DEP0031352DA - Laufgewichtswaage in Form einer oberschaligen Waage, insbesondere Haushalts- und Küchenwaage - Google Patents

Laufgewichtswaage in Form einer oberschaligen Waage, insbesondere Haushalts- und Küchenwaage

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DEP0031352DA
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Germany
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scale
housing
plate
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Expired
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English (en)
Inventor
Emil Hesse
Original Assignee
Gebr. Schürhoff, Gevelsberg
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Laufgewichtswaagen in Form einer oberschaligen Waage, insbesondere Haushalts- und Küchenwaagen und hat sich zur Aufgabe gestellt, durch sinnvolle konstruktive Massnahmen die Gestehungskosten solcher Waagen ohne Beeinträchtigung ihrer Qualität und Stabilität ganz wesentlich herabzusetzen.
Bei den üblichen Waagen ruht die lose aufgesetzte Waagschale auf der Waagenplatte, die sich wiederum auf den Waagenhebeln abstützt. Das feststehende, rahmenförmige Gehäuse ist der eigentliche Träger für die Teile des Waagenmechanismus, an dem u.a. auch die Pfannen für die Schneiden befestigt sind. Nach unten zu ist die Waage offen, während sie oben durch den Waagenteller oder die Waagenplatte abgedeckt wird. Dieser Bauart haften fabrikatorisch und funktionell mancherlei Nachteile an.
Die Herstellung des Gehäuses aus einem zusammengeschweissten Blechstreifen ist wegen der hierzu benötigten Stanz- und Biegewerkzeuge und der verschiedenen Arbeitsvorgänge unwirtschaftlich. Das Ziehen des Rahmengehäuses aus einem Stück wird aus dem Grunde unwirt- schaftlich, weil nachher der Boden des gezogenen Gefässes wieder ausgeschnitten werden muss, um die den Waagenteller abstützenden Teile nach oben durchtreten lassen zu können.
In beiden Fällen bietet die Anbringung der Lagerungsteile für den Waagenmechanismus an den inneren Seitenwänden des Rahmens unter dem Gesichtspunkt einer glatten und genauen Montage und der möglichen Fliessbandfertigung ganz erhebliche Schwierigkeiten.
Ein weiterer Nachteil ist der, dass der ausgeschnittene Boden nicht für die Herstellung des Waagentellers benutzt werden kann, da dieser grössere Abmessungen aufweisen muss, um die obere Rahmenöffnung vollständig abzudecken. Hinzu kommt, dass gewöhnlich an den Rahmen noch besondere Füsse angepunktet werden müssen, um der Waage ein gefälliges Äusseres zu verleihen.
Um alle diese Nachteile zu beseitigen, wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, den Waagenmechanismus auf einer feststehenden Grundplatte aufzubauen und die Waagenplatte oder den Waagenteller als kastenförmiges, nach unten offenes Gehäuse auszubilden, das den Waagenmechanismus auch seitlich umschliesst. Grundsätzlich also sind die bisher getrennten Teile, nämlich die bewegliche Waagenplatte und der feste Gehäuserahmen zu einem Teil vereinigt, das neben der seitlichen Abdeckung des Waagenmechanismus die Funktion des Waagentellers übernimmt. Der Aufbau der Teile auf einer Grundplatte macht die Montage einfach und übersichtlich. An dem kastenförmigen Gehäuse, das sich ohne Schwierigkeiten in einem Arbeitsgang ziehen lässt, sind innen nur noch in soweit Teile anzubringen, wie sie für die Auflage bzw. Abstützung des Gehäuses auf den Waagenhebeln benötigt werden.
Das Gehäuse wird zweckmässig nun so ausgebildet, dass es mit sei- nem unteren Rand die Grundplatte übergreift und zwar mit einem solchen Spiel, dass sich das Gehäuse entsprechend der Gewichtsbelastung unbehindert auf- und niederbewegen kann. Dadurch wird der Waagenmechanismus nicht nur nach oben, sondern auch zur Seite hin gänzlich abgeschlossen.
Die Grundplatte kann zweckmässig mit aus Gründen des gefälligen Aussehens der Waage gleichfalls als Hohlkörper mit Absätzen ausgebildet sein, welcher Hohlkörper ebenso aus einem Stück gezogen sein kann. Die Ansätze werden vorzugsweise so gewählt, dass das bewegliche Gehäuse den ersten oberen Absatz des unteren Hohlkörpers übergreift.
Bei der Herstellung der Grundplatte in Form eines Hohlkörpers werden in de nBoden, d.h. in die Oberseite zweckmässig gleich Vertiefungen eingedrückt, die später beim Zusammenbau der Waage das Einsetzen bestimmter Teile ohne irgendwelche Messeinrichtungen erleichtern bzw. mechanisch gestalten sollen. In ähnlicher Weise wird zweckmässig gleich beim Ziehen des kastenförmigen, die Waagenplatte bildenden Gehäuse ebenfalls in dessen Boden, d.h. in die Oberseite eine Vertiefung eingedrückt, in die sich die aufgesetzte Waagenschale passend einfügt.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt sie eine Waage in der neuen Bauart im Schnitt. Mit 1 ist der kastenförmig gezogene Oberteil der Waage bezeichnet, der mittels Pfannen 2 auf dem Waagenhebel oder dessen Schneiden aufruht. Der Oberteil 1 besitzt an der Oberseite eine Vertiefung 4, in die sich die Schale 5 passend einfügt. Der Unter- oder Bodenteil ist stufenförmig gezogen und besitzt oben gleichfalls Vertiefungen, z.B. für das richtige Einsetzen eines Winkels 7 für die Anbringung der Teile wie z.B. für die Lagerung des Waagenhebels 8. Zur Vervollständigung der Darstellung sind der Skalenhalter 9 mit der Laufgewichtsführung 10 sowie die beiden Gewichte 11 und 12 eingezeichnet.
Bei Belastung der Waage wird das Gehäuse 1 nach unten gedrückt und schiebt sich weiter über den oberen Absatz des Bodengehäuses bis durch die Gewichte der Gleichgewichtszustand erreicht ist.
Die Erfindung beschränkt sich selbstverständlich nicht auf die beschriebene und dargestellte Ausführungsform der Waage, sondern es sind vielerlei konstruktive Abänderungen möglich, ohne dass man sich von dem Grundgedanken der Erfindung entfernt.

Claims (6)

1. Laufgewichtswaage in Form einer oberschaligen Waage, insbesondere Haushalts- und Küchenwaage, dadurch gekennzeichnet, dass der Waagenmechanismus auf einer feststehenden Grundplatte (6) aufgebaut und die Waagenplatte als kastenförmiges, nach unten offenes Gehäuse (1) ausgebildet ist, das den Waagenmechanismus auch seitlich umschliesst.
2. Laufgewichtswaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das die Waagenplatte bildende Gehäuse (1) mit seinem unteren Rand die Grundplatte (6) übergreift, und zwar mit einem solchen Spiel, dass sich das Gehäuse (1) entsprechend der Gewichtsbelastung unbehindert auf- und niederbewegen kann.
3. Laufgewichtswaage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das die Waagenplatte bildende kastenförmige Gehäuse (1) aus einem Stück gezogen ist.
4. Laufgewichtswaage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (6) als Hohlkörper vorzugsweise mit Absätzen aus einem Stück gezogen ist.
5. Laufgewichtswaage nach dem Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in die Oberseite des die Grundplatte (6) bildenden Hohlkörpers Vertiefungen eingedrückt sind, die zum Einsetzen der Montageteile (7) dienen.
6. Laufgewichtswaage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in die Oberseite des die Waagenplatte bildenden kastenförmigen Gehäuses (1) eine Vertiefung (4) eingedrückt ist, der Art, dass sich die Waagenschale (5) passend einfügt.

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