DEP0022140DA - Kreuzrahmen für Goniometer-Funkpeilanlagen - Google Patents
Kreuzrahmen für Goniometer-FunkpeilanlagenInfo
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Description
Bei Goniometer-Funkpeilanlagen dient als Empfangsantenne ein Kreuzrahmen, der aus zwei senkrecht zueinander angeordneten Einzelrahmen mit Vertikaler Fläche besteht. Jeder von ihnen ist mit je einer von zwei ebenfalls senkrecht zueinander angeordneten Feldspulen verbunden, zwischen welchen sich die drehbare und mit dem Empfänger verbundene Suchspule befindet. Als Halter und Träger für den Kreuzrahmen werden vielfach Teile des Bauwerkes, auf welchem der Rahmen angeordnet ist, verwendet. Insbesondere befestigt man ihn auf Schiffen an Schiffsteilen wie z. B. an Stags, Schornsteinen, Masten, usw. Da die einzelnen Rahmen bisher sowohl gegeneinander als auch von ihren Haltern elektrisch isoliert wurden, war der Anbau besonderer Isoliervorrichtungen notwendig. Die Wirksamkeit des Rahmens und damit auch die Empfindlichkeit des Peilers hängen von der Grösse der Rahmenfläche ab, sodass man diese möglichst gross zu machen bestrebt ist. Doch setzen die Baulichkeiten, insbesondere die Decksaufbauten der Schiffe, der Vergrösserung der Rahmenfläche Grenzen.
Um die Einbauverhältnisse zu erleichtern und die elektrisch wirksame Fläche der Einzelrahmen zu erhöhen, wird nun bewusst von der bisher bekannten elektrischen Isolierung der Einzelrahmen sowohl voneinander als auch von den metallischen Bauteilen abgegangen und es werden erfindungsgemäss bei einem Kreuzrahmen für Goniometer-Funkpeilanlagen auf metallischen Baulichkeiten, insbesondere auf Schiffen, seine einzelnen Rahmen oder der eine von ihnen, so verspannt, dass metallisch Teile der Baulichkeiten selbst einen Teil der wirksamen Rahmenfläche bilden.
Um den Einfluss der Rückstrahlung an metallischen Massen und die dadurch hervorgerufene viertelkreisige Funkbeschickung zu kompensieren, ist bekannt, einfache Drehrahmen innerhalb einer grossen Drehschleife anzuordnen und diese mit Schiffsteilen galvanisch zu verbinden. Doch handelt es sich hierbei um eine andere Gattung von Peilgeräten, um sogen. Drehrahmenpeiler und es dient dort die Kompensationsschleife nicht als Empfangsantenne, sondern hat eine von dieser ganz abweichende
und verschiedene Aufgabe, und zwar, einen storfeldfreien Raum am Peilort zu schaffen. Die Verbindung der freien Teile des erfindungsgemässen Rahmens mit dem Bauwerk und seinen Teilen wird in den meisten Fällen durch Anlöten galvanisch hergestellt werden. Nach weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann diese Verbindung auch kapazitiv erfolgen, indem jedes Rehmenende als Kabel fotgeführt und an den Schiffsteilen befestigt wird. Auch eine induktive Kopplung zwischen den Rahmenenden und den Bauwerksteilen liegt im Bereich der weiteren Ausgestaltung dieser Erfindung.
Um die Rahmen mit den zugehörigen Feldspulen zu verbinden, werden beide Rahmen an Punkten gleichen Potentials geöffnet, die möglichst weit von den metallischen Teilen des Bauwerkes entfernt sind.
Es ist bekannt, die Kabelhülle der von den Rahmen zum Empfänger führenden Leitungen als Hilfsantenne zu verwenden. Von dieser bekannten Massnahme wird auch bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung Gebrauch gemacht. Ferner wird die Erfindung dadurch verbessert, dass als Träger für den oberen Teil der Rahmen ein vertikales Standrohr aufgestellt wird, das in seinem Innern die Leitungen von den Rahmen zu den Feldspulen enthält. Dieses Standrohr kann schliesslich auch als Hilfsantenne dienen.
Der Aufbau des Erfindungsgegenstandes auf Deck eines Schiffes unter Verwendung eines vertikalen Standrohres soll an Hand der schematischen Abbildungen 1 und 2 erläutert werden, von welchen Abb. 1 den Aufbau des Längsrahmens und Abb. 2 die Anordnung des Querrahmens zeigen.
Das Standrohr 1 mit dem Halter 2 und den Isolatoren 3 und 3' hält oben die freien Teile 4 und 4' der in der Längs- und Querrichtung des Schiffes ausgespannten Rahmen. Die anderen Enden des Längsrahmens sind unmittelbar an den Decksaufbau 7 und an den Schornstein 8 gelötet, sodass dieser Rahmen durch die freien Teile 4 und durch die metallischen Teile des Decks mit dem Schornstein gebildet wird. Die freien Enden des Querrahmens sind durch Anlöten an die Reling ebenfalls mit den metallischen Teilen des Decks verbunden, sodass auch hier die Schiffsteile selbst einen Teil des Rahmens bilden. Beide Rahmen haben somit metallische Teile des Bauwerkes gemeinsam, doch stört das die vorschriftsmässige Stromverteilung in den beiden Goniometerkreuzrahmen nicht, da die Querverbindungen, wie sie durch die metallischen Teile des Bauwerkes bzw. Schiffskörpers gegeben sind, im wesentlichen auf gleichen Potential liegen und somit keine Ausgleichsströme zwischen
den beiden Rahmen führen können. Beide Rahmen sind ferner an den Stellen gleichen Potentials, die möglichst weit von Metallteilen des Schiffes entfernt sind, z. B. unmittelbar vor den Isolatoren 3 bzw. 3', mit je einem Kabel 5 bzw. 5' verbunden, das durch das Standrohr 1 hindurch mit einer der beiden Feldspulen 6 bzw. 6' des Goniometers verbunden ist. Die Hilfsantenne kann von der Hülle der im Innern des Standrohres verlegten Kabel oder auch vom Standrohr selbst gebildet werden, sie kann aber auch isoliert von diesen gehalten werden.
Durch die Einbeziehung der metallischen Schiffsteile in die Rahmen ist nicht nur der Einbau derselben wegen des Fortfalles weiterer besonderer Haltevorrichtungen vereinfacht, sondern es ist vor allen Dingen die wirksame Rahmenfläche und damit auch die Empfindlichkeit des gesamten Peilgerätes bedeutend erhöht worden.
Die vorliegende Erfindung umfasst alle Kreuzrahmen, bei denen beide Einzelrahmen oder auch nur einer von ihnen metallische Teile des Bauwerkes, auf welchem sie angeordnet sind, enthalten und die, wenn beide Einzelrahmen metallische Teile des Bauwerkes enthalten, diese Teile gemeinsam haben können.
Claims (6)
1) Kreuzrahmen für Goniometer-Funkpeilanlagen auf metallischen Baulichkeiten, insbesondere auf Schiffen, gekennzeichnet durch eine solche Verspannung der beiden Einzelrahmen oder den einen von ihnen, dass metallische Teile der Baulichkeiten, insbesondere Schiffsteile, selbst einen Teil der wirksamen Rahmenfläche bilden.
2) Kreuzrahmen nach Anspr. 1, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Rahmenteile mit den metallischen Baulichkeiten galvanisch oder kapazitiv oder induktiv verbunden sind.
3) Kreuzrahmen nach Anspr. 1 u. 2, dadurch gekennzeichnet, dass für den Anschluss der zum Goniometer führenden Leitungen beide Rahmen an möglichst weit von den metallischen Teilen des Bauwerkes oder Schiffes entfernten Stellen gleichen Potentials geöffnet sind.
4) Kreuzrahmen nach Anspruch 1 - 3, gekennzeichnet durch ein vertikales den oberen Teil der Rahmen tragendes Standrohr mit in seinem Innern angeordneten Kabeln vom Rahmen zum Goniometer.
5) Kreuzrahmen nach Anspr. 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Standrohr selbst als Hilfsantenne dient.
6) Kreuzrahmen nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabelhülle der von den Rahmen zum Goniometer führenden Leitungen als Hilfsantenne verwendbar ist.
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