DEP0032579DA - Fahrzeugrad - Google Patents
FahrzeugradInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des im Hauptpatent ... (Hauptanmeldung p 375) vorgeschlagenen Fahrzeugrades, dessen Felge aus mindestens zwei Kränzen von einzelnen Walzenkörpern besteht, die auf quer zur Radachse des Fahrzeuges liegenden Achsen drehbar gelagert sind.
Sie bezweckt, insbesondere Fahrzeugräder dieser Art für große und schwere Fahrzeuge und für schwer befahrbares Gelände, z.B. tiefen Sandboden, geeigneter zu machen, indem der spezifische Raddruck verringert wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird an einem Fahrzeugrad nach dem Hauptpatent ... (Hauptanmeldung P 375), dessen Felge aus mindestens zwei Kränzen von Walzenkörpern besteht, deren Achsen quer zur Radachse des Fahrzeuges drehbar gelagert sind, eine Verbesserung vorgeschlagen, die sich der Erfindung gemäß dadurch kennzeichnet, daß sich die Lauffläche des Rades (Felge) aus die Walzenkörper umschlingenden endlosen Bändern o.dgl. zusammensetzt.
Die Erfindung sieht ferner vor, daß außer Kränzen von angetriebenen Walzenkörpern solche von nicht angetriebenen Walzenkörpern vorgesehen sind.
Weitere Kennzeichen der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsformen beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt schaubildlich schematisch ein Fahrzeugrad.
Fig. 2-5 zeigen verschiedene Oberflächenprofile der Walzenkörper und das sie umschlingende Band jeweils im Schnitt.
Ausführungsform der Fig. 1 und 2:
Von der Nabe 1 der Radachse des Fahrzeugrades gehen eine Anzahl radialer Verstrebungsbügel 2 ab, deren waagerechter Teil 3 mit Lagern 4 ausgerüstet ist. Zwischen je zwei solcher Verstrebungsbügel sind Walzenkörper in den Lagern 4 drehbar angeordnet, und zwar können außer den durch eine nicht weiter dargestellte Antriebsvorrichtung gemäß dem Hauptpatent ... (Hauptanmeldung P 375) zwangsläufig angetriebenen Walzenkörpern 5 auch leer mitlaufende Walzenkörper 6 vorgesehen sein. Die Walzenkörper 5 und 6 werden gruppenweise von je einem endlosen Band 7 umschlungen, so daß sich die Lauffläche des Rades, also dessen Felge, aus einer Vielzahl solcher die Walzenkörper umschlingenden Bänder 7 zusammensetzt.
Um die Griffigkeit zwischen den Bändern und den Walzenkörpern zu erhöhen, sind die Oberflächen der Walzenkörper und die Unterflächen der Bänder rauh gemacht, z.B. durch Längsriefeln 8 bei den Walzenkörpern und durch Querriefeln 9
bei den Bändern wie beim Ausführungsbeispiel, so daß die Flächen der Walzen und Bänder gleich einer Verzahnung ineinander greifen.
Mit 10 sind Blechplatten bezeichnet, durch welche das Innere des Fahrzeugrades gegen Verschmutzen allseitig geschützt ist.
Zur Steuerung des Fahrzeuges werden die Walzenkörper angetrieben, so daß die einzelnen Bänder je nach der gewünschten Richtungsänderung entweder in der einen oder anderen durch die eingezeichneten Pfeile der Fig. 1 gekennzeichneten Richtung umlaufen.
Ausführungsbeispiele für die Walzenkörper nach Fig. 3-5.
Fig. 3: Hier setzen sich die einzelnen Walzenkörper aus zwei mit ihrer Basis gegeneinander stoßenden Kegelstümpfen 11 zusammen; in
Fig. 4 hingegen ist ihre Oberfläche in der Mitte ballig, so wie sie es bei dem Walzenkörper nach Fig. 2 durchgängig ist, während ihre Endteile wiederum Kegelstümpfe 11 sind; in
Fig. 5 ist die Oberfläche der Walzenkörper absatzweise ausgespart, so daß Ringe 12 entstehen, die in entsprechende Längsnuten 13 der Bänder-Unterflächen eingreifen.
Durch die ballige oder doppelkegelstumpfförmige Ausbildung der Oberfläche der Walzenkörper sind die entsprechend geformten endlosen Bänder gegen Abheben oder Wegdrücken von den Walzenkörpern bei Geradeausfahrt gesichert.
Bei der Ausführungsform der Walzenkörper nach Fig. 4, bei welcher die Endteile Kegelstümpfe sind, ist außerdem dafür gesorgt, daß keine Fremdkörper zwischen das Band und den Walzenkörper eindringen können.
Bei der Ausführungsform der Walzen und des endlosen Bandes nach Fig. 5 ist ein Wegdrücken des Bandes vom Walzenkörper unmöglich gemacht.
An Stelle von Bändern 7 können auch den gleichen Zweck erfüllende Werkteile, wie Riemen, Ketten, Gelenkplatten usw., angewendet werden.
Claims (5)
1) Fahrzeugrad nach dem Hauptpatent ... (Hauptanmeldung P 375), dessen Felge aus mindestens zwei Kränzen von Walzenkörpern besteht, deren Achsen quer zur Radachse des Fahrzeuges drehbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Lauffläche des Rades (Felge) aus die Walzenkörper (5) umschlingenden endlosen Bändern (7) o.dgl. zusammensetzt.
2) Fahrzeugrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer Kränzen von angetriebenen Walzenkörpern (5) solche von nicht angetriebenen Walzenkörpern (6) vorgesehen sind.
3) Fahrzeugrad nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kränze der Walzenkörper (5, 6) gruppenweise von endlosen Bändern (7) umschlungen sind.
4) Fahrzeugrad nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Berührungsflächen der Walzenkörper und der endlosen Bänder eine gegen Gleiten, Rutschen u.dgl. sichernde Oberflächengestaltung und/oder Behandlung erfahren.
5) Fahrzeugrad nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Berührungsflächen der Walzenkörper und der Bänder gegen Eindringen von Fremdkörpern gesichert sind.
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