DE388024C - Kinogreifer - Google Patents
KinogreiferInfo
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- DE388024C DE388024C DEL53884D DEL0053884D DE388024C DE 388024 C DE388024 C DE 388024C DE L53884 D DEL53884 D DE L53884D DE L0053884 D DEL0053884 D DE L0053884D DE 388024 C DE388024 C DE 388024C
- Authority
- DE
- Germany
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- gripper
- eccentric
- slide
- cinema
- picture window
- Prior art date
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- Expired
Links
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- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B1/00—Film strip handling
- G03B1/18—Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
- G03B1/20—Acting means
- G03B1/22—Claws or pins engaging holes in the film
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Discharge By Other Means (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 8. JANUAR 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 388024 KLASSE 57a GRUPPE 33
(L53SS4
. Richard Adolf Linhof in München.
Kinogreifer.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. August 1921 ab.
Greifer für insbesondere Aufnahmekinos sind in den verschiedensten Ausführungsformen
bekannt. Alle bisher bekannt gewordenen Konstruktionen haben aber den Nachteil,
daß sie sehr viel Raum zum Einbau und zur Ausführung ihrer Bewegungen benötigen, und
daß sie sich nicht immer dort unterbringen lassen, wo ihre Wirkung am günstigsten und
am wenigsten störend für die Ausführung und Formgebung anderer wichtiger Teile der
Kinokamera ist.
Der Greifer bestimmt in ganz hervorragendem Maße die ' Außenabmessungen und
den inneren Ausbau der Kinokamera, und es
ist deshalb von Bedeutung, eine Konstruktion
zu haben, die es ermöglicht, der Kamera — dem Zuge der Zeit entsprechend — geringe
Außenabmessungen und einen übersichtlichen, einfachen und zweckmäßigen inneren Bau zu
geben.
Diese Forderungen werden von der nachstehend beschriebenen Erfindung dadurch erfüllt,
daß die Ebenen der verwendeten Exzenterkreuzschlitten senkrecht und seitlieh
zum Bildfenster liegen und der oder die Greiferzähne an einer winkelig abgebogenen
Brücke oder einem Fortsatz des Exzenterschlittens befestigt sind. Diese Brücke oder
«ler Fortsatz ist so ausgebildet, daß die Greiferzähne, trotzdem die Welle der Exzenter
hinter dem Bildfenster Hegt, den Film umfassend von vorn in den bekannten Schaltschlitz
am Fenster eingreifen. Diese Erfindung gestattet es, Kinokameras in einer sehr gedrängten Bauart herzustellen bei Wahrung
aller Forderungen au die genaue Arbeitsleistung des Greifers, als genauester Schaltschritt,
allseitig zwangläufige Steuerung. Schonung des Bildbandes. Sie gestattet es, unabhängig vom Greifer die anderen wichtigen
Innenteile der Kinokamera zu bestimmen allein nach deren Zweckmäßigkeit. Die Anordnung
der Exzenterkreuzschlitteu in einer zum Bildfenster senkrechten Ebene ist bekannt.
Zur Erläuterung dient die beiliegende Zeichnung einer Ausführungsform, und es
stellt dar:
Abb. ι die \7orrichtung in einer Seitenansicht,
Abb. 2 die Vorrichtung in einer Vorderansicht, gesehen aus der Richtung des Pfeiles
in Fig. i,
Abb. 3 die Vorrichtung in der Draufsicht, Abb. 4 die Vorrichtung im Schnitt nach der
Linie A-B senkrecht zur Papierebene.
Die Wirkungsweise ist die folgende: Die · beiden Herzexzenter a, b — die an sich
bekannt sind — sind starr miteinander verbunden, und zwar, wie aus der Zeichnung ersichtlich,
in symmetrischer Anordnung derart, daß die für den Aufbau maßgebenden, die Winkel bestimmenden Linien genau übereinanderliegen.
Die beiden Exzenter a, b sind ferner fest -auf der Welle c angebracht. Dreht
sich nun die Welle c entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne, so wird das Exzenter b, das in
einer Aussparung k des Schlittens c geführt wird, den Schlitten e nach links bewegen und
dabei mit Hilfe der Brücke I (die auch ein : Fortsatz vom Schlitten e sein kann) den !
Greiferzahn m in ein Fortschaltloch des Bildbandes
führen. Während dieser Zeit findet keine Bewegung des Schlittens e parallel zum
Bildbande i statt. Sobald nun das Herzexzenter b sich so weit gedreht hat, daß es
keinen Hub mehr ausübt, tritt das bis dahin ohne Hub arbeitende Herzexzenter a in
Tätigkeit und führt den Schlitten e parallel zum Bildbände i nach abwärts, was dadurch
ermöglicht ist, daß der Schlitten e z\vischen zwei Führungsschienen / gelagert ist, die fest
auf einem Gleitstück g angebracht sind, das sich zwischen zwei Führungsschienen h bewegt.
Geht nun das Herzexzenter α nach einer Drehung über I2oc von der eben
beschriebenen Stellung wieder in den hublosen Zustand, so tritt das während der Arbeitszeit
des Herzexzenters α hublose Herzexzenter b in Tätigkeit, wobei es den Schlitten c nach
rechts bewegt und auf diese Weise den Greiferzahn m aus dem Fortschaltloch des
Bildbandes i entfernt. Sobald dieses geschehen ist, arbeitet das Herzexzenter b wieder hublos,
während das Exzenter α dem Schlitten e eine Bewegung parallel zum Bildbände/ nach
oben gibt. Während dieser .Schaltperiode befindet sich also der Greiferzahn m außer
Eingriff mit dem Bildbande /, und die Beiichtung
kann infolge Stillstandes des Bildbandes i stattfinden.
Da sich naturgemäß die Greiferzähne m mit der Zeit abnutzen, so ist nach der Erfindung
der Greiferzahn m in einer Platte η verschraubt
oder vernietet. Auf diese Weise ist das Auswechseln eines abgenutzten Greif erzahnes
sehr leicht; es ist nur notwendig, eine neue Platte η mit einem eingenieteten oder
eingeschraubten Greiferzahn in zu beziehen, der Greiferzahn m wird in das vorgesehene
Loch der Brücke oder des Fortsatzes / gesteckt und flie Platte η unter Zuhilfenahme der
Schraube 0 fest mit der Brücke oder dent Fortsatz / verbunden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Greifer für Aufnahme- und Wiedergabekinos, gekennzeichnet dadurch, daß die Ebenen der beiden Exzenterkreuzschlitten senkrecht und seitlich zum Bildfenster liegen und der auswechselbare Greiferzahn (m) an einer winkelig abgebogenen Brücke oder einem Fortsatz (Z) des Schlittens (e) befestigt ist und von vorn in den Film eingreift, während die zur Bildfensterebene parallele Exzenterwelle (c) hinter dem Bildfenster liegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL53884D DE388024C (de) | 1921-08-30 | 1921-08-30 | Kinogreifer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL53884D DE388024C (de) | 1921-08-30 | 1921-08-30 | Kinogreifer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE388024C true DE388024C (de) | 1924-01-08 |
Family
ID=7275750
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL53884D Expired DE388024C (de) | 1921-08-30 | 1921-08-30 | Kinogreifer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE388024C (de) |
-
1921
- 1921-08-30 DE DEL53884D patent/DE388024C/de not_active Expired
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