DEP0019758DA - Elektrische Handleuchte - Google Patents
Elektrische HandleuchteInfo
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Description
Abschrift
Patentanwalt Essen, den 2* Oktober 1948
Dr.Ing. H. I d e 1 Steeler Straße 65
Patentanmeldung des Herrn
Dr+-Ing. Alfred Buch,
Elze /Hann*, Bahnhofstrasse
Dr+-Ing. Alfred Buch,
Elze /Hann*, Bahnhofstrasse
Elektrische Handleuchte«
Die bisher bekannten Handleuchteη haben den Nachteil, dass sie aus so vielen Einzelteilen
bestehen, dass ihre Handhabung beim Auseinandernehmen und Zusammenbau umständlich ist» So ist
ζβΒβ grundsätzlich die Fassung für den Sockel
der Glühbirne gesondert angeordnet, so daß bei Beschädigung oder Yerlust derselben die Austauschbarkeit
erschwert ist. Auch der Schutzkorb für die Glühbirne besteht im allgemeinen aus zwei
Heilen, nämlich aus dem eigentlichen'Schutzkörper und einer Passung, welche entweder mit Gewinde
MM*
versehen und mi-ßWriffkörper verschraubt oder auf andere Weise befestigt sind. Ausserdem ist für viele
Handleuchten neben dem Schutzkorb noch eine Schutzhaube vorgesehen. Die Zugentlastung fär die angeklemmten
Enden des Zuführungskabels erfordert bei den bekannten Konstruktionen mehrere Einzelteile
und weitere Teile dienen zum Schutz gegen das Eindringen von Feuchtigkeit in das Innere des Griffkörpers
und gegen Bruch des Kabels»
Die Erfindung hat eine Vereinfachung im Aufbau von Handleuchten bei gleichzeitiger Verbesserung
derselben zum Gegenstand. Nach der Erfindung übernehmen Griffkörper und Sohutztülle
mehrere Aufgaben. Der Griffkorper der lampe erhält erfindungsgemäss in seiner längsbohrung das
Sockelgevinde zur Aufnahme des Glühlampensockels, wodurch die Anordnung einer gesonderten lampenfassung
sich erübrigt« Ausserdem wird die Längs— bohrung des Griffkörpers am HabeIeintritt mit einer
liündungseinschnürung versehen, die im Verein mit
der ans elastischem Werkstoff, zeB„ Gummi o* dergl. gebildeten Schutztülle für das !Label die Zugentlastung
des Zabels, den Schutz gegen eintretende Feuchtigkeit in depc Griff ^körper und den Schutz des
Kabels gegen Abknicken an der Mitadiings öffnung übernimmt. Der Griff|fkörper wird ebenfalls vorteilhaft
aus elastischem Werkstoff, wie die Schutztülle, hergestellt. Die Schutzhaube der Lampe kann somit
einfach mit Hilfe ihrer .Randwulst in einen Ring des Griffskörpers eingeklemmt -werden. Hierdurch
ist es des weiteren möglich, verschiedene, für Handleuchten in Betracht kommende Kabelstärken
mit gleich gutem Effekt zu verwenden.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise den Erfindungsgegenstand im Mittelsehnitt» Die elektrische
Handleuchte besteht aus dem Griffkörper a, dem Soluitzkorb by der Klemmplatte c, einer Schutstülle
d und erforderlichenfalls einem Schalter e* Das Gewinde für den Sockel der Glühbirne ist in den
Griffkörper hineingearbeitet, so dass eine Fassung entfällt« Die- Klemmplatte c, die gegen Verdrehe-n
gesichert ist, dient sur Befestigung der IZabelenden an den Eontaktstücken.
Der Sehutzkorb b ist in bekannter Weise als Drahtkorb ausgebildet und übernimmt die Aufgabe
der Schutshaube, falls er aus durchsichtigem, elastischem und splitterfreiem Werkstoff hergestellt
ist« An seinem unteren Ende besitzt er die Wulst f, die in eine Hut g im oberen Ende des Griffkörpers,
sofern dieser aus einem elastischen Werkstoff, Gummi oder dergle besteht, eingeklemmt wird*
Die Zugentlastung, den Schutz des Zuführungskabels gegen Bruch an der Stelle seiner
Herausführung aus dem Griffkörper und den Schutz gegen eindringende Feuchtigkeit in das Innere des
Griffkörpers übernimmt allein die Schutztülle d„ Beim Zusammenbau wird die aus weichem Gummi oder
dergl» bestehende und konisch verlaufende Schutztülle über das durch den Griffkörper hindurchgezogene
Kabel gestülpt. Die Habelenden werden
danach an der Klemmplatte und gegebenenfalls dom Schalter "befestigt. Durch das Ziehen an dem !label
bei seinem Austritt aus dem Griffkörper klemmt sich dieses in der konischen öffnung am unteren Ende,des
Griffkörpers selbsttätig fest, wodurch die Zugentlastung des Zabels bewirkt und gleichseitig das
Eintreten von feuchtigkeit in das Innere des Griffkörpers verhindert v/ird« Da sor/ohl der Griff—
körper als auch die Schutztülle aus einem nachgiebigen Werkstoff bestehen, ist die Zugentlastung
fur alle zum Betrieb von Handleuchten gebräuchlichen nabe!stärkeη geeignet»
Der Schalter e (Eipp- oder Druckschalter) wird in bereits bekannter Weise seitlich in den
Griffkörper eingeführt und mit dem Zabelende bzw* mit der Klemmplatte ο verbunden» Um zu verhindern,
dass !Feuchtigkeit in das Innere des Griff körpers e indringt ? wird der Scholterknopf mit einer aus elastischem
Werkstoffj Gummi oder dergl« bestehenden Kappe h abgedeckt, so dass seine Betätigung durch
Druck auf dg/Γ Eappe erfolgt»
Claims (4)
- P a t e η t a η s ρ r ü c Ii e1«) Handleuchte mit Griffkörper, dadurch gekennzeichnet $ daß letzterer in seiner Längsbohrung zu einem Sockelgewinde sur Aufnahme des Glühlampen— sockels ausgebildet ist und in seiner Kabelein— trittsö'ffming mit Eiiisclinürung die Schutztülle für das Kabel festklemmt.
- 2.) Handleuchte nach Anspruch 1f dadurch gekennzeichnet, daß der G-riffkörper aus elastischem Werkstoff hergestellt ist und die Schutzhaube im G-riff körper eingeklemmt ist,
- 3*) Handleuchte nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet ? daß G-riff körper und Schutstülle aus elastischem Werkstoff konisch ineinandergepresct und somit für alle in Betracht kommenden Eabelstärken verwendbar s ind»
- 4.) Handleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet;, doß der Schalterknopf aur "Verhinderung des Eindringens von Feuchtigkeit in das Innere des G-riff körpers mit einer aus einem elastischem Werkstoff, Gummi oder dergl« bestehenden Schutskappe überdeckt ist und durch diese "betätigt wird·Der Patentanwalt
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