DEP0020933DA - Kupplung für Lastkraftwagen - Google Patents
Kupplung für LastkraftwagenInfo
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Description
Kudolf Horn, Düsseldorf, Unterratherstr^soe 111
"Kupplung für Lastkraftwagen:"
Die üblichen, starr ausgebildeten Kupplungen zwischen Lastkraftwagen und ihren Anhängern haben den !!"beistand, dass sie
bei Überbeai-spruchung während des Fahrtbetriebes reißen können« In diesem Falle bewegt sich der Hnhängewagen entsprechend der
ihm vor dem Bruch der Kupplung erteilten Bewegungsenergie steuerlos weiter, wodurch häufig schwere Sachschäden oder Unglücksfälle
verursacht werden«
tasmaNteugfts gemäß wird vorgeschlagen, in Verbindung mit der ?»n sich bekannten starren Kupplung oder neben derselben eine Hilfskupplung,
bestehend aus einem oder mehreren elastischen Gliedern, derart anzuordnen/, daß sie erst bei der Zerstörung, beim
Reißen oder beim Bruch der stnrren E4^uptkupllung in Wirkung tritt, Diese Hilfskupplung wird majKgemäß oberhalb ader
unterhalb der gewöhnlichen Hauptkupplung angeordnet und mit Hilfe beliebiger Verbindungsglieder an die bei jedem Lastkrsftmotorwagen
vorhandene hintere Traverse, die üblicherweise in einem iOrmalprofil, z«B, einem U-Eisen oder Drehgestell mit gekümpelten
Boden teesteht, angeschlossen. Eine besonders vorteilhafte Ausbildung dieser Einrichtung besteht darin, dsss die hintere,
zwecktnässig mit einem höheren Steg als üblich ausgebildet« Traverse des Motorwagens, mit einer besonderen Aussparung versehen
wird, in welche die Verbindungsglieder der z.B* in Form einer Flüssigkeitskupplung ausgebildeten HmIfskupplung, über
welcher bereits die Hauptkupplung befestigt ist, eingeschoben sind. Der Zylinder der Hilfskupplung kann vorteilhaft auch
seitlich beweglich z.B. drehbar in der Traverse befestigt werden, d^irait beim Wenden des Fahrzeuges keine schädlichen Bear>sprmchungen
in der Hilfskupplung eintreten können. Durch diese Anordnung wird eine besonders gute und sichere Führung dar beweglichen
Glieder der Hilfskupplung gegeneinand r sowie eine Sicherung derselben gegeΏ seitliche Beanspruchung erzielt, durcl
welche ein Verbiegen oder Brechen der Glieder der Hilfskupplung
verursacht werden könnte·
In ifc##d*«f?»g»»der Zeichnung· ist eine Ausfuhrungsform des Ar>meldun^sgegenstandes
"beispielsweise dargestellt, Abbe 1 stellt die «anmeldunfegemäß ausgebildete HiliskuiJplunp
in beispielsweiser Ausbildung in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, d^r.
Abb« 2 zeigt die Filfskupplung gemäß der Anmeldung in Draufsicht.
Abb» 3 zeigt die arweldunscsgemäß ausgefeilt ^ te hintere Traverse eines !»Motorwagens.
Abb. 4 zeigt in \ergroßertem Kteßst^be den Zylinder <.«er Hilifskupplung*
Abb. 5 und 6 zeigen in vergrößertem Maßstäbe die Verbindung· zwischen der Kolbenstange der Hilfskupplung und dem G-eatänge*
Im einzelnen bezeichnet d^s Bezugszeiohen 1 die ^ls U-Prffifil jedoch mit erhöhtem mittleren Steg ausgebildete hintere Traverse
des Motorlastwogens. In dieser Traverse ist die H^uptkupplung 2 in üblicher Weise befestigt, deren Gestänge 3 mit Hilfe
beweglicher Scharniere 4 an den Boden des Drehgestells 5 des Anhäiigewqgens angeschlossen ist. Me Traverse ist in der Witte
unterhalb der Hauptkupplung mit einer besonderen Aussparung versehen. In dieser Öffnung ist der Zylinder 6 einer -Flüssigkeitskupplung,
z»B» einer Ölkupplurig, gemäß Abb. 1 und 2, eingebaut, in welchem der Kolben 7 bewes-lich geführt ist. Die
Kolbenstange 8 ist ζ·Β* mittels einer Stopfbuchse 9 und mit Manschette abgedichtet, durch den Zylinderhsls 10 hindurchgeführt
j allseitig beweglich, z.B. durch ein Kreuzgelenk 11, 12, an das G-estänge 13 angeschlossen. Dieses G-estänge ist wiederum
durcfc. ein Gelenk 14 mit der Verlängerung fiid-r Zugstange 15, welche unter dem Boden des Drehgestells 5 des Anhängers bei
1$ und 17 gelagert ist, verbunden, um dem Gestänge eine größere festigkeit und bessere Führung zu geben, ist dasselbe ebenfalls
mit einer G^bel 18 , welche in 19 und 20 an der Yord rwnnd dos Irehgestells beweglich befestigt ist, versteift. Die Unebenheiten
der P^hrb^hn und die kleinen Längenverschiebunger des G-estänges werden durch die drehbare G-leitbüchse 21 aufgenommen«
Bei einem Bruch der Hauptkupplung 2 oder eil ei? Bruch des Gestänges 3 derselben tritt die HiIfskupplung -aus Zus-elemert in
Tätigkeit» In diesem Falle verriegelt die selbsttätige Sperrklinke 22 die Zugstange 15*
Der Kolben 7 der Kupplung ist aweckmässig mit Durchtrittskanä-IeL 23 versehen, durch welche die Plüssip-keitsfüllung bei der
Bewegung des Eolbens langsam von der einen Seite des Kolbens auf die andere treten kann«
Der vordere verbreiterte Teil der Traverse 1 kann zweckm^ssig mittels besonderer Streben mit den Trägern des Motorwagenmhmens
verbunden sein.
Die in üblicher Form ausgeführte H pi up t kupplung 2 kann oberhalb oder unterhalb der Hilfskupplung angeordnet sein.
Die beschriebene Einrichtung kai.η mannigfach im Rahmen der wesentlichen Gedanken, so z»B« im Bezug auf die besondere
Konstruktion der Hilfskupplung und ihrer Verbindung mit dem Motorwagen und dem Anhänger abgeändert und ausgestaltet werden.
Beim Einbau der Hilfskupplung in einem vorhandenen Wagen muß die !Traverse allenfalls durch einen Träger verbreitert werden,
wenn kein Platz vorhanden sein sollte.
Claims (9)
- Patentansprüche:
- 1«) Kupplung für Lastkraftwagen, dadurch gekerjn2eich.net, daß in Verbindung mit d>-r an sich bekannten starren Kupplung oder neben derselben eine elastisch wirkende Hilfskupplung derart angeordnet ist, daß dieselbe erst bei der Zerstörung und beim Unwirksamwerden der starren Houptkupplung in Wirkung tritt,
- 2») Vorrichtung nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet, d^ß die Hilfskupplung über ©der unter der starren Hauptkupplung angeordnet ist und mit Hilfe beliebiger Verbindungsglieder an die vorhandenen Traversen des Motorwagenr^hinens und des Anhängerrahmens angeschlossen ist«
- 3») Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2S dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfskupplung in einer Aussparung der zu diesem Zweck
- verbreiterten Wand der hinteren Traverse des Motorlastwagens in Form eines Flüssigkeitskupplung eingebaut ist. 4#) Vorrichtung nach Ansprüchen 1 - 3„ dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder der Flüssigkeitskupplung starr mit der Wand der hinteren Motorwagen-Traverse verbunden ist, während die Kolbenstange der Kupplung allseitig beweglich, z#B-„ vermittels eine®1 Kreuzgelenks f an die zum Anschluß am Anhängewa r-en diener den Verbindungsglieder angeschlossen ist,» 5») Anhän-rewagen zur Yerwendung der Hilfskupplung nach Ausprü chen 1 - 4j dadurch gekennzeichnet, daßder Anhängewagen außer mit der Anschlußgabel für die Hmiptkupplung mäch mit einer zweiten,, nach oben und unten drehbar am Rahmen des Anhänge— wagens angeschlossenen Gabel für die Hilfskupplung versehen ist»
- 6,) Hintere Traverse für Fotoriastwaε-en naj&h Ansprüchen 1 - 5S dadurch gekennzeichnet, daß die Wand der irnverse verbreitert ist und neben der üblichen, zur Aufnahme d::r Hauptkupplimg dienenden Öffnung eine zweite, darunter befindliche Öffnung zur Aufnahme der Hilfskupplung besitzt f
- 7*) Vorrichtung nach Ansprüchen 1—6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge der Hilfskupplung gerab< und mit einer drehboren Gleitbüchse versehen ist.
- 8»)Vorrichtung n^ch Ansprüchen 1 - 7? dadurch gekennzeichnet, dsß das Gestänge der Hilfskupplung allseits beweglich unter dem Boden des Anhänger-Drehgestells hindurchgeführt wird und daselbst gelagert ist.
- 9.) Vorrichtung n»ch Ansprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge der Eilfskupplung an seinem rückwärtigen Ende durch eine selbsttätige Sperrklinke in seiner längsbewegung abgeriegelt werden kann,10») Vorrichtung nacte Ansprüchen 1-9* dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder der Hilfskupplung seitlich beweglich, z.B. rj in der !reverse befestigt werden kann*
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