DEP0031893DA - Apparat für kinematografische Aufnahmen - Google Patents

Apparat für kinematografische Aufnahmen

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DEP0031893DA
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DE
Germany
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film
drive
magazine
receiving apparatus
reels
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English (en)
Inventor
André Clément Paris Coutant
Jacques Paris Mathot
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Description

Die Erfindung hat Verbesserungen an Apparaten für kinematografische Aufnahmen zum Gegenstand, welche diese einerseits erheblich weniger sperrig machen und andererseits die Auswechslung der Spulen erleichtern sollen, wobei jedoch vermieden werden soll, dass das Ablaufen des Films Geräusche hervorruft, die bei einer Tonfilmaufnahme verhängnisvoll sind.
In den Apparaten üblicher Bauart sind die Magazine für die abzuwickelnde und die aufzuwickelnde Spule in der Ebene des Bildfensters und des Objektivs angeordnet, und zwar eines vor dem anderen auf dem Oberteil des Apparates. Man kennt ferner eine Ausführungsform, bei welcher diese beiden Spulen ebenfalls in der Ebene des Bildfensters und des Objektivs angeordnet sind, jedoch die eine oberhalb und die andere unterhalb des Bildfensters und des Objektivs. Der Platzbedarf dieser Apparate ist notwendigerweise sehr gross. Zur Verringerung dieses Platzbedarfs hat man bereits vorgeschlagen, die beiden Spulen gleichachsig beiderseits der durch das Objektiv gehenden lotrechten Ebene anzuordnen, und den Film zwei verbundene Schleifen am Ausgang der Abwickelspule bzw. am Eingang der Aufnahmespule bilden zu lassen, um von der Ebene einer jeden dieser Spulen zu der durch die Achsen des Bildfensters und des Objektivs gehenden parallelen Ebene überzugehen, und den Anschluss an das durch das Bildfenster laufende geradlinie Filmstück zu ermöglichen. Einer der Nachteile dieser Anordnung besteht darin, dass die Vorwärtsbewegung der die verwundenen Schleifen bildenden Filmstücke stossweise erfolgt, was Klappgeräusche hervorruft, die sehr störend sind und die akustische Abschirmung des Apparates sehr erschweren.
Die Erfindung beseitigt die genannten Übelstände. Sie besteht darin, dass zwischen Auf- bzw. Abwickelspule und Bildfenster ein den Film gleichförmig fortschaltendes Antriebsorgan vorgesehen und die verwundene Filmschleife bzw. Schleifen zwischen Spule und diesem Antriebsorgan gebildet wird. Zweckmässig sind die beiden Spulen gleichachsig hinter dem Bildfenster angeordnet, wobei je eine mit gleichförmiger Geschwindigkeit umlaufende Filmantriebsrolle zwischen dem Bildfenster und den Filmspulen vorgesehen ist.
Ist der Aufnahmeapparat mit einem abnehmbaren Magazin versehen, so wird dieses vorteilhaft so ausgebildet, dass es im Innern eines lichtdichten, geschlossenen Gehäuses die Filmspulen und die Antriebsrolle enthält, wobei seine Vorderwand die Aussenwand des Filmführungsschlitzes oder -Kanals bildet, dessen Rückwand durch den Aufnahmeapparat gebildet wird und wobei ferner die Enden der Antriebsachsen der Spulen und der Antriebsrolle seitlich aus dem Magazin herausgeführt sind. Dabei kann die Ausbildung und Anordnung der Antriebsmittel derart sein, dass die Befestigung des Magazins an dem Aufnahmeapparat selbsttätig den Eingriff der Antriebsklaue des den Film schrittweise fortschaltenden Greifers und die getriebliche Verbindung der Antriebsachsen der Antriebsrollen und gegebenenfalls der Spulen mit den entsprechenden Getriebeteilen des Aufnahmeapparates bewirkt.
Die Zeichnungen zeigen lediglich als erläuterndes und keineswegs als beschränkendes Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung.
Abb. 1und 2 sind eine Seitenansicht bzw. ein Grundriss, welche das Anordnungsschema zeigen.
Abb. 3 und 4 zeigen in einem lotrechten bzw. waagerechten Schnitt ein abnehmbares Magazin.
Abb. 5 und 6 zeigen im Grundriss bzw. in Vorderansicht einen mit diesem abnehmbaren Magazin ausgerüsteten Apparat.
Abb. 7 - 12 zeigen eine besondere Ausführungsform eines Magazins für einen kleinen Reportageapparat.
Abb. 7 ist eine Ansicht in lotrechtem Längsschnitt.
Abb. 8 ist eine Vorderansicht.
Abb. 9, 10 und 11 sind Querschnitte längs der Linie IX-IX, bzw. X - X, bzw. XI - XI der Abb. 8.
Abb. 12 ist eine Seitenansicht der Innenseite.
Die Abwickelspule 1 und die Aufnahmespule 2 sind gleichachsig Seite an Seite angeordnet. Das die Abwickelspule verlassende und durch die sich mit gleichförmiger Geschwindigkeit drehende gezahnte Walze 4 angetriebene Filmstück 3 bildet eine verwundene Schleife 5, läuft über die gezahnte Walze 6, die gleichachsig mit der gezahnten Walze 4 und seitlich von dieser angeordnet ist und mit derselben gleichförmigen Drehgeschwindigkeit durch die gleiche Welle angetrieben wird, bildet die gerade Schleife 7, wird stossweise durch die Klauen 8 des Greifers durch den Führungsschlitz 9 des Bildfensters und vor dem Objektiv 10 vorbeigeführt, bildet die gerade Schleife 11 und läuft über die gezahnte Walze 6, von welcher aus das Filmstück 12 zu der Aufnahmespule 2 läuft.
Das auf Abb. 3 bis 6 gezeigte abnehmbare Magazin 13 weist die gleichen, mit denselben Bezugszeichen bezeichneten Organe sowie dieselbe Filmanordnung auf, mit dem einzigen Unterschied, dass der Führungsschlitz und das Objektiv nicht mehr wie vorstehend in der Ebene der Aufnahmespule, sondern in der Ebene der Abwickelspule angeordnet sind. Aus diesem Grunde ist die verwundene Schleife 14 hinter dem Bildfenster 9 zwischen der gezahnten Walze 4 und der Walze 6 vorgesehen. Dieses Magazin 13 ist geschlossen und lichtdicht. Die beiden Führungsschlitze 15 und 15' des Bildfensters gestatten den Austritt der geraden Schleife 7 und den Eintritt der geraden Schleife 11. Diese Führungsschlitze sind hinreichend lang und besitzen eine genügend ausgesprochene Krümmung, so dass die Diffusion des von aussen durch diese Führungsschlitze eintretenden Lichts keine schädliche Wirkung hat. Einzig und allein das geradlinige Filmstück 16 befindet sich ausserhalb des Magazins 13, ebenso die Enden 17 und 18 der Drehachsen der Spulen 1 und 2, sowie der Walzen 4 und 6.
Vorzugsweise ist eine beliebige Vorrichtung vorgesehen, damit die Befestigung dieses Magazins 2o an dem Aufnahmeapparat 19 selbsttätig den Eingriff der Antriebsklaue des Films in die Durchlochungen des geradlinigen Filmstücks 16, sowie der Enden 17 und 18 der Antriebswellen mit den entsprechenden Antriebs-
Vorrichtungen des Aufnahmeapparates 19 bewirkt.
Um die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung zu zeigen, stellen Abb. 7 bis 12 ein Magazin oder Magazingehäuse für kleine Reportageapparate dar, dessen Spulen 21-22 in derselben Ebene angeordnet sind, welche die Abspulebene des ganzen Films 23 ist. Alle an ihm vorhandenen Sicherheits- und Kupplungsvorrichtungen können auch bei dem auf Abb. 3 bis 6 gezeigten Magazin verwendet werden.
Der Film 23 wird durch Druckrollen 25, 26 gegen die Antriebsrolle 24 gedrückt. Eine Leitrolle 27 bestimmt die Bildung der losen Schleife 28, welche am Eingang 29 des Führungsschlitzes endigt, dessen Krümmung einen lichtdichten Abschluss am Austritt des Films aus dem Magazin bildet. Das ausserhalb des Magazins befindliche Filmstück wird durch den festen Haken 31, die Ladeklaue 32, das Druckstück 33, den elastischen Haken 34 und den festen Haken 35 gegen die Hinterwand 30 des Führungsschlitzes gehalten. Es tritt in den Ausgang 36 des Führungsschlitzes ein, dessen Krümmung einen lichtdichten Abschluss am Eintritt des Films in das Magazin bildet. Der Film bildet dann mit Hilfe der Leitrolle 38 die lose Schleife 37, wird durch die Druckrollen 39 und 40 gegen die Antriebsrolle 24 gedrückt und wickelt sich auf der Spule 22 auf.
Die Vorderwand 41 des Führungsschlitzes gehört dem Aufnahmeapparat an. Bei angesetztem Magazin lassen die Vorderwand 41 und die Hinterwand 30 des Führungsschlitzes zwischen sich gerade einen für den Durchtritt des Films 23 hinreichenden Raum. Das Druckstück 33 drückt übrigens den Film in einer senkrecht zur optischen Achse des Apparates liegenden Ebene gegen die Vorderwand 41 des Führungsschlitzes. Ein lichtdichter Abschluss ist um das gesamte ausserhalb des Magazins befindliche Filmstück herum vorgesehen. Er wird durch eine Leiste 42 gebildet, die dieses Filmstück auf der Vorderseite des Magazins einrahmt und mit einer Nut 43 zusammenarbeitet, in welche sie eingreift, und die hierfür auf dem Umfang der Vorderwand 41 des Führungsschlitzes auf der Rückseite des Apparates vorgesehen ist.
Man sieht insbesondere auf Abb. 9 den festen Haken 31, den Film 23 zwischen der Hinterwand 30 und der Vorderwand 41 des Führungsschlitzes, sowie die Leiste 42 und die Nut 43, welche den lichtdichten Verschluss bilden.
Die Ladeklaue 32 ist insbesondere auf Abb. 11 gezeigt. Sie liegt einer hierfür in der Vorderwand 41 des Führungsschlitzes vorgesehenen Bohrung 44 gegenüber. Eine Feder 45 drückt sie beständig gegen diese Vorderwand des Führungsschlitzes. Ein mit der Klaue starr verbundener Haken 46 ragt leicht über diese hinaus. Er arbeitet mit einer festen Lasche 47 zusammen, die leicht über die Vorderwand 41 des Führungsschlitzes vorspringt, um die Klaue 32 in die unwirksame Stellung zurückzudrücken,wenn man das Magazin an Ort und Stelle bringt.
Diese Ladeklaue 32 dient also in Kombination mit den Haken 31 und 35 nur dazu, um, wenn das Magazin von dem Aufnahmeapparat getrennt ist, das ausserhalb des Magazins befindliche Filmstück 23 in der richtigen Lage zu halten.
Das insbesondere auf Abb. 7 und 10 sichtbare Druckstück 33 wird beständig durch die Federn 48 gegen die Vorderwand 41 des Führungsschlitzes gedrückt. Die Abb. 10 zeigt auch den elastischen Haken 34 zum Ausgleich des seitlichen Spiels, welchen eine auf Abb. 8 gezeigte Feder 49 nach der linken Seite der Abbildung drückt und so den Rand des Films gegen die festen Haken 31 und 35 und gegen die seitliche Führung 50 (Abb. 10) drückt, welche in der Vorderwand 41 des Führungsschlitzes vorgesehen ist. Abrundungen 51 und 52 sind an dem Oberteil und dem Unterteil des Druckstückes 33 angebracht.
Die Hinterwand 30 des Führungsschlitzes weist ausserdem in der Achse der Durchlochungen des Films 23 einen lotrechten Schlitz 53 (Abb. 8) auf, der das freie Arbeiten des im Aufnahmeapparat angeordneten Greifers für die Vorschubbewegung des Films ermöglichen soll.
Die Seitenwand des Magazins trägt auf der Innenseite zwei aufgesetzte Platten 54 (Abb. 12), deren obere und untere Ränder 55 bzw. 56 schwalbenschwanzförmig sind, um das seitliche Anhaken des Magazins an dem Apparat zu gestatten. Auf derselben Seite springen die Zahnräder 57 und 58 vor, die mit den Antriebswellen der Antriebswalze 24 und der Aufwickelspule 22 starr verbunden sind. Diese Zahnräder stehen nach dem Ansetzen des Magazins mit Zahnrädern 59 und 60 in Eingriff, die an der entsprechenden Seitenwand des Aufnahmeapparates vorspringen, und deren Achsen reichlich in der Höhenrichtung gegeneinander verschoben sind, so dass man beim Ansetzen des Magazins leicht den Eingriff herstellen kann. Das Zahnrad 58 ist durch eine Feder 61 blockiert, wenn sich das Magazin nicht in der Gebrauchsstellung befindet. Ein an dem Aufnahmeapparat befestigter Finger 62 führt sie in die unwirksame Stellung und macht das Zahnrad 58 frei, wenn das Magazin an dem Apparat angebracht ist. Ein Anschlag 63 und ein geeigneter Ansatz 64, die beide auf einer auf die Seitenfläche des Magazins aufgesetzten Platte 65 sitzen, arbeiten mit einem an dem Aufnahmeapparat befestigten Finger 66 zusammen, um das Magazin in der richtigen Gebrauchsstellung zu halten.
Es ist leicht einzusehen, dass es zur Anbringung des Magazins genügt, die Innenseite seiner Seitenfläche gegen die entsprechende Fläche des Aufnahmeapparates in der richtigen Höhe anzulegen, die Schwalbenschwänze 55 und 56 der Platten 54 auf die entsprechend geformten, auf der benachbarten Seite des Apparates vorgesehenen Ansätze aufzubringen und das Magazin einige Zentimeter nach vorn zu drücken, damit es selbsttätig in Eingriff kommt und an Ort und Stelle gehalten wird, wobei die Greiferklaue in eine Durchlochung des Films eintritt oder bereit ist, in diese einzutreten, während die Zahnräder 57 und 59 und 58 und 60 miteinander in Eingriff stehen.
Das Magazingehäuse besitzt an seinem Oberteil und dem Unterteil seiner Vorderfläche Abrundungen 67 und 68, deren Krümmung die gleiche ist, wie die des oberen und des unteren Endes der Hinterwand 30 des Führungsschlitzes, so dass sie den Führungsschlitz nach oben und nach unten verlängern und einen lichtdichten Abschluss bilden.
Obwohl die beschriebene und dargestellte Vorrichtung besonders einfach ist und in zufriedenstellender Weise arbeitet, ist es wohlverstanden, dass man sie weitgehend verändern kann, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Im Vorstehenden war nur von Apparaten für kinematografische Aufnahmen die Rede, es ist jedoch klar, dass die Erfindung auch auf einen Apparat für fotografische Aufnahmen anwendbar ist.

Claims (4)

1.) Apparat für kinematografische Aufnahmen, mit schrittweisem Filmantrieb und mit in parallelen Ebenen, vorzugsweise gleichachsig angeordneter Auf- und Abwickelspule, bei denen der Film zwischen den Spulen und dem Bildfenster verwundene Schleifen bildet, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Auf- bzw. Abwickelspule (1 bzw. 2) und Bildfenster (9) ein den Film gleichförmig fortschaltendes Antriebsorgan (4 bzw. 6) vorgesehen und die verwundene Filmschleife bzw. -schleifen zwischen Spule und diesem Antriebsorgan gebildet wird.
2.) Aufnahmeapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Spulen (1, 2) gleichachsig hinter dem Bildfenster (9) angeordnet sind, wobei je eine mit gleichförmiger Geschwindigkeit umlaufende Filmantriebsrolle (6, 4) zwischen dem Bildfenster und den Filmspulen vorgesehen ist.
3.) Abnehmbares Magazin für einen Aufnahmeapparat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es im Innern eines lichtdichten, geschlossenen Gehäuses (13, Abb. 3) die Filmspulen (1, 2) und die Antriebsrolle (4, 6) enthält, wobei seine Vorderwand die Aussenwand des Filmführungsschlitzes oder -Kanals (15, 15') bildet, dessen Rückwand durch den Aufnahmeapparat gebildet wird und wobei ferner die Enden der Antriebsachsen der Spulen und der Antriebsrolle (4, 6) seitlich aus dem Magazin herausgeführt sind.
4.) Magazin nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung und Anordnung der Antriebsmittel, dass seine Befestigung an dem Aufnahmeapparat selbsttätig den Eingriff der Antriebsklaue des den Film schrittweise fortschaltenden Greifers und die getriebliche Verbindung der Antriebsachsen der Antriebsrollen (4, 6) und gegebenenfalls der Spulen (1, 2) mit den entsprechenden Getriebeteilen des Aufnahmeapparates bewirkt.

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