DEP0030075DA - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Verbindungsverkehr über Übertragungseinrichtungen, insbesondere über abgeriegelte Leitungen. - Google Patents
Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Verbindungsverkehr über Übertragungseinrichtungen, insbesondere über abgeriegelte Leitungen.Info
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Verbindungsverkehr über Übertragungseinrichtungen, insbesondere über abgeriegelte Leitungen. In solchen Anlagen ist es von Vorteil, wenn die einzelnen Phasen des Verbindungsaufbaus und die Vorgänge auf der Verbindungsleitung zur Verkehrsstatistik überwacht und registriert werden können.
Die Erfindung zeigt einen Weg, der derartige Verrkehrsangaben liefern kann, und zwar wird eine besonders wirtschaftliche Form dadurch erreicht, daß in den Übertragern Schaltmittel vorgesehen sind, die in den einzelnen Phasen des Verbindungsaufbaus wirksam werden und zum Zwecke der Verkehrsstatistik besondere Kennzeichnungsausgänge schließen. Weitere Merkmale der Erfindung sind, daß die Schaltmittel neben der Belegung über einen besonderen Ausgang den Wahlbeginn, die Sprechdauer und die Zeitdauer der rückwärtigen Sperrung kennzeichnen; daß Schaltmittel die Zahl der betätigten Rückauslösungen durch Besetzt- und Durchdrehfälle kennzeichnen; und daß ein Teil der Meldungen über die 2-adrige Verbindungsleitung gegeben wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Abb. 1) zeigt die wesentlichen Stromläufe einer Übertragung am abgehenden Ende einer Verbindungsleitung;
Abb. 2) zeigt die wesentlichen Stromläufe einer Übertragung am ankommenden Ende einer Verbindungsleitung.
Der abgehende Übertrager (Abb. 1) wird über die Leitung c über die Kontakte sp.T., e1, p1, t1, h1, c Relais C Wicklung II, minus belegt. Relais C spricht an und öffnet
mit seinem Kontakt c1 die Wicklung I des Relais C und sperrt somit die abgehende Übertragung gegen eine weitere Belegung. Ein Belegungsimpuls zum ankommenden Übertrager (Abb. 2) wird nicht über die Verbindungsleitung VL gegeben. Kontakt c3 schaltet das Verzögerungsrelais E und das Relais T ein. Über die Leitung a werden die Gleichstrom-Einstellstromstöße über Kontakte g1, r1 auf das Relais A Wicklung I gegeben. Die Kontakte a1 und a2 übertragen die Einstellstromstöße mit Wechselstrom über die Verbindungsleitung auf die ankommende Übertragung (Abb. 2). Über die Leitung b (Abb. 1) werden die Rücksignale übermittelt. Die beiden Übertragungen unterscheiden zwischen Einstell- und Sprechzustand, indem beim Aushängen des gerufenen Teilnehmers je ein Relais G erregt wird, dessen Kontakte g3, g4 im ankommenden Übertrager, g1 und g2 im abgehenden Übertrager die Sprechleitung durchschalten. Die Relais G sind nur im Sprechzustand betätigt; im Einstellzustand dagegen werden durch die vorgenannten Kontakte g die dem Verbindungsaufbau und der Rückmeldung dienenden Schaltmittel angelegt. Hierdurch ist es möglich, die Signale für den rufenden Teilnehmer vom Verbindungsanfang zu geben, andererseits können im Sprechzustand die dämpfenden und frequenzabhängigen Schaltmittel, welche zur Verbindungsherstellung dienen, abgeschaltet werden. Zwischen dem Ansprechen des Relais C und Relais E im abgehenden Übertrager ist über Kontakte e5 das Relais T über seine Wicklung II erregt und hält sich über Kontakt t6. Die vom Relais A mit den Kontakten a1 und a2 weiter gegebenen Einstellstromstöße belegen über die Verbindungsleitung VL durch Erregung des Relais J die ankommende Übertragung (Abb. 2). Kontakt i1 schaltet das Relais H über seine Wicklung II ein. Kontakt h4 erregt über Kontakt e4 Relais c, e3, c4, Widerstand Wi4, Minus das Relais C, welches mit Kontakt c4 den Kurzschluß von Relais E aufhebt, so daß auch dieses zum Ansprechen kommt. Die Kontakte h3, c3 belegen über die Leitung c' eine nach-
geordnete Verbindungseinrichtung durch Anlegen von Plus. Kontakt c5 erregt über die Kontakte f6 und h6 das verzögerte Relais P über Wicklung I. Die mit Wechselstrom ankommenden Einstellstromstöße werden durch die Kontakte e2, h3, h2, g3 auf die Leitung a' als Gleichstromstöße zum Aufbau der gewünschten Verbindung übertragen. Nach der Stromstoßreihe fällt das Verzögerungsrelais P wieder ab.
Im Falle der Freirückmeldung wird vom belegten, nicht dargestellten Leitungswähler im Rufrhythmus Erde an die Leitung a' (Abb. 2) gelegt, über welche das Relais E im ankommenden Übertrager zum Ansprechen kommt.
-, Widerstand Wi3, Kontakt m4, Relais R Wicklung III, Kontakte f3, p3, h2, g3, Leitung a', Leitungswähler, +.
Kontakt r 2 bringt das anzugsverzögerte Relais F Wicklung I und II, welches sich über seinen Kontakt f5 in einen Haltestromkreis schaltet. Über Kontakt f3 wird das Relais R Wicklung III abgetrennt, unabhängig davon, wie lang die Rückmeldung über die Ader a' vom Leitungswähler her dauert.
Über die Kontakte m3, f2, r1 wird das Relais S über seine Wicklung I kurzzeitig bis zum Ansprechen des Relais F erregt und gibt die Gleichstromrückmeldung als Wechselstromrückimpuls mit den Kontakten s1 und s2 über die Verbindungsleitung VL zum abgehenden Übertrager (Abb. 1). Über die Kontakte c5, f4, s3, t3, z4 werden die Relais P Wicklung II und T Wicklung I erregt. Kontakt p5 ergänzt die Schaltung der Kontakte t3 und s3. Im abgehenden Übertrager (Abb. 1) spricht das Relais J auf den Wechselstromstoß an und schaltet mit Kontakt i1 das Relais H über seine Wicklung II ein. Kontakt h3 bringt Relais R. Nach Abfallen des Relais H, wenn der Wechselstromimpuls abgeklungen ist, wird über Kontakte c3, r3, h7, m3 das Relais F erregt und hält sich über die Kontakte f6. Kontakt f2 legt über Kontakt r1 und g1 Plus an die Leitung a zum rufenden Teilnehmer als Zeichen für den ersten Ruf, wie er vom Leitungswähler über den ankommenden Übertrager
gegeben wurde. Kontakt f4 erregt das Relais T und Kontakt t3 legt das Relais R über Kontakt f3 an den 5-Sekundenschalter, so daß Relais R jetzt das Freizeichen über die Leitung a meldet. Kontakt t3 steuert somit den Vorruf und legt das Freizeichen an.
Beim zählpflichtigen Aushängen legt der Leitungswähler etwa 250 Millisekunden Minus als Zählspannung an die Leitung b' (Abb. 2), wodurch das Relais S zum Ansprechen kommt. Die Kontakte s1 und s2 übertragen diesen Gleichstromstoß mit Wechselstrom über die Verbindungsleitung VL zum abgehenden Übertrager (Abb. 1). Kontakt s3 (Abb. 2) wirft das Relais P über seine Wicklung II durch Kurzschluß ab. Relais T dagegen bleibt gehalten. Nach Abklingen dieses Gesprächsbeginnsignals kommt das Relais G über die Kontakte c5, f4, a3, h5, p6, t4 über seine Wicklung II zum Ansprechen und schaltet den ankommenden Übertrager mit den Kontakten g3 und g4 in den Gesprächszustand. Die Kontakte g3 und g4 schalten die zur Verbindungsherstellung dienenden Zusätze ab. Kontakt g8 erregt das Relais M. Kontakt m6 schaltet das Relais F ab und schließt einen Haltestromkreis für Relais G. Im abgehenden Übertrager (Abb. 1) spricht durch den Wechselstromstoß über den Kontakt i1 das Relais H über seine Wicklung II an. Durch Kontakt h5 wird erst das Relais P über seine Wicklung II und dann das Relais T über seine Wicklung I erregt. Relais P wird durch Kurzschluß über Kontakte t5, g3 und p2 wieder abgeworfen. Auch hier kommt das Relais G nach Abklingen des Stromstoßes über die Kontakte c3, f4, h5, a4, p3, t4 über seine Wicklung II zum Ansprechen und Kontakt h2 hat den Gleichstromrückmeldeimpuls vom Leitungswähler des gerufenen Teilnehmers mit Minus über die Leitung b zum rufenden Teilnehmer weitergegeben über Minus, Relais A Wicklung I, Kontakte f1, h2, t2, g2 Leitung b zum rufenden Teilnehmer, Plus.
Die Kontakte g1 und g2 schalten die Sprechleitung im Gesprächszustand und die Einstellschaltmittel ab. Bei Ansprechen der Relais G von beiden Übertragungen werden die Relais M im abgehenden Übertrager (Abb. 1) durch Kontakt g5, im ankommenden Übertrager durch Kontakt g8 erregt. Kontakt m3 schaltet im abgehenden Übertrager (Abb. 1) das Relais F und im ankommenden Übertrager Kontakt m6 ebenfalls das Relais F ab.
Soll die Zählung bei dem gerufenen Teilnehmer unterdrückt werden, dann liegt an der Leitung b' (Abb. 2) erst für 60 Millisekunden Minus,dann tritt eine 40 Millisekunden lange Pause ein, danach liegt wie beim zählpflichtigen Aushängen Minus wieder für 250 Millisekunden an. Relais S gibt die Minusstromstöße zeitgetreu mit Wechselstrom über die Verbindungsleitung VL, wobei - wie im vorerwähnten Falle - bei Durchgabe des langen Stromstoßes Relais P abgeworfen wird und nach dem langen Stromstoß in beiden Übertragungen die Relais G und M erregt werden und die Relais F abfallen. Im abgehenden Übertrager (Abb. 1) betätigen die beiden Wechselstromrückimpulse im gleichen Zeitmaß die Relais J und H und werden mit Kontakt h2 mit Minus an die Leitung b zeit- und formgetreu weitergegeben. Die örtlichen Vorgänge, Ansprechen des Relais P, des Relais T und Abfallen des Relais P, Erregung des Relais G, des Relais M und Abfallen des Relais F verlaufen wie im vorerwähnten Falle.
Die Einhängemeldung wird mit Minus auf Leitung a' (Abb. 2) und Minus auf Leitung b' gegeben. Das Relais R kommt über Kontakt g1 über seine Wicklung I zum Ansprechen. Über Kontakte g5 und r1 wird das Relais S über seine Wicklung I erregt, das mit Kontakt s3 das Relais G über seine Wicklung II abschaltet. Kontakt g5 schaltet auch das Relais S wieder ab. Das Relais S ist somit bis zum Abfallen des Relais G betätigt und sendet mit seinen Kontakten s1 und s2 einen etwa 60 Millisekunden langen Wechselstromrückimpuls als Einhängemeldung über die Verbindungsleitung zum abgehenden
Übertrager (Abb. 1). Im abgehenden Übertrager kommt das Relais J und über Kontakt i1 das Relais H über seine Wicklung II zum Ansprechen. Kontakt h5 erregt wieder das Relais P über seine Wicklung II, das sich über Kontakt p5 hält. Kontakt p3 schaltet das Relais <Nicht lesbar> über seine Wicklung II ab, so daß der Gesprächszustand aufgehoben ist und dann Minus an der Leitung a über Kontakt g1 und Leitung b über Kontakt g2 liegt.
Bei einem nochmaligen Aushängen wird Minus von Leitung a' und b' weggenommen, das Relais R fällt ab, und über die Kontakte m3, p2, r1 spricht das Relais S über Wicklung I an. Über die Kontakte c5, m5, s3, t3, g6, p4 wird das Relais P über seine Wicklung II kurzgeschlossen. Bis das Relais P abfällt, wird über die Kontakte s1, s2 ein Wechselstromrückimpuls von etwa 250 Millisekunden als Aushängemeldung zurück übertragen. Kontakt p2 schaltet das Relais S ab und begrenzt somit die Impulsdauer. Im abgehenden Übertrager (Abb. 1) wird durch Kontakt h5 ebenfalls Relais P abgeworfen. Nach Abklingen des Rückimpulses sprechen in beiden Übertragungen die Relais G an. Durch die Kontakte g1 und g2 (Abb. 1) wird Minus von der Leitung a und b abgeschaltet und der Gesprächszustand wieder hergestellt.
Ist der gewünschte Teilnehmer besetzt, so wird vom Leitungswähler Dauererde an die Leitung b' (Abb. 2) gelegt. Relais S spricht lange an. In diesem Stromkreis kommt auch das Relais F und bringt die Relais P und T nacheinander zum Ansprechen, die sich jedoch wieder durch Kurzschluß abwerfen. Kontakt f3 schaltet Relais S ab. Die Betätigungsdauer des Relais S in diesem Fall währt etwa 400 Millisekunden, so daß die Kontakte s1 und s2 einen Wechselstromstoß von etwa 400 Millisekunden zur abgehenden Übertragung (Abb. 2) über die Verbindungsleitung VL zurücksenden. Im abgehenden Übertrager wird Relais J und durch Kontakt i1 des Relais H 400 Millisekunden erregt. Die Relais P und T sprechen an und fallen wieder ab, wie für Abb. 2 beschrieben. Relais R spricht über Kontakt t3 ebenfalls an und fällt wieder ab.
Nach Abfallen von Relais T liegt Plus über Kontakt c2 dauernd an der Leitung b. Darauf folgt die Rückauslösung des vorgeordneten Organs.
Wie vorstehend angegeben, spielen sich auf der abgeriegelten Verbindungsleitung folgende Übertragungsvorgänge ab.
In Richtung des Verbindungsaufbaus:
kurzer Belegungsimpuls und Impulsabgabe,
gegeb. auch Nachläuten: bei einer Fernverbindung.
in rückwärtiger Richtung:
Leitung frei: kurzer Rückimpuls
Leitung besetzt: langer Rückimpuls
Aushängen: längerer Rückimpuls
Einhängen: kurzer Rückimpuls.
Dazu kommt, wie aus dem Schaltbild ersichtlich,
für Sperrung: kurzer Rückimpuls durch Kondensatoraufladung über das Relais S gegeben; Entsperrung: langer Rückimpuls durch Kondensatorentladung über die beiden Wicklungen des Relais S bewirkt. Die Übertragung der Stromstoßfolge bei Zählunterdrückung erfolgt ohne besondere Speicherung und Kennzeichnung in den Übertragungseinrichtungen und wird zeitgetreu übertragen. Fernerhin werden die im Rhythmus der Freizeichen und Rufstromgabe erfolgenden Rückmeldungen über die Leitung a' so umgesetzt, daß sie sich in die Wechselstromübertragungsschaltung eingliedert, d.h. sie wird im ankommenden Übertrager in einen kurzen Stromstoß umgesetzt, im abgehenden Übertrager als Freimeldung gekennzeichnet, um die Abgabe einer Rückmeldung für den ersten Ruf und den folgenden Weiterruf zu veranlassen.
Sollen die einzelnen Phasen des Verbindungsaufbaus zur Verkehrsüberwachung, Steuerung von Abschaltungen und zur Verkehrsstatistik überwacht werden, so sind besondere Ausgänge festzulegen.
Wie aus vorstehender Beschreibung hervorgeht, kennzeichnet die Übertragungseinrichtung (Abb. 1) zunächst den Zustand der Belegung über Kontakt c4 und Kontakt m5 und legt Plus damit an einen Ausgang v.
Ist es erwünscht, darüberhinaus die Blindbelegung bis zur ersten Stromstoßsendung zu erfassen, so wird das Relais E (Abb. 1) mit dem ersten Stromstoß erregt, durch einen Kontakt a1 in der Reihe mit Kontakt c3. Dann entsteht ein weiterer Ausgang B über Kontakte c4 und e, welcher diese Zeitabschnitte registriert und der Statistik zugänglich macht.
Wie beschrieben, ist das Relais M im Sprechzustand betätigt. Es kann durch Kontakt m5 ein Ausgang g geerdet werden, welcher die Dauer der Sprechminuten ergibt.
Die gesamte Belegdauer, ohne Rücksicht auf diese Unterteilung, liefert ein Ausgang b, der lediglich von Kontakt c4 abhängig ist.
Die rückwärtige Sperrung ist über Kontakt c4, p4 am Ausgang Sp gekennzeichnet und kann über die Verbindungsleitung VL eingeleitet werden, durch Betätigen der Tasten Sp.T (Abb. 2), durch einen Sicherungskontakt Si und durch einen Kontakt e1. Das Relais E wird durch den Kopfkontakt k1 des nachgeordneten Wählers gesteuert. Wird zur Einleitung der rückwärtigen Sperrung der Taste St.T (Abb. 2) betätigt, so spricht das Relais S über seine Wicklung II über die Kondensatorladung 60 Millisekunden an. Die Kontakte s1 und s2 legen Wechselstrom an die Verbindungsleitung, im abgehenden Übertrager (Abb. 1) spricht das Relais J an, Kontakt i1 betätigt Relais H über seine Wicklung II. Über Kontakte c5, h5, t5 wird das Relais P erregt, Kontakt p5 schließt einen Haltestromkreis für Relais P. In diesem spricht auch Relais T an. Kontakt p1 öffnet die Belegungsleitung, so daß eine Belegung der Verbindungsleitung verhindert ist.
Kontakt p4 legt Plus über Kontakt c4 zur Kennzeichnung der Sperrung an die Leitung Sp. Die Sperrung wird aufgehoben, wenn die Taste Sp.T wieder in ihre Ausgangsstellung geschaltet wird. Hierbei kommt das Relais S durch den Kondensatorentladestrom 300 Millisekunden zum Ansprechen und legt mit den Kontakten s1 und s2 Wechselstrom an die Verbindungsleitung. Im abgehenden Übertrager (Abb. 1) spricht das Relais J an. Kontakt i1 betätigt Relais A über seine Wicklung II. Kontakt h5 schaltet Relais P und dann über Kontakt p2 das Relais T durch Kurzschluß ab. Kontakt p1 hebt die Sperrung der Belegungsleitung c der Übertragungseinrichtung (Abb. 1) auf. Kontakt p4 nimmt Plus von der Kennzeichnungsleitung Sp.
Die Zahl der belegten Rückauslösungen ergibt sich dadurch, daß die Relais P und T zum Abfallen gebracht werden und Relais R und F erregt werden, worauf die Rückauslösung, die durch einen Besetzt- oder Durchdrehfall eingeleitet wurde, erfolgt. Ist diese Angabe erwünscht, so wird über Kontakte c4, e, z und f der Ausgang A geerdet, über welchen die Zahl der Rückauslösungsfälle registriert werden kann.
Im Stromkreis dieser Signale kann eine Überwachungslampe liegen, und die einzelnen Ausgänge können mit Vorschaltwiderständen ein unterschiedliches Brennen dieser Signallampe bewirken, so daß der jeweilige Zustand auch im Übertrager selbst sinngemäß angezeigt wird. Die Ausgänge, die die einzelnen Phasen des Verbindungsaufbaus und der Vorgänge auf der Leitung zeigen, können von einer Registriereinrichtung abgegriffen und nach Anzahl, Zeit und Zeitpunkt ausgewertet und festgehalten werden.
Claims (4)
1) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Verbindungsverkehr über Übertragungseinrichtungen, insbesondere über abgeriegelte Leitungen, dadurch gekennzeichnet, daß in den Übertragern Schaltmittel (C, E, P, T, F, M) vorgesehen sind, die in den einzelnen Phasen des Verbindungsaufbaus wirksam werden und zum Zwecke der Verkehrsstatistik besondere Kennzeichnungsausgänge (Sp, A, B, b'', v, g) schließen.
2) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (C, E, P, T, F, M) neben der Belegung über einen besonderen Ausgang den Wahlbeginn, die Sprechdauer und die Zeitdauer der rückwärtigen Sperrung der Verbindungsleitung kennzeichnen.
3) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (C, E, T, F) die Zahl der getätigten Rückauslösungen durch Besetzt- und Durchdrehfälle kennzeichnen.
4) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Meldung über die 2-adrige Verbindungsleitung gegeben wird.
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