DEP0017778DA - Auspuffschalldämpfer für Brennkraftmaschinen - Google Patents

Auspuffschalldämpfer für Brennkraftmaschinen

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Publication number
DEP0017778DA
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DE
Germany
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silencer
transverse walls
cylindrical
passage
openings
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Emil Dettinger
Original Assignee
Dettinger, Emil, Stuttgart
Publication date

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Description

?Λ.ΰ 23 790219.50
ί - ■ -
PATENTANWÄLTE PROF. DM. H. GÖLLER · DR.-ING. W. HQGER · STUTTGART
ρ 17 778 Ia/46c6
A 20 493 d~3
2Oe9*195O
Emil Sett.in'ger, Stuttgart - Obertürkheim
■ Auapuffs pralldämpfer.
Die Erf ladung befasst sich mit der Aufgabe* üen Auspuff schall' der Brennkraftmaschinen soweit zu dämpfen,; dass er nicht mehr störend wirkt« Man hat schon sehr viele Versuche und Vorschlag® gemacht, dieses Ziel zu erreichen^ dabei aber meistens die Sßhalldämpfung auf Kosten der Motorleistung erzielte Dabei wurden verschiedene Wege eingeschlagene So versuchte manf den Auspuffschall,. nachdem er bereits entstanden ist, au,verhindern^ nach -aussen.zu gelangen* sei es.durch entsprechend® Anwendung schalldämpfender Mittel oder indem man ihn durch Interferenz auszulögün versuchte Es ist auch schon bekannt geworden» die Entstehung des Schalles von Anfang an zu verhindern oder-abzuschwächen»- indem man di® aus der Maschine austretenden pulsierenden, ßasströme zerteilte, di@ Seilströme in besonderer Weise wieder zueinanderbrachte und dann die Teilung und WiederzusammenfUhrung, meist unter reichlicher Benutzung von labyrinthartigen' Wegen,- irall- und Ablenkflächen^ abwechselnden Quer« 'sehnitt-Erweiterungen .und Verengungen, wiederholte« Die Umleitungen und Burchwirbelungen des.Gasstroms bedeuten jedoch einen Eaergieverlust und die Entstehung eines nachteilig auf der Motorleistung wirkenden Stauungsdruckes im fege der Auspuffgase,· '· '
— 4000 — VfI · 1930 Ho
A 20 493 d-3
20o9ol950 - .2 -■
Gemäss der Erfindung soll die Entstehung von Auapuffsehall möglichst unmittelbar an der Maschine schon durch Verteilung und Wiedervereinigung der Teilgasströme und der Sehallweg© bewirkt werden^' und gwsr mit außerordentlich einfachen Mitteln und -unter möglichster Fermeidung von Bnergieverlusten·
•Erfindungsgemäss wird ®in Schalldämpfer verwendet, dessen Sehalldampf er-Sehäuse', wie an sich bekannt 3 zylindrisch ausgebildet. sind9. in mehrere aufeinanderfolgende Kammern üureh kegeistumpfartige, iait Durchtrittsöffnungen versehene Aussenwänd© imterteilt ist. Bas leue bestellt im wesentlichen taring dass die Querwände auf ihrem icegelstumpfförmigen Mantelteil mit mindestens swei Loehkränaen für den Durchtritt der Auspuffgase versehen sind, .während*die Mittelaone der Querwände den direkten Durchgang der Gase in axialer Richtung behindert,, sei es dadurch^ dass die Mittelsone ganz undurehlocht ist oder in ihr nur so enge öffnungen angeordnet sind0 dass zwar ein direktes Durchströmen der Gase verhindert, aber ein Stagnieren der Gase an der tiefsten Stelle der Querwände verhütet ist. Dadurch ist erreicht, dass die Durchläse© von den Gasstössen und Sehall impuls en zu verschiedenen Zeiten erreicht werden und die Teilgasströme, wel~ ehe aus dem einen Durchlasskranz kommen, in anderer Richtung aus den. zugehörigen Durchlässen austreten als diej@nigen? welche aus dem anderen Durchlasskranss kommen und gwar Je in Sichtung©^ di® einea. weitgehenden Ausgleich zwischen den Teilgasströmen herbeiführen^ bevor di® Durchlässe der nächsten Zwischenwand erreicht werden*. Weitere Merkmale der Erfindung sind im Zusammenhaag mit dem spiel behandelte
Ein Ausführungeneispiel ist in.der Zeichnung veranschaulicht
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Fig* 1 zeigt einen sehematisehen. Längsschnitt durch
den Schalldämpfer,
Figs 2 ist eine Draufsicht teilweise mit Schnitt nach dei Linie A-B des* FXg0K5,
Pig«, 3 seigt eine .Zwischenwand im Axial schnitt, Pig« 4 ist eine Draufsicht .zu Pig, 3«
Der Einlas s tut ζ en a des Schalldämpfers "mündet über eine kegelige Erweiterung b in das zylindrisch© Schalldämpfergehäuse c© Durch eine im wesentlichen kegelstumpfförmige Zwischenwand g ist eine geräumig© Entspannungskammer d geschaffen., In der Kegel stumpf fläche sind zwei gleichaehsige lo.chreihen θ und f vorgesehen, während, der obere Abschluss h des Kegelstumpfes mit beispielsweise, aeht kleinen Löchern.m versehen ist,, Die Zwischenwand bietet den Auspuffgasen somit swei grundsätzlich verschiedene ffege^ ©inen durch den weiter aussen liegenden Loehkrana β und einen durch ä@n weiter innen liegenden Lochkranz fβ Die durch die Löcher © austretenden Teils'trSme werden nach dem Verlassen der Löcher nach der Mittelachse des Schalldämpfers au- abgelenkt, während die durch die Löcher f durchtretenden Teil«= ströme zunächst das Bestreben haben, sich von der Mittelachs© zu entfernen«, .'■.:'
Durch die Löcher e-treten die in der Kammer d schon wesentlich entspannten Teilgasströa® nahezu ungehindert hindurch, während der Tor dem oberen Wandteil h,. h , h , h 9 h'" auftretende Stau den Gasdurchtritt durch die Löcher-f verringert. Die ferschiedenheit der Haupt-» teilgasströme und der Sfebenteilgasströme uad ihre zeitliche Tersetziuig gegeneinander ist dem Ausgleich besonders günstig^ aodass schon in
1
d wenig mehr von Gasatössen zu bemerken
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20.9.1950
ist α Auch diese Kammer ist durch eine Zwischenwand g % ähnlich wie vorhin beschriebens» begrenzt und es folgeil weitere Zwischenwand®
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g bis g f welche weitere nacheinander zur Wirkung kommende Ausgleiohkaimaern d bis d bilden,, ■■;..'
Die siebartige Durchlo.chung des Mittelteils. h bis h der Zwischenwand© g bis g/ verhindert 9. dass dort das Gas 'stagniertV erlaubt aber gleichwohl nicht einen störenden direkten Durchtritt der Druckstasse und Sehallimpulse in der Achse des ■ SchalldämpfersB
Ί ■ . O *Ά Λ
Zffeckmässig sind die !Zwischenwand© g9 ;-g·/;,. ^g ,. g , g iinter sieh gleich und Torteilhaft mit zylindrischen■Ansätzen i, i , i , i , i versehens. die mit Eeibungsschluss in.das zjlindriseh© Gehäuse c pas« sene Diese zylindrischen'Yerlängerucgen'können'-dann zugleich als Ab= standhalter zwischen den. einseinen 'Zwischenwänden dienen. Die letzte
5 ·■■■'■■.'■■■■·
2wisch©nwand g steht .als -Ab schlüssele ekel, zur Verfügung und kann mit dem Austrittsstutzen k ausgerüstet sein.« Wird ihr Bylind©r=-Ansata
5 ''■■'■
i^ so gestaltet g dass sein land nacfe aus sen gerichtet ist., so kann am Rand durch Verschweissung mit. dem Hand des Gehäuses ein dichter Abschluss geschaffen^ gleichwohl aber durch Wegschneiden des äussersten Sandes der Verschlussdeckel gelöst werden» so dass er abgenom«» men und der gange Schalldämpfer zerlegt werden kann« lach ffiederanbringung des Abschlussdeckels kann, erneut geschweisst.werden.
Bei dieser.durch die ^Zeichnung veranschaulichten Ausführungaform kann zwischen dem Deckel g und der Zwischenwand g äin zyliadriseheg
κ ■ · ■ '
Abstandstüek g vorgesehen seino
fenn auf die leichte Zerlegbarkeit öeey Schalldämpfers kein Wert.gelegt wirdg dann können die Zwischenwände gegebenenfalls unter Ersparnis der zylindrischen Ansätze auch sdurch Punktschweissung oodglo
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am Schalldämpfergehäus© angebracht werden„
fler Wlnkel^C » welchen die iCegelmantelfläeh© nit der Hantellial· des Zylinders ©iasehlieast^ liegt bei Kraftfahrseugmotoren üblicher Bauart etwa bei. 4O0J, ist aber in jedem'Falle - so wählbar, dass je nach den besonderen Eigenschaften der Brennkraftmaschine die Schalldämpfer·= wirkung besonders günstig wird«,
lieht unbedingt notwendig ist-es, dass di© Zwischenwand© eine Kegelstumpfform im eigentlichen Sinne des Worte® naTbenf gegebenenfalls könnte auch eine 'kugelkappenähnliche Gestalt gewählt werden«,

Claims (3)

■ \ Patentansprüche
1) Auspuffschalldämpfer für Brennkraftmaschinen, im wesentlichen bestehend aus einem zylindrischen G©häus®f das durch mehrere mit Durchtrittsöffnungen versehen© kegelstumpfartige Querwände unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet,'dass diese Querwände (g) auf ihrem kegelstumpfförmigen Mant.elteil mit mindestens gwai Loch» krängen (e, f) für d©n Durchtritt der Auspuffgase versehen sindf während di® Mittelzone der Querwände den direkten Durchgang der Gas® in axialer Richtung behindert, sei es dadurch^ dass in der
gar kein® Öffnungen oder nur s® ®ng®k öffnungen (m)
angeordnet sindf' dass gwar ein direktes Durchströmen der Case, verhindert, aber ein.Stagnieren der Gase an.der tiefsten Stelle der Querwände (g) verhütet ist.
2) Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass siur
Abstandhaltung der Querwände deren entsprechend lang bemessen© zylindrische Ansätze. (1; i\ i2 g iV i ) benutzt s±nü$ mit denen
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die Querwand® (g) In aas zylindrisch® Gehäuse (c) eingepasst sind«
3) Schalldämpfer nach Ansprach 1 und 2r dadttrofcTgekennzeichnet, dass der zylindrische Ansatz (i) der ala-Verschlussdeckel benut^teng ungeloohten letzten^ mit dem Auslaß stutz en (k.) versehenen Zwisohenwand (g ) derart nach auswärts'gerichtet ist9 dass «r an seinem land© mit dem Bande des Schalldämpfergehäuses Terschweisst? die Schweissnaht aber zur Ermöglichung UMr Öffnung und Zerlegung des Schalldämpfers abgetrennt und nachher - wieder gesohweisst werden kanne

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