DEP0028023DA - Mischbatterie - Google Patents

Mischbatterie

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DEP0028023DA
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mixer tap
intermediate wall
mixer
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Karl Düsseldorf Uhrmeister
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Description

Die bisher bekannten Armaturen mit Mischkammer für aus zwei verschiedenen Leitungen kommenden Flüssigkeiten (Mischbatterien) z.B. für kaltes und warmes Wasser, weisen allgemein zwei Wandanschlüsse auf. Die Zuführungsleitungen enden in zwei Wandstutzen, an die die beiden Stutzen der Armatur angeschlossen werden. Je nachdem, ob ein feststehender Auslauf, z.B. über einem Waschbecken, ein schwenkbarer Auslauf z.B. über den Küchenspültisch oder ein Auslauf mit Wegeumschaltung, z.B. für eine Wanne und Brause an einer Badewanne verwendet werden soll, wird eine besondere, mit diesem Auslauf zusammengebaute Armatur verwendet. Die Erfindung besteht zunächst darin, das verschiedenartige derselben Art an einen hierfür eingerichteten Abflußstutzen Auslaufvorrichtungen als Zubehörteile der Mischbatterien vorgesehen sind, z.B. ein feststehender Auslauf, ein schwenkbarer Auslauf und ein Auslauf für Wegeumschaltung, vorzugsweise für Wanne und Brause die wahlweise in derselben Art an einen dafür eingerichteten Anschlußstutzen anschließbar sind. Gemäß der Erfindung ersetzt also ein und dieselbe Armatur die bisher üblichen, je nach dem Auslauf verschiedenartigen Armaturen.
In weiterer Ausbildung der Erfindung besitzt die Mischbatterie ein einziges zweikanaliges, T-förmiges Zwillingsstück für den Wandanschluß mit zwei auf entgegengesetzten Seiten liegenden Zuführungsstutzen, wobei der Längsteil des Zwillingsstücks zweckmäßig zylindrisch und sein Doppelkanal durch eine ihn im Durchmesser halbierende Zwischenwand gebildet ist. Die Verwirklichung dieser Teile der Erfindung ist nicht an das zuerst genannte Merkmal der Anpassung verschiedenartiger Auslaufvorrichtungen an dieselbe Mischbatterie gebunden, doch ist die Vereinigung der beiden Merkmale besonders vorteilhaft.
Bei Verwendung des T-förmigen Zwillingsstücks braucht die Mischbatterie nur noch an einer statt wie bisher an zwei Stellen angeschlossen werden. Hierdurch wird die Anordnung vereinfacht und verbilligt, an Arbeitszeit bei der Montage gespart und die Gefahr von Betriebsstörungen an den Anschlußstellen, z.B. das Undichtwerdens, auf die Hälfte herabgesetzt.
Das dem Wandanschluß dienende Zwillingsstück wird in die z.B. für eine sogenannte Installationswand zweckmäßig fabrikmäßig hergestellte Leitungseinheit eingefügt, bevor diese nach der Baustelle gebracht wird. Für das Abdrücken der Leitungseinheiten und für den Transport wird ein Zwillingsstück verschlossen. An der Baustelle wird die Leitungseinheit so eingebaut, daß nur der zylindrische Längsteil des T-förmigen Zwillingsstückes für den Anschluß der eigentlichen Mischbatterie aus der Wand oder einer Verkleidungsplatte herausragt. Erst kurz vor dem Anschließen der eigentlichen Mischbatterie wird der Verschluß des Zwillingsstückes abgenommen.
Weiter neue fortschrittliche Merkmale von erfinderischer Bedeutung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung und den Ansprüchen.
Die Zeichnung setzt ein Ausführungsbeispiel.
Fig.1 ist ein waagerechter Schnitt durch eine gemäß der Erfindung ausgebildete Mischbatterie, an deren Anschlußstutzen keine Auslaufvorrichtung angeschlossen ist.
Fig. 2 ist eine Teilseitenansicht einer entsprechenden Mischbatterie mit angesetztem schwenkbaren Auslauf. Einige Einzelheiten sind nicht gezeichnet.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht eines an den Anschlußstutzen der Mischbatterie angeschlossenen Auslaufes mit Wegeumschaltung, z.B. für Wanne und Brause.
An die seitlichen Stutzen 1 und 2 des T-förmigen Zwillingsstückes 3 werden zwei Zuflußleitungen z.B. für Kalt- und Warmwasser angeschlossen. Die Stutzen 1 und 2 besitzen bei dem gezeichneten Beispiel Gewinde. Sie könnten jedoch auch glatt und für den Anschluß mittels einer gewindelosen Rohrverbindung eingebaut sein. Die Stutzen 1 und 2 setzen sich in den Längsteil 4 des Zwillingsstückes fort, der im wesentlichen zylindrisch und durch eine ihn im Durchmesser halbierende Zwischenwand geteilt ist, so daß zu beiden Seiten dieser Wand zwei Kanäle 6 und 7 gebildet werden, denen das aus den an die Stutzen 1 und 2 angeschlossenen Leitungen stammende Wasser zugeleitet wird. An seinem vorderem Ende trägt der Längsteil 4 des Zwillingsstücks Gewinde 8. Bei in die Wand eingebautem Zwillingsstück 3 ragt der Längsteil 4 des Zwillingsstückes durch die eine Öffnung 9, die in einer Wandplatte oder Verkleidungsplatte 10 ausgespart ist, auf der Vorderseite dieser Platte heraus. Dort ist mit ihm ein das eigentliche Mischventil bildende Außenstück 11 verbunden, das an seinem Anschlußende Gewinde 12 trägt. Auf das Gewinde 12 ist ein Gewindering 13 aufgeschraubt, der die Schulter 14 für die zur Befestigung des Außenstückes 11 am Zwillingsstück 3 dienende Überwurfmutter 15 bildet. Mit der Überwurfmutter besteht bei den gezeichneten Beispiel ein die Wanddurchgangsöffnung 9 abdeckendes Schild 16 aus einem Stück. Das Schild kann gegebenenfalls einen besonderen Bauteil, z.B. eine gepreßte Rosette darstellen. Eine solche Rosette kann auch durch eine vor der Überwurfmutter 15 auf das Gewinde 8 aufgeschraubte besondere Sechskantmutter gehalten oder selbst mit auf das Gewinde 8 passendem Gewinde versehen sein.
Der Gewindering 13 hat zweckmäßig Linksgewinde, wenn die Überwurfmutter 15 Rechtsgewinde hat, oder umgekehrt, damit, falls sich beim Anziehen der Überwurfmutter der Gewindering 13 um einen gewissen Betrag mitdreht, er nicht vom Außenstück 11 heruntergeschraubt wird, so daß zwischen dem Anschlußende des Außenstückes 11 und dem Gewindering 13 etwa eine Undichtheit entstehen könnte.
Zwischen dem Gewindering 13 und dem Längsteil 4 des Zwillingsstückes 3 ist ein Dichtungsring 17 gelegt, so daß, wenn den Ring 13 durch die auf seine Schulter 14 einwirkende Überwurfmutter 15 gegen den Stutzen 4 gedrückt wird, eine dichte Ver- bindung entsteht. Der Anschlußteil des Außenstückes 11 ist durch eine Zwischenwand 18 ebenfalls zweikanalig ausgebildet. An ihrem vorderen Ende ist die Zwischenwand 18 gegabelt, so das sie dort eine Kammer 19 bildet, die eine am vorderen Ende der Zwischenwand 5 des Zwillingsstückes gebildeten Steg 20 unter Zwischenlage einer Dichtung 21 aufnimmt. Die Dichtung 21 ist so bemessen und so weich, daß sie das Dichtziehen des Ringes 13 gegen den Längsteil 4 des Zwillingsstücks mittels der Überwurfmutter 15 nicht hindert.
Das Außenstück 11 trägt je ein an jeden der durch die Zwischenwand 18 gebildeten Kanäle, die Kanäle 6 und 7 des Zwillingsstücks 4 fortsetzen, anschließendes Abspermittel. Bei dem gezeichneten Beispiel sind die Abspermittel Schraubenventile. Das Außenstück bildet einen Sitz 22 und einen Gewindestutzen 23, für das erste Ventil 24 mit dem Drehgriff 25 und der Ventilspindel 26, auf welche Dichtungsscheiben 27 aufgesetzt sind. Außerdem bildet das Außenstück 11 einen Sitz 28 und einen Gewindestutzen 29 für ein zweites Ventil 30 mit dem Drehgriff 31, der Ventilspindel 32 und den auf diese aufgesetzten Dichtungsscheiben 33. Vor den Ausgangsseiten der Ventilsitze ist die Mischkammer 34 gebildet, in die ein die Zwischenwand 18 fortsetzender Wandansatz 35 hineinragt, der bis dicht vor den Eingang des Anschlußstutzen 36 für das Gemisch reicht. Der Anschlußstutzen ist hier mit Gewinde 37 versehen. Der Ansatz 35 bewirkt eine besonders gute Durchwirbelung, der von beiden Seiten her in die Mischkammer eintretenden Flüssigkeitsströme.
Auf den Anschlußstutzen 36 lassen sich verschiedenartige Auslaufvorrichtungen aufschrauben. In Fig. 1 ist keine solche Anlaufvorrichtung gezeichnet. Auf dem Anschlußstutzen 36 könnte z.B. ein feststehender Auslauf aufgeschraubt sein. Wie Fig. 2 zeigt, läßt sich auf ihn ebenso der Kopf 38 eines schwenkbaren Auslaufes 39 aufschrauben oder -- vgl. Fig. 3 -- der Kopf 40 eines Auslaufes mit Wegumschaltung mittels des Umschalthebels 43, vorzugsweise für den Auslauf 41 in eine Badewanne und für die Dusche 42. Statt unmittelbar aufschraubbar zu sein, können die Auslaufvorrichtungen auch in an sich bekannter Weise mit Überwurfmuttern n den Anschlußstutzen 36, gegebenenfalls unter
Zwischenlage einer Dichtung, herangezogen werden. Der Anschlußstutzen kann auch in noch anderer Art ausgebildet sein. Wesentlich ist, daß die verschiedenen Auslaufvorrichtungen für den Anschluß an dieselbe Mischbatterie geeignet sind.
Die Schraubventile können durch Absperrorgane anderer Art ersetzt werden.
Besondere Mittel zur Befestigung der Mischbatterie auf der Wand sind nicht notwendig, weil das Zwillingsstück 3 durch die anderen angeschlossenen Zuführungsleitungen genügend festgehalten ist.

Claims (6)

1) Mischbatterie für zugleich an zwei Zuflußleitungen angeschlossene Verbrauchsstellen, an denen nach Wahl nur eine aus der einen Leitung oder nur eine aus der anderen Leitung stammende Füllung oder ein Gemisch aus beiden Leitungen, z.B. von kaltem oder warmen Wasser, entnommen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß verschiedenartige, aber in gleicher Art an einen hierfür eingerichteten Anschlußstutzen 36 wahlweise anschließbare Auslaufvorrichtungen als Zubehörteile vorgesehen sind, z.B. ein feststehender Auslauf, ein schwenkbarer Auslauf und ein Auslauf mit Wegumschaltung, vorzugsweise für Wanne und Brause.
2) Mischbatterie, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges, zweikanaliges, T-förmiges Zwillingsstück für den Wandanschluß mit zwei auf entgegengesetzten Seiten liegenden Zuführungsstutzen vorgesehen ist, wobei der Längsteil des Zwillingsstückes zweckmäßig zylindrisch und sein Doppelkanal durch eine Zwischenwand gebildet ist, die in der Symmetrieebene und quer zu den Zuführungsstutzen liegt
3) Mischbatterie nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch ein Außenstück, das auf das Zwillingsstück paßt und unter Zwischenlage einer Dichtung angeschlossen wird, ebenfalls zweikanalig ist und in jedem Kanal ein Absperrmittel, z.B. ein Ventil hat, das den Zufluß zur Mischkammer regelt, die in dem Anschlußstutzen mündet, auf dem die nach Wahl anzuschließenden Ablaufvorrichtungen aufgeschraubt werden.
4) Mischbatterie nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwand des Außenstückes eine einen Endsteg der Zwischenwand des Zwillingsstückes zweckmäßig unter Einfügung einer Dichtung aufnehmende Kammer bildet.
5) Mischbatterie nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwand des Außenstückes sich in einem in die Mischkammer hineinragenden Ansatz fortsetzt.
6) Mischbatterie nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gewindering mit einem Bund, der die Schulter des Außenstückes für die zu dessen Befestigung am Zwillingsstück dienende Überwurfmutter bildet, auf das Außenstück aufgeschraubt ist, und zwar zweckmäßig mit Linksgewinde, wenn die Überwurfmutter Rechtgewinde hat, oder umgekehrt.

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