DE964153C - Aus mehreren Teilen zusammengesetzter Mast fuer Hochspannungsleitungen, der eine elektrisch isolierende oder schlechtleitende Stossverbindung aufweist - Google Patents

Aus mehreren Teilen zusammengesetzter Mast fuer Hochspannungsleitungen, der eine elektrisch isolierende oder schlechtleitende Stossverbindung aufweist

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Publication number
DE964153C
DE964153C DEL13146A DEL0013146A DE964153C DE 964153 C DE964153 C DE 964153C DE L13146 A DEL13146 A DE L13146A DE L0013146 A DEL0013146 A DE L0013146A DE 964153 C DE964153 C DE 964153C
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DE
Germany
Prior art keywords
mast
butt joint
insulating
poorly conductive
electrically
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Expired
Application number
DEL13146A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Glasser
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G7/00Overhead installations of electric lines or cables
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/02Structures made of specified materials
    • E04H12/08Structures made of specified materials of metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Insulators (AREA)

Description

Im Falle eines Erdschlusses auf einer starr geerdeten Freileitung für Hochspannung können in der näheren Umgebung der betroffenen Mast j unzulässig hohe Schrittspannungen, entstehen. Um die hierdurch bedingte Gefährdung herabzusetzen, wurde unter anderem vorgeschlagen, solche Maste, die in oft begangenem Gelände aufgestellt werden sollen, aus mehreren Teilen aufzubauen, die durch mindestens eine isolierende oder elektrisch schlecht leitende Stoßverbindung zusammengehalten werden. Die bekannten Stoß verbindungen weisen den Mangel auf, daß bei einem etwaigen Blitzeinschlag in den Mast die Isolation der Stoßverbindung zerstört werden kann, wodurch der Schutz gegen hohe Schrittspannungen, im Falle eines Erdschluss' infällig wird.
Die Erfindung vermeidet den. geschilderten Nachteil. Sie bezieht sich auf einen aus mehreren Teilen zusammengesetzten Mast für Hochspannungsleitungen, der eine elektrisch isolierende oder schlecht leitende Stoßverbindung aufweist, und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßverbindung eine Schutzfunkenstrecke besitzt, die bei Blitzeinschlag in den Mast elektrisch leicht überbrückt wird und dadurch die Isolierung der Stoßverbindung vor Zerstörung schützt. Im Hinblick auf die mechanische Beanspruchung der Stoßverbindung ist es zweckmäßig, dieselbe am oberen Teil des Mastes, jedoch unterhalb des untersten Quert.ägers der Leitungssysteme, zwischen zwei Teilen des Mastes einzufügen. Diese beiden Teile sollen im folgenden kurz als Oberschuß bzw. Unterschuß bezeichnet werden.
709.514/210
Die Erfindung wird an Hand der in den Zeichnungen zum Teil schematisch dargestellten. Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Fig. ι zeigt eine Stoßverbindung für einen Gittermast. Die zusammengehörigen Gitterstäbe ι und 2 aus L-Stahl sind mit Laschen 3, 4 und Schraubbolzen 5 verbunden. Die Laschen 3, 4 sind vom Gitterstab 2 durch die Zwischenlagen 6 bzw. die Isolierhülsen * ^ur die beiden unteren Schraub^ ίο bolzen elektrisch getrennt. Die Stoßverbindung besitzt gemäß der Erfindung eine Schutzfunkenstrecke 11 zwischen den Gitterstäben 1 und 2, die so bemessen ist, daß sie bei Blitzeinschlag elektrisch leicht überbrückt wird und dadurch die Isolierung der Stoßverbindung vor Zerstörung schützt.
Gemäß Fig. 2 können, die Gitterstäbe auch unmittelbar nach Art eines Schachtelstoßes unter Einfügung einer isolierenden Zwischenlage 6 mit isolierten Schraubbolzen 5 verbunden werden. Die Schutzfunkenstrecke 11 ist dabei an der aus der Figur ersichtlichen Stelle vorgesehen.
Fig. 3 stellt eine Stoßverbindung für einen Rohrmast dar. Die Verbindung von Oberschuß 1 und Unterschuß 2 erfolgt hier durch eine mit dem Unterschuß verschraubte Muffe 8, welche den Öberschuß zusammen mit zwischengelegten Isolierstücken 9, 10 an den Unterschuß festklemmt. Dabei ist die Schutzfunkenstrecke 11 zwischen der Muffe8 und den Oberschuß 1 vorgesehen.
Bei allen Stoßvearbindungen ist der Luftabstand ii zwischen Oberschuß und Unterschuß so klein gehalten, daß er als Schutzfunkenstrecke für das Isoliermaterial wirkt.
Als elektrisch schlecht leitende Zwischenlage für die Stoßverbindung ist ein mechanisch hochbelastbarer Mörtel, vorzugsweise Zementmörtel, gut geeignet.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Stoßverbindung zeigen die Fig. 4 und 5. Die Isolation wird dabei durch einen vorzugsweise rotationssymmetrischen, insbesondere aus Hartporzellan bestehenden Körper 12 bewirkt, der an beiden Enden in je einer entsprechend geformten metallenen Halterung 13 eingekittet ist. Die HaI-terungen 13 sind mit entsprechenden Übergangsstücken zum Ober- bzw. Unterschuß versehen. Für den Einbau in Gittermaste (Fig. 4) finden angeschweißte Winkelstähle 14 als Übergangsstücke Verwendung; für Rohrgittermaste (Fig. 5) kom-■ men entsprechende Rohrstucke 15 in Frage. Mit 16 sind die Schraublöcher bezeichnet. Die Schutzfunkenstrecke 11 ist hier zwischen den Halterungen 13 vorgesehen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE;
    i. Aus mehreren Teilen zusammengesetzter Mast für Hochspannungsleitungen, der eine elektrisch isolierende oder schlecht leitende Stoßverbindung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßverbindung eine Schutzfunkenstrecke besitzt, die bei Blitzeinschlag in den Mast elektrisch leicht überbrückt wird und dadurch die Isolierung der Stoßverbindung vor Zerstörung schützt.
  2. 2. Mast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftabstand (11) zwischen Oberschuß und Unterschuß so klein gehalten ist, daß er als Schutzfunkenstrecke für das Isolationsmaterial wirkt.
  3. 3. Mast nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einander entsprechenden Mastgitterstäbe (1, 2) mit Laschen (3, 4) und Schraubbolzen (5) verbunden, sind, wobei im Oberschuß und/oder im Unterschuß jede Lasche durch eine elektrisch isolierende oder schlecht leitende Zwischenlage (6) von ihrem Gitterstab getrennt ist, und die zugehörigen Schraubbolzen
    (5) mit je einer Isolierhülse (7) versehen sind.
  4. 4. Mast nach Anspruch 1 oder 2, insbesondere nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mastgitterstäbe (i, 2) unter Einfügung einer isolierenden Zwischenlage (6) nach Art eines Schachtelstoßes unmittelbar miteinander verschraubt sind.
  5. 5. Mast nach Anspruch 1 oder 2, insbesondere Rohrmast, dadurch gekennzeichnet, daß Oberschuß und Unterschuß unter Verwendung einer vorzugsweise außen aufgebrachten Muffe (8), die gegen den einen Mastschuß (1) isoliert ist, verschraubt sind, wobei der lichte Abstand zwischen Muffe (8) und dem davon, isolierten Mastschuß (1) so bemessen ist, daß er bei Blitzeinschlag in den Mast elektrisch leichter überbrückt wird als die Isolierstücke.
  6. 6. Mast nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die schlecht leitende Zwischenlage vorzugsweise aus einem mechanisch hochbelastbaren Zementmörtel besteht.
  7. 7. Mast nach Anspruch 1 oder 2, insbesondere Gittermast, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolation zwischen Oberschuß und Unterschuß durch einen vorzugsweise rotationssymmetrischen, insbesondere aus Hartporzellan bestehenden Isolierkörper (12) gebildet ist, welcher an beiden Enden in einer entsprechend geformten metallenen Halterung (13) vorzugsweise durch Einkitten befestigt ist, wobei die beiden Halterungen mit entsprechenden Übergangsstücken (14) zum Ober- bzw. Unterschuß versehen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften·:
    Deutsche Patentschrift Nr. 418 709;
    USA.-Patentschrift Nr. 1 891 736.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL13146A 1952-08-19 1952-08-19 Aus mehreren Teilen zusammengesetzter Mast fuer Hochspannungsleitungen, der eine elektrisch isolierende oder schlechtleitende Stossverbindung aufweist Expired DE964153C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202015003670U1 (de) 2015-05-22 2015-11-05 Cteam Consulting & Anlagenbau Gmbh Mast

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE418709C (de) * 1949-05-11 1925-09-14 Plauson S Forschungsinstitut G Maste fuer Hochspannungsleitungen
US1891736A (en) * 1930-11-03 1932-12-20 Sporn Philip Metal pole for electric power systems

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