DE923580C - Lagerschild, insbesondere fuer Kurbelwellenlager von Kolbenmaschinen - Google Patents

Lagerschild, insbesondere fuer Kurbelwellenlager von Kolbenmaschinen

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DE923580C
DE923580C DEK10657A DEK0010657A DE923580C DE 923580 C DE923580 C DE 923580C DE K10657 A DEK10657 A DE K10657A DE K0010657 A DEK0010657 A DE K0010657A DE 923580 C DE923580 C DE 923580C
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DE
Germany
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crankcase
end shield
crankshaft
bearing
tie rods
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Expired
Application number
DEK10657A
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English (en)
Inventor
Hans Dr Techn Kremser
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C9/00Bearings for crankshafts or connecting-rods; Attachment of connecting-rods
    • F16C9/02Crankshaft bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Lagerschild, insbesondere für Kurbelwellenlager von Kolbenmaschinen Gegenstand der Erfindung ist ein Lagerschild, insbesondere für Kurbelwellenlager von Kolbenmaschinen, welches sich im Kurbelgehäuse in einer zum Lager koaxialen, zylindrischen Paßfläche abstützt und durch in der Lagerschildebene angeordneten Zuganker gegen die zylindrische Paßfläche festgezogen ist.
  • Einteilige Kurbelgehäuse, bei welchen die Kurbelwelle von der Stirnseite eingebaut werden muß, sind bereits in mehrfacher Ausführung bekannt. Bei zweifach gelagerten Kurbelwellen ist in diesem Falle das eine Lager (Gleit- oder Kugellager) in der einen Stirnwand des Kurbelgehäuses eingebaut, während das andere Lager von einem Lagerschild getragen wird, das an .der gegenüberliegenden Stirnwand des Kurbelgehäuses angeflanscht ist und sich in einer zur Kurbelwellenachse koaxialen Bohrung zentriert, die gleichzeitig die Öffnung darstellt, die zur Einführung der Kurbelwelle in das Kurbelgehäuse dient.
  • Mehrfach gelagerte Kurbelwellen bei einteiligem Kurbelgehäuse sind bisher meist nur mit Wälzlagern ausgeführt worden, bei welchen der Durchmesser der äußeren Wälzlagerbahn etwas größer als der durch die äußere Begrenzung .des Kurbelschenkels gegebene Durchmesser gewählt wurde, so daß die Kurbelwelle durch die Lagerbohrungen des Kurbelgehäuses eingeführt werden kann. Um die Lagerbohrungen und damit die Wälzlagerabmessungen möglichst klein halten zu können, wird dabei in der Regel auf die Verwendung von Gegengewichten verzichtet, da der Einbau einer Kurbelwelle mit Gegengewichten von der Stirnseite des Motors her zu große Öffnungen in den Kurbelgehäusewänden benötigt. Derartige Wälzlager stellen Spezialkonstruktionen dar, die wegen teurer Herstellung oder schwieriger Beschaffung selten Verwendung finden.
  • Es ist auch bekannt, die Kurbelwellenlager in Lagerschildern unterzubringen, die sich in zum Lager koaxialen zylindrischen Paßflächen des Kurbelgehäuses abstützen und mittels in der Lagerschildebene angeordneter Zuganker gegen die zylindrische Paßfläche des Kurbelgehäuses festgezogen werden. Um hierbei einen leichten Einbau des Lagerschildes zu ermöglichen und mit Rücksicht auf die Fertigungstoleranzen, ist gegenüber dem Kurbelgehäuse ein gewisses Radialspiel erforderlich. Dieses Radialspiel hat nun zur Folge, daß das Lagerschild nicht mit der ganzen Umfangsfläche am Kurbelgehäuse aufliegt, sondern nur etwa entlang einer Erzeugenden. Je nach Spannung der Zuganker bzw. abhängig von anderen Zufälligkeiten kann also die Berührung zwischen Lagerschild und Kurbelgehäuse an verschiedenen Stellen erfolgen. Es können dadurch erhebliche und gefährliche Zusatzbeanspruchungen in der Wand des Kurbelgehäuses auftreten.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, ist erfindungsgemäß der Lagersehildumfang zwischen den Angriffspunkten der Zuganker abgeflacht, wodurch eine eindeutige Spannverbindung des Lagerschildes mit dem Kurbelgehäuse gesichert ist und die Berührung zwischen Lagerschild und Kurbelgehäuse in unmittelbarer Nähe der Zuganker erfolgt.
  • Nachdem nun der schädliche Einfluß des Spiels zwischen Lagerschild und Kurbelgehäuse beseitigt ist, sind die technischen Voraussetzungen gegeben, um in weiterer Ausgestaltung der Erfindung, jedoch in an sich bekannter Weise, den Durchmesser der Bohrung in der Kurbelgehäusewand so groß zu wählen, daß die Kurbelwelle mit den Gegengewichten in das. Kurbelgehäuse eingeführt werden kann. Dies stellt eine bedeutende Montageerleichterung dar.
  • Die Abb. I bis 6 zeigen Ausführungen gemäß der Erfindung.
  • Abb. I stellt einen Einzylindermotor im Längsschnitt und Abb. 2 einen Querschnitt nach Schnittlinie A-B der Abb. I dar.
  • Mit a ist das Kurbelgehäuse, mit b der Zylinderkopf bezeichnet. Das Triebwerk besteht aus dem Kolben c, der Pleuelstange e und der Kurbelwelle f mit den Gegengewichten g. An die Kurbelwelle. f ist das Schwungrad h angeflanscht. Die Kurbelwelle f ist in den Lagern i und k gelagert. Das Lager k ist in einer Wand des Kurbelgehäuses a untergebracht; das Lager i ist von einem Lagerschild 1, m umgeben, welches in einer zylindrischen Paßfläche n des Kurbelgehäuses aufgenommen wird.
  • Aus Einbaugründen ist das Lagerschild zweiteilig, bestehend aus den Teilen L und m, ausgebildet. Die obere Hälfte l sitzt zentrisch in der Paßfläche n, deren Durchmesser so gewählt ist, daß die Kurbelwelle f gemeinsam mit den Gegengewichten g von der Stirnseite in das Kurbelgehäuse eingebracht werden kann. Die untere Hälfte des Lagerschildes m erhält zweckmäßig .die Form eines normalen Lagerdeckels, der sich nur seitlich gegen die Paßfläche n stützt. Der untere Teil der Paßfläche n im Kurbelgehäuse kann bei dieser Ausführung entfallen.
  • Der Einbau der Kurbelwelle f erfolgt in der Weise, daß außerhalb des Motors die Gegengewichte g und die Lagerschildhälften L und m, die zu diesem Zweck durch die beiden Heftschrauben o zusammengehalten werden, an die Kurbelwelle f angebaut werden. Nach Einbringen der Kurbelwelle f und des Lagerschildes 1, m in das Kurbelgehäuse wird das Lagerschild mittels der in .der Lagerschildebene angeordneten Ankerschrauben p mit dem Kurbelgehäuse a verschraubt. Um die Montage der Ankerschrauben p zu ermöglichen, sind an der Unterseite des. Kurbelgehäuses a Öffnungen q vorgesehen, die :durch Deckel nach außen abgeschlossen werden. Die beiden Ankerschrauben p gewährleisten eine kraftschlüssige Spannungsverbindung zwischen Kurbelgehäuse a und Lagerschild 1, m. Um die kraftschlüssige Verbindung durch eine eindeutige Auflage der Lagerschild-. hälfte 1 in der Nähe der Zuganker zu sichern, erhält erfindungsgemäß der Umfang der Lagerschildhälfte l zwischen den beiden Zugankern eine Abflachung r.
  • Die beiden Ankerschrauben p nehmen die Lagerkräfte auf und entlasten die Wand des Kurbelgehäuses. Der Einfluß des Spiels zwischen Lagerschild und Kurbelgehäusebohrung wird durch diese Ausführungsart beseitigt. Die Bohrung in der Kurbelgehäusewand kann aus diesen Gründen so groß gewählt werden, daß die Kurbelwelle mit den Gegengewichten in das Kurbelgehäuse eingeführt werden kann.
  • Die Abb. 3 und die einen Querschnitt nach Schnittlinie C-D darstellende Abb. 4 zeigen eine Ausführungsform eines Kurbelgehäuses mit Lagerschildern für die Gleitlager gemäß der Erfindung bei einem luftgekühlten Achtzylinder-V-Motor. Betrachtet man den Kurbelgehäusequerschnitt in Abb. 4, so erkennt man die Vorteile der geschlossenen, einteiligen Kurbelgehäuseausführung, welche dem Kurbelgehäuse a eine große Steifigkeit verleiht. Das Kurbelwellenlager k ist in einer Wand des Kurbelgehäuses a gelagert, während die übrigen Kurbelwellenlager i in .den aus den beiden Teilen l und m gebildeten Lagerschildern aufgenommen werden. Die Lagerschilder L und m werden wieder außerhalb .des Kurbelgehäuses auf die Kurbelwelle f montiert, von welcher nur ein Kurbelschenkel mit den Gegengewichten g in der Zeichnung angedeutet ist. Die Befestigung der Lagerschilder 1, m und die Herstellung der Spannverbindung erfolgt mittels der Zuganker p, wobei die erfindungsgemäße Abflachung r des Umfangs .der Lagerschildhälfte 1 zwischen den beiden Zugankern wieder für eine eindeutige Auflage sorgt.
  • Die Abb. 5 und 6 zeigen die sinngemäße Anwendung der Erfindung bei einem Einzylindermotor mit Wälzlagerung. Abb. 5 stellt einen Motorlängsschnitt im Gebiete der Kurbelwelle dar. Das Lagerschild L, welches in diesem Falle einteilig ausgebildet werden kann, ist in Abb. 6 in Ansicht dargestellt. Die Abflachung r sichert auch hier wieder eine eindeutige Auflage des Lagerschildes in der Nähe der Zuganker.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Ein- oder mehrteiliges Lagerschild, insbesondere für Kurbelwellenlager von Kolbenmaschinen, welches sich im Kurbelgehäuse in einer zum Lager koaxialen, zylindrischen Paßfläche abstützt und durch in der Lagerschildebene angeordnete Zuganker gegen die zylindrische Paßfläche festgezogen ist, gekennzeichnet durch eine Abflachung (r) des Lagerschildumfanges zwischen den Angriffspunkten der Zuganker (p). a. Ein- oder mehrteiliges Lagerschild nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß .der Durchmesser der koaxialen zylindrischen Paßfläche (n) so groß ist, daß die Kurbelwelle (f) mitsamt ihren Gegengewichten (g) in das ungeteilte Kurbelgehäuse eingeführt werden kann. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 481636.
DEK10657A 1948-02-23 1951-07-18 Lagerschild, insbesondere fuer Kurbelwellenlager von Kolbenmaschinen Expired DE923580C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT923580X 1948-02-23

Publications (1)

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DE923580C true DE923580C (de) 1955-02-17

Family

ID=3683101

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK10657A Expired DE923580C (de) 1948-02-23 1951-07-18 Lagerschild, insbesondere fuer Kurbelwellenlager von Kolbenmaschinen

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DE (1) DE923580C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1045163B (de) * 1956-10-03 1958-11-27 Rockwell G M B H Kolbenbrennkraftmaschine
DE2850233A1 (de) * 1977-11-22 1979-05-23 List Hans Brennkraftmaschine mit einem triebwerkstraeger
US4454842A (en) * 1981-05-20 1984-06-19 Nissan Motor Company, Ltd. Internal combustion engine with bearing beam structure
DE3542135A1 (de) * 1984-11-28 1986-06-05 Honda Giken Kogyo K.K., Tokio/Tokyo Anordnung zum lagern einer kurbelwelle einer brennkraftmaschine

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE481636C (de) * 1926-12-07 1929-08-27 Sir Herbert Austin Kurbelwellenlager, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen

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