DE412367C - Freifallender Lotkoerper - Google Patents

Freifallender Lotkoerper

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DE412367C
DE412367C DES59982D DES0059982D DE412367C DE 412367 C DE412367 C DE 412367C DE S59982 D DES59982 D DE S59982D DE S0059982 D DES0059982 D DE S0059982D DE 412367 C DE412367 C DE 412367C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C13/00Surveying specially adapted to open water, e.g. sea, lake, river or canal
    • G01C13/008Surveying specially adapted to open water, e.g. sea, lake, river or canal measuring depth of open water

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  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Freifallender Lotkärper. In dem Patent 412366 ist ein Fallkörper zu L.otzwecken beschrieben, der beim Auftreffen auf den Meeresboden ein Signal abgibt, um auf diese Weise aus der Fallzeit die Meerestiefe zu bestimmen. Die wesentlichen Merkreale dieses Fallkörpers bestehen darin, daß durch die Bewegung eines Teils des Fallkörpers gegen einen andern beim Auftreffen auf den Meeresboden eine in dem Fallkörper untergebrachte Kraftquelle ausgelöst und für die Signalerzeugung nutzbar gemacht wird, wobei der Fallkörper so ausgebildet ist, daß der abzubremsende Teil leichter ist als der weiterfallende Teil. Die vorliegende Erfindung besteht darin, daß in Fallkörpern dieser Art die Hauptmasse des Körpers in die untere Hälfte des oberen beim Auftreffen weiterfallenden Teils gelegt ist, und daß der Fallkörper im übrigen eine stromlinienartige Form erhält. Eine solche Einrichtung ist in den Abb. i und z dargestellt. Der untere leichtere Teil des Fallkörpers ist mit Z bezeichnet, während P die am unteren Ende des oberen Teils angebrachte Hauptmasse darstellt. Es ist naturgemäß nicht notwendig, diese Masse am Mantel des Fallkörpers zu befestigen, sondern es kommt nur darauf an, daß sie irgendwc in der unteren Hälfte des oberen Teils liegt, derart, daß der Gewichtsschwerpunkt des gesamten Fallkörpers unterhalb des Verdrängungsschwerpunktes im Wasser liegt. Um dem Fallkörper einen geraden Fall im Wasser zu verleihen, ist er, abgesehen von seiner Stromlinienform, noch mit - einer Schwanzflosse S versehen, die zweckmäßig so ausgeführt ist, daß sie im oberen Teil gespalten ist und die beiden so entstehenden Endstücke in verschiedenen gegeneinander geneigten Ebenen liegen. Eine derartig gearbeitete Schwanzflosse gibt dem Fallkörper einen Drall im Wasser. Weiter kann man die Schwanzflosse dazu benutzen, die Fallgeschwindigkeit des Körpers genau einzustellen, indem man die beiden Enden der Schwanzflosse mehr oder weniger abbiegt. Es ist dies ein einfaches Mittel, um fabrikatorisch bei einer grUeren Serie von Körpern durch Vorversuch -allen Körpern eine gleiche Fallgeschwindigkeit zu erteilen. :Fine genaue Ansieht der Schwanzflosse zeigt die Abb. 3. Man sieht, daß dort zur Erhöhung der mechanischen Festigkeit der Steuer- oder Bremsflächen an der Schwanzflosse zwischen diesen ein Steg G angeordnet ist. Die Ausbiegung der Endteile derselben ist punktiert angedeutet.

Claims (4)

  1. PATENT-ANspRÜc11E: i. Freifallender Lotkörper nach Patent 412366, bei dem die Auslösung des Signalmechanisrüus durch Relativbewegung eines unteren gegenüber einem oberen Teil des Körpers erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptmasse des stromlinienförmigen Körpers in die untere Hälfte des oberen Teils gelegt, der untere Teil dagegen im Verhältnis dazu sehr leicht ausgebildet ist, so daß der Gewichtsschwerpunkt des gesamten Fallkörpers unterhalb des Verdrängungsschwerpunktes-im Wasser liegt.
  2. 2. Fallkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende des oberen Teils eine gespaltene Schwanzflosse angeordnet ist, deren beide Teile in verschiedenen gegeneinander geneigten Ebenen liegen und deren Enden nach außen umgebogen sind.
  3. 3. Fallkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung und Ausladung der Teile der Schwanzflosse zwecks Einstellung der Rotations- und Fallgeschwindigkeit veränderbar ist.
  4. 4. Fallkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile der Schwanzflosse durch Stege gegeneinander abgesteift sind.
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