DEP0027408DA - Verfahren und Vorrichtung zur seitlichen Verschiebung von Bandförderern - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur seitlichen Verschiebung von BandförderernInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes Verfahren und eine Vorrichtung zum seitlichen Verschieben von Bandförderern beim Abbau von Kohle und anderen Mineralien, die nachstehend unter der Bezeichnung Kohle zusammengefaßt sein sollen.
Beim Kohleabbau geschieht es häufig, daß eine große Länge eines Förderers in neue Stellungen parallel mit seiner ursprünglichen Stellung verschoben werden muß. Es wird beim Kohleabbau nach dem sogenannten Langfeldverfahren parallel mit dem Kohlenstoß ein Förderer errichtet, und der Kohlenstoß wird geschnitten und niedergebrochen und die Kohle auf den Förderer geladen und von diesem entfernt. Danach muß der Förderer seitlich in eine neue Parallelstellung vorgerückt werden, um für das Schneiden und Abstreifen des neuen Stoßes bereit zu stehen usw.
Grubenförderer werden gewöhnlich in abschnittsunterteiltem Aufbau ausgeführt, so daß sie unter diesen Umständen in Abschnitte zerlegt, die Abschnitte seitlich bewegt werden können und der Förderer
in seiner neuen Stellung wieder vereinigt werden kann. In gewissen Fällen wird die seitliche Bewegung des Förderers durch die Gegenwart von Stempeln zum Tragen des Hangenden versperrt, die an der Kohlenstoßseite des Förderers angeordnet sind. In anderen Fällen erlaubt das Arbeitsverfahren oder die benutzte Abbaumaschine, daß der Förderer zwischen den Stempeln und den Kohlenstoß gelegt wird oder, wenn Stempel zwischen dem Förderer und dere Kohlenfront vorgesehen sind, können diese entfernt werden, um den Förderer zu verschieben. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verhältnisse der letztgenannten Art und ihr Ziel besteht darin, das Verfahren der seitlichen Verschiebung des Förderers zu vereinfachen.
Gemäß der Erfindung wird ein abschnittsunterteilter und unter Tage eingesetzter Förderer als Ganzes seitlich bewegt, d.h., ohne seine Zerlegung in einzelne Abschnitte, und zwar durch Benutzung einer Reihe von Druckflüssigkeitspreßkolben, die in Abständen auf der Länge des Förderers angeordnet sind und sich gegen Stempel abstützen, die zwischen dem Hangenden und dem Liegenden festgekeilt sind. Wenn der Kohlenstoss fortschreitend abgebaut wird, werden frische Stempel eingeführt, welche ihrerseits der weiteren seitlichen Verschiebung des Förderers dienen.
Zur praktischen Durchführung der Erfindung ist es zweckmäßig, eine Druckflüssigkeitsleitung oder eine Druckluftleitung entlang dem Förderer und parallel damit zu legen und die Preßkolben vermittels Abzweige von dieser Leitung zu versorgen.
Für den Zweck der Erfindung wird eine Reihe von unabhängig tragbaren Druckflüssigkeitspreßkolben vorgesehen, deren jeder eine Einrichtung aufweist, mittels welcher er an einem Stempel angeklammert werden kann. Ein Förderer, der auf diese Weise seitlich bewegt werden soll, muß ziemlich bequem auf dem Boden gleiten können, d.h., die auf dem Boden liegenden Teile
müssen schlitten- oder plattenmäßig ausgeführt sein und er muß genügend Festigkeit aufweisen, um den seitlichen Drücken zu widerstehen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Figur 1 einen Grundriß des Abbauförderers,
Figur 2 eine dazugehörige Seitenansicht und
Figur 3 eine dazugehörige Endansicht.
Die Zeichnungen zeigen einen Förderer A in der Form eines endlosen Kratzbandes, der sich längs dem Kohlenstoß erstreckt und auf dem Liegenden aufruht. Der Förderer ist von der in Figur 3 gezeigten Querschnittsform d.h., er umfaßt eine obere Mulde 1 und einen unteren Durchgang 2, wobei die obere Mulde für die Förderung der Kohle und das untere Durchgangsgehäuse für das Rückkehrtrum der Förderkette und der Kratzglieder bestimmt ist. Auf der linken Seite (Figur 3) weist die obere Mulde eine niedrige Wandung auf, während an der rechten Seite die Wand hochgezogen ist. Die niedere Wandung erleichtert das Laden der Kohle auf den Förderer von der linken Seite und die hohe Wandung verhindert das Verschütten der Kohle über die rechte Seite. Der Förderer ist aus Abschnitten oder Längen von üblicher Form gemacht. Am linken Ende (Figur 1 und 2) weist der Förderer ein Antriebsgetriebe B auf. Dies ist das Abwurfende des Förderers. Das Antriebsgetriebe B ist auf einem Schlittenfuß 3 so angeordnet, daß es bequem seitlich gleiten kann.
Eine mit C bezeichnete Stempelreihe besteht aus Stahlpfosten mit E-förmigen Querschnitt. Zur seitlichen Verschiebung des Förderers ist eine Anzahl von Druckluftpreßkolben D vorgesehen, von denen jener eine Klammer oder Klemme 4 aufweist, mit
welcher er an einem Stempel C befestigt werden kann. Der Preßkolbenzylinder 5 wird durch eine Hülse 6 gehalten, die mit der Klemme 4 verbunden ist. Das äußere Ende des Preßkolbens legt sich anfangs bei zurückgezogenem Kolben gegen die Seite der Förderermulde. Eine Druckluftleitung E ist längs der Länge des Förderers gelegt und Abzweigungen führen von dieser Leitung zu jedem der Preßkolben D.
Das Antriebsgetriebe B besitzt zwei Druckluftpreßkolben F, die in Seitenrahmen nahe der Grundfläche eingebaut sind, wobei ihre Kolben 7 beim Zutritt der Druckluft seitlich auswärts drücken, d.h., in der Figur 1 abwärts gesehen.
Wenn es erwünscht ist, den Förderer seitlich zu bewegen, so kann das Antriebsgetriebe von der Hauptlänge des Förderers getrennt werden, d.h., in der Verbindung 8, oder der Förderer kann unzerlegt bleiben. Die Druckluft wird gleichzeitig den Preßkolben D zugeführt, mit dem Ergebnis, daß diese auf die Stempel C rückwirkenden Preßkolben den Förderer als Ganzes quer zum Liegenden stoßen bis zur Begrenzung des Hubes der Preßkolben. Die Kolben 7 der Preßkolben F für das Antriebsgetriebe, die sich an anderen Stempeln oder ähnlichen Aufsätzen abstützen, dienen dazu, das Antriebsgetriebe seitlich zu stoßen. Unter den Bedingungen, unter denen die Anwendung des Verfahrens im allgemeinen betrachtet ist, soll der Hub der Preßkolben im allgemeinen ausreichen, um den Förderer über die gewünschte Strecke seitwärts zu bewegen. Wenn eine weitere Bewegung erwünscht ist, muß eine neue Reihe von Stempeln aufgestellt werden.
Diese Seitwärtsbewegung des Förderers als Ganzes wird jedesmal wiederholt, wenn es erwünscht ist, den Förderer seitlich zu bewegen.
Wenn es aus irgendeinem Grunde nicht möglich ist, die ganze Länge des Förderers auf einmal ohne Zertrennung zu bewegen
so kann er in zwei oder mehrere Teile zerlegt und jeder Teil getrennt bewegt werden. Die Erfindung umfaßt die seitliche Bewegung mittels Druckflüssigkeitspreßkolben eines Förderers, der ein Antriebsgetriebe, eine Umkehrendeinheit und eine Anzahl von Zwischenabschnitten umfaßt, ohne ihn in seine Bestandteile aufzulösen.
Claims (3)
1. Verfahren zur seitlichen Verschiebung eines abschnittsunterteilten Förderers für den Gebrauch unter Tage, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer als Ganzes, d.h., ohne Zerlegung in seine Abschnitte, durch die Benutzung von Druckmittelpreßkolben (5), die in Abständen auf der Länge des Förderers angeordnet sind und sich gegen zwichen dem Hangenden und dem Liegenden eingekeilte Stempel legen, wobei die Stempel die Rückwirkung der Druckkolben aufnehmen.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Druckmittelpreßkolben, der mit eienr Klammer oder Klemme zum bequemen Befestigen an einen Grubenstempel versehen ist, der die Rückwirkung des Preßkolbens aufnimmt, waagerecht oder nahezu waagerecht wirkt.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer eine Endeinheit aufweist, welche eine waagerecht wirkende Druckmittelpreßkolbeneinrichtung enthält, durch welche die Einheit selbständig seitlich vorgetrieben werden kann durch die Wirkung des Preßkolbens gegen einen festen Anschlag, wie z.B. einen Stempel.
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