DEP0027297DA - Steuerungsgetriebe, insbesondere für Kraftwagen - Google Patents
Steuerungsgetriebe, insbesondere für KraftwagenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuerung für Kraftwagen und dergl., bei welcher die Bewegung auf die zu steuernden Räder von einer durch den Fahrer gedrehten Welle über ein Getriebe übertragen wird, das aus einer Schraubenspindel und einem von dieser bewegten Glied besteht, wobei in dieses Glied ein Hebel eingreift.
Die Erfindung umfasst die Verbindung einer drehbaren Schraubenspindel, einer Mutter oder einem ähnlichen, durch die Schraubenspindel verschiebbaren Glied, einen Bolzen, der sich auf der einen Seite dieses Gliedes erstreckt, und eine Führung, die an das ende dieses Bolzens angreift, sowie eine Welle, die im rechten Winkel zur Schraubenspindel steht. Dabei verbindet ein Gabelhebel die Welle und das verschiebbare Glied, und ein Hebel ist vorgesehen, welcher durch eine kegelförmige Fläche an diesem Glied betätigt wird.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Figur 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht, Figur 2 und 3
sind Schnitte nach den Linien 2-2 und 3-3 der Figur 1. Figur 4 ist eine ähnliche Ansicht wie die Figur 1 von einer zweiten Ausführungsform. Figur 5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Figur 4, und Figur 6 ist ein teilweiser Schnitt nach 6-6 der Figur 4.
Zunächst bezugnehmend auf die Ausführungsform nach den Figuren 1-3 ist a eine Schraubenspindel, welche am einen Ende mit der Steuerwelle des Fahrzeugs versehen ist und bei b an ihren Enden in einem Gehäuse c gelagert auf Kugel oder Rollen ist. Die eine Seite des Gehäuses c parallel zur Achse der Schraubenspindel a wird durch einen Deckel d dargestellt, während ein anderer Teil des Gehäuses eine Welle e trägt, die rechtwinklig zur Achse der Schraubenspindel steht.
Auf der Schraubenspindel a liegt eine verschiebbare, aber nicht drehbare Mutter, die aus zwei Teilen f und g besteht, welche die Schraubenspindel auf entgegengesetzten Seiten umfassen, und welche durch die Schrauben h miteinander verbunden sind. Der Mutterteil f besitzt eine schraubenförmige Nut i entsprechend der Gestalt des daneben liegenden Teiles der Schraubennut der Spindel a. Der andere Mutterteil g besitzt gleichfalls eine Nut j, die die beiden Enden der Nut i des Teiles f miteinander verbindet und als Rückweg für einen Kugelring k dient, welcher in den Nuten der Mutternhälften f und g und in der Schraubenspindel 1 liegt und dadurch die Verbindung zwischen diesen Teile herstellt.
Auf der einen Seite des Mutterteiles f ist eine kleine Buchse m vorgesehen, deren Außenfläche eine kegelstumpfförmige
Gestalt hat. Der mittlere Durchmesser dieser Hülse m und die Neigung ihrer Außenfläche sind so, dass eine senkrecht zu dieser Fläche gezogene Linie durch oder nahe durch den Schwerpunkt des Mutterteiles f geht. Diese Bedingung verhindert jedes Bestreben der Teile f und g, auf der Schraube a unter der Wirkung des Hebels n zu vibrieren, wodurch unerwünschte Kräfte auf die Mutter durch den Hebel vermieden werden, wenn das ganze Getriebe sich in Tätigkeit befindet.
Auf der Büchse m erstreckt sich ein Zapfen o, welcher an seinem äusseren Ende eine Rolle p trägt oder auch einen Gleitblock, wobei die Achse dieses Bolzens eine Fortsetzung einer Durchmesserlinie durch die Achse der Schraubenspindel a darstellt, und die Rolle oder der Gleitblock können sich in einem Längsführungsschlitz q in dem Deckel d bewegen. Somit dient der Deckel d auch als eine Führung, durch welche das Ende des Bolzens o, das von der Mutter f-g entfernt liegt, gleitend unterstützt wird. Die äussere Seite des Führungsschlitzes q in dem Deckel d ist durch eine Platte r geschlossen, die aussen auf den Deckel aufgesetzt ist. Die Verbindung der Mutterteile f und g mit der Schraubenspindel e wird bewirkt durch den Hebel n, welcher an einem Ende der angetriebenen Welle e befestigt ist oder mit ihr aus einem Stück besteht. Das äussere Ende des Hebels n ist gegabelt, um den Bolzen o zu umfassen, und an einer Seite des gegabelten Endes sind ein Paar Vorsprünge s vorgesehen, welche im Inneren schräg gerichtete Flächen haben, die sich gegen die schräge Fläche des Umfangs der Büchse n legen, wobei diese Vorsprünge dazu dienen, die erforderliche Verbindung zwischen der Mutter f-g und dem Hebel herzustellen.
Eine Ausrichtung des Getriebes in der Weise, dass ein Spiel zwischen den sich berührenden Teilen der Schraubenspindel a, der Mutter f-g und dem Hebel n aufgehoben wird, wird bewirkt durch ein mit Gewinde versehenes Druckstück t, das von dem Deckel d getragen wird und gleichachsig mit der angetriebenen Welle e liegt, wobei dieses Druckstück entweder unmittelbar oder durch Zwischenschaltung einer Kugel oder einer Rolle u einen Druck in Richtung der Achse auf diese Welle ausübt.
Anstatt einer Mutter, welche mit der Schraubenspindel durch einen Kugelring verbunden ist, kann man auch eine Mutter oder eine entsprechende Halbmutter benutzen, welche unmittelbar in die Schraubenspindel eingreift, wie dies die Ausführungsform nach den Figuren 4-6 zeigt, wobei die einzelnen Teile mit denselben Bezugsbuchstaben versehen sind wie bei der vorhergehenden Ausführungsform. Bei dieser zweiten Form findet eine Halbmutter f(exp)1 Verwendung, die unmittelbar in das Gewinde der Schraubenspindel a(exp)1 eingreift, wobei diese Halbmutter mit einer kleinen Büchse m(exp)1 und einem Bolzen o(exp)1 versehen ist, in ähnlicher Weise wie vorher beschrieben. Der mittlere Durchmesser der Büchse m(exp)1 und die Neigung ihrer Außenfläche sind so, dass eine Linie, die senkrecht zu dieser Außenfläche in der Lage des mittleren Durchmessers gezogen wird, durch oder nahe durch den Schwerpunkt der Halbmutter f(exp)1 hindurchgeht. Alles übrige ist bei diesen Figuren das gleiche wie bei den Figuren 1 - 3.
Die Erfindung hat den Vorteil, dass das Getriebe in sehr gedrängter Form mit hohem Wirkungsgrad arbeitet, und dass auch seine Herstellung wirtschaftlich in Bezug auf Material und Arbeit ist.
Claims (6)
1.) Steuerungsgetriebe insbesondere für Kraftwagen und dergl., gekennzeichnet durch eine von dem Steuerrad des Fahrzeugs bewegte Schraubenspindel, in die eine in einer Führung verschiebbare Mutter eingreift, welche von der Gabel eines Hebels umfasst wird, der an der mit dem Lenkgetriebe der Lenkräder des Wagens in Verbindung stehenden Welle sitzt.
2.) Steuerungsgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gabel des Hebels mit schräg gerichteten Flächen über entsprechend schräg liegende Flächen der Mutter greift und dass die Mutter selbst aus zwei Teilen besteht, die durch Schrauben oder dergl. miteinander verbunden sind.
3.) Steuerungsgetriebe nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass an der Mutter ein Bolzen befestigt ist, der mit einer Rolle oder einem Gleitstück in einem Führungsschlitz des das Getriebe umschliessenden Gehäuses gleitet.
4.) Steuerungsgetriebe nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenfläche des Gleitstückes von solchem Durchmesser und <Nicht lesbar> Neigung ist, dass eine Linie senkrecht zur Umfläche in der Stellung des mittleren Durchmessers durch oder nahe durch den Schwerpunkt des Stückes hindurchgeht.
5.) Steuerungsgetriebe nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Mutter mit einem Kugelring in das Gewinde der Schraubenspindel eingreift.
6.) Steuerungsgetriebe nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das das Getriebe aufnehmende Gehäuse auf der einen Seite mit einem Deckel verschlossen ist, der einen Längsschlitz hat für die Führung des an der Mutter sitzenden Bolzens.
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