DEP0022703DA - Aus einer Leichtmetallegierung hergestellter Kolben - Google Patents
Aus einer Leichtmetallegierung hergestellter KolbenInfo
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Description
Aus einer Leichtmetallegierung hergestellter Kolben
Zur Verringerung der Trägheit der bewegten Teile von Brennkraftmaschinen ist man immer mehr dazu übergegangen, diese Teile, insbesondere den Kolben, aus Leichtmetallegierung herzustellen.
Die Verwendung dieser führt zu wesentlichen Vorteilen, hat aber auch manche Nachteile, von denen der wichtigste ist, dass der Reibungskoeffizient zwischen Kolben und Zylinder, d.h. von Leichtmetall auf Gusseisen, sehr hoch ist.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist gemäss der Erfindung der aus Leichtmetallegierung gefertigte Kolben auf seiner ganzen Auflagefläche -ausser dem die üblichen Ringe tragenden Teil- mit einem Mantel aus einem einen guten Reibungskoeffizient mit der Zylinderwand besitzenden Metall zu versehen, so dass jede Berührung zwischen dem Leichtmetall des Kolbens und dem Zylinder vermieden ist.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich somit auf einen Kolben aus einer Leichtmetallegierung, dessen Mantel aus einem breiten Ring besteht und aus einem Metall, beispielsweise Gusseisen, gefertigt ist, das gute Reibungseigenschaften besitzt.
Dieser Kobenmantel, der in Berührung mit dem Zylinder steht, besitzt einen guten Reibungskoeffizianten und gleicht ausserdem durch seine Elastizität die Abnutzung des Zylinders oder des Kolbens aus und verringert bedeutend die Ölverluste, die die üblichen Kolbenringe nicht ganz vermeiden.
Auf der beilegenden Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigen
Abb. 1 im Achsenschnitt den mit den üblichen Kolbenringen und mit dem Mantel gemäss der Erfindung versehenden Kolben und
Abb. 2 den Mantel im Schaubild.
Der Kolben 1 aus einer Leichtmetallegierung trägt auf seinem oberen Ende die Nuten 2, in denen sich die üblichen Dichtungsringe 3, 4 befinden.
Zwischen den Ringen 3 und 4 ist der Kolben mit einer breiten Eindrehung versehen, in der ein Ringmantel 5 angeordnet ist. Dieser Ringmantel 5 umgibt den Kolben auf der ganzen Berührungsfläche mit dem Zylinder 6.
Der Ringmantel 5 ist gegen eine Verdrehung in Bezug auf den Kolben 1 durch einen Stift 7 gesichert, der in der Kolbenwand sitzt und dessen Kopf in eine in dem Ringe 5 vorgesehene Bohrung eindringt.
Der Ringmantel 5 ist auf seiner ganzen Breite geschlitzt, und dieser Schlitz 8 liegt nicht parallel zur Zylinderachse, sondern schräg hierzu, so dass die Längsbewegungen des Mantels 5 eine nicht zu grosse Abnützung des Kolbens bewirken. Im Falle eines liegenden Zylinders ist vorteilhaft der Stift 7 und der Schlitz 8 auf dem oberen Teil des Kolbens angeordnet, um Ölverluste nach Möglichkeit zu vermeiden.
Die Ausführungsform nach der Zeichnung ist nur ein Beispiel, das in weiten Grenzen geändert werden kann, ohne von dem Erfindungsgedanken abzuweichen.
Claims (2)
1)Aus Leichtmetall hergestellter Kolben, dadurch gekennzeichnet, dass die ganze Reibungsfläche des Kolbens mit dem Zylinder aus einem auf den Kolben aufgezogenen Ringmantel besteht, der gute Reibungseigenschaften besitzt und der vorzugsweise aus Gusseisen ist.
2) Kolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantelring mit einem Schrägschlitz versehen und durch einen Steckstift gegen Verdrehung gesichert ist.
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