DEP0034098DA - Magnettoneinrichtung, insbesondere für bandförmige Tonträger - Google Patents
Magnettoneinrichtung, insbesondere für bandförmige TonträgerInfo
- Publication number
- DEP0034098DA DEP0034098DA DEP0034098DA DE P0034098D A DEP0034098D A DE P0034098DA DE P0034098D A DEP0034098D A DE P0034098DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- magnetic head
- tape
- magnetic
- sound
- curvature
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000969 carrier Substances 0.000 title claims description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 239000000696 magnetic material Substances 0.000 description 2
- 230000005415 magnetization Effects 0.000 description 2
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Description
Es ist bekannt, bandförmige Träger über den Magnetkopf zu ziehen, der quer zur Laufrichtung des Bandes einen feinen Magnetspalt besitzt, über den die Kraftlinien zur Magnetisierung auf das Band übertreten; dabei liegt die Schichtseite mit dem magnetischen Material dem Magnetkopf zugekehrt. Eine solche Anordnung hat den Nachteil, dass einmal durch den Schleifvorgang der Magnetkopf abgenutzt wird und zum anderen unliebsame Streulinien die Güte der Aufzeichnung beeinträchtigen. Die Erfindung hat den Zweck, die sich heraus ergebenden Nachteile in einer neuen Anordnung auszuschalten. Dementsprechend besteht die Erfindung darin, den Tonträger an der Steuerstelle über eine gekrümmte Bahn derart zu führen, dass sich ein Abstand vom einseitig zum Tonträger liegenden Magnetkopf beiderseits der Steuerstelle wenigstens im Bereich des Magnetkopfes stetig ändert; besonders vorteilhaft ist eine gekrümmte Bahn in Form einer Rolle. Der Magnetkopf kann an sich beliebige Form haben, doch ist es zweckmässig, ihm im Bereich der Steuerstelle einen konkaven Anschliff nach Art eines Zylindermantelausschnittes zu geben, dessen Krümmung der Krümmung des Trägers entspricht. Der Magnetkopf kann aber auch eine zur Krümmung des Trägers inverse Krümmung aufweisen. Dabei werden die
Krümmungsradien des Kopfes und der Bandführung vorteilhaft so abgestimmt, dass etwaige Streulinien möglichst senkrecht auf den Tonträger treffen. Der Abstand des Magnetkopfes ist möglichst klein, etwa in der Grösse tastfeiner Berührung; dabei ist es vorteilhaft, diesen Abstand einstellbar zu machen.
Die Erfindung und weitere Einzelheiten werden anhand der Abb. 1 - 4 beispielsweise erläutert.
Abb. 1 zeigt das Grundschema einer Magnettoneinrichtung gemäss der Erfindung,
Abb. 2 eine Ausführungsform für die Führungsbahn und
Abb. 3 eine besondere Ausgestaltung von Magnetkopf und Führungsbahn,
Abb. 4 eine Ausführungsform für eine nachgiebige Lagerung der Führungsrolle.
Ein bandförmiger, magnetischer Tonträger 1 wird von der Abwickelspule 2 über einen Reibrollenantrieb 3 in bekannter Weise durch die Aufwickelspule 4 aufgewickelt; dabei zieht das Antriebssystem das Band über die Umlenkrollen 5 und die Führungsrolle 6, an der der Magnetkopf 7 und damit die Steuerstelle liegt. Diese wird durch einen feinen Spalt 8 gebildet, der quer zum Band liegt; dabei liegt dieser Spalt vorteilhaft auf der Winkelhalbierenden des Umschlingungswinkels des Bandes auf der Rolle 6; dieser Umschlingungswinkel kann gegebenenfalls durch entsprechende Führungsrollen an der Rolle 6 festgelegt werden. Der Abstand des Bandes vom Magnetkopf ändert sich beiderseits der Steuerstelle stetig entsprechend dem Durchmesser der Rolle 6; ihre Krümmung wird vorteilhaft so gewählt, dass der Abstand gross genug ist, um die Einwirkung schädlicher Streulinien auszuschalten. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft auch dem Magnetkopf eine Krümmung zu geben die, wie dargestellt, invers liegt zur Krümmung des Bandes auf der Rolle 6. Dabei können diese beiden Krümmungen so aufeinander abgestimmt sein, dass etwaige Streulinien das Band senkrecht durchsetzen, sodass sie gegenüber der Längsmagnetisierung keinen störenden Einfluss ausüben können. Der
Abstand des Magnetkopfes vom Träger wird zweckmässig in der Grösste tastfeiner Berührung gewählt, jedoch kann je nach Qualität auch ein solcher Abstand gewählt werden, daß gerade eben keine Berührung stattfindet; dabei ist es vorteilhaft, diesen Abstand einstellbar zu machen, indem der Magnetkopf 7 oder die Führungsrolle 6 verschiebbar angeordnet ist und zur Einhaltung eines definierten Abstandes mit einem Anschlag versehen sind. Ein Ausführungsbeispiel dafür wird an Hand der Abb. 2 weiter unten näher beschrieben. Bei der dargestellten Anordnung in Abb. 1 kann auch ein Magnetkopf verwendet werden, der auf der dem Band zugekehrten Seite eine ebene Fläche besitzt. Der Antrieb des Bandes kann auch über die Rolle 6 erfolgen, die dementsprechend an den Antrieb zu legen ist; dabei ist es vorteilhaft, das Band wenigstens auf einer Seite der Steuerstelle an die Rolle 6 anzudrücken; diese kann zur Erhöhung des Gleichlaufes in an sich bekannter Weise mit einer Schwungmasse versehen werden.
Abb. 2 zeigt eine Ausführungsform für die Verstellung der Lage der Führungsrolle 6; diese ist in einem Joch gelagert, das einen Führungsansatz 10 besitzt, der in Führungsschienen 11 geleitet und für die Verstellung mit einer Schraube 12 verbunden ist, die in einer Platte 13 eingeschraubt ist. Mit dem Drehen der Scheibe wird also das Joch und damit die Rolle 6 verschoben, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass diese Verschiebebewegung auf den Magnetkopf ausgerichtet ist. Damit kann der gewünschte Abstand des Bandes vom Spalt des Magnetkopfes genau eingestellt werden. Die Einstellung kann über einen Anschlag 14 festgelegt werden, der am Joch 9 vorgesehen ist und über ein Langloch 15 mit Hilfe einer Schraube 16 einstellbar ist. Dieser Anschlag kann sich gegen den Magnetkopf anlegen oder auch gegen einen anderen Apparateteil. Wenn mit tastfeiner Berührung des Magnetkopfes gearbeitet wird, so empfiehlt es sich u.U., die Führungsrolle 6 federnd zu lagern, sodass sie bei etwaigen Unregelmässigkeiten in der Banddicke ausweichen kann. Diese Federung kann evtl. aber auch am Magnetkopf
angebracht sein, indem seine Lagerung entsprechend ausgebildet wird; dann ist es aber auch zweckmässig, den Magnetkopf für die Einstellung des Abstandes verschiebbar anzuordnen.
Abb. 3 zeigt eine besondere Ausgestaltung der Erfindung. Der Magnetkopf 7 ist in seinem Grundzug so ausgebildet, dass sein System auf der dem Band zugekehrten Seite eine ebene Fläche bildet, die jedoch im Bereich des Spaltes 8 eine Abweichung besitzt; diese Abweichung besteht in einem konkaven Anschliff 17 nach Art eines Zylindermantelausschnittes, der symmetrisch zum Spalt 8 liegt. Mit Hilfe der Führungsrolle 6 wird das Band 1 über diesen Anschliff geführt, und zwar kann dabei der Abstand in der Grösse tastfeiner Berührung oder gerade eben etwa grösser sein, sodass das Band den Kopf nicht berührt. Diese Anordnung hat den besonderen Vorteil, dass etwaige Streulinien in dem Bereich der Steuerstelle das Band senkrecht treffen und damit unwirksam werden; ausserhalb dieses Bereiches sind sie praktisch schon mangels Stärke unwirksam. Sonst kann auch in diesem Fall ähnlich wie in Abb. 1 dem Magnetkopf eine zur Krümmung des Bandes inverse Krümmung gegeben werden, wie dies durch die gestrichelte Linie angedeutet ist. Der Anschliff an dem Magnetsystem kann von vornherein vorgesehen werden, es ist aber auch möglich, diese Arbeit durch das Band selbst zu bewirken, indem die Rolle in einer entsprechenden Stellung an den Magnetkopf herangebracht wird, bzw. umgekehrt. Wenn nämlich, wie es üblich ist, die Schichtseite mit dem magnetischen Material dem Magnetkopf zugekehrt ist, so schleift sich das Band schon nach kurzer Zeit von selbst ein und es ergibt sich ein stationärer Zustand, in welchem ein definierter Abstand etwa in der Grösse tastfeiner Berührung gegeben ist. Auch hier ist es zweckmässig, entsprechende Einstellvorrichtungen für die Lage des Bandes gegenüber dem Kopf vorzusehen und nach Möglichkeit auch federnde Mittel, die bei unregelmässiger Banddicke zur Wirkung kommen und eine Zerstörung des Bandes beim Transport vermeiden. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn nach-
einander verschiedene Bänder in dem Apparat laufen, deren Dicke untereinander nicht gleich ist. Die Tiefe des Anschliffes beträgt für praktische Verhältnisse etwa einige 100 (My) in der grössten Tiefe.
Eine nachgiebige Lagerung für die Führungsrolle ist in Abb. 4 dargestellt. Die Lagerböcke 18 der Rolle 6 sind über eine Blattfeder 19 mit dem Ansatz 20 verbunden, der ähnlich wie in Abb. 2 geführt und verstellbar sein kann.
Die Erfindung ist nicht nur bei Sprechköpfen, sondern auch bei Abhör- und Löschköpfen anwendbar; sie ist ferner unabhängig vom Format des Tonträgers sowie dem Material, aus dem er besteht.
Claims (9)
1. Magnettoneinrichtung, insbesondere für bandförmige Tonträger, dadurch gekennzeichnet, dass der Tonträger (1) an der Steuerstelle über eine gekrümmte Bahn, vorzugsweise eine Rolle (6), derart geführt ist, dass sich sein Abstand vom einseitig zum Tonträger (1) liegenden Magnetkopf (7) beiderseits der Steuerstelle wenigstens im Bereich des Magnetkopfes stetig ändert.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Krümmung der Bahn so gross ist, dass magnetische Streulinien des Kopfes praktisch unwirksam sind.
3. Magnetkopf für Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen konkaven Anschliff (17), vorzugsweise nach Art eines Zylindermantelausschnittes, symmetrisch zum Spalt.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkopf eine zur Bandführung inverse Krümmung aufweist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Krümmungsradien des Kopfes und der Führungsbahn derart gewählt sind, dass Streulinien praktisch senkrecht auf den Tonträger treffen.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage zwischen Bandführung und Magnetkopf einstellbar ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellmittel (10, 11, 12) an der Führungsbahn vorgesehen sind.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkopf in einem solchen Abstand vom Tonträger angeordnet ist, der in der Grösse tastfeiner Berührung liegt.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass Führungsbahn oder Magnetkopf unter Einfluss federnder Mittel, z.B. durch Lagerung an einer Blattfeder, nachgiebig gelagert sind.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2156406A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Markieren oder Schneiden von Bandmaterialien | |
| DE2142117B2 (de) | Schneidvorrichtung zum trennen bewegter bahnen in deren laengsrichtung in mehrere schmaelere bahnen | |
| DE1150021B (de) | Foerdervorrichtung mit in verstellbaren Abstaenden sich folgenden Mitnahmeorganen | |
| DE1277699B (de) | Druckbalken an einer Bandschleifmaschine | |
| DE871072C (de) | Magnetkopfanordnung an Magnettongeraeten | |
| DEP0034098DA (de) | Magnettoneinrichtung, insbesondere für bandförmige Tonträger | |
| EP0371328A2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Schleifen der Lauf- und/oder Führungsflächen von Schienen oder dgl. | |
| DE815548C (de) | Magnetkopf fuer bandfoermige magnetische Tontraeger und deren Fuehrung | |
| DE2758014B2 (de) | Vorrichtung zum Entgraten der Längskante eines längsbewegten Metallbandes | |
| DE1596378C3 (de) | Schneidvorrichtung für mit Schnittlinien angerissene Glasbänder oder -scheiben | |
| DE2253641C3 (de) | Vorrichtung zur kontinuierlichen Ultraschallprüfung von über einen Rollgang geführtem Blechband | |
| DE801198C (de) | Bleistiftspitzmaschine | |
| DE2258536A1 (de) | Vorrichtung zum schrot- oder sandstrahlen der raender plattenaehnlicher werkstuecke | |
| DE2745104A1 (de) | Bandschleifverfahren zum abtragen des schmiedegrates an rohlingen fuer ringschluessel | |
| DE2365236A1 (de) | Fuehrungsvorrichtung fuer das magnetband in magnetbandgeraeten | |
| DE934243C (de) | Einrichtung zum Unter-Pulverschweissen an senkrechten Flaechen | |
| DE1627270U (de) | Magnetkopf fuer bandfoermige, magnetische tontraeger und deren fuehrung. | |
| DE1752591C3 (de) | Vorrichtung zum Zuführen von Werkstückrohlingen an einer Bearbeitungsmaschine | |
| DE1799007C3 (de) | Vorrichtung zum Justieren des Magnetkopfes bei einem Mehrspur-Magnetbandgerät | |
| DE963391C (de) | Schneidvorrichtung fuer ununterbrochen gefoerderte Bahnen aus faserlosem Material | |
| DE733551C (de) | Vorrichtung zum Runden von Florbaendern | |
| DE438427C (de) | Drahtschraubenwickelmaschine mit senkrechtem Wickelkopf | |
| AT271234B (de) | Maschine zum Zerschneiden von Gummitüchern u. dgl. | |
| DE1427923C (de) | Fuhrungslineale fur Walzwerke fur die Breitenfuhrung von gewalztem oder auf getrenntem Bandmaterial | |
| DE526760C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Schleifen und Polieren von Rasierhobelklingen u. dgl.bei der diese auf einem endlosen Stahlband gefuehrt werden |