DEP0022715DA - Verfahren zur Herstellung von Haarfärbemitteln - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von HaarfärbemittelnInfo
- Publication number
- DEP0022715DA DEP0022715DA DEP0022715DA DE P0022715D A DEP0022715D A DE P0022715DA DE P0022715D A DEP0022715D A DE P0022715DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hair dyes
- manufacture
- electrolytes
- dyes
- ecm
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Description
KSinl Idndenstr9 20
L'OREAl, Soeifeti anonyme, Paris» Rue Eoyale 14
Verfahren but Herstellung von Haarfärbemitteln
Die gewöhnlich Msiier gebrauchten Haarfärbemittel enthalten oxydierbare Basen wie Paraphenylentiaaiias Aminophenole oder
ein Gemisch von ICorpem9 die nach oiaer späteren Osydatios auf der Faser Farbstoffe tob. Iyp der Indamine5 Indophenole
rad Azine bilden»
Je nach ihrer Satiar sind diese Lösungen leicht an der Luft
oxydierbar und Terderben schnell* Um diesem Iaohteil abzuhelfen, Wörden
gewöhnlich diesen SSsmgen reduzierende Mittel, wie Hatriumdisulfid oder Hydrosalfide Sugesetzt9 Mese
Zusätze sind jedoch für die Aufbewahrung von als Färbemittel dienenden Kxemea. schädlich.
Es hat sieh nun gemäß der Torliegenden Erfindung gezeigt, dai Mercapto-Gruppen enthaltende Beduktionsmittel (= Thiol-Reduktionsmittel)
als Aati-Oxydans wirken und somit den forteil aufweinen, daß sie die Färbe lösung gegen Oxydatioa
schützen, ohne die Erhaltung der Kreme, au deren Verarbeitung sie di®nens zu beeinträchtigen.
Unter
Unter den Shiol-ReduktionEaiiittelnt die man gebrauchen kann, um die Erfindung au. bewerkstelligen, sind beispielsweise
folgende zu nennen:
a) leutrale Sereaptane wie Thioglycerinf Shiotetraglyeol, PiEasSiereaptane (Polyraercaptane im allgemeinen).
b) Mercaptane mit sauren SubstitujüäTenten (TMoglycolsauref Skioglyoerinsaure«, Jiolythiomuoinaäure, Mercaptobernst β iiisäure
? 2hioeltronen.säure usw.).
aethylguanidin, ilercapto&e thy Itaurin, usw.).
Außerdem wird, gemäß einem anderen üerkmal der Erfindung,» die Anwesenheit von Elektrolyten, die im allgemeinen schädlich
für die regelmäßige Unifärbung und das Eindringen des Haarfärbemi 11 eis Bind, auf ein Minimum herabgesetzt, indem
man Imine9 Diamine, Phenole und Aminophenole im freies. Su-Btand SUBetsta
seien einige AusfahrmngBformen von Haarfärbemitteln nach der Hrfindung beisiielsTieise beschrieben.
Beispiel 1 - Farbe: schwarz.
Paraphenylend iamin
2,5 gr.
Aminoäiphenylsmia
0,2 gr.
Ammoniak in 2Obiger Lösung
10
ocm
Thiogly©ölsäure
0,15 gr.
Wasser
100
COM
Beiapiel II - Parbei kactanienbraun.
ParatoluylendiaiGin . , . 2,5 gr.
Paraamin opheno 1 ,,a.*****,****).**,, I0«- gr.
Ammoniak in SOfSiger Lösung 10 cm
Thioglycolsäure . ......... 0,1 gr.
Vrasaer . . . 100 ecm
Beispiel III - Farbe; blond.
Paraphenylendiamin 1,5 gr.
ParaiiHiinophenol , 0,8 gr.
Anffiioniak in 2Obiger lösung . . 10 cce
SMoglyeolsäure * . . 0,1 gr.
wasser 100 coE
Die oben erwähnten Liischungen können als Grundstoff für die Herctellung von als Haarfärbemittel dienenden Eremen dienen.
Die wichtige Terminderang an Elektrolyten und Cie Anwendung eines Shiol^Beduktionssiittels sind die wesentlichen Bex&male
der Erfindung und erlauben die Herstellung voncfauerhaften Iremeni deren Farbe sich von Weiß bis Rot erstreckt und
deren Aussehen euch bei längerer Dauer unverändert "bleibt*
Es iet ferner vorteilhaft,salzfreie Benetzungsmittel und Verdickungsmittel zuzusetzen, um das Auftragen zu erleichtern.
Außerdem kam men diesen Haarfärbemitteln Substanzen wie Lecithin, Cholesterin* Titaitine aew® zusetzen, für welche
diese EaarfMxbeifiittel die geeignetste Unterlage bilden.
Beim
Beim Gfebrauch dieses Haarfärbemittels genügt es, Wasserstoffsuperoxyd wie in den üblichen Verfahren oder ein andere« gleichartiges OsydierungBKittel ssuzusetzen.
Ss seien noch einige weitere Beispiele angeführte
I iTopyleiiglycolBtearet «. 5 gr.
Cholesterin 0,2 gr.
Vitamin F .... 0,05 gr.
Deetilliertes Wasser 51 ecm
Armoniakali sehe Ksimg von Ozyaationsfltrbemitteln
je nach der gewünschten Parbe (ε. Beispiele I-III) 55 ecm
Thioglycolöäure 0,2 gr.
Oleo-zexylalkohol 10 gr.
Cholesterin 0,2 gr.
Vitamin Ϊ . 0,05 gr.
Wasser 50 ecm
Aaaaoniakalische Weimg von Färbemitteln je nach
der gewünschten Farbe (s. Beispiele I-III) ....... 55 ecm
Thioelycolsl'-ure 0,2 gr.
Claims (3)
1) Terfaiaren zur Heretellimg von flüssigen oder als Sreme dienenden Haar f ärbemi tt ein aue oxydierbaren Baaesf dadurch
gekennzei c It net , daß aeaa Mercaptogruppen enthaltende Beduktionemittel ειϊγ Stabilisiexamg ansetztβ
2) Terfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e a a SeichBetf
daß Baa die Anwesenheit von Elektrolyten völlig oder möglichst weitgehend ausschließt, wodurch eine
schnellere und regelmäßigere ümfärbung in die gewünschte Parbe ermöglicht wird«
3) Verfahren nach den Anspz'tlchen 1 und 2, dadurch g e kennzeichnet , daß man den oben beschriebenen
Haarfärbemitteln Haarbehandlungsinittel Eueetst.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE839991C (de) | Verfahren zur Herstellung von Haarfaerbemitteln | |
| DE3817687C3 (de) | Verfahren zum Färben keratinischer Fasern mit Oxidationsbasen in Kombination mit einem Jodid | |
| DE2455376C3 (de) | Verfahren zum Färben von Haaren | |
| DE3811094C2 (de) | Verfahren zum Färben keratinischer Fasern mit 5,6-Dihydroxyindol in Kombination mit einem Jodid und einer Wasserstoffperoxidzubereitung von alkalischem pH und Vorrichtung zur Verwendung in diesem Verfahren | |
| DE3628397C2 (de) | Mittel zum oxidativen Färben von Haaren, Verfahren zu seiner Herstellung und Verwendung des Mittels | |
| EP0008039A1 (de) | Verwendung eines 6-Amino-3-methyl-phenol enthaltenden Mittels zum Färben von Haaren | |
| DE2155359A1 (de) | Haarfärbeverfahren und Garnitur zu seiner Durchführung | |
| DE1143605B (de) | Mittel zum Faerben von lebenden Haaren | |
| DE69211102T2 (de) | Oxydationshaarfärbezusammensetzung und Verfahren zum Färben von menschlichen Keratinfasern | |
| DE60104080T2 (de) | Spiegel zur prüfung der farbe von gefärbten haaren | |
| DE69700325T2 (de) | Oxidationsfärbungsverfahren in zwei Stufen von keratinischen Fasern mit einem Mangansalz oder einem Komplex von Mangan und ein 1-Naphtol, substituiert in Lage 4 und eine Färbeset | |
| DE1940085A1 (de) | Neue Morpholinabkoemmlinge,Verfahren zu ihrer Herstellung,diese enthaltende Faerbemittel und deren Anwendung | |
| DE1129261B (de) | Mittel zum Faerben und gegebenenfalls gleichzeitigen Dauerwellen von Haar | |
| DEP0022715DA (de) | Verfahren zur Herstellung von Haarfärbemitteln | |
| EP1062939B1 (de) | Verfahren zur Färbung von Haar und dafür geeignete Zubereitungen | |
| DE3131366A1 (de) | Haarfaerbemittel auf der basis von nitro-direktfarbstoffen und verfahren zur faerbung unter verwendung der genannten mittel | |
| DE1163498B (de) | Mittel zum Faerben von lebenden Haaren | |
| DE2840830C2 (de) | ||
| DE19709334C1 (de) | Kosmetisches Mittel und Verfahren zur Erzeugung von Glanz und Farbtiefe auf Haaren | |
| DE958765C (de) | Seifenfreies Mittel zum Faerben menschlicher Haare | |
| DE1042180B (de) | Mittel zum Faerben von tierischen Fasern, insbesondere von lebenden Haaren | |
| EP1649899B1 (de) | Mittel und Zubereitung zum Färben von Haaren | |
| DE1141748B (de) | Mittel zum Faerben von menschlichen Haaren | |
| DE1902261A1 (de) | Wasserwellotion | |
| DE2942376C2 (de) | Farbmittel für menschliche Haare oder Fasermaterialien aus Wolle oder Seide |