DEP0028461DA - Vorrichtung zum Konstanthalten der Aufwickelspannung des Schreibstreifens registrierender Meßgeräte - Google Patents
Vorrichtung zum Konstanthalten der Aufwickelspannung des Schreibstreifens registrierender MeßgeräteInfo
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Description
Bei registrierenden Meßgeräten mit Schreibstreifen wird dieser in der Regel mittels einer Förderrolle von einer Vorratsspule abgewickelt und nach Aufzeichnung der Meßgrößen einer Aufwickelspule zugeführt. Nach Maßgabe des fortschreitenden Streifenverbrauchs nimmt bei diesem Vorgang allmählich der Durchmesser des Streifenvorrats auf der Vorratsspule ab, während gleichzeitig der Durchmesser des auf die Aufwickelspule gelangenden Streifenmaterials größer wird. Um nun trotz dieser ständigen Veränderungen die Spannung des Schreibstreifens stets gleich groß zu halten, und damit eine Gewähr für eine einwandfreie Aufzeichnung der Meßwerte zu schaffen, war es bisher erforderlich, Förderrolle und Aufwickelspule mit je einem besonderen Antriebswerk zu versehen, die derart aufeinander abgestimmt sein mußten, daß trotz der sich einstellenden Durchmesseränderungen immer eine gleichbleibende Streifenspannung aufrecht erhalten blieb.
Diese Bauart hat den Nachteil, daß die beiden Antriebswerke ziemlich viel Platz und besondere Sorgfalt bei ihrer Einstellung und Bedienung erfordern.
Gemäß der Erfindung werden diese Übelstände dadurch in sehr einfacher Weise vermieden, daß Förderrolle und Aufwickelspule einen gemeinsamen Antrieb haben und dieser auf die Aufwickelspule mittels einer Rutschkupplung übertragbar ist. Dabei ist diese Rutschkupplung als Wendelfeder ausgebildet, die mit ihrem einen Ende auf die lose drehbare Aufwickelspule einwirkt, während das andere Ende der Feder die die Antriebsbewegung der Spule vermittelnde Achse umgibt und unter Reibung mit ihr zusammenwirkt. Auf diese Weise kann bei Verwendung nur eines einzigen Antriebswerkes für Förderrolle und Aufwickelspule und trotz der sich ändernden Durchmesser des Streifenvorrats auf der Vorrats- und Aufwickelspule eine gleichbleibende Streifenspannung erreicht werden, und zwar mit ganz einfachen, wenig Platz beanspruchenden Mitteln.
Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung eines auf der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiele hervor.
Abb. 1 stellt schematisch die Gesamteinrichtung in Ansicht dar,
Abb. 2 zeigt die Anordnung in Seitenansicht,
Abb. 3 zeigt die Rutschkupplung in Ansicht und
Abb. 4 in Seitenansicht.
Der Schreibstreifen 1 wird von einer Vorratsspule 2 mittels einer Förderrolle 3 abgewickelt und einer Aufwickelspule 4 zugeführt. Diese drei Teile sind drehbar in zwei Rahmenleisten 5 des Geräts gelagert.
Ein Zeitwerk 6 treibt über Stirnräder 7, 8 und 9 die Achse 10 der Förderrolle 3 und weiterhin über Räder 11 und 15 eine im Innern der Aufwickelspule 4 angeordnete, mit ihr aber nicht unmittelbar in Verbindung stehende Achse 16 an. Die Achse 16 wird im Innern der Spule 4 von einer Wendelfeder 17 umgeben. Das eine Ende 17a dieser Feder legt sich mit seinen Windungen eng und unter Reibung an die Achse 16 an, ohne mit ihr fest verbunden zu sein, während das andere Federende 17b an einem Stift 18 der Stirnscheibe der Aufwickelspule 4 befestigt ist.
Die Antriebsbewegung der Achse 16 wird über die Feder 17 und den Stift 18 auf die Spule 4 übertragen. Sobald diese Antriebsbewegung rascher vor sich geht als nach Maßgabe der Förderung des Schreibstreifens 1 die Spule 4 aufzunehmen in der Lage ist, wird die Feder 17 entspannt, bis die Haftreibung zwischen dem Federende 17a und der Achse 16 aufgehoben ist. Die Achse dreht sich dann innerhalb der Feder 17, ohne daß diese weiter mitgenommen wird. Der Reibungsschluß zwischen Feder und Achse kommt aber dann sofort erneut zustande, wenn die weitere Förderung des Papierstreifens wieder eine Drehbewegung der Spule 4 zuläßt.
Auf diese Weise ist eine konstante Spannung des Schreibstreifens bei Anwendung nur eines Antriebswerks für die verschiedenen Spulen bzw. Rollen sichergestellt.
Claims (1)
- Vorrichtung zum Konstanthalten der Aufwickelspannung des Schreibstreifens registrierender Meßgeräte, bei denen der Transport es Schreibstreifens durch an der Förderrolle vorgesehene Stifte oder dgl. erfolgt, die in eine oder mehrere, z.B. am Rand des Meßstreifens angeordnete Lochreihen eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemeinsamer Antrieb für die Förderrolle (3) und die Aufwickelspule (4) des Schreibstreifens (1) vorgesehen ist und der Antrieb auf letztere Spule mittels einer Rutschkupplung (16, 17) übertragbar ist und die Kupplung aus einer mit ihrem einen Ende (17b) auf die lose drehbare Aufwickelspule (4) einwirkende Wendelfeder (17) besteht, deren anderes Federende (17a) die die Antriebsbewegung der Spule vermittelnde Achse (16) umgibt und unter Reibung mit ihr zusammenwirkt.
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