienenden Stahlkugeln d ein, welche in den Bohrangen e der Starterwelle a verschieblich sind und unter
Wirkung der Tedern f stehen.
Wenn sich das Starterrad a im Gegenuhrzeigersinn dreht, &o wird, da die Stahlkugeln d den Kraftschluss herstellen,
die Starterwalle a mitgenommen* Sobald jedoch die Brehaahl ü®3 angeworfenen Motors grosser wird als diejenige der Starter?
orriehtung, also das Starterrad b gegenüber d©r Starterweil® a nacheilt, zwischen beiden mithin eine Bewegung im
Üiirzeigersinn besteht, werden die Kugeln d in die Bohrungen e hineiagedrüekt, wird also der Freilauf wirksam«
Um Schäden durch den zurückschlagenden Starterhebel hiataazuhalten, ist erfindungsgemäss die inwerfTorrichtusg
sit einer Scheibe g pusgeriistet, welche aui der Starteneelle a drenbar ist, ^iese ^cüeibe weist .ausnehmungen h
auf, welctfe nacn Anordnung und Grosse den Ausnehmungen c des Starterrades b entsprechen und die Fortsetzungen der
iusnehmungen c darstellen. In .Ansehung dieser Scheibe ist, wie namentlich Figur 2 zeigt, die Anordnung der Mitnehser»
kugela ά so gewählt, dass diese in Achsrichtung eti?as über 4as Starterrad b vorragen und in die Drehscheibe g eingreifen. Is werden daher die Kugeln d in ihre Bohrungen zurückgedrückt,
wenn di® Drehscheibe g sich im Uhrzeigersinn (siehe Figur 1) zu drehen begiin-t. Diese irehung setzt eina
sobald sie von dem zurückschlagenden Starterhebel heranlasst nird* Zu diesem Zweck ist die Drehscheibe g mit einem
toechlag i versehen, der in den Bewegungsbereich des Star-= terh<sb@!s einragt0 Is wird somitj sobald dieser Hebel di@
"Br&haöhexhQ g in Tätigkeit versetzt, der Kraftschlnss mischen felle a und Bad b gelöst,, Es können also keine Bee©Möigungen
der Bauteile eintreten, mag di@ Büoksehlagsweht der dreheadeE Teile noch so gross sein*
Claims (3)
1) Startern©^richtung mit ?xeila,uf zum Anwerfen ?on Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet,dass der Kraft»
Schluss zwischen Starterrad und Starterielle durch in der lapplungslage teils in das Srstere, teils in die
Letztere eingreifende Mitnehmer, vorzugsweise in Gestalt won. Stahlkugeln, bewirkt ist, welche in winkelig
zum zugehörigen Durchmesser verlaufenden .Ausnehmungen der Starterwelle gegea Federwirkung bewegbar sind«
2) Starterworrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass die Mitnehmer durch ein ?om zurückschlagenden
Starterhebel beeinflussbares Hilfsglied in ihre Sntkapplungslage bewegbar sind*
3) Steuervorrichtung nach insprächen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer über das Starterrad in
Achsrichtung etwas vorragen und in eine neben diesem Bad auf der felle drehbar angeordnete Scheibe eingreifen,
welch© einen in den Beiregungsbereich des zurückschlagenden Starterhebels einragenden inschlag aufweist«
4} Etarter¥orrichtung nach Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehscheibe derart eingestellt ist,
dass der zurückschlagende Starterhebel kurz ?or Irreichea seiner lndst@llung sie durch iuftreffen auf ihren inschlag in Tätigkeit setzte
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60125890T2 (de) | Seilstartvorrichtung | |
| DE1956518A1 (de) | Schubtrieb fuer Andrehmotoren von Brennkraftmaschinen | |
| DEP0034633DA (de) | Andrehvorrichtung für Brennkraftmaschinen | |
| DE807732C (de) | Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE910368C (de) | Elektrischer Schwungmassenanlasser fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE760713C (de) | Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE1088289B (de) | Seilzugandrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen mit Kraftuebertragung durch Reibung | |
| DE581477C (de) | Anwerfvorrichtung | |
| AT101516B (de) | Andrehvorrichtung für Kraftmaschinen. | |
| DE581024C (de) | Anlasser fuer Brennkraftmaschinen | |
| AT204906B (de) | Antriebsvorrichtung mit eingebautem Tretkurbelantrieb für Motorfahrräder | |
| DE738877C (de) | Verfahren zum Anlassen von Brennkraftmaschinen, insbesondere solchen fuer Luftfahrzeuge | |
| DE527535C (de) | Getriebe zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine Pendelbewegung fuer den Antrieb von Registrierkassen und Rechenmaschinen | |
| AT124944B (de) | Andrehvorrichtung für Brennkraftmaschinen. | |
| DE324465C (de) | Verbrennungskraftmaschine mit umlaufenden Zylindern und entgegengesetzt sich drehender Kurbelwelle | |
| DE446578C (de) | Anlassvorrichtung fuer Kraftmaschinen | |
| DE551053C (de) | Handandrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE516921C (de) | Handanlasser | |
| DE686813C (de) | Getriebe zum Anlassen von Brennkraftmaschinen von Kraftfahrzeugen | |
| AT87275B (de) | Andrehvorrichtung. | |
| AT115550B (de) | Anlaßvorrichtung für Brennkraftmaschinen. | |
| DE404145C (de) | Vom Sitz aus mittels Hebels und Zahnradsegments zu bedienende Anlassvorrichtung fuer Verbrennungsmotoren von Kraftfahrzeugen | |
| DE732275C (de) | Anlassvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE519581C (de) | Schwungradanlasser fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE501047C (de) | Innenbrennkraftmaschine, insbesondere fuer Luftfahrzeuge |