DEP0034376DA - Vorrichtung zur Erzielung einer unveränderlichen Antriebsenergie für Uhrengangregler - Google Patents
Vorrichtung zur Erzielung einer unveränderlichen Antriebsenergie für UhrengangreglerInfo
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Description
Siemens-Sohuiterbwerke A.G, Erlangen, den 15.2.49
PA/IS ,4.91 0 3 8 16. Feb. 1349
Yorriohtung zur Erzielung einer unveränderlichen Antriebsenergie für Uhrengangregler»
Die Ganggenauigkeit von Uhren hängt wesentlich daton ab9 dass der Gangregler, also das i'endel oder die Unruh© stets einer
gleichen Antriebskraft ausgesetzt ist. Bei den übliohen Oangreglern mit Ankergang ο»dgl« sind die Zähne des Steigrades und die Sohneiden
der Palettenstets so geformt, dass die Schwingung des Gangreg-Isrs immer wieder neu angefacht wird. Die Folge ist, dass die
Sohwingung umso stärker angefacht wird, je grosser die auf das Steigrad wirkende Kraft des Uhrwerkes ist»
Um eine stets gleichbleibende Antriebskraft für den Gangreg-Ier 2u sichern, hat man schon verschiedene Mittel angewendet, so
z.B» den Gewichtsantrieb, der aber keine vollkommene Lösung bringt, weil die Reibung des zwischen Antrii=1J und Gangregler liegenden Getriebes
nicht immer gleich ist. Bin anderes Mittel besteht darin, bei Federwerksuhren die Feder immer auf einer bestimmten Spannung
zu halten, aber auch hier überlagert sich die veränderliche Reibung das Zwisohongetriobose Ferner ist os bekannt in das Gotriobe Icurz
vor dom CJangraglar einen EodorkraftSpoiohor einauschaltOni der . selbsttätig auf gloioher Fedorspannung gehalten wird« Dadurch
wird aber daö Unrengetriebo verteuerte
Haoh der Erfindung wird bei einem Uhrengangreglerf der mit
einem im Gangreglertalct bewegten Laufteil, ζ .3. Steigrad eines Uhrwarks zusammenarbeitet, dadurch eine unveränderliche Antriebs~
energie für den Gangregler erzielt, dass der Gangregler unter der Einwirkung wenigstens einer, nur von dor Relativlage des
Gangreglers und Lauftcils abhängigen, sich im 2akto des Gangr©g~ Iers ändernden Pornkraft oinos Fornkraftspeiohers steht, der durch
die Bowegung des Lauftoils geladen und als Antriobsbowogung auf don Gangreglir entladen wird, während der Ankergang o.dgl. hur
als Sporrgetriobe ohne Antriebskraft wirkt* Am besten verwendet man sum Antrieb dos Gangroglers einen Magnetkraftspeicher, dessen einer Teil durch einen gesaokten laufteil, insbesondere
das Steigrad, aus magnetisch gut leitendem Baustoff, und dessen anderer Teil aus einem mit dem Gangregler, insbesondere mit dem
Ankorarm desselben verbundenen 'Dauermagneten bostchte<£, ^
Die Erfindung wird anhand des in der Zeichnung dargestellten Beispiols näher erläutert»
Ein aus Eison bestehendes Steigrad 1 mit Zähnen 2 arbeitet mit einem 3 mTEYSchneiden 4 zusammen» DJfev zwieohen Ansohlägon
5 bewegliche aa treibt in bekannter Weise über oino Art Maltesorkreuzgotrijbo 6 eine Spindel 7 einer Unruhe an#.
Die Feder und das Schwungrad dor Unruhe sind der Binfaohheit halber weggelassen« An den boidenTAnkerarmen 31,32 sind zwei
kleine Dauermagnoto 8, vergleiche auch H 1Ige 3, befestigt, dio mit
kleinen PolsQhuhen 9 versehen sand? Die Dauermagnet© θ bostüiivjn aus Hoohlelstuxtgsmagiiotstoff» Die Polöohuho 9 rag on bis in unmittelbare Mhe der Steigradaähne 2 unci sind etwas schräg zum Stoigradumfang
angeordnet» Das Stejgracl und die Bohnaiden 4 sind so ausgeführt, dass dor ganao Anliergang nur als Sperrgetriebo
Virktj also meohanisoh keine Antriebskraft auf die Unruhespindol
übertragen kann.
Die Unruhe erhält auf folgende Weiso ihren Antrieb, In dor einen Bndstellungi iig* 1, in der die linko Sohncide 4 das Staigrad
1 sperrt, steht der Zahn 20 gerade dor Ablaufkante 90 der Polsohuho 9 gegenüber, während auf der rechten Seite dor Steigradzahn
Sl der Auflaufkantc 91 dor Polsahuho dos rechten Magneton, gegenübersteht β Wird nun beim Zurückschwingen der Spindol 7 im
Pfoilsinn der Anker 3 im 'Pfoilsinn in die Stellung der »ig. S umgelegt, dann droht sich, sobald dio linke Schneide 4 don Zahn
20 freigegeben hat, das Sporrad 1 um eino halbe Zaiinteilung im Pfoilsinn8 Dabei entfernt sioh der Zalin 20 vom linkon Magneti während
dor Zahn 21 längs der Polschuhe von ihrer Auflauf- bis zur Ablaufkanto weit erbawogt wird« Währ'^nd also auf don linken Majnoten
durch den Steigradzahn 20 bei diosor Bewegung fast koino Kraft ausgeübt wird, wird dor recht a Magnet duroh den Stcigradsahn
21 während des ganzen Weges angezogen. Dadurch wird auf die Spindel 7 ein ihro Schwingung aufrooht erhaltender Impuls au Bgcübt.
Beim Zurttoksohwingen des AnkcrsJfo ei dom die i- Schneide 4 den Stoigradzahn 21 freigibt, droht sich das Stcigrad wiodor
um eine halbo Zahnteilung weit or. Der Zahn 21 verläset den rechten Magneten* während οin neuer Zahn 23 längs der Polschuhe des
linken Magneten Isis zum Anschlag an dia link© Schneide vorbeiwandert» Kunmohr wird also dor links Magnet stärker angesogen
als der rechte» Dadurch wird oin erneuter Impuls auf dio Spindel 7 übertragen usw. Da di3 zur Aufrcchterhaltung dor Spindel«
sotivsingung erforderlichen Bnorsieimpulse sehr· klein sind, kommt
man auoh miVsohr kleinen Magnaten aus» Di^so Magnete lasson sich ohne Schwierigkeiten in das Uhrwerk einbauen.
Das dargostollto Ausführungsbeispiol zeigt folgende Vorteile. Der Gangrcglerantrieb ist von der auf das Stoigrad wirkonden
Kraft vollkommon unabhängig, da der Ankorgang nur als Sperrgetriebe wirkte Die Antriebscnergie,also Cia auf den GangrCgler
ausgeübten Impulse sind, konstante Magnetkraft vorausgesetzt, nur von der Solativlago dos Ankers und des Stcigrad^s abhängig.
Da dioso Eelativlage immer die gleiohe bleibt, bleiben auch die Impulse gleich« Da ferner diese Impulse unmittelbar, d.h» ohne
Zwisohensohaltung von Gotricbctoilen auf den Anker^ Ifei- ο.dgl. wirken, können auoh veränderliche Seibungskräfto die Gleichheit
der Impulse nioht stören. Duroh Temperatureinflüsse bedingte Sohwanlcungen der Magnotkraft können in bekannter Weise, beispielsweise durch Wärmclogioi-ungstcile ausgeglichen werden.
Das Ausführungsboispiel zeigt eine besonders einfache ur>r< vorteilhafte Verkörperung der Erfindung. Es sind aber viele andere
Ausführungsformen mögliohe So kann man z.B. da3 Steigrad selbst als Dauermagneten ausführen oder die Polschuho eines
Dauermagnoten bilden lassen. Am Anker brauchen dann nur ¥üioheisentoile angsbracht zu werden. Auch kann die Magnetkraft durch
eine Yiioklung erzeugt wurden, man muss aber dann Sorge tragen.
Claims (1)
- dass sie stete vom gleiolion Brrcgcrstrom durohflosson wird» Dia magnetisch aufeinandorwirkondon Toilo brauchen nioht das Stoigrad und dor Ankor selbst zu sein, sondern können auoh duroh Gliodor ersetzt worden, die mit diesen Toilon verbunden sind. Als IPornkraft kann anstelle oinor Magnetkraft beispielsweise auoh eine elektrostatische Kraft v/irk^n usw.Pat ο nt ans prüohe .1» Torriohtung zur Erzielung einer unvoränderliohon Antriobsonorgie für Uhrongangrogl,. r, dio mit einem im Gangroglortakt bow (igt on Lauft oil, z.B% Stoigr ad, oinos Uhrwerks zusammenarbeiten, dadurch gekennzeichnet, dass dor Gangroglor (Pig* 1 und 2) unter der Einwirkung wenigstens oinor nur von der Eolativlage ios Gangreglcrs (Anker 3) und Laufteils (1) abhängigen» sioh im Takt6 des Gangreglors ändernden Pornkraft eines Pernkraftspric1 (Zähne 2, Magneto 8,9) steht, der duroh die Bewegung des Lauftoils (1) geladen und als AntriebsbowοGung auf don Gangroglor (Anker 3) entladen wird, während der Ankergang (1,3) o.dgl. nur als Sperrgotriebc ohne Antriebskraft wirkt· 2β Vorrichtung naoh Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, dasssum Antrieb des Gangreglers (Anker 3) ein Magnotkraftspoichcrdient, dessen einer Teil duroh einen gezackten Lauftoil, insbesondereSteigrad (1) aus magDjtisili gut IoitonJom Baustoff und dösfjon andoror Ioil aus c-iron mit α din Gangr oglor, insbosondoru mit dem Ankcrarm desselben, verbundenen Dauormagnoton (8) DOstchtii 3* Torrichtung naoh Anspi -Uoh 1 und 2, daduroh gckonnaoioh«*not, daas an zwei gogcmsinnig bewegten Ϊei lon (Ankorariacn Sly '02) des Gangroglers (Anker 5) j ο ein Toil (Magn-yfe 8) oinos Magnotkraftspoiohors angcbraolit ist und b GitOn Teilen (8) ab» woohsalnd Zaokon'(2) dos Lauftcils (1), die don anderen Toil dos Spoiohsrs bilden^ gogonübürstohon«PA.AB7933H"/.iSBetrifft gP 34 376 IXb/83a P.Patentanspruch4* Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegimgsriehtusagen der beiden lagnetspeicherteile senkrecht zueinander stehen©
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