DE964153C - Aus mehreren Teilen zusammengesetzter Mast fuer Hochspannungsleitungen, der eine elektrisch isolierende oder schlechtleitende Stossverbindung aufweist - Google Patents
Aus mehreren Teilen zusammengesetzter Mast fuer Hochspannungsleitungen, der eine elektrisch isolierende oder schlechtleitende Stossverbindung aufweistInfo
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- DE964153C DE964153C DEL13146A DEL0013146A DE964153C DE 964153 C DE964153 C DE 964153C DE L13146 A DEL13146 A DE L13146A DE L0013146 A DEL0013146 A DE L0013146A DE 964153 C DE964153 C DE 964153C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G7/00—Overhead installations of electric lines or cables
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H12/00—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
- E04H12/02—Structures made of specified materials
- E04H12/08—Structures made of specified materials of metal
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Description
Im Falle eines Erdschlusses auf einer starr geerdeten Freileitung für Hochspannung können in
der näheren Umgebung der betroffenen Mast j unzulässig hohe Schrittspannungen, entstehen. Um die
hierdurch bedingte Gefährdung herabzusetzen, wurde unter anderem vorgeschlagen, solche Maste,
die in oft begangenem Gelände aufgestellt werden sollen, aus mehreren Teilen aufzubauen, die durch
mindestens eine isolierende oder elektrisch schlecht leitende Stoßverbindung zusammengehalten werden.
Die bekannten Stoß verbindungen weisen den Mangel auf, daß bei einem etwaigen Blitzeinschlag
in den Mast die Isolation der Stoßverbindung zerstört werden kann, wodurch der Schutz gegen hohe
Schrittspannungen, im Falle eines Erdschluss' infällig
wird.
Die Erfindung vermeidet den. geschilderten Nachteil.
Sie bezieht sich auf einen aus mehreren Teilen zusammengesetzten Mast für Hochspannungsleitungen,
der eine elektrisch isolierende oder schlecht leitende Stoßverbindung aufweist, und ist
dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßverbindung eine Schutzfunkenstrecke besitzt, die bei Blitzeinschlag
in den Mast elektrisch leicht überbrückt wird und dadurch die Isolierung der Stoßverbindung
vor Zerstörung schützt. Im Hinblick auf die mechanische Beanspruchung der Stoßverbindung ist
es zweckmäßig, dieselbe am oberen Teil des Mastes, jedoch unterhalb des untersten Quert.ägers der Leitungssysteme, zwischen zwei Teilen des Mastes einzufügen.
Diese beiden Teile sollen im folgenden kurz als Oberschuß bzw. Unterschuß bezeichnet werden.
709.514/210
Die Erfindung wird an Hand der in den Zeichnungen zum Teil schematisch dargestellten. Ausführungsbeispiele
näher erläutert.
Fig. ι zeigt eine Stoßverbindung für einen Gittermast.
Die zusammengehörigen Gitterstäbe ι und 2 aus L-Stahl sind mit Laschen 3, 4 und Schraubbolzen
5 verbunden. Die Laschen 3, 4 sind vom Gitterstab 2 durch die Zwischenlagen 6 bzw. die
Isolierhülsen * ^ur die beiden unteren Schraub^
ίο bolzen elektrisch getrennt. Die Stoßverbindung besitzt
gemäß der Erfindung eine Schutzfunkenstrecke 11 zwischen den Gitterstäben 1 und 2, die so bemessen
ist, daß sie bei Blitzeinschlag elektrisch leicht überbrückt wird und dadurch die Isolierung
der Stoßverbindung vor Zerstörung schützt.
Gemäß Fig. 2 können, die Gitterstäbe auch unmittelbar nach Art eines Schachtelstoßes unter
Einfügung einer isolierenden Zwischenlage 6 mit isolierten Schraubbolzen 5 verbunden werden. Die
Schutzfunkenstrecke 11 ist dabei an der aus der Figur ersichtlichen Stelle vorgesehen.
Fig. 3 stellt eine Stoßverbindung für einen Rohrmast dar. Die Verbindung von Oberschuß 1 und
Unterschuß 2 erfolgt hier durch eine mit dem Unterschuß verschraubte Muffe 8, welche den Öberschuß
zusammen mit zwischengelegten Isolierstücken 9, 10 an den Unterschuß festklemmt. Dabei
ist die Schutzfunkenstrecke 11 zwischen der Muffe8
und den Oberschuß 1 vorgesehen.
Bei allen Stoßvearbindungen ist der Luftabstand ii zwischen Oberschuß und Unterschuß so klein
gehalten, daß er als Schutzfunkenstrecke für das Isoliermaterial wirkt.
Als elektrisch schlecht leitende Zwischenlage für die Stoßverbindung ist ein mechanisch hochbelastbarer
Mörtel, vorzugsweise Zementmörtel, gut geeignet.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Stoßverbindung zeigen die Fig. 4 und 5. Die
Isolation wird dabei durch einen vorzugsweise rotationssymmetrischen, insbesondere aus Hartporzellan
bestehenden Körper 12 bewirkt, der an beiden Enden in je einer entsprechend geformten
metallenen Halterung 13 eingekittet ist. Die HaI-terungen
13 sind mit entsprechenden Übergangsstücken zum Ober- bzw. Unterschuß versehen. Für
den Einbau in Gittermaste (Fig. 4) finden angeschweißte Winkelstähle 14 als Übergangsstücke
Verwendung; für Rohrgittermaste (Fig. 5) kom-■ men entsprechende Rohrstucke 15 in Frage. Mit 16
sind die Schraublöcher bezeichnet. Die Schutzfunkenstrecke 11 ist hier zwischen den Halterungen
13 vorgesehen.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE;i. Aus mehreren Teilen zusammengesetzter Mast für Hochspannungsleitungen, der eine elektrisch isolierende oder schlecht leitende Stoßverbindung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßverbindung eine Schutzfunkenstrecke besitzt, die bei Blitzeinschlag in den Mast elektrisch leicht überbrückt wird und dadurch die Isolierung der Stoßverbindung vor Zerstörung schützt.
- 2. Mast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftabstand (11) zwischen Oberschuß und Unterschuß so klein gehalten ist, daß er als Schutzfunkenstrecke für das Isolationsmaterial wirkt.
- 3. Mast nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einander entsprechenden Mastgitterstäbe (1, 2) mit Laschen (3, 4) und Schraubbolzen (5) verbunden, sind, wobei im Oberschuß und/oder im Unterschuß jede Lasche durch eine elektrisch isolierende oder schlecht leitende Zwischenlage (6) von ihrem Gitterstab getrennt ist, und die zugehörigen Schraubbolzen(5) mit je einer Isolierhülse (7) versehen sind.
- 4. Mast nach Anspruch 1 oder 2, insbesondere nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mastgitterstäbe (i, 2) unter Einfügung einer isolierenden Zwischenlage (6) nach Art eines Schachtelstoßes unmittelbar miteinander verschraubt sind.
- 5. Mast nach Anspruch 1 oder 2, insbesondere Rohrmast, dadurch gekennzeichnet, daß Oberschuß und Unterschuß unter Verwendung einer vorzugsweise außen aufgebrachten Muffe (8), die gegen den einen Mastschuß (1) isoliert ist, verschraubt sind, wobei der lichte Abstand zwischen Muffe (8) und dem davon, isolierten Mastschuß (1) so bemessen ist, daß er bei Blitzeinschlag in den Mast elektrisch leichter überbrückt wird als die Isolierstücke.
- 6. Mast nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die schlecht leitende Zwischenlage vorzugsweise aus einem mechanisch hochbelastbaren Zementmörtel besteht.
- 7. Mast nach Anspruch 1 oder 2, insbesondere Gittermast, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolation zwischen Oberschuß und Unterschuß durch einen vorzugsweise rotationssymmetrischen, insbesondere aus Hartporzellan bestehenden Isolierkörper (12) gebildet ist, welcher an beiden Enden in einer entsprechend geformten metallenen Halterung (13) vorzugsweise durch Einkitten befestigt ist, wobei die beiden Halterungen mit entsprechenden Übergangsstücken (14) zum Ober- bzw. Unterschuß versehen sind.In Betracht gezogene Druckschriften·:
Deutsche Patentschrift Nr. 418 709;
USA.-Patentschrift Nr. 1 891 736.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL13146A DE964153C (de) | 1952-08-19 | 1952-08-19 | Aus mehreren Teilen zusammengesetzter Mast fuer Hochspannungsleitungen, der eine elektrisch isolierende oder schlechtleitende Stossverbindung aufweist |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL13146A DE964153C (de) | 1952-08-19 | 1952-08-19 | Aus mehreren Teilen zusammengesetzter Mast fuer Hochspannungsleitungen, der eine elektrisch isolierende oder schlechtleitende Stossverbindung aufweist |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE964153C true DE964153C (de) | 1957-05-16 |
Family
ID=7259408
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL13146A Expired DE964153C (de) | 1952-08-19 | 1952-08-19 | Aus mehreren Teilen zusammengesetzter Mast fuer Hochspannungsleitungen, der eine elektrisch isolierende oder schlechtleitende Stossverbindung aufweist |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE964153C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202015003670U1 (de) | 2015-05-22 | 2015-11-05 | Cteam Consulting & Anlagenbau Gmbh | Mast |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE418709C (de) * | 1949-05-11 | 1925-09-14 | Plauson S Forschungsinstitut G | Maste fuer Hochspannungsleitungen |
| US1891736A (en) * | 1930-11-03 | 1932-12-20 | Sporn Philip | Metal pole for electric power systems |
-
1952
- 1952-08-19 DE DEL13146A patent/DE964153C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1891736A (en) * | 1930-11-03 | 1932-12-20 | Sporn Philip | Metal pole for electric power systems |
| DE418709C (de) * | 1949-05-11 | 1925-09-14 | Plauson S Forschungsinstitut G | Maste fuer Hochspannungsleitungen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202015003670U1 (de) | 2015-05-22 | 2015-11-05 | Cteam Consulting & Anlagenbau Gmbh | Mast |
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