DEP0025116DA - Verfahren und Vorrichtung zur Verbrennung von Holz mit geringem Luftüberschuß, insbesondere in Zimmeröfen und Kochherden - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Verbrennung von Holz mit geringem Luftüberschuß, insbesondere in Zimmeröfen und Kochherden

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DEP0025116DA
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fire
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Julius Dr.-Ing. Heidelberg Schierenbeck
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Description

Pr.J .Sehierenbeek,Heidelberg,
15.12.4 8, Ja Gf»"belaolreri 5
Patent-Anmeldung· «
Verfahren and Vorrichtung sur Verbrennung τοπ Holz mit geringes Luftuebersehuss, insbesondere in' Zimmer-Oefen und Kochherden.
Eei Verfeuerung von HoIa ergibt sieh der liaehteil, öass infolge der sperrigen Form der regellos in den Feuerraum eingebrachten Holsstueeke die Verbrennung mit hohe ta Luftueberschuss und dem-entsprechend geringem Hutζ effekt erfolgt,da zwischen den Holzstueeicen'zu viel freier Raum fuer den luftdurchtriti uebrig
iiaoh dem vorliegenden Verfahren kann nun dieser Sfaebteil vermieden und Holz- mit geringem luftuebersehuss, hohem "Mutzefiekt und grosser leistung verbrannt werden, ohne dass die HoIzstuecke auf eineKunnormale Foriri gebracht werden muessen. Zu öieaera Eweok werden die H0l2gto.ecIce moeglichst regelmaessig und gleichgerichtet "bei horizontalem Feuerraum neben- und uebeieinander liegends bei vertikalem Feuerraum nebeneinander stehend eingebracht j sodass sie den Jeuerr&uia in Form eines Buendels aoe ,/liehst ausfuellen. Dadurch x^ird der .Zwischenraum awl sehen den Hölgsstue-elten auf ©in Minöestiaass .verringert und gleichseitig erreicht s dass die Holssttieeice allseitig und gleiohmaeseig · τοπ Luft bsw· i'euergasen umspuelt werden· DasHlola brennt daher in seiner ganzen iiass© g'leiohmaessig ueber Gen ganzen Querschnitt rait geringem luftue 'oar schuss und element spreche net hoher Temperatur, Feuer leistung und. Ifliaö rise ausnutzung ab, etwa wie der Tabafek einer Zigarette. 2«μ Aäsueaden werden daenner-eHolastueeke, zum Saolilegen fuer -geringere Brenngesehwindigfceit auch dickere HoIsstueck© verwendet. Die inwendung· des neuen Verfdrens ist in den Abbildungen 1 bis Il schematisch dargestellt.
üei dem Ofen gemaess Abb^I lA/ird das Holgbuenäel 1 im
f■ üeia Host 3 stehend verbrannte JUifteintritt
Gabelacker 15
und Ranchgasabzug erfolgt in normaler Weise entsprechend den eingezeichneten Pfeilen»
Bei der Ofenausfuehrung nach Abb. II brennt aas Holzbiien-' del 1 liegend in einem w&greehten Feuerrohr 2 ohne Rost ab, Jedoch -kann auch in diesem Fall ein Rost vorgesehen werden. Luft und ferbren/rnngsgase durchziehen das Holzbuendel wieder in der iaengsriehtung der Holzstaecke, aber im uegensats zu Abb®I in wabrechtsr Hiohtung...
Abb βίΐ1 zeigt eine v;eiterf Ausfuehrungsaoeglich-keit, bei der das Holabil©ade 1 1 im wagrechten Feuerrohr 2 auf dem Host 3 stehend verbrennt und durch den Fuellschaeht 4 eingefuellt wird» Die Luft tritt durch den Rost zu, die Verbrennungsg&se werden aber den Pfeilen entsprechend den Fuellsehacht 4 utaspuelend abgeleitet.
Dss wagrechte Feuerrohr ohne Fuellschacht hat den teil j dass das EoIb leichter eingebracht und auch Ohne Rost verbrannt werden kann· Da das Holz nur etwa 1 ρ Ische- besitzt, so ist dies ohne Beeinträchtigung der Feuerleietung durch öie sich ansararneInue Asche moeglich» D-^s Anzuenden erfolgt la diesem Falle in besonders einfacher und gnenstiger Weise durch Vorlegen von fai3ier vor das Holzbuendel· lach dem Anbrennen-kann sofort ein aweites Holgbuenäel nachgelegt werden, dass dann, wie alle weiteren Holzbuendel, von hinten nach vorne, abbrennt,, sodass die ausgetriebenen Gase in der Glut zone restlos v^» rennen»
Wirku2ie und Leistung· des. wegrechten Feuerrohres koennen mm noch erheblich verbessert werden» wenn, es gemüse vorliegender Erfindung; mit einer vesyschiebbarea.sweckraaeeeig· geneigten ITeuerbrueclce und davor mit einer z^ecksiaessig geneigten Stauplatte ausgeruestet wirds Durch Verschieben der Feuerb.rueelce kann der Feuerraum dann dem ^©welligen Abbrand und ebenso auch Jeder gewuenseaten Belastung angepasst werden· Dabei Ist auch eine s taetige Verschiebung durch Federkraft oder Gevdehtseimvlrkung
£um eine möglichst vollkommene Ausfüllung des Feuerraumes in axialer Richtung zu erreichen, ist es zweckmässig, die normalerweise vorhandene verschiedene länge der Holzstücke auszunützen und die kürzeren Holzstücke unten, die längeren oben einzulegen, wie dies die Abb. IV etwa veranschaulicht. /
Dr .S chierenbeelc, Heidelberg,
ο 1 2 .4 8, Jm G-abe la eke r 15
me@,»liehο Der Erfinc!ungsgedanke ist in rlen folgenden Abbildungen eleafalls schematise!! wiedergegeben.·
3n der Ausfuehrun:r gemaess Abb. I? ist das vagrechte Feue&> rohr 2 vorne mit einer geneigten Stauplatte 3 t/ersehen, öl© mittelst Scharnier 4 nach innen, aufklappbar befestigt ist» w&ä di© nicht bis auf den Boden des Feuerrohres reicht« Ausserdesi ist dahinter ein© geneigte t verschiebbare Feuerbruecke 5 vorgesehen die mittels Griff 6 verschoben werden kann und an ihrem Ende oben einen Spalt fuer den Absug der Rauch gase frei laessts Das HoIg wird nach Oeffnen der Feuertuer 7 unter Hochklappen der Stauplatte und Zurueckschieben der i'euerbruec-ke eingelegt mad nach Anbrennen mit Yor-gelegteia Papier alt der Feiierbraedcej wie in der Zeichnung angegeben, bis an die Stäuplatte vorgezogen, sodass es den dareh Stauplatte und Fstier"bro.ecke "begrenzte·! ^eae·
ramm gut ausfuelit^T)Ie Verbrennungsluft tritt durch die ia .t|nterteil der Feuertuer 7 angebrachten Oeffnung 8 ein und gel durch'den Spalt unterhalb der Stauplatte in den Feuerraum ,-rend die Rauchgase durch den Spalt oberhalb der Feuerbrueclce abziehen.Fuer staerkeren Abbrand wird das HoIa nur soweit eiage« s-ehoben, dass die Stauplatte gerade noch auf den Holzenden aufliegt» waä die eintretende Luft das g&xiz® Holzbuendel- auf einmal erfasste Die Staiplatte sehwankt dann selbsttaetig mit gunehmendem Abbrand herunter und haelt dabei cLen Raum ueber dem iiolz staendig abgeschlossene Auf diese Weise tsan die ®ing@braeb· te Holzmenge, "bis auf etwa 400 Grass herunter vermindert werten,, ohne dass dadurch eine Erhoehung des Luftueberschusses eintritt·
■Die verschiebbare Feuerbrueeke bietet aber min die Moegl.iehlceit auch nooh kleinere Holgeinsat ζ mengen bis herunter atiif etwa 100 Qra.m.m mit geringem Laftuebersohuss und guter Wirkung
wie
gu verbrennen.; wenn man Λ Abb ® Y "reraaschaulichti das EoIs eraer
zur Feuerraum*Laengsachse und ebenfalls in Buendelfora» einlegt»
Dr. S ο hi ereul)© eic s He ΐ α e lbe r g
15·1?-48, Jm Gabelacker 15
Hierzu, ist es nur erforderlich, die Stauklappe nach vorm i terklappbar aussuf«.ehren« Dies kann g«,Be la der gezeichnetes W ss geschehen? Indem άϋ Stauplatte an einer setealea9 Platte 9' abgelenkt vjireU die· durch seitliche Leisten 10 gefuehrt ist, dass naofcr einer karsea Horisontalbetvegung naea τόπι die Stauplatte aus der Fuehrung heraus uml naoh unten Sas Hols lcenn dann "beomea oberhalb der hertmterg^lap&t©a platte eingelegt werfen® Dabei ist es gweekiiaessig saia .Fuehrung der Stäuplatte muten seitliche Lgisitn 11 im Feuerrohr anzubringen, oder den Böden des Feuerrohres entsprechend abausetsen. An Stelle der Stauplatte kann aueh geaaess Abb. ¥1 ©ia Staubοck 12 verwendet vverden, der aaten ©ine Iciirse Staupl£?,tte I^ l)e.sitst und fier so nieder ausfgefmehrt 1st, dass darueb@r nach.Herunterlclapp-Bn der Klapp© 14 das Holz ©ingebracht v/oien lcann®
Das Quereinl©g©n des Holg@s hat nuns wie Versuch© gezeigt ha«> ten den weiteren' Vorteil ,dass äas Anzuenden mit einem Papierfidibus • sicher und sohneil äGPotigtfaeiart werflea kann·, da die-Pspierflassje auf einen schmalen Holzstreifen konzentriert vjlrd, was ein sofortiges Anbrennen zur Folg© -hat.
Baßs derartig ausgemästete wagreehte Feuerrohr kann aber nioht nur-^uer laengs oder qm©r gebuesadelt eingebrachtes .HoIs verwendet werden, sondern , wie Tersiiche gegeigt iasben, mit iem» selfeen Erfolg aueh fuer Braunlcohlenbriketts und KoIiIe0 Es stftl.lt also· ein Universalgeraet dar, das ein rasches Anheizen πη,ά ein Einstellen der Leistung mit gleichbleibendeia-lut-zeffekt vom Hoeehstwert "bis herab auf 100 'bis 200 Gramm Brennst off-Einsat s eriaoeglicht· Bei Kohle erfolgt das Entfernen der Asche aus äem Feuerraum in der Weise, dass die Feuerbruecke etwas hochgekippt, und die Aschs sum Ausbrennen hinter öl© IFeuerbrueötee gesciien Me Asehe brennt auf diese Weise Toellig aus und braucht nmr Je ä@n zweiten oder dritten Tag· §b dem Ofen herausgenosaaen 4
Dr. S ehierenbe ei:, Heidelberg
. 15 .1 2 .4-8, Jm Gabelaoker 15
Is kann aber auch g-emaess 'Abb. VII ein Host 1j> an der F Ire 5 befestigt iverden. eier dann mit der Feuerbruecfce vergehobea wird*
Wird das wagreehte Feuerrohr der Abbe IY bis YII abgeflacht und mit einer Berdplatte versehen, so eignet es sich in hervorragender Weise zum Kochen und Neigen« Ein fuer diesen· Zweck besonders· geeignete Form zeigt Abb* YIII . Das seitlich plan ausg@fue.hrte Feurrohr 2. ist unten derart abgesetzt, dass der .Staubock 1t auf dem Absatz, aufgestellt werden Jcannf und ausserdem oben durch, die Herdplatte 16 abgeschlossen. B
H^1r1^--^CTr5^ii!tr~t--MTr^t™TiT«1- ötsrftöifl B±m3ir-h«^gesg4@ll±»'
«r~#er-=i^it!mfTa«6--eMi«4eä*-*eeef-
· /l ae s s t s
as horizontale Feuerrohi" äer beschrie j»
benen ArtVvorteilhaft aur Beheizung1 von .ViarmivasserbehaeItea?n oder in. Verbindung mit Warmwasserspeichern'aur. Raumheizung venvenden.
Bie beschriebene, verschiebbare Feuerbrueefce ist aber nicht auf das vvagrechte Feuerrohr besohraenkt sondern laesst si ob. bei allen Feuerungen mit gleichem Erfolg anwenden. Abb.IX zeigt EaBe die Anwendung bei einer normalen Herdfeuerung. Auf dem lost 3 ist eine verschiebbare Feuerbruecke 5 mit Abdeckplatte 6 mittels Oese oder Rippe 7 verschiebbar angeordnet. Die Rippe kann so' hoch ausgefuehrt werden, dass sie die l?euergase zxlt "besseren Waermeuebertragung an die Herdplatte lenkt.
Jn allen Faellen wird die i'euertuer-Oefi'nung zweekmsessig mit dem vollen Feuerrohr-Querschnitt ausgefuehrt.

Claims (1)

  1. Br,SehierenTbeok, Heidelberg
    15-12.48. , Jm Gafcelacker 15
    Patentansprüche.
    1.) Verfahren, zur l&r^e^&sm^e· von Holz mit geringes Luftue-■bersohussvSäSuröli~ge&ennzeiebnet, dass die Holzstuecke gleiehgerichtet und «aoeglielist regelraaessig in Form eine?? den Feuerraum got ausfuellendea Buendels verbrannt werden
    erf ahre'nS geilstess Anspruch 1 „£ efcadtts1©« gekennzeichnet g-- einest- wagrechte$ Feuerrohr mit oder ohne Best lie
    ge.näe
    (ma
    dta;
    ( gekennzeichnet
    ahrensnaon~®nspruoh 1 .#
    n einea wagreohtes ^It Fuellsohaeht -Yerseheneg. Feuerrohr&*·
    4o) 'Vorrichtung .gur Ausuebulig des Verfahrens gemaess Anspruch 1 eaaä 2.-f dadurch gekennzeichnet, dass das liegende Feuerrohr mit einer verschiebbaren -.sweetaiaessig- geneigten Feuerbrücke und davor im Vorderteil der Feuerung mit einer gweekma.essig 4*en@igten Stauplatte oder Staub ο ek versehen ist.
    C \
    Vorrichtung sa^-Astng -d-eaey^gtei^asu geaaess Anspruch d4.^ s dadurch g©kennaeichnett dass an der verschiebbaren
    ein Kost fest oder .abnehmbar angebracht ist. 6<) Vorripiliung· aach Msß^nioh. 4.) uad Sy) dadurch se>6nneei
    sit eine« Mssraiwasser« Spelefier ode ν Be^ed^ter
    7.) Vorrichtung nach Anspruch^.} und 5») dadurch gelcenngeij dass sie als Herdofen^adTi Herdplatte ausgefuehrt ist8j 8») Vorriohtupg^ach Anspruch 7'·) dadurch gekepa&elehnet, dass die Hejsä^latte aus duennen, schmalen Blgjeft&n hergestellt ist8 die Versteiffungsrippen axLsgexuß&Vet und. seitlich so eingespannt sind8 dass si© sich wohl^^tusdehnen aber nicht τοη der Unterlag© abheben koennen.
    Dr0S chi erente ok s He i de !berg
    15.12.48, Jm Gabe lacke r 15
    P at ent ansp rue ehe «
    -f.) ¥e^s°sh ebb ar Fouri-'uclr gemaess Anspruch 4«-}-dadurch gekennzeichnet9 dass sie auf einem normalen Rost öij; Oder Ί Stauplatte angeordnet ist«,
    f, to".,) Vorrichtung gemaess' Anspruch 4.7- bis ^*-)- oscliliccs 1 i- dadurch gekennzeichnet, dass die Teuertuer-Oeffnung mit dem pollen., oder nahezu vollen Feuerrohr-Querschnitt asugefuehrt ist.

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