DEP0033627DA - Schrapperanlage für den Abbau von Kohle - Google Patents
Schrapperanlage für den Abbau von KohleInfo
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Description
Zum Antrage vom 5· Februar 1949 gehörig.
Anmelders Erleh Sehweraerl Eesenp Manteuffelstra 25
Sehrapperanlage für den Abbau τοη EjDhlee
gegenstand der Erf ladung 1st eine Sehrapperanlage sum Abbau tob.
Kohlenstreben9 bei der das Zugseil und auoh dessen im Streb -verlegte BuelcfUhrung eines endlosen Seiles zum Anpraeen der Sehrapperkäst en an den bogenförmig verlaufenden. Zohlenstoss dienen«
Es ist eine Seiirapperanlage bekannt, bsi der an einem Seil in Abständen
angeklemmte Sehrapperkastea in Hta-aUnd lüekfahrt am geradlinig
Terlaufenden Strebstoss angreifen, Slelfflhseltig driioken Luft zylinder mit Hilfe νώη Andrilekeinrlehtungen die SehrapperKästen an den Kohlenstosa. Jn
bekannter Ausführung weisen die Sobrapp er käst en an der dem Eoiilenstoss zugekehrten Seite an beiden
Enden Schälmesser auf, deren Sehneiden senkresht oder in sohräger Stellung am Zohlenstoss entlang schälen, somit Zbhle lösen« Diese
fällt herab und wird τοη den Kästen aufgenommen. Sobald der in
Fahrtrichtung erste Sshrappsrkasten seinen Jnhalt an fördergut in der Bandstreeke auf das transportband abgegeben hat, beginnt
die Siiekf ahrt. Alle Scihrapp er käst en mit Ausnahme des ersten Zast ens
lassen ihre mitgeführte Zohle bei der Süekfahrt liegen, schälen
wieder am Zohlenstoss, diesmal mit den Messern am anderen End© des Kastens, ohne Jedoeh die Zbhle mitzunehmen. Wenn der erste
Ber erste Zasten nimmt nun die vom zweit en Zasten liegen gelassene
allen weiteren Kästen vor. Nun beginnt wieder die Herfahrt in der
bereits geschilderten Weise, sodass bei jeder Hin-und Mokfahrt ein Kasten voll Kohle auf dem förderband landet ·
Da bei dies tr bekannten Anlage zur Bedienung der Andrüok/einx.
tung und der Lufts^linder Mensohen im Streb sind, muss auch bei
dünnen Flözen ausgebaut werden, Die untere Grenae der flöamäehtigkeit liegt bei ca.
50 oti. Bas Itarohziehen der Sehiapp er käst« zwischen Andriiekeeinriohtung und Kohlenst ο se Terbrauoht durah
Beibung über 50$ der installierten Kraft. Die Andrückeinrichtung mit Lufteylinder and Luftleitung stellt den grösseren Seil des gern
samten Materlaleinsatzes dar. Die Kohle konitat weitgehend zerspant
als Peinkohle zutage.
Alle diese laehteile werden durch die Sebrapperanlage nach der Er-» findung behoben. Sia wesentliches MerkEtol der SaeXindung besteht
darin, dass der Kohlenstoss bogenförmig, mit dem Saneitel zum
Alten Mann rerläuft und der Anpressdruck der Schrapper käst en durch
die verstellbare Lage der TJnilenkrollen des Beile« in den beiden AbbaustBeckea9 sowie durch die Seilspannung regulierbar ist. Durch
diese Art der Erseugung deft Andruckes an die Kohle ist die Andrückeinrichtung der alten Art überflüssig* Damit entfällt bis
eu 2/3 des Saterialeinsatses und ein© entsprechende Einsparung von Arbeitsschieht en wird ermöglicht. Sofern man si oh wegen der
geringen Mächtigkeit eines Ploses den Ausbau sparen kann, ist keine Teranlaesung vorhanden, dass no oh Menschen im Streb sind.
So lassen sich sehr dünne flöse oft noch wirtschaftlich abbauen· Um den Andruckbedarf »öglichet niedrig zu halten oder mit dem
Strebbogen einer Gteraden möglichst nahe zu kommen, sind crfindungs
gemäss an den Sehrapp er käst en angebrachte Eeiss&ähiie entwickelt
worden, die die Kohle schon bei ganz geringen Andruck anfasbea, dieselbe nicht mehr so fein evr spänen, sondern einen gewissen
Kusskchlenanfall ergeben. Diese leisszähne sind in Gruppen von zwei oder mehr an jedem Ende der Kohienanstossseite des Sehrapperkastens
angebracht. Zur Führung des Ruekselles besitzt der Kasten an der dem Kohlenstoss abgekehrten Seite an Jedem Snde ein Seil-Sruokrolle, über die der Andruok des Bückeeiles gegen den
£ohlensto«s erfolgt.
Kaüh einem weiteren Merkmal der Erfindung 1st am Seiirapperkasten eine Vorrisnimng aur Andruoketeuerung angebracht, die rom Zugseil
automatisch betätigt wird.
Jn den I»ei©Iinuugen ist ein Aualuhrungsbeispiel der Sohrapperanlage nach der Erfindung , sowie eineβ ä&vn gehörenden SGhrappertasten®
dargesteilte
Is ζ eigen t
Is ζ eigen t
Abb.! den Gr-umöi ist· eines bogfnf örraig verlaufenden Strebe mit der
Sshrapperaalage9
Abb.2 einen Sehrapper in Seitenansicht,
Abb« 3 denselben in Drauisioht und
Abb.2 einen Sehrapper in Seitenansicht,
Abb« 3 denselben in Drauisioht und
Abb. 4 denselben im Sehnitt na eh der Linie AB der Abb. 3* Wie aus Abb.l ersichtlich, besteht die Anlage aus dem Haspel A
salt der Earabc-I scheibe Bf dem Sugz^linder G9 der an dem Stempel B
angeschlagen ist, den Seilumlenkrollan E,*,6·, dem endlosen Seil E
und den S chrapp er käst en JfKfLtM· Jn der Zelehnung ist eine Kopfstreeke
I und eine Bandatreoke O Im Grundriss dargestellt* wie alt heute allgemein beim Kohlenabbau üblich sind. Bas Hauptmerkmal der
Erfindung ist, daß swisohen den Abbaustreoken I-O der Streb im Bogen verläuft und der Äugz^llnder O das endlose Seil 1 so ho oh
vorspannt, daß bei Drehung der Farabolscheibe B mit aller zur Verfügung
stehenden Xraft beim ablaufenden Seil immer noen eine Mindest-Tor spannung erhalten bleibt, die die notwendige Haftspannuiag
swisohen FaraboIseheibe und Seil gewährleistet. Der Haspel A steht
mit seinen Rädern geringen Durahmeseers auf einem Glele, vermag date her in der Xäja&sriohtung frei zu pendeln. Der 3eilverlauf im Streb
bildet den Abschnitt eines Vielecke, dessen Winkel bei den Schrapperkästen liegen.
Jm Verein mit der Seinvorspannung wird ein Andruck der Schräpper käst en an den Kohlenstoße bewirkt. Die Regulierung
dieses Andruoks geschieht durch Veränderung des Badiue
des Strobbogenef in dem nan tie Seilrollen BiPsSs langsamer oder
sohneller in Abbaurichtung verschiebt. Merkmal für den rieht ig en Andruok ist der riohtig gefüllte Kasten, der die Kohle aur Bandstrecke O bringt.
Jn den Abb« 2-4 sind iait ρ die übereinander angeordneten Seiseztihne bezeichnet. Zweoks Andruokr er lagerung von den nichtarbeitenden
, in der Fahrtrichtung hinteren, auf die arbeitenden vorderen Iteieszähne ist
auf den beiden Beokbleehen S und T die Andruststeuerung angebracht. Sie besteht aus einem einarmigen
Heb el Up an deseenx schwenkbaren Sade eine Seilklemme Y sur Befestigung an das Zugseil angeklesiitit ist. Sar Hebel hat swisehen
den beiden Ansohiägen W seinen Sehwenkbereich. Der Seilwinkel im Sugeeil bildet sieh mif diese Weise in der Eohe der vorderen arbeitenden
EeifeiSBfiihn.®,, während das Seil in Höhe der hinteren Beies*· Hähne in gerader Linie verläuft* Jm Mittel ist alao 3/4 des Andruckes
durch Hin» ILtekeeil auf daß vordere Ende und 1/4 auf Saa hintere Ende verlagert»
Der Betrieb ist im übrigen so? dass der der Espfstreeke O aunächst
liegende Sehrapr er kasten seine Eohle an seine Kaohbarn abgibt und so fort, bis der letste Easten seine Eohle in der Band-Btreoke
auf das Iransportband gibt«. Ber Eraftbedarf ist nur etwa 40$ der bis jetgt im Betrieb befindlichen Ablegen, Die Antriebsmaschine
ist daher weniger umfangreich, leichter su transportieren und leichter unt er zubr ing en.
VerBuehe auf einer Essener 2eohe haben bisher alle Srwartungen erfüllt.
Claims (1)
1. Sohrapperanlege, dadurch gekennzeichnet, dasa ein endloses Zugseil,
und sv/ar co wohl die Iiis.- wie auch die Riiekl iUhrung, als
Andrucksmittel für die am Seil angeklemmten Sehrapp sr käst en an den bogenförmig Terlaufenden Kohlenstoss eingesetzt ist«
2e Sehrapperanlage nsoh Anspruch 1, dedureh cekennaeiehnet, dass d@r
Sohrapperkasten sur Losxmg des SewinnungeguteB Gruppen von Belass
Eä&nen, sowie eine automatische Andrucketeusrung und aur IUhruni des Hacksen es zvei Andruckrollen aufweist β
3* Andruckst eueruug zur Tsrlagerung des Seildruekes an den Schrapp©!'
kasten nach Anspruch 29 dadurch »efcftnnzeiohüet, dass an den Heckblechen
( S,!E),des Fastens gs ein einarniiger, ia seiner Sehwenkbar
kelt durch Anschläge ( W ) begrenzter Ee bei C U ) angelenkt ist, der mittel3 einer an seinem freien lade schwenkbar angeordneten.
Ssilkleaims (V) entsprechend der Iugriehtuag äes Seiles dieses abwinkelts
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