DEP0018565DA - Verfahren zum Wickeln von eckigen Spulen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Wickeln von eckigen Spulen und Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Verfahren zum Wickeln von eckigen Spulen» ' J: ' ·■-··■■
Beim Wickeln von eokigen, insbes«viereokigen Spulen liegen die Drähte auf den geraden Fläohen des Spulenkörper nicht dioht
auf. Besonders zeigt sich dies bei hoohkantgewiokaIteη Profildrähte η. Selbst unter Anwendung von erhöhtem Draht zug läset
sich dieser Nachteil nicht beheben. LJm nun die Spulen fest anliegend auf ihrem Spulenkörper aufzubringen, wurde vorgeschlagen
§ die Spule nkb'rpe rf lache π nicht', gerade, sondern ns oh aussen
gewölbt auszuführen. Ein anderer Vorschlag ging dahin, auf die geraden Flächen gewölbt© Füllstücke aufzulegen» Beide Ausfuhrungenwaren
nur Behelfe und behoben den eigentlichen Fehler nioht ·
Die Erfindung beseitigt den angegebenen Mangele Erfindu ng s ge m'i i ε
wird beim WiokeIn von eckigen Spulen zwecks Erzielung des dichten Anliegens des Drahtes auf den ebenen Flächen des Spulenkör»-
pe rs der Draht vor dem Auflaufen auf den Spulenkörper entgegengesetzt zu
der sich beim Wickeln ergebenden Verbiegung Vorgebfrgene Dies bietet den Vorteil, dass sich der vorgebogene Draht beim
Auflaufen auf die ebenen Fläohen des Spulenkörpers mit Vor« spannung (je nach Federung des Materials) satt, anlegte Besonders
vorteilhaft ist hierbei, dass der Draht zug nicht erhöht zu werden braucht und dass deshalb die Isolation bei Spulen für elektrische
Zweoke nicht gefährdet wird.
An Hand der Zeichnungj die beispielsweise eine gemäss der Erfindung
ausgebildete Vorrichtung zur Durchführung des Verfehrens ze igt t soll die Erfindung näher erläutert werden:
Mit 1 ist die Achse der Wicke lmasohine bezeichnet« Auf dieser i< t der vi ere okige Spulenkörper 2 aufgebracht« 5 ist eine in
geeigneter Weise an der Wickelmaschine befestigte Drahtftthrungskulisee» Diese Kulisse hat e ine Ausnehmung, z,B. einen Sohlitz 4§
in der ein Draht 5, der von einer Yorratstrummel kommt, hindüroh·»
geleitet wird, bevor er auf den Spulenkörper aufläuft. Die Kulisse selbst ist so hoch angeordnet, dass der Draht gerade
eben auf den Spulenkörper aufläuft, wenn der Spulenkörper alt einer seiner Ecken 6, wie in der Zeichnung gestrichelt engedeu«
tet, aufläuft. 7 ist der Druokstempel, a, B. eine Bolle. Diete ist mittels eines Sohwinghebele 9 an der Wickelmaschine, beisp
ie leweise auf dem Zapfen 10 drehbar gelagert, Der Schwinghebel steht, was auf der Zeichnung nioht weiter angegeben ist, irgendwie
unter Druokbelaetungf die den Hebel auf den Spulenkörper rru zu verschwenken sucht. Die Bolle 7 ordnet man am zweokmässigsten
so an, dass sie etwa lotrecht Uber der WiekeImasohinenaohee auf den Spulenkörper drückt. Wenn der Spulenkörper aus seiner ti
der Zeiohnung gestriohelt angegebenen lage sich im Uhrzeigersisn dreht, senkt ei oh der Draht auf die Auflauf st eile . Damit würde
der Draht unter der Rolle 7 frei liefen, bis er be im weiteren Verdrehen des Spulenkörpers zum Anlie gen käme. Sobald der
Draht aber frei liegt, drückt die Bolle 7 ihn so stark durch, dass er sieh bis zum Anliefen auf dem Spulenkörper verbiegt»
Hierduroh wird dem Draht die gewünschte Vorverbiegung gegeben, die sich beim weiteren Wickeln der Spule insofern günstig auswirkt
, als nunmehr der verbogene Draht sich mit Vorspannung auf dem Spulenkörper dioht anlegt. In dieser Weise gewickelte
eokige Spulen zeigen also die bei auf ebenen Spule nkörpe rf lachen aufgewiokeIten Spulen belcannten Ausbauchungen der Wicklung
entlang der ebenen Spulenkörperflächen nicht mehr,
4 Patentansprüche 1 Pigur
Claims (1)
- Patentansprüche;1, Yerfahren zum Wickeln von eckigen Spulen, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Erzielung eines dichten Inlie ge ns des Drahtes auf den Flächen des Spulenkörpers dem Draht vor dem Auflaufen auf· den Spulenkörper eine Vorbiegung gegeben wird, die entgegengesetzt zu der beim Wickeln sich ergebenden Ver· blegung gerichtet ist.2β Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeiohnet durch eine Drahtführungekullsse und einen damit zusammenarbeitenden, auf der Aussenseite des Drahtes gleitenden Stempel, wobei der Draht durch die Pührungskulisse in der Höhe der Spuleneokenhöhe zugeführt wird und der Stempel zwisoher. dem Kulissenende und dem bereits auf den Spulenkörper auf gelaufenen Dralit auf diesen drückt und den noch nioht aufgelaufenen Teil in Eiontung vom Spulenkörper weg verbiegt«3. Vorriohtung nach Anspruch 2t daduroh gekennzeichnet, dassder Druokstempel als Eolle ausgebildet Iste4. Vorrichtung nach Anspruch 3, daduroh gekennzeichnet! dass die Führungekulisse so hoch über den Spulenkür pe rflaoheη (wenn diese horizontal liegen) und dar Druckstempel etwa lotrecht derart über der Spulenkörpe raohse angebracht ist, dass eine Vorverbiegung des Drahtes- wenigstens auf die Länge der Spulenkörper fläche η erreicht wird.
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