DE710972C - Adcockantennensystem - Google Patents

Adcockantennensystem

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Publication number
DE710972C
DE710972C DET50366D DET0050366D DE710972C DE 710972 C DE710972 C DE 710972C DE T50366 D DET50366 D DE T50366D DE T0050366 D DET0050366 D DE T0050366D DE 710972 C DE710972 C DE 710972C
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DE
Germany
Prior art keywords
vertical
antenna system
adcock
adcock antenna
systems
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Expired
Application number
DET50366D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Theo Volk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET50366D priority Critical patent/DE710972C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE710972C publication Critical patent/DE710972C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S3/00Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received
    • G01S3/02Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received using radio waves
    • G01S3/04Details
    • G01S3/08Means for reducing polarisation errors, e.g. by use of Adcock or spaced loop antenna systems

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Details Of Aerials (AREA)

Description

  • Adcockantennensystem Adeockantennensysteme bestehen aus verttkalen Leitern, deren Empfangs spannungen mit Hilfe von horizontalen Verbindungsleitungen gegengeschaltet werden. Zur Richtungsbestimmung werden ausschließlich die durch die Phasenverhältnis,se in den Empfangsstrahlern bestehenden Spannungsdifferenzen ausgenutzt.
  • Grundsätzlich gibt es zwei Typen von Adcocksystemen, nämlich die H-Adcocksysteme und die U-Aedcocksysteme, die in Abb. 1 und Abb. 2 der beiliegenden Zeichnung dargestellt sind. Das in Abb. I dargestellte H-Adcocksystem besteht aus den beiden Vertikaldipolen a, b und den diese beiden Dipole verbindenden Horizontalleitungen c. Die Ankopplung erfolgt von der Koppelspule d auf den im Empfängereingangskreis liegenden Resonanzkreis e. In Abb. 2 ist ein U-Aldcocksystem, bestehend aus den beilden Vertikaistrahlern t und g und der in der horizontalen Verbindungsleitung liegenden Ankopplungsspule Ii, dargestellt. Der Einfachheit halber sind lediglich zwei Vertikaistrahler dargestellt. Eine solche Anordnung setzt voraus, daß diese Antennensysteme drehbar anzuordnen sind. Selbstverständlich ist es in gleicher Weise möglich, mehr als zwei Vertikaistrahier aufzustellen, beispielsweise vier Leiter, die auf den Ecken eines Quadrates angeordnet sind. Ein solches System wird dann in bekannter Weise m.it einem Gonimeter zusammengeschaltet.
  • Diese bekannten Adcocksysteme, die infolge ihrer Nachteffektfreiheit zu den besten Peilsystemen zählen, besitzen heute noch den großen Nachteil, daß s.ie von den Witterungsverhältnfssen sehr stark abhängig sind. Bei den üblichen Konstruktionen, beispielsweise den H-Adcocksystemen, sind die Vertikaldipole an Auslegern von Holzmasten aufgehängt. Je nach dem Isolationszustand der Masten, deren Abhängigkeit von dem Witterungsverlauf nicht zu beseitigen ist, werden die elektrischen Eigenschaften der Dipole bezüglich Betrag und Phase verändert und dadurch Peilverlagerungen hervorgerufen. In gleicher Weise sind auch die horizontalen Lecherleitungen der H-Adcocksysteme den Witterungsveränderungen ausgesetzt.
  • Um die diesen bekannten Adcockantennensystemen anhaftenden Mängel zu beseitigen, wird gemäß der vorliegenden Erfindung vorgeschlagella die Vertikalleiter und gegebenenfalls auch die horizontalen Verbindungsleitungen innerhalb von aus hochwertigem Isolierstoff (z. B. keramischem Werkstoff) bestehenden Röhren anzuordnen und diese Röhren gleichzeitig zur mechanischen Befestigung bzw. Verspannung der Vertikalleiter zu verwenden.
  • Vorteilhaft wird man diese Vertikalleiter aus einem oder mehreren metallischen Drähten (z. B. Aluminiurn- oder Bronzelitze) herstellen.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung besitzt nicht nur für die H-Ardcocksysteme, sondern auch für die U-Adcocksysteme erhebliche Vorteile. Es ist bereits vorgeschlagen worden, transportableU-Adcocksysteme zu verwenden, bei denen eine Unterteilung der Masten in mehrere Stücke vorgenommen wird. Beim Aufbau müssen diese Masten, die aus Cupalrohr oder aus Aluminium rohr bestehen, zusammengesetzt werden.
  • Wenn nun in diesem Falle die tragenden Masten aushochwertigen Isolierrohren zusammengesetzt und die Vetikalleiter im Innern des rohres als metallische Leiter ausgebildet sind, so ist die Gleichmäßigkeit des Leitwertes 4er Vertikalantennen auch bei einem derart aufgebauten Adcocksystem sichergestellt.
  • In Abb. 3 ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens an einem U-Adcocksystem dargestellt. Die Vertikalstrahler / und g sind innerhalb der aus keramischem oder einem ähnlichen Material bestehenden Isolierrohre k und m untergebracht. Mittels der Federn n werden Idiese aus Aluminium oder Bronzelitze hergestellten, beispielsweise 10 mm starken Leiter mit der oberen Öffnung der Isolierrohre verspannt. Durch starkes Anspannen dieser Drähte ist es nun möglich, Längenänerungen der einzelnen Vertikalstrahler vorzunehmen. In dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 nehmen die Leiter f und g bis zum Punkte P die eintreffenden Hochfrequenzschwingungen auf. lm Punkte P sind die horizontalen abgeschirmten Verbindungsleitungen angeschlossen, die zu der Koppelspule h führen. Um eine Aufnahme falsch polarisierter Wellen durch die Federn n zu vermeiden, ist es vorteilhaft, den oberen Teil der Isolierrohre mit Hilfe von Abschirinzylindern o abzudecken. Werden die Vertikalstrahler vom Punkte P aus entgegen der Federspannung ,t nach unten gezogen, so tritt eine Verlängerung des aktiven Teiles dieser Leiter ein.
  • Um das erfindungsgemäßeAdcockantennensystem gegen Witterungseinflüsse vollkommen unempfindlich zu machen, empfiehlt es sich, die Isolierrohre nach außen hin gegen Eindringen von NA7asser abzudichten. Bei den guten Eigenschaften bezüglich dielektrischer Verluste und Isolationswiderstand wird ein so aufgebauter Adcock praktisch witterungsunabhängig.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Adcockantennensystem, bestehendaus zwei oder mehr vertikalen Leitern und den horizontalen Verbindungsleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalleiter und gegebenen falls auch die ihorizontalen Verbindungsleitungen innerhalb von aus hochwertigen Isolierstoffen (z. B. keramischen Werkstoffen) bestehenden Rohren angeordnet sind und daß, diese Rohre gleichzeitig zur mechanischen Befestigung bzw. Verspannung der Vertikalleiter verwendet sind.
  2. 2. Adcockantennensystem nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalleiter aus einem oder mehreren metallischen Drähten (z. B. Aluminium oder Bronzelitze) bestehen.
  3. 3. Adcockantennensystem nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die eine Veränderung der Länge der Vertikalleiter innerhalb dieser Isolierrohre gestatten.
  4. 4. Adcockantennensystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalleiter an ihrem oberen oder unteren Befestigungspunkt mit einer Feder verspannt sind, die eine Längenveränderung der Vertikalleiter gestattet.
DET50366D 1938-05-12 1938-05-12 Adcockantennensystem Expired DE710972C (de)

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DE710972C true DE710972C (de) 1941-09-24

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