DEP0033181DA - Schiffsantrieb, bei dem Wasser durch einen das Schiff der Länge nach durchlaufenden Flutkanal, gedrückt wird - Google Patents
Schiffsantrieb, bei dem Wasser durch einen das Schiff der Länge nach durchlaufenden Flutkanal, gedrückt wirdInfo
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Description
Franz E η d i s υ h, Hagelstedt bei Regensburg.
Schiffsantrieb,bei dem Wasser durch einen das Schiff der Länge nach durchlaufenden Plutkanal gedrückt wird»
Seit der Erfindung der Schiffsschraube durch den österreichischen Ingenieur Hessel hat diese zwar mehrmals
nennenswerte Yerbesserungen erfahren* der Grundgedanke innres Aufbaues und ihrer Inordnong zur Fortbewegung der
Schiff© hat sich jedoch nicht geänderte Durch den neuartigen Schiffsaitrieb nach der Erfindung wird dagegen ein
vollständig neuer Weg der Anordnung der Schiffsschraube beSchrittan8
Der Schiffskörper erhält^ wie an sich bekannt , einen
durch die ganze Länge des Schiffes laufenden Flutkanal vom Durchmesser einer üblichen Schiffsschraube» Durch diesen
Plutkanal drückt nach der Erfindung eine durch die Schiffs»
maschine angetrie
mehrmals abgestützte*.neile mit auf-
gesetztem Schneckenband/das Wasser ./fDer Eingang zum Flutkanal liegt beständig unter der Wasserlinie, ist gegen Eindringen
größerer Fremdkörper gesichert und kann durch Absoblußorgane dicht gemacht werden. Unter dem Heck gabelt
sich der Flutkanal in zwei Arme9 deren Austrittsöffnungen
·» 2 —
nicht unmittelbar unter dem Hecks sondern seitlich an Stauer-Uxnd Backbord liegen» Die Austrittsöffnungen lassen
sich unabhängig voneinander durch Absohlußorgane schließen, so daß sie entweder 'gleieiaeitig oder wechselweise abschließbar
sind und dann ein Herausleiten des durch den Flutkanal strömenden 'assers an der einen oder an der anderen
Seite gestatten» Auf diese Weise kann das Schiff gesteuert Vierden, ohne daß ein Steuerruder benötigt wird',
Dadurch werden empfindliche StörungsqueIlen beim Schiffsbetrieb, säBa Steuerruder- und Schiffsschraubenbruch ausgeschaltet.
. Zur Durchführung einer auf hoher See nötig werdenden Reparatur genügt es, die
Abschlißorgane des Flutkanals zu schließen und diesen mittels Lenzpumpe zu entleeren.
Durch entsprechend angeordnete Sinsteigeoffnungen ist der Flutkanal dann für die Durchführung der Reparatur zugänglich.
Unter Umständen kann auf diese Weise sogar das Auswechseln der ganzen Antriebswelle vom Schiffsinneren her
vorgenommenen werden.
Claims (3)
- PAÖ35SÖM11.51Patentanspriioiie1« Schiffsantrieb, bei dem das Wasser durch eineny das Schiff der Länge nach durchlaufenden Flutkanal gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet daß die Fasserbewegung durch eine im Flutksnal arbeitende Förderschnecke bewirkt wird.
- 2. Antrieb nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Flutkeiial am Schifisheck in zwei Teilkanäle gegabelt ist, von denen jeder einzelne durch Abschlußorgane nach außen.abschließbar ist.
- 3. Antrieb nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet , daß die vordere öffnung des Flutkanals durch ein Abschlußorgan abschließbar ist.
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