DE478595C - Zehnerschaltung - Google Patents

Zehnerschaltung

Info

Publication number
DE478595C
DE478595C DEM96555D DEM0096555D DE478595C DE 478595 C DE478595 C DE 478595C DE M96555 D DEM96555 D DE M96555D DE M0096555 D DEM0096555 D DE M0096555D DE 478595 C DE478595 C DE 478595C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thumb
switching
digit
slide
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM96555D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Buromaschinen Werke AG
Original Assignee
Mercedes Buromaschinen Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mercedes Buromaschinen Werke AG filed Critical Mercedes Buromaschinen Werke AG
Priority to DEM96555D priority Critical patent/DE478595C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE478595C publication Critical patent/DE478595C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Zehnerschaltung Die Erfindung bezieht sich auf eine Zehnerschaltvorrichtung, insbesondere für parallelachsig angeordnete Ziffernrollen.
  • Bei diesen Vorrichtungen kommen bekanntlich Zehnerschaltschieber zur Verwendung, die von auf einer Welle spiralförmig angeordneten Daumen bei jeder Kurbelumdrehung bewegt werden. Die Bewegung dieser Schieber bleibt für gewöhnlich, d. h. wenn keine Zehnerübertragung vorbereitet ist, auf die Ziffernrolle der nächsthöheren Stelle ohne Wirkung. Diese Vorbereitung wurde bisher durch eine auf der Ziffernrollenachse verschiebbar, aber undrehbar angeordnete Zehnerschaltmuffe bewirkt, welche beim Übergang von »g« auf »o« durch einen ortsfesten Daumen verschoben wurde und dabei. einen Bund in die Bahn des Zehnerschaltschiebers der Ziffernrolle der nächsthöheren Stelle brachte, wodurch dieser Schieber bei seiner Bewegung mit dem Zahnrad seiner zugehörigen Ziffernrolle zum Eingriff gebracht wurde und dieselbe um eine Einheit weiterschaltete. Unmittelbar nach diesem Vorgang wurde die Zehnerschaltmuffe mittels eines kleinen Winkelhebels, der von der die Zehnerschaltschieber antreibenden Welle betätigt wurde in ihre unwirksame Lage zurückgebracht, worauf der Zehnerschaltschieber in seine Ausgangslage zurückkehrte.
  • Derartige Vorrichtungen hatten den Nachteil, daß sie aus teuren und empfindlichen, z. T. nicht härtbaren Teilen bestanden, wodurch die Lebensdauer und Zuverlässigkeit der Zehnerschaltung beträchtlich herabgemindert wurde.
  • Bei der neuen Anordnung wird die Zehnerschaltmuffe durch einen Vorbereitungsschieber ersetzt, der mit seinem Rückstellglied und dem Zehnerschaltglied an einer gemeinsamen Schiene gelagert wird, wobei der Vorbereitungsschieber auf der zu den Ziffernrollenachsen parallelen Seite der Schiene und das Zehnerschaltglied und das Rückstellglied auf der zu den Ziffernrollenachsen senkrechten Seite der Schiene in entsprechenden Aussparungen mittels Deckleisten verschiebbar geführt werden. Diese Ausbildung gestattet eine billigere Herstellung und Vereinfachung des Zusammenbaues, wobei eine kräftige Dimensionierung der Vorbereitungsschieber und demzufolge eine einwandfreie Härtbarkeit und damit verbundene hohe Lebensdauer und Zuverlässigkeit der einzelnen Teile erzielt wird.
  • In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine schaubildliche Darstellung der Erfindung, bei welcher die das Verständnis erschwerenden Teile fortgelassen sind.
  • Abb. 2 zeigt den Lagerbalken für die Unterbringung der Hauptschaltmechanismen der Zehnerschaltung.
  • Abb. 3 zeigt in vergrößertem Maßstabe einen Schnitt nach Linie a-a der Abb. 2, in Pfeilrichtung A gesehen, wobei die zur Zehnerschaltung gehörenden Teile in Ansicht gezeichnet sind.
  • Auf jeder Ziffernrollenachse i, deren Lagerungsstellen der Übersichtlichkeit halber nicht gezeichnet sind, sind Daumenscheiben 2 befestigt, die mit einem Daumen 2a versehen sind. Es ist nicht erforderlich, daß dieser auf einer Scheibe angeordnet wird, sondern er kann vielmehr auch als Arm ausgebildet sein. Parallel zu jeder Ziffernrollenachse x sind in einem Lagerbalken 3 (Abb. 2) in Schlitzen q. (Abb. 2) Schieber 5 verschiebbar gelagert. Diese sind auf ihrer unteren Seite mit Kerben 6 und 7 (Abb: 3) versehen, in welche der Sperrstift g einzugreifen vermag. Der Sperrstift g wird von einer in einer Bohrung io des Lagerbalkens 3 sitzenden Druckfeder ii dauernd gegen den Schieber 5 gepreßt und greift dadurch in den beiden Endlagen des Schiebers in seine Kerben 6 und 7 ein und stellt somit den Schieber fest. Damit die Schieber 5 aus ihren Führungen nicht herausfallen, ist auf dem Lagerbalken 2 eine mit nicht gezeichneten Schrauben befestigte Deckplatte 811 angeordnet.
  • Der Balken 3 ist auf seiner den Daumenscheiben 2 abgewandten Seite der Länge nach mit einer Nut i2 versehen. Quer zu dieser Nut sind jeweils bei jedem Schieber 5 Nuten 13, i311, und i¢ angeordnet. In der Nut 1q. ist der Rückstellfinger 15 (Abb. 2 und 3) verschiebbar gelagert. Dieser ist auf seiner dem Balken 3 zugekehrten Seite mit einem Stift i511 versehen, der durch einen Schlitz 16 des Balkens 3 hindurchragt. Dieser Stift 15`1 wirkt auf einen in der Bohrung 17 geführten Federteller 15 b, der von einer Druckfeder 18 beeinfiußt wird. Diese Feder ist bestrebt, den Rückstellfinger 15 für gewöhnlich in seiner untersten Lage (Abb. 2) zu halten. Die oberste Bewegungsgrenze des Rückstellfingers . wird dabei durch Anschlagen der oberen Kante des Lappens i5° an die Kante ig gebildet.
  • Neben dem Rückstellfinger 15 ist der Zehnerschaltdaumen 2o in der Nut 13, i311 verschiebbar gelagert. Auf der dem Balken 3 zugekehrten Seite des Zehnerschaltdaumens 2o ist ähnlich wie beim Rückstellfinger 15 ein Stift ?o11(Abb.i) vorgesehen, auf welchen in gleicher Weise wie beim Rückstellfinger 15 mittels eines sich in einerBohrung führendenFedertellers eineDruckfeder einwirkt, die bestrebt ist, den Zehnerschaltdaumen 2o für gewöhnlich in der in Abb. 2 dargestellten untersten Lage zu halten. Die oberste Endlage des Zehnerschaltdaumens wird durch Anschlagen der obersten Kante des Lappens tob an die Kante 21 begrenzt.
  • Wie aus Abb. 2 ersichtlich, ist die Nut i311 breiter gehalten als die Nut 13, doch hat der Zehnerschaltdaumen 2o in seiner unteren Führung 13 so viel Spiel, daß er mit der in Abb. 2 mit dem Bezugszeichen 22 bezeichneten Kante bis an die Kante 23 durch den später noch zu beschreibenden Vorgang herangedrückt werden kann. Seine aus Abb. 2 ersichtliche, für gewöhnlich senkrechte Stellung wird dadurch erreicht, daß der Stift 2o11 rechts neben seiner Symmetrielinie liegt, wodurch die auf diesen Stift einwirkende Druckfeder ein im Sinne des Uhrzeigers auf den Zehnerschaltdaumen wirkendes Drehmoment hervorruft. Sämtliche Zehnerschaltdaumen und Rückstellfinger sind gegen Herausfallen durch eineAbdeckleiste 8b gehalten, welche durch nicht gezeichnete Schrauben auf dem Balken 3 befestigt ist.
  • Unter sämtlichen Zehnerschaltdaumen und Rückstellfingem ist eine drehbar gelagerte Welle 24 angeordnet, auf welcher für jeden Zehnerschaltdaumen und für jeden Rückstellfinger je ein Exzenter 25 und 26 befestigt ist. Der auf den Rückstellfinger 15 einwirkende Exzenter 26 ist dabei so angeordnet, daß er den Rückstellfinger erst dann anhebt, wenn der Zehnerschaltdaumen seinen Aufwärtshub voll beendet hat. Die Exzenterpaare 25, 26 sind spiralförmig um die Welle 24 angeordnet, so daß die Zehnerschaltdaumen und Rückstellfinger der Reihenfolge nach mit der niedrigsten Ziffernstelle beginnend bei jeder Umdrehung der nicht gezeichneten Antriebskurbel einmal angehoben werden.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung, die der Einfachheit halber nur für eine Stelle beschrieben sei, ist folgende: Hat sich die nicht gezeichnete Ziffernrolle der in Abb. i am weitesten rechts dargestellten Achse i in Pfeilrichtung B so weit gedreht, daß sie von »g« auf »o« schaltet, so wirkt der Daumen 211 auf die ansteigende Fläche 5,2 des Schiebers 5 ein und verschiebt diesen unter Lösung des Sperrstiftes g in Richtung des Pfeiles C in seine Wirklage, in welcher der Sperrstift g dann in die Rast 7 eingreift. Hierdurch ist die abgeschrägte Kante 5b in die Bewegungsbahn der Kante 2oc des Zehnerschaltdaumens 2o und die schräge Kante 5c in die Bewegungsbahn der schrägen Kante i5 d des Rückstellfingers 15 getreten.
  • Bei der nächstfolgenden Umdrehung der Welle 2q., welche sich stets in Pfeilrichtung D dreht, hebt nun zunächst das Exzenter 25 den Zehnerschaltdaumen 2o entgegen der Wirkung seiner Feder an. Da aber die Kante 5b in der Bewegungsbahn der Kante 2o° des Zehnerschaltdaumens liegt, wird dieser, in Abb. i gesehen, nach links abgedrückt, so daß seine Nase 2od mit dem auf der Ziffernrollenachse i der nächsthöheren Stelle befestigten Zahnrad 27 in Eingriff kommt und dieses und damit die Ziffernrolle 28 um -eine Einheit weiterschaltet. Nachdem der Zehnerschaltdaumen 2o seinen Aufwärtshub vollendet hat, hebt das Exzenter 26 den Rückstellfinger 15. Dieser wirkt mit seiner schrägen Kante 15d auf die Kante 5c des Schiebers 5 ein und bringt denselben in seine Normallage zurück, in welcher der Sperrstift g wieder in die Rast 6 eintritt und der Zehnerschaltdaumen wieder in seine senkrechte Lage durch seine Feder zurückgeschwenkt wird, so daß seine Nase 2od außer Eingriff mit dem Zahnrad 27 kommt. Das Zahnrad 27 wird dabei durch eine nicht gezeichnete Blattfeder auf bekannte Weise in seiner jeweiligen Lage gehalten.
  • Nachdem dieser Vorgang vollendet ist, hat sich die Welle 24 mittlerweile so weit gedreht, daß das Exzenterpaar 25, 26 den Zehnerschaltdaumen als auch den Rückstellfinger freigibt, so daß diese wieder ihre unterste Stellung einnehmen. Der Zehnerschaltdaumen und der Rückstellfinger werden nun, sofern nicht wieder eine Zehnerschaltung durch den Daumen 2a vorbereitet wird, bei jeder Umdrehung der Welle 24 unwirksam auf und ab bewegt werden und treten nur dann in Wirksamkeit, wenn der Schieber 5 durch den Daumen 2" verschoben worden ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zehnerschaltung, insbesondere für parallelachsig angeordnete Ziffernrollen, dadurch gekennzeichnet, daß das Zehnerschaltungvorbereitungsglied (5), das Zehnerschaltglied (2o) und das Rückstellglied (i5) für das Vorbereitungsglied (5) an einer gemeinsamen Schiene (3) verschiebbar angeordnet sind.
  2. 2. Zehnerschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorbereitungsglied (5) auf der zu den Ziffernrollenachsen parallelen Seite der Schiene (3) und das Zehnerschaltglied (2o) und Rückstellglied (i5) auf der zu den Ziffernrollenachsen senkrechten Seite der Schiene (3) in Aussparungen (4, 13, 13a, 14) mittels Deckleisten (8a, 8b) geführt werden.
  3. 3. Zehnerschaltung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise den Zehnerschaltdaumen (2o) in seiner Normallage haltende Federkraft parallel zu seiner Verschiebesymmetrielinie auf einen seitlich derselben an dem Zehnerschaltdaumen angeordneten Stift (20a) einwirkt.
DEM96555D 1926-10-17 1926-10-17 Zehnerschaltung Expired DE478595C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM96555D DE478595C (de) 1926-10-17 1926-10-17 Zehnerschaltung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM96555D DE478595C (de) 1926-10-17 1926-10-17 Zehnerschaltung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE478595C true DE478595C (de) 1929-07-04

Family

ID=7323284

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM96555D Expired DE478595C (de) 1926-10-17 1926-10-17 Zehnerschaltung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE478595C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2588835A (en) * 1952-03-11 Herzstark
US3113721A (en) * 1963-12-10 Maier

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2588835A (en) * 1952-03-11 Herzstark
US3113721A (en) * 1963-12-10 Maier

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE478595C (de) Zehnerschaltung
DE604999C (de) Komplementaerschaltwerk fuer Registrierkassen oder Rechenmaschinen mit ebenem Tastenfeld
DE575573C (de) Zehnerschaltung, insbesondere fuer parallelachsig angeordnete Ziffernrollen
DE569761C (de) Zehnerschaltung, insbesondere fuer parallelachsig angeordnete Ziffernrollen
DE917703C (de) Registriervorrichtung
DE531814C (de) Vielfachbuerstenwaehler, bei dem jeweils eine Buerste mechanisch fuer die Kontaktgabe wirksam gemacht und bei Ausloesung des Waehlers wieder in ihre unwirksame Stellung gefuehrt wird
DE2022657A1 (de) Tastatur
DE729696C (de) Stufenschienensteuerung fuer sprungweise schaltbare Vielzaehlwerktrommeln, die durch eine besondere Kraftquelle angetrieben werden
DE918783C (de) Loescheinrichtung fuer Rechenmaschinen
DE860420C (de) Zehnerschaltvorrichtung
AT39669B (de) Rechenmaschine.
DE573363C (de) Zehnerschaltvorrichtung fuer parallelachsig angeordnete Ziffernrollen
CH278993A (de) Schalteinrichtung mit Schaltscheibenführung an rechnenden Maschinen.
DE572387C (de) Additionsmaschine
DE327618C (de) Kraftantrieb fuer Typenhebel
AT167511B (de) Zehnerschaltvorrichtung
DE222071C (de)
DE567702C (de) Einrichtung zur UEbertragung der Tastenanschlaege auf Einmaleinskoerper bei multiplizierenden Rechenmaschinen
DE747077C (de) Zehnerschaltvorrichtung für Rechenmaschinen u. dgl.
DE973825C (de) Zeitschalter fuer Roentgenapparate
DE526855C (de) Waehler, dessen Kontaktarme an einem mit den Hub- und Drehverzahnungen versehenen, beweglich gelagerten Traeger befestigt sind
DE386212C (de) Vorrichtung zum Drucken von Zwischen- und Endergebnissen an Registrierkassen, Rechenmaschinen o. dgl.
DE594486C (de) Tastwerk mit Kraftantrieb einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine
AT201121B (de) Zählwerk mit Zahlenrollen für Telephongebührenmelder
DE727126C (de) Registerschalter fuer Ziehharmoniken