DEP0025277DA - Zusammenklappbarer Liegestuhl - Google Patents
Zusammenklappbarer LiegestuhlInfo
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Description
DR. WETZEL ©NÜRNBERG, iß. 'Dezember 1948.
PAT E N TA N WA LT schleifweg 48
Ge
FERNSPRECHER: 504 25
TELEGRAMM-ADRESSE: PATWETZEL
p. 25 277 1/34 g D
Georg Himmel u. Joseph Ereitmeier in Apfeltrach-Mindelheiin
Zusammenklapj) barer Liegestuhl
Verstellbare Liegestühle, die sowohl in der Längs- als auch in der Querrichtung zusammengelegt und damit auf kleinstem
Kaum untergebracht vier den können, sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Alle diese Liegestühle v/eisen
jedoch den Nachteil auf, dass an ihnen "besondere Pussstützen, die beim Aufklappen des Liegestuhles selbsttätig in eine
der Stellung des Stuhles angepasste Lage kommen, nicht vorhanden sind»
Es ist Toei zusammenklapxobaren Liegestühlen bekannt, die Rückenlehnenholme, die Sitzholme, die Armlehnen und die vorderen
Beinstreben, gelenkparalellogrammartig miteinander zu verbinden. Die Erfindung geht nun von einer solchen Ausbildung
des Stuhles aus. Gemass derselben werden die beiden I'ußstütziiolme über je einen Lenkerarm mit den vorderen Beinstreben
derart verbunden, dass aus den vorderen Teilen der Sitzholme, den Beinstreben, den Pußstützhoimen und den Lenkarmen
ein Gelenkviereck gebildet wird» Auf diese Weise wird es bei einem Aufklappen des Stuhles erreicht, dass die
Fußstützen automatisch in die richtige Lage kommen. Um dabei auch de«?- hinteren B eins tut ζ en des Stuhles gleichzeitig in
die der jeweiligen Stellung derselben entsprechende Lage zu
bringen, hat es sich gemäss weiterer Erfindung a.ls vorteilhaft herausgestellt, diese mit den Eückenlehnenholmen auf
jeder Seite über zwei Lenkarme miteinander zu verbinden, die an ihrer gemeinsamen Anlenkungsstelle in Schlitzen der Sitzholme
geführt sind« Dabei können die Verbindungsstifte dieser Lenkarme als Hastestifte dienen, die mit in den Sitzholmen
drehbar gelagerten Hebeln zusammenarbeiten, die mit Hasteschlitzexi versehen sind«,
Diese erfindungsgemässe Ausbildung des Stuhles ermöglicht nun noch eine γ/eitere Verbesserung des Stuhles dadurch, dass
eine feste Verbindung zwischen den beiden Sitzholmen an deren fußstützenseitig gelegenen .finden in Fortfall kommen kann.
Die Sitzholme werden unterhalb der an ihren Enden und denjenigen der Fußstützen abnehmbar befestigte Liegebaim durch
eine Stoffbahn verbunden, die über die ganze Länge der Sitzholme angeordnet ist.
In den Figuren ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt,, iis zeigern
Figur 1 eine Seitenansicht eines Liegestuhles gemäss der Erfindung,
Figur 2 eine Draufsicht auf Figur 1,
Figur 3 eine Seitenansicht des Stuhles in Sitzstellung,
Figur 4 eine Rückansicht der Figur 3,
Figur 5 den Stuhl im zusammengelegten Zustand,
figur 6 eine Draufsicht auf figur 5 in Richtung desPfeiles VI5
Figur 7 eine Ansicht der Eastevorriehtung im teilweisen Schnitt und
Figur 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-YIII der Figur 7«
Der Liegestuhl gemäss der Erfindung besteht aus den beiden Sitzholmen I9 welche die Schlitze 2 aufweisen. An jenen sind
die vorderen Beinstreben 3 bei 4 und die hinteren Beinstreben 5 an der Stelle 6 angelenkt, an der auch die xiückenlehnenholme
7 drehbar befestigt sind« An dem oberen Teil 8 der vorderen Fußstützen 3 'sind mittels der Scharniere 9 die Arm-
^3^-d^u-~fS.£i?P T"1"'"1' firpIi"L~L '/Iff—.den fflJQ^Pr)] ehpgnhnirnfin 7 .gXBXUlSJCLJ
stutzenTO angebracht/ deren anderes Jilnae^ -ohb ap e i e st ι gv ist β Ferner sind an dem vorderen Teil 12 der Sitzholiie 1 die
Fußstützen 13 drehbar gelagert, die über die bei 14 beziehungs v/eise 15 angelenkten Lenker 16 mit den vorderen Beinstrebeil 3
derart verbunden sind, dass aus dem Teil 12 der Sitzholme 1, den Fußstützen 13, den Lenkarm 16 und den vorderen Beinstreben3
ein Gelenkviereck gebildet wird.
Die Rückenlehiienholme 7 und die hinteren Fußstützen 5 stehen über die beiden Lenker 17 und 18 miteinander in Verbindung,
die über die Stifte 19 gekuppelt sind, die in den Schlitzen 2 der Sitzholme 1 gleit!«* gelagert sind. In den Sitzholmen
1 sind ferner bei 20 Hebel 21 gelagert, die . .Rasteschlitze aufweisen, sodsiss die Zapfen 19 in einer den ßastesclilitzen
entsprechenden Lage festgehalten werden können.
An den vorderen Beinstreben 3 sind zwei .Gelenkhebelpaare. 23? 24 und 25, 26 drehbar gelagert. An dein Gelenkhebel 25 ist
ein weiterer Hebel 27 und am Gelenkhebel 26 ein weiterer Hebel 2 8 drehbar angelenkte die bei 29 miteinander verbunden
sind und an der Verbindungsstelle in dem Schlitz 30 einer
11
Schiene 31 gleit**«?· gelagert sind, die "bei 32 an der Verbindungsstelle der Hebel 2 5 und 26 und bei 33 an der Verbindungsstelle
der Hebel 23 und 24 befestigt ist.
Eine gleiche Anordnung befindet sich an den luickenlehnen-Ii 0 Im en 7« Den Hebeln 23 und 24 entsprechen die Hebel 34 und
35? den Hebeln 25 und 26 die Hebel 36 und 37, die ebenfalls über die Hebel 38 besv. 39 mittels des Verbindungsstiftes 40
in dem Schlitz 41 der Schienen 42 geführt sind, die bei 43 an den Gelenkhebel!! 36, 37 und bei 44 an den Hebeln 34>
35 befestigt sind.
Die Itückenlehnenliolme ι 7 weisen an ihren freien linden Schlitze
45 und die lußstiitzen 13 entsprechende Schlitze 46 auf« In diese werden die Querstäbe 47 bezw. 48 eingelegt die mittels
der Muttern 49 bezw. 50 an ihnen festgeschraubt werden. An den Querstäben 47 und 48 ist die liegebahn 51 befestigt.
Die Sitzholme 1 sind ferner durch eine Stoffbahn 52 miteinan-■ der verbunden.
Der geiriass der Erfindung ausgebildete Liegestuhl der in den Figuren veranschaulicht ist, kann in bekannter Weise mit
Hilfe der Gelenkverbindung 23 bis 35 be zw. 34 bis 44 zusammengelegt werden, wie es die li'iguren 5 und 6 zeigen» Infolge
der forms chilis s igen Verbindung sämtlicher auf die "Längs einstellung des Stuhles wirkender Glieder bewegen sich die Beinstreben
3 und 5? die Armlehnen ?, die Rückenlehnen 8 und die Fußstützen 13 jeweils in die der Lage der Liegebahn 51 entsprechende
Stellung, wie ein Vergleich der li'iguren 1 und 2 deutlich zeigt. Dabei dient der Zapfen 19 in Verbindung mit
dem Hebel 21 der Peststellung der jeweils gegebenen Lage und die Stoffbahn 52, insbesondere in der Sitzstellung des
Stuhles, zur Unterstützung der Liegebahn 51? ohne dass der Übergang zu den Fußstützen 13 durch feste Verstrebungen behindert
wird, welche die Bequemlichkeit bei der Benützung des Stuhles vermindern würde.
Claims (2)
- Pat entansρrüehe1·) In der länge- als auch in der Querrichtung zusammenklappbarer, aus G-elenkstäben zusammengesetzter Liegestuhl, "bei dem die liuclcenlehiierJiolraej die Sitzholme, die Armlehnen und die vorderen Beinstreben geleiikparallelograimnartig miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die ii'ußstlitzholme (13) über Lenkerarme (1§) mit den vorderen Beinstreben (3) derart verbunden sind, dass aus dem vorderen Teil (12) der Sitzholrae (1), den Beinstreuen (3)·> den i'ußstützholmen (13 und den Lenke ranzen (15) ein Geienkviereck gebildet wird.
- 2.) Liegestuhl nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die hinteren Beinstreben (5) über in Schlitzen (2) der Sitzholme (1) geführte und miteinander verbundene Lenkerarme (17,18) mit den Eückenlehnenholinen (7) verbunden sind.3») Liegestuhl nach Anspruch 1 und 2S gekennzeichnet durch das !Fehlen einer festen 7erbindung zwischen den beiden 3itzholinen (1) an deren fußstützenseitig gelegenen Enden (12).4») Liegestuhl nstch Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Sitzholme (1) unterhalb einer an den Enden der Riickenl3hnen.noline (7) und der Fußstützen (13) abnehmbar befestigten Liegebahn (51) durch eine Stoffbahn (52) verbunden sind, die über die ganze Länge der oitzholme (l) angeordnet ist β!?.) liegestuhl nach. Anspruch 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet ? dass die Yerbiiiduiigsstifte (19) der in den Schlitzen (2) der Stutzholme (l) geführten Lenker (17» 10) als Hastestifte mit in den Sitziiolmeii (1) drehoar gelagerten mit ßastesciiiitzen (22) versehenen Hebeln (21) zusaiaiaenarDeiten,
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