DEP0034032DA - Elektrische Widerstandsschweißmaschine - Google Patents
Elektrische WiderstandsschweißmaschineInfo
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Description
Es ist bekannt, elektrische Widerstandsschweißmaschinen mit veränderbarer Ausladung der Elektrodenarme auszustatten. Zu dem Zweck sind die Arme am Maschinenständer als verschiebbare Supporte gelagert. Da sie somit den gesamten freiausladenden Hebelarm bilden, müssen sie sehr stark ausgebildet werden, was wiederum eine entsprechend große Supportführung erfordert. Die Maschinen werden dadurch schwer und teuer.
Die Erfindung besteht demgegenüber darin, daß ein Schlitten, der an einem am Maschinenständer starr befestigten Arm in einer Führung auf- und abbewegbar ist, eine Klemmvorrichtung für einen in Ausladerichtung verschiebbaren Elektrodenarm trägt. Dadurch wird die veränderbare Ausladung erheblich verkürzt, so daß ihre Halterung sehr viel einfacher und leichter ausgebildet werden kann. Die Erfindung geht davon aus, daß eine gewisse Ausladung stets benötigt wird, die in einfachster Form durch einen in bekannter Weise am Ständer starr befestigten Arm erreicht wird. Das sich durch die veränderbare Ausladung ergebende Biegungsmoment wird in der an sich bekannten Schlittenführung im starr ausladenden Arm aufgenommen, die zur einwandfreien Geradführung beim Zusammenpressen nützlich ist.
Die Erfindung ermöglicht es, daß der von einem Fußhebel betätigte Hebel lösbar an dem Schlitten angelenkt wird. Damit kann man dieselbe Bewegung zur Erzeugung des Schweißdruckes bei Fußbetätigung wie bei Druckmittelbetätigung verwenden. In Weiterbildung des Erfindungsgedankens ist deshalb ein von einem Druckmittel betätigtes Antriebsaggregat auf den Ständerarm aufsetzbar. Der wesentliche Aufbau der Maschine für Fußhebel- und Druckmittelbetätigung bleibt damit derselbe und ermöglicht daher die Herstellung in größeren Stückzahlen, die eine Verbilligung zur Folge hat. Außerdem kann eine mit Fußbetätigung versehene Maschine jederzeit nachträglich ohne große Umstände mit Druckmittelbetätigung ausgestattet werden. Dabei trägt das Antriebs-
aggregat das Steuerorgan für das Druckmittel. Das hat außer der vereinfachten Anordnung den Vorzug unmittelbarer Nähe des Steuerorgans an dem Druckzylinder und dadurch bedingter kürzester Steuerzeiten.
Die mit der Erfindung erzielbare Einfachheit der Befestigung des Elektrodenarmes mittels einer Klemmvorrichtung gestattet es, daß in Weiterbildung des Erfindungsgedankens der Elektrodenarm an jedem Ende eine Bohrung unterschiedlicher Neigung zur Aufnahme der Elektroden besitzt und in der Klemmvorrichtung umsteckbar ist. Damit wird der Anwendungsbereich der Schweißmaschine mit einfachsten Mitteln erweitert. Dem dient es ferner, wenn die den Schweißarmen zugekehrte Seite des Maschinenständers an beiden Seiten abgewinkelt ist, weil damit auch gewisse sperrige Werkstücke erfaßbar werden.
Gemäß der Erfindung ist es zweckmäßig, wenn auch der unbewegliche Elektrodenarm in einem am Maschinenständer starr befestigten Arm in der Ausladerichtung verschiebbar und umsteckbar festgeklemmt ist. Eine solche Maschine erlaubt es, bei gering ausladenden Elektroden mit sehr hohen Schweißdrücken zu arbeiten, wie sie bei Warzen- oder Buckeschweißungen notwendig werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen
Abb. 1 einen Aufriß,
Abb. 2 einen Grundriß, teilweise im Schnitt.
Der Ständer 1 ist an den Wänden 2 nach rückwärts abgewinkelt und trägt den starren Arm 3. In diesem ist der Schlitten 4 in einer Geradführung auf- und abbewegbar. Dieser trägt die Klemmvorrichtung 5, in der der Elektrodenarm 6 mit verschiedener Ausladung einstellbar und umsteckbar ist. An jedem Ende besitzt dieser Bohrungen 7 und 8 für die Elektrode 9, so daß diese entweder senkrecht, wie mit vollen Linien gezeichnet, oder schräg, wie punktiert gezeichnet, steht. Die untere Elektrode 11 ist in ähnlicher Weise in der am Ständer 1 angebrachten Klemmvorrichtung 5' verschiebbar und umsteckbar. Statt unmittelbar am Ständer 1 kann die Klemmvorrichtung 5' ebenso wie beim oberen Elektrodenarm an einem am Ständer 1 starr befestigten Arm angeordnet sein.
Beide Elektroden besitzen in bekannter Weise Wasserzu- und -ableitungen 10.
Die Betätigung erfolgt mittels des Fußhebels 12 und des Gestänges 13. Auf dem Arm 3 kann auch das Antriebsaggregat 15 angeordnet werden, das einen Druckmittelzylinder mit Kolben, sowie das Steuerorgan 17 in Form eines Doppelkolbenschiebers besitzt. Der Ständer 1 erhält dann einen Druckmittelbehälter 18 und das Druckminderorgan 19. Der Schlitten 4 wird dann bei 14 von dem Gestänge 13 gelöst und dieses mit dem Steuerorgan 17 verbunden. Ist überhaupt kein Gestänge 13 vorgesehen, so erfolgt die Betätigung des Steuerorgans 17 durch Fußschalter 20 und Elektromagneten 16.
Claims (7)
1) Elektrische Widerstandsschweißmaschine, deren Elektrodenarme eine veränderbare Ausladung besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schlitten, der an einem am Ständer starr befestigten Arm in einer Führung auf- und abbewegbar ist, eine Klemmvorrichtung für einen in Ausladerichtung verschiebbaren Elektrodenarm trägt.
2) Schweißmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von einem Fußhebel betätigte Hebel lösbar an dem Schlitten angelenkt ist.
3) Schweißmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Ständerarm ein von einem Druckmittel betätigtes Antriebsaggregat aufsetzbar ist.
4) Schweißmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsaggregat das Steuerorgan für das Druckmittel trägt.
5) Schweißmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrodenarm an jedem Ende eine Bohrung unterschiedlicher Neigung zur Aufnahme der Elektrode besitzt und in der Klemmvorrichtung umsteckbar ist.
6) Schweißmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schweißarmen zugekehrte Seite des Maschinenständers an beiden Seiten abgewinkelt ist.
7) Schweißmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch der unbewegliche Elektrodenarm in einem am Ständer starr befestigten Arm in der Ausladerichtung verschiebbar und umsteckbar festgeklemmt ist.
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