DEP0028518DA - Blasdüsengruppe zur Behandlung, insbesondere von Textilien mittels Luft, Dampf o.dgl. - Google Patents

Blasdüsengruppe zur Behandlung, insbesondere von Textilien mittels Luft, Dampf o.dgl.

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DEP0028518DA
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nozzle
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Julien Basel Dungler
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Description

Vorliegende Erfindung betrifft die Apparate, welche für die verschiedenen Behandlungsverfahren von Gütern mit Hilfe von Luft, Dampf, oder einem anderen gasförmigen Behandlungsmittel benutzt werden, wie z.B. die Apparate zur Trocknung von laufenden Gewebebahnen, von Textilien im Rohzustand, in Fadenform oder in Strähnen, von Papier und ähnlichen Stoffen, ferner die Apparate zur Konditionierung der Textilien, die Apparate zum Karbonisieren, Dämpfen und Dekatieren der Gewebe, die Apparate für die Polymerisation von Trägern, wie Gewebe o.dgl., tränkenden oder bedeckenden Stoffen, Apparate für die Trocknung von Lebensmitteln o.dgl., usw... Sie bezieht sich auf die Apparate bei denen wenigstens eine Gruppe von Düsen vorhanden ist, durch deren Öffnung das wirk- same Behandlungsmittel geblasen wird (warme oder kalte Luft, Sattdampf oder überhitzter Dampf usw.), welches unter Druck zugeführt wird, wobei die durch die Wände benachbarter Düsen und ihre Verbindungsstücke begrenzten Zwischenräume Kanäle bilden, in welchen durch die Ansaugwirkung eines oder mehrerer Ventilatoren ein Unterdruck erzeugt wird, um die Abführung des Behandlungsmittels nach seiner Wirkung auf das zu behandelnde Gut zu gewährleisten.
Die Erfindung hat zum Zweck, für diesen Apparate die grösstmögliche Wirksamkeit zu erzielen, d.h. es möglich zu machen, mit Hilfe einer Gruppe von Blasdüsen, welche gegenüber dem behandelten Gut eine bestimmte Oberfläche einnehmen, die grösstmögliche Wirkung zu erhalten und dabei den Verbrauch an Behandlungsmittel und die für seinen Umlauf nötige Energie möglichst klein zu halten.
Nach wiederholten Versuchen hat der Erfinder feststellen können, dass es nicht genügt, wie man es bisher getan hat, nur auf den Querschnitt zu achten, den man den Blasmündungen der Düsen geben muss, um das wirksame Behandlungsmittel gegen das zu behandelnde Gut zu blasen, sondern dass zwei andere Faktoren für die Erhaltung einer maximalen Wirkung massgebend sind, nämlich einerseits der Abstand zwischen der Ebene des zu behandelnden Gutes und den Blasöffnungen, der mit dem Abflussquerschnitt dieser Öffnungen in einem bestimmten Verhältnis stehen muss, und andererseits der Querschnitt des zwischen zwei benachbarten Düsen vorzusehenden Abflusskanals, welcher so beschaffen sein muss, dass er eine schnelle Abfuhr des Behandlungs- mittels nach seiner Wirkung auf das zu behandelnde Gut gewährleistet.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Verbesserungen betreffen nun gerade die zweckmässige Bestimmung dieser beiden obigen wesentlichen Faktoren und sind durch folgende Punkte gekennzeichnet:
1) Einerseits ist der Abstand zwischen der Ebene des zu behandelnden Gutes und den Blasöffnungen für das wirksame Fluidum gewählt, dass er kleiner oder höchstens gleich dem Zehnfachen des Verhältnisses zwischen der Summe der Querschnitte der Blasöffnungen einer Düse und der nutzbaren Länge dieser Düse ist, d.h. der Länge des Teilers der Düse, in welchem die Blasöffnungen angebracht sind. Andererseits ist die Summe der Abflusskanäle so gewählt, dass sie wenigstens das Doppelte der Summe der Querschnitte der Blasöffnungen der Gesamtheit dieser Blasdüsen beträgt.
2) Der Abstand zwischen der Ebene des zu behandelnden Gutes und den Blasöffnungen ist vorzugsweise doppelt so groß wie das Verhältnis zwischen der Summe der Querschnitte der Blasöffnungen einer Düse und der nutzbaren Länge dieser Düse.
3) Das Verhältnis der Summe der von der Gesamtheit der Abflusskanäle gebildeten Abflussquerschnitte und der Summe der Querschnitte der Blasöffnungen der Gesamtheit der Düsen ist vorzugsweise grösser oder wenigstens gleich fünf.
Zum besseren Verständnis der Erfindung ist eine Ausführungsform als Beispiel in der nachfolgenden Beschreibung beschrieben und auf den anliegenden Zeichnungen schematisch dargestellt.
Abb. 1 ist eine Gesamtansicht, in Seitenansicht, einer Maschine zur Trocknung von Geweben, welche oberhalb der Horizontalebene, in welcher sich das Gewebe in gleichmässiger Bewegung fortbewegt, eine obere Gruppe von Blasdüsen enthält, während eine gleiche untere Gruppe unterhalb dieser Ebene angebracht ist.
Abb. 2 zeigt in grösserem Masstab und in lotrechtem Querschnitt zwei Düsen der oberen Gruppe mit dem Zwischenabflusskanal.
Abb. 3 ist eine Ansicht von unten, welche besonders die untere Wand zeigen soll, in welcher die Blasöffnungen dieser Düsen angebracht sind.
Abb. 4 ist eine der Abb. 2 ähnliche Ansicht eines Sonderfalles.
Auf diesen Abbildungen ist l die Wand des die Trockenvorrichtung einschliessenden isolierenden Kastens, welche zwei unabhängig voneinander arbeitende Gruppen von Blasdüsen enthält, von denen die eine oberhalb der Ebene des zu behandelnden Gutes 2, wie z.B. ein Gewebe, angebracht ist, und die anderen unterhalb derselben.
Die Blasdüsen 3 und 3' der beiden Gruppen, welche im Innern des Kastens 1 quer zur Bewegungsrichtung des Gewebes 2 angebracht sind, befinden sich in geringem Abstand einander gegenüber, sodass sie zwischen sich einen hinreichenden Durchgang für das Gewebe 2 freilassen, welches bei 4 eintritt und bei 5 austritt und sich mit gleichmässiger Geschwindigkeit und in voller Breite fortbewegt, wobei die Blasmündungen dieser
Düsen, welche auf die gesamte Breite des Gewebes 2 einwirken, in unmittelbarer Nähe des Gewebes münden, um unmittelbar auf dieses einzuwirken.
6 und 6' sind Behälter, in deren Innerem bei 7 und 7' Lufterhitzer angebracht sind. Diese Behälter speisen ihre Düsen 3 und 3' mit warmer Luft, welche unter Druck von Ventilatoren 8 bezw. 8' gefördert wird, deren Ansaugstutzen 9 bezw. 9' in das Innere des Kastens 1 münden.
Um die Beschreibung nicht unnötig zu komplizieren wird im folgenden nur von den oberen Düsen 3 die Rede sein, wobei es jedoch wohlverstanden ist, dass die nachstehend beschriebenen Verbesserungen sich in gleicher Weise auf die unteren Düsen 3' beziehen. Selbstverständlich kann die Trockenvorrichtung auch nur eine einzige Gruppe oder Batterie von Blasdüsen enthalten, z.B. nur die obere Batterie.
Jede der Düsen 3 ist an ihrem unteren Teil mit Blasmündungen versehen, welche in dem dargestellten Beispiel durch zwei parallele, in die Unterwand 3(exp)a der Düse geschnittene Längsschnitte 10 und 11 gebildet sind. Die durch den Druck des Ventilators 8 durch die Blassschlitze 10 und 11 getriebene Luft strömt, nachdem sie sich bei der Berührung mit dem Gewebe 2 mit Feuchtigkeit beladen hat, durch den zwischen den Seitenwänden benachbarter Düsen und ihrer Verbindung 3(exp)b gebildeten Abflusskanal ab, wobei in diesem Kanal durch die Ansaugwirkung des gleichen Ventilators 8 ein Unterdruck erzeugt wird.
Erfindungsgemäss wird der Abstand d zwischen der Ebene des Gewebes 2 und der Wand 3(exp)a, welche die Blasschlitze 10 und 11 enthält, so gewählt, dass er kleiner oder höchsten gleich dem Zehnfachen des Verhältnisses zwischen der Summe der
Querschnitte der Blasöffnungen einer Düsen und der Nutzlänge L dieser Düse ist, sodass man, falls S(sub)l die Summer der Querschnitte der Öffnungen der Düse bezeichnet, erhält: d wird vorzugsweise doppelt so gross gemacht wie dieses Verhältnis, d.h.
Für den Sonderfall, dass die Öffnungen durch zwei rechteckige Schlitze mit den Breiten l bezw. l' gebildet werden ergibt die erste Formel: oder <Formel>
Dieser Abstand wird vorzugsweise gleich dem Doppelten dieses Verhältnisses gewählt, d.h. zu
Unter der Annahme, dass l=l' ergibt die Formel für diesen Sonderfall
Was den Querschnitt S des Abflusskanals 12 anbetrifft, welcher in dem dargestellten Beispiel die Form eines Trapezes A B C D hat, so wird dieser, wie bereits ausgeführt, so gewählt, dass die Summe der Querschnitte der Gesamtheit der zwischen den Blasdüsen einer Gruppe gelegenen Kanäle (d.h. n(sub)2S falls n(sub)2 gleiche Kanäle vorhanden sind) mindestens gleich dem Doppelten der Summe der Querschnitte der Mündungen der Gesamtheit der Düsen ist, (nämlich n(sub)1S(sub)1 unter der Annahme, dass n(sub)1 in der gleichen Weise mit Öffnungen versehenen Düsen vorhanden sind), d.h.
Wenn man es so einrichtet, dass <Formel> wird (indem man einen halben Abflusskanal am Anfang und am Ende der Düsengruppe vorsieht), so erhält man:
Für das dargestellte Beispiel, in welchem die Düsen mit rechteckigen Schlitzen der Breite l und der Länge L versehen sind, erhält man demnach:
Das betrachtete Verhältnis wird vorzugsweise wenigstens gleich fünf gewählt, womit man für die allgemeine Formel erhält:
Für n(sub)2 = n(sub)1 erhält man: und somit für das dargestellte Beispiel:
In manchen Fällen ist das Ende der Abflusskanäle teilweise durch die Transportvorrichtung für das Gut verdeckt. So ist z.B, bei einer Trockenmaschine der untere Teil A B F E (Abb.4) des Kanals der oberen Düsen durch den Vorbeigang der Kluppen verdeckt, welche das Gewebe halten, sowie durch die Antriebskette, auf welcher diese befestigt sind. Bei den unteren Düsen wird der obere Teil durch die Führungsschiene der Kluppen verdeckt.
In diesem Fall wählt man, wenn mit S(sub)2 die Oberfläche des vollkommen freien Nutzquerschnitts C D E F bezeichnet wird, und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass auch der Querschnitt A B F E stets in gewissem Masse an der Abfuhr teilnimmt: d.h., falls n(sub)2 = n(sub)1 und vorzugsweise: d.h. für den Fall von Düsen mit Rechteckschlitzen gleicher Länge: und vorzugsweise:
Es ist selbstverständlich, dass die Erfindung keineswegs auf eine besondere Form der Blasdüsen beschränkt ist, sondern dass sie vielmehr für beliebige Profile, Aufbauarten und Montagearten usw. der Blasdüsen und der so entstandenen Zwischenkanäle anwendbar ist.

Claims (3)

1.) Blasendüsengruppe zur Behandlung insbesondere von Textilien mittels Luft, Dampf o.dgl., bei welcher die Zwischenräume zwischen benachbarten Düsen Kanäle bilden, welche unter Unterdruck gesetzt werden und zur Abführung des gasförmigen Behandlungsmittels nach seiner Einwirkung auf das zu behandelnde Gut dienen, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (d) zwischen der Ebene des zu behandelnden Gutes und den Blasöffnungen für das wirksame Behandlungsmittel so gewählt wird, dass er kleiner oder höchstens gleich dem Zehnfachen des Verhältnisses zwischen der Summe der Querschnitte der Blasöffnungen (10,11) einer Düse und der nutzbaren Länge (L) dieser Düse ist, und dass ferner die Summe der Querschnitte aller zwischen den Blasendüsen derselben Gruppe gelegenen Abflusskanäle (12) so gewählt wird, dass sie wenigstens das Doppelte der Summe der Querschnitte der Blasöffnungen (10,11) der Gesamtheit der Blasdüsen beträgt.
2.) Blasdüsengruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dder Ebene des zu behandelnden Gutes und den Blasöffnungen doppelt so gross wie das Verhältnis zwischen der Summer der Querschnitte der Blasöffnungen einer Düse und der nutzbaren Länge dieser Düse ist.
3.) Blasdüsengruppe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis zwischen der Summe der von der Gesamtheit der Abflusskanäle (12) gebildeten Abflussquerschnitte und der Summe der Querschnitte der Blasöffnungen (10,11) der Gesamtheit der Düsen vorzugsweise grösser oder wenigstens gleich fünf ist.

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