DEP0024562DA - Verfahren zur Herstellung von Aminosäuren mit keimtötender Wirkung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Aminosäuren mit keimtötender Wirkung

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DEP0024562DA
DEP0024562DA DEP0024562DA DE P0024562D A DEP0024562D A DE P0024562DA DE P0024562D A DEP0024562D A DE P0024562DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chloride
acid
amino acids
solution
hydrochloride
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Adolf Dr. Essen Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
TH Goldschmidt AG
Publication date

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Description

Dr. MAX EULE
PATENTANWALT
® MÜNCHEN 13 1 & 6. 5d
KURFORSTENPLATZ 2
Telefon 34962 Bank Beyerische Verefnsbonk München, Zweigsf Hohenzollernslr , Klo Nr 453 100 Po Sts ch e ck - Ko η to München 65343
ZjSSBJSsOäL Sem» Unterlegen A® Goldsehreidt A. Gm9 Cfcemiseh« Febrlkant Bssen*
wVerfahrea ear Herstellung um Mino sauren nit keiratSteeder Wirkung«**
Se let beksaat, daß *aa wextvolle, beispieleweise ale Imprägnier-, Lösung s-, Ket«-* %®Ä-t Gerb-, Welchmachungs-, Dispergiermittel «u $eel$aefc© a?©iel£t® erhalten kma, wsa Qen cöil©r2xflltige organische Verbinäöagen rslt laogea KohlenstoffJätetten mit eUpltttiscbmt Asiatn lte^©aei«t*9 41« alttdeattea» svel aliphafclsA gebundene StIcket of fatorae ent-Itelfceo· Ttetaatt ist es bekannt, äaS «na sfc lokefcoffhalt ige f©»* ^a»tiÄ«prs#aktee erhalt, «en» »a UBterirelelnilare lel&gesbelt ige aliphatische Vexbiadungeix mit solchen i*®»ge» itoly~ slkylenpolyewiBeö aar Qaeetsung fegi&gt, #si auf Jsies Iml der Kondensation abeuep eltende Helogeaatom mindestens wsei Moleküle itoiyBlkylenpolyotnin Ä©ni§»# Biese ürseugnisse ktaA z.B. als lPextilliilf sotifctel oder als gsslschenprodukte für die Herstellung solcher finden.
Ferner 1st es bekannt, dsß »so Hilfsaiittel fur die SEeartilinduetrie und für verwandte Induetrien erhalt, wenn »§m
Ia Ataloe9 öle raindestens 2 Aminogruppen und mind est es s eine längere Kohlens?asßerafeoffkette enthalten. Carboxylgruppen tragende Reste einfährt*
Ss wurde nan gefunden* dall mn Asiinosäuren mit keisr* tötender wirkung erhält, wenn man höhermolekular« aliphatische !Onohalogenide mit weniger eis 2 wo! Polyelkylenpolysmln sur UKtBetsnmg bringt, au« dem Uras; t sung produkt necfa Abtrensang des ent stendenen Polyslkylenpolyarainhyärochloride durch fraktionierte Bestillstion das gebildete Blelkylpolyelkylenpolysmin gewinnt und dasselbe durch Bnsefceeiy mit einer Halog^a«sÄ©asto» la ^im Jnlaao eäuze UberTdhrtt raoreuf g©g©b©a©&- fall® ans dem Endprodukt mit einer beliebigen anorganischen oder organischen Saure ein wesaerlösliches Sei* gebildet werden kenn*
Für eine derartige Umsetaang, *»B» mit Diäthylentriemin oder Triäthylentetreain, be so ad ere geeignete ?ronohalogenide sind die primären ^noalkyl chloride wJ* einer tmversweigtem Tiohlenwesseratoffkette von etwe δ - 10 Kohlen stoff et ösen, sowie €i® Ms te psiwSmm Alicoholen der GMtqyntiieee das» Stellberen ^onoehloride ta it etwa 8 - Io Xohletistoffetoeien·
Des erfiadungsgemäBe Verfohren wird in besonders sweck- ©äßiger Weiee derert durchgeführt« deß men tsonochlorld sit ^ Bolystbylenpolyeroin im VerhSltnis 1 *«ol ι 1 iml mehrere Stunden auf etwa 180° erhitzt, dee eich eis untere Schicht öl is oder belra Erkalten kristallinisch abscheidend© PolyäthylenpolyeminhydroChlorid abtrennt t die flüssige obere Sehicht durch fraktionierte PestiXUltlim in einen Vorlcuf*
der zum größten Teil aus s-onoalkyliertesa Polyätbylenpolyami» besteht, einen EaupIfIsyft der dialfcyliertes Polyäthyleopolyamia enthältf und eiaea fiückstsnd, der aus hoheralkyllertea JRrodufcbea besteilt» treust und dea Hauptlsuf mit der molaren ??@ag© eiaer Hslogencorbon eäure unset st»
Führt aan diese Umsetzung mit »--OctylChlorid und Diätby-IeQtriaiain sub und setzt das gebildete DioetyldiäthyIentrlaada mit Ciileressiggäare um, so eÄüt man ei» nassem— löslicbee Erzeugnis, des von ausgezeichneter Sesinfektionswirkung ist und sich durch besonders gute Yert rägl i dike it speziell für die isenscMlicbe Haut auszeichnet»
Ausfuhrungsbe !spiele ·
1) 116 g Diäthylent r ierain (1,125 fiel) werden unter Bühren sückfluBktihler esa Sieden erhit*t# In die teiS® Flüssigkeit ItBt men innerhalb 4 Stunden uo g Octylchlorid (0,75 »1) einlaufen* S®A 4m Brkalten kristallisiert des gebildete ßiäthylentriaiaiahydroeftlorid aus, Die flüssige Schielst wisd abgetrennt und einer fraktionierten MUIMiss tei 20 β % öate»^if#s^Seefe Abtrennung eines bis 2ö# ©iedenden Vorlaufes werden ?2 g der Bwischen 2qo - 250° siedenden Heaftfelctiea g»©a»«# die teuptsäÄliÄ sas Dloetyl» d iäthylentristaln bestent^
35 g dieser Hauptfrafction werden wit Ioo η«οηο-« Älor^sßigÄiÄiösi^ eecAsebt und 45 Pin, ester Mteea enf dem siedenden Wesserbed erhitzt^ um erhält eine wässrige

Claims (2)

Lösung des Tydroehlorids von Moctyldiäthylentris-slnoesßigsäure, die ein ausgezeichnetes DesiniekfcionsTiittel far öie Haut darstellt, 2^ 73 S TriSthylentetremin (0,5 W>1) werden unter ffiihres sn sacteflTiflfcihler auf 200° erhitzt« **m läSt ImmThzVb 4 Stunden ?4 g Ootylchlorid (0,5 **ol > einlaufen* Nacii der* Krkalten wird die flüssige Schicht vow euskristallisierten l^iäthy IentetiraK inhydroChlorid abgegossen und bei 20 ram % einer f raletionierten Destilletion unterworfen,, Hedi Abtrennung eines bis 230° siedenden Vorlenfes werden 53 I einer zwischen 230 - 25o° siedenden Heuptfrsktion gewonnen, die sä® größten Teil sua Bioctyltriäthylentetrerain besteht» 40 g dieses Produkfcee werden mit loo car n-itonochlor*ssi£- e&urelSsung durch halbstündiges Erhitzen auf dem siedenden Wssserbsd ungesetat. «fan erhält das ^droehlorid der entsprechenden ATainosäur© in klarer wässriger Idsttng. Das Produkt besitzt höh© l%siafÄti&ft0»irfeang# Pat©ntenspröche,
1) Verfahren zur Herstelliins von Aminosäuren mit ke itatot ender wirkung, dadurch gekennzeichnet, daß man höhensolekulere aliphatische iminohalogenide mit weniger eis ewei vol Foly©lkyl© npolyam in mv limscteung bringt, eus dem Umset srungs-P»du3rfe »eh Ätressuag des entstandenen ^l^slkjleapjljaiatohydro Chlorids durch fraktioniert© ÄsfciÄeti» €as gelsildÄe Bialkylpolyalkylenpolyernin gewinnt und dasselbe durch Umsetzung
mit eiuer Hfedogeacaxbeneonre im β lane JfeifijDsrSare überführt, WiTmf gegebe&enfal 1 <j ms dem KaapTOdiiIct iait einer bei leb igen snorgsiiischen oder orgenifscfien Säure ein wasserlösliches Selz gebildet werden ksnn.
2) Terfshren osch Aasprucb S, dadurch gekecaaeiebnet, daS als !Sonohalogeiiiäe >rinäre **smoalkyl chloride mit eiaer unverzvieigten Köhlens gssersrboffteette von etwa 8 - 10 TTohleastoffatomen m £e%-'-'3frefty ιη^^-γ*. ^ l.*... ,.<....
die nus den primären Alkoholen der Oxpsvntheoe darstellbaren ?*onochloride siit etwa 8 - Io Kohlenstoffeto«ea^ verwebet rtL _ V) Verfahren asch 1 ee Anspruch^ dadurch gefceni»eichiiett daß man/isM*. Chlorid mit Balyäthyleapolyeraln. im Verhältnis 1 w©i s 1 »1 mehrere Stunden auf etwa 18o° erhitat j[ ΛB»^^^Aw'^sψm'^^^^Γ,^s ^^mmmssm ^^s^^>^'

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