DEP0017293DA - Nagelmaschine - Google Patents

Nagelmaschine

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DEP0017293DA
DEP0017293DA DEP0017293DA DE P0017293D A DEP0017293D A DE P0017293DA DE P0017293D A DEP0017293D A DE P0017293DA
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DE
Germany
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wire
machine according
upsetting
transport
circumference
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English (en)
Inventor
Heinrich Holle
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Description

Heinrich. Holle , Willich "bei Erefold,Martin-Rieffex%tr<,5
" Nagelmaschine"
Die "bekannt en Nagelmaschinen arbeiten dam G-r rind sat a nach derart j dass dor von einer Drahtrolle abgehaspelte Draht ;iiber einen Eollen-Biclitapparat der Abläng- mid Stauchstelle zugeleitet wird, v/obei der Transport intermittierend durch Transportrollen oder Schlittenerfolgt* Dor Draht wird s'pweit vorgeschoben, 'dass ei* um ein G-eringes überragend, in eine Pressmatrize einfährt 9 deren Backen'sich schliessen, worauf alsdann der Stauchstempel entgegen der Draht-Transportrichtung niederfährt und den Kopf anformt, Nach dem Stauch Vorgang wird der Draht auf Werkstücklänge vorgeschoben, worauf das Abschneiden und gleichzeitige Anschneiden oder Pressen der Spitze erfolgt» Das damit fertige Werkstück muss daraufhin durch eine besondere Vorrichtung, den sogenannten Auswerfer oder Schneller, aus der Maschine ausgeworfen werden, da nicht immer ein vollständige« Abschneiden erfolgt und selbst im Falle vollständiger Abtrennung die Xi'allgeachwiiidigkeit des' fertigen Werkstückes zungering ist, um dem Arbeitstempo der Ilaschine gerecht zu werden. Die Tatsache, dass die Stauchbewegung des Stempels entgegen der Bewegungsrichtung des Drahtvorschubes und der Drahtvorschubachse erfolgt, bedingt Stauchhübe von mindestens der Länge des erzeugten Werkstückes, weil Raum vorhanden ssin muss, uni das fertige Werkstück 'aus der Vorrichtung ausstoesen zu können* Diese Art der Anordnung hat don Nacliteil, dass eine dorarti^e Nadelmaschine nur mit einer verlanltiiisniilsnig beschränkten Tourenzahl laufen kann, denn es ergibt sich, dass bei einer Steigerung der Tourenzahl und damit der Erzeugnismenge die Xöpfe nicht mehr ausgeformt werden, v/eil für den Stauchvorgang nicht hinreichend ^eit zur Verfügung steht und insbesondere die Bev/egtmgsgeschwindigkeit des Stauchstempels bei grösseren ITagellängeii infolge de ο la· igen Hubes eine unter Umständen nicht mehr beherrschbare Übersteigerung erfährt. Trotzdem ist in der Praxis an diesem grundsätzlichen Aufbau festgehalten worden, offenbar? weil er sich als die einfachste und nächstliegende Lösung der gestellten Aufgabe ergab. Eine solche Einrichtung hat aber ausseräem :200h den Ivac2iteil, dass auf einer einmal gebauten Maschine mir Hagel bis su einer bestimmten Grosse hergestellt werden können, weil der Sirauehhub der Nagellänge entsprechen muss und mir durch komplizierte Iffassnahiien, v/snn überhaupt, verstellbar gestaltet werden kann. Bei solchen Mas eh. in. en arbeitet daher der
Stauchlmb, der von dem längsten vorgesehenen Hagel "bestimmt wird, unverändert auch für den kürzesten Hagel "and stellt eiiien lästigen Leerlauf dar« Um diesem !!"beistand zu "begegnet, und die Leistung 'der Maschine den verschiedenen Hagellängen möglichst weitgehend anzupassen, hilft man sich in der Praxis damit, indem 'eine Reihe von Faschinen verschiedener Grossen verwendet wird, -
Der Erfinder hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Itfagelma schine zu schaffen, die diese ITachteile nicht aufweist und insbesondere in der Lage ist» weit grössere 7/erkstückmeiigen in der Zeit» 'einheit zu erzeugen, ohne dass die· Gefahr eines gleichseitig anwachsenden Ausschusses "besteht und wobei ferner die dazu vorgesehenen Einrichtungen einfach und betriebssicher^ sowie selbsttätig arbeitend sind«
Y/ie auch bei den "bekannten Maschinen wird der Draht von Transportrollen durch einen Rollen-Richtapparat hindurch der Abläng- und Stauchet eile zugeführt» Auf einer derartigen Maschine lassen sich aber nicht nur Hügel, d.iualooWerks "bücke mit angeschnittener oder angepresster Spitze herstellen, sondern auch Stifte, die glatte Enden haben, da die Ausbildung der Werkstückenden ledig lieh eine Präge der Einstellung und Ausbildung der Schermesser ist# Wenn daher im Nachfolgenden und insbesondere in den Ansprüchen . von einer Nagelmaschine die Rede ist, so soil unter diesen Begriff eine Maschine verstanden verden, die die soeben gekennzeichneten Werkstücke mit Kopfformen der verschiedensten Art zu erzeugen in der lage ist»
BieNgestellte Aufgabe wird gemass der Erfindung dadurch gelöst, dass der Siiauchstempel zum Anstauchen des Kopfes mit einar dem Drahttransport richtungsgleichen Arbeitcs"bewegung angeordnet und aus der Yorschubachse heraus verlagert wird« Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit, im Gegensatz zu den bekannten Maschinen, mehr als einen Stauchstempel, vorzugsvjeise zwei, vorzusehen und den Stauchhub äusserst klein zu halten, sodass er wenig ^eit und wenig Raum beansprucht« Da der Hub ausserdem unabhängig von der erzeugten Werkstücklänge ist, können auf einer· derartigen Maschine Hagel der verschiedensten Grossen hergestellt werden» In der Maschine ist ferner eine vorzugsweise mit einem Schwungrad versehene Arbeite und Steuerwelle vorgesehen, die über 3£ur*"beln die Stauchstexapel antreibt, Ferner treibt die Welle über kur^vengesteuerte Hehel den Transport öler abgelängten Drahtenden zu den Eressmatrizen und setzt die l?ressma,trizen in Bewegung. Von der Hauptwelle wird " ausserdem über einen Kegeltrieb der Antrieb für die intermittierend vor -
schiebenden DrahttranspsDrtrollen und die fliegend schneidende Schere abgleitet»
Die nach der Erfindung ermöglichte geringe Hublänge der Stauchbewegung und die äich daraus ergebende wesentliche Steigerung der Stauchx'olge machen zur Ausnut ε ung der hohen Erzeugungsge scliwindiglreit eine besondere Ausbildung der Pressmatrizen erforderliche Entsprechend den symmetrisch zur Drahtvorschubrichtung angeordneten zwei Stauchstempel sind auch zwei matrizen vorgesehen, die die abgelängten Drahtenden während des Stauchvorjunges prassbackenartig umfassen« Die Matrizen bestehen gemasß einen weiteren
J L. r
Merkmal der Erfindung aus umlaiif enden Scheiben, die auf ihrem
τ*
Umfang nit Einkerbungen( zur Aufnahme der abgelängten Drahtenden versehen sind« Bs können auch harte, Einkerbungen tragende Stücke in die dann als Trageßcörper auszubildenden Scheiben eingesetzt., worden. An einer Stelle ihres Umfanges arbeiten sie im Sereiche der nieder fahrenden Staucustempel mit hin— und herbewegliehen, ebenfalls mit Einkerbungen versehenen Pressbacken zusammen und ergänzen sich an dieser Stelle zu einer ICLemiaatrize für den Stauchvorgang, Die kurzen Stauchhübe für das Formen der Köpfe? verbunden mit den umlaufenden Matrizen, stellen sicher, dass selbst bei hohen Umlauffahlen und damit einer hohen Erzeugung in der Zeiteinheit die Vorrichtung bertriebssicher und unter Vermeidung von Ausschuss arbeitet.
In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgedankens dargestellt, anhand dex-en nachfolgender 'Be Schreibung weitere erfinderische Einze!merkmale aufgezeigt werden.
AbTD. 1 stellt eine Aufsicht auf die eigentliche Nagelmaschine dar?
Abb.2 ist eine Seitenansicht der G;esaiatanordnung,
Abbe3 stellt in grössereia Maßstab die Pressiaatrizen mit Zuführung dar,
Abbe4 den Antrieb der Pressnatrizen und
Abb»5 eine Seitenansicht einer Pressnatrize in der Ebene der Stauchstelle.
In dem I1IaSchinengestall 1 ist die Ha-uptwelle 2 gelagert, die mit einem Schwungrad 3 versehen ist. Die Welle ist mit zwei Kurbeln 4 für die Bewegung der Stauchstempel 5 versehen» Es sind ferner auf ihr Kurv ens ehe ib en β vorgesehen, die der Bewegung von Schwinghebeln 7 dienen und ICarveiisuheiben J "und 81, die Kipphebel 9 bezwe 9U bewegen» Ferner beiindet sieh auf der YJelle ein Kegelrad 1o9 das über ein entsprechendes (kegelrad 1& <3.ie Transporteinrichtung
12/13 und die fliegend scimeidende Schere 14 antreibt«
Der von einer Drahtrolle abgehaspelte Draht 15 wird von den Transportrolle!! 12/13 durch den Rollen-Eichtapparat 16 hindurch der fliegend schneidenden Schere 14 zugeführt» Der Vorschub des Drahtes 15 muss intermittierend erfolgen» damit jeweils Zeit bleibt, die abgelängten -Stucke den Pressmatrizen zuzuführen.. Zu diesem Zweck ist gemäss einem Merkmal der Erfindung die eine Sransportrolle 13 mit glatter Profilierung versehen, während die (fegenrolle 12 ausser der Profilierung zwei aufgesetzte Scheiben trägt, die je mit mehreren Hocken 17 versehen sind» Diese Hocken 17 drücken beim Anlaufen auf die Rolle 13 die Rolle 12 von der Rolle 13 abj lüften diese also und heben damit den Anspressdruck gegen den Draht, der durch federkraft erzeugt wird, auf» Beim Umlaufen der Rollen 12/13 wird der Draht 15 jeweils nur dann transportiert, wenn die Hocken 17 sich nicht im Bereich der Rolle 13 befinden. In der in Abb.1 gezeigten Stellung der Rolle 12 wird mithin der Draht transportiert» Die jeweilige Vorschublänge ergibt sich aus der Umfangslänge der Hocken 17* Diese Länge kann zur
Einstellung der Vorschublänge, die massgebend ist für die Länge der erzeugten Hagel, einstellbar gestaltet werden. Hierzu werden die auf/' dor Rolle 12 aufliegenden beiden Hockenscheiben gegeneinander verdreht j wodurch die wirksame HockenumfaagäLänge vergrossert oder verkleinert wird. Zur Informations Es werden beide Rollen angetrieben, um Drahtlcrümraungen zu verjaeiden«
Die fliegend schneidende Schere besteht aus zwei Zylinder körpern Hy in die Messer 18 eingesetzt sind. Die Messer der ständig umlaufenden Schere sind radial und axial verstellbar und werden so eingestellt, dass sie den Schnitt während der Vorschubbewegung des Drahtes 15 vornehmen. Der Draht gelangt mithin abgelängt in die Vorrichtung, die den Draht <ien Pressmatrizen zuführt. Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass durch geeignete Wahl der Messerform das Abschneiden des Drahtes so erfolgen kann, dass eine Spitze entsteht oder auch ein glattes Ende* Es kennen mithin so- ' wohl Hagel 'als auch Stifte erzeugt werden« Das abgelängte Drahtende wird von dem intermittierend vorgeschobenen Draht 15 selbsttätig bis zu einen einstellbaren Anschlag in die Transportern richtung eingeschoben, die die Zufuhr zu. den Pressmatrizen bewerkstelligt. Diese Einrichtung ist insbesondere aus Abb*3 ersichtlich»
Quer zur Vorseliubriclitung des Drahtes 15 bewegt sich eln-aOm. 1% der seine Bewegung ableitet vom Kipphebel 9 (Abb.1), mit dem er
durch ein.Gestänge 2o verbunden ist· Die Kaimilücken-21 des ' ff-aiames erfassen .jeweils ein abgelängtes Drahtende 22 und f"uhren. jeweils zwei dieser Drahtenden wechselweise den Schlitzförmigen
23 ZUj .von wo aus die abgelängten Drahtstücke -22 in die ,umlauf en-? den Hatrizenscheiben 24 gelangene Um sicherzustellen, dass die abgelängten Drahtenden 22 sieh in den Schiitζführungen 23 nicht verklemmen und ohne1 Störung in den Bereich der Ätrizenscheiben '
24 gelangen, sind Pingerhebel 25 vorgesehen. Die beiden Hebel sind durch eine Feder 26 gegeneinander verspannt und werden durch locken 27 des Kammes 19 angehoben .und fahren bei ihrer Freigabe mit den Fingern 28 in die Sehlitzfiüirungen 23 -ein und/ stoßen·'die Drahtenden 22 vor, wie insbesondere, linksseitig ge zeigt» Die Finger 28 icönnen, wie aus Abbe5 ersichtlich, auch gabelförmig ausgebildet sein, um bei dünnen Abmessungen oder grossen Längen zu verhindern, dass der Draht sich verbiegt.
■ Die Matrizeiische'iden 24 weisen in dem -gewählten. Beispiel je ■ zwei dicht nebeneinander liegende Einkerbungen 29 auf, sodääs.. auf dem Umfang,, jeweils mehrere Gruppen, zweier Einkerbungen vor- · handen sind. Die Drahtenden werden von den umlaufenden Matrizenscheiben 24 in den Kerben mitgenommen und durch die Yerkapselung 3oj die von der Zuführungsstelle bis zur Stauchstelle reicht, am Herausfallen gehindert» ■ - . ■
Die Matrizenscheiben 24 ergänzen, sich, im Bereich der Stauch - . * stelle durch-hin - und hergehende Pressbacken 31 zu einer Klemm-· matrize» Die Presebacken 31' sind ebenfalls mit Einkerbungen versehen'und zwar entsprechend der ^ruppenanordnung 29 auf der Matrizenscheibe mit zwei Einkerbungen. Es ist selbstverständlich . §uch möglich j jeweils nur eine Einkerbung vor die Stauchstelle zu bringen oder auch mehrere» Die Pressbacken werden von den ■ ■ -Schwinghebeln 7 (Äbb..1) betätigt und zwar derart, dass die kurvengesteuerten Schwinghebel die, Presabaclien in Richtung auf' die. . Matrizenscheibe zur Hemmbewegung verschiebenj wahrend -sie nach beendetem Pressgang von Federn 32 zurückgeholt v/erden* Wenn die abgelängten'Drahtstücke zwisehen Matrizenscheibe 24 und Pres^- backe 31 eingeklemmt sind, fährt der S"fcauGhstempel 5 nieder und staucht den Eopf · an..· · ■ ·■ ■ . ■■ ' . . ■
' Die', intermittierende Bewegung, der'vollkommen gleich ausgebildeten Matrizehscheiben 24 und der Pressbaekeii 31 wird ' so 'gesteuert, dass1 jeweils in'.der einen:Hatrize gestaucht wird, während'.die
' andere Matrize einen Umlauf schritt aus f "uhr t. Die fertigen, mit ange s taucht era Kopf versehenen Kagel 32 fallen selbsttätig auä der ■Vorrichtung heraus* Es kann indes gelegentlich vorkommen, dass· infolge der Materialq.uetsphurj.g 'Hagel nicht ohne weiteres heraus fallen,■ Um-dies zu verhindern» ■ ist ein Abstreifer 33 vorgesehen, der in eine Hut 34· (Abb. 5) -eingreift.» die auf dem Umfang der Scheiben 24 vorgesehen ist-.· Dieser Abstreifer- oder Auswerfer bietet gegenüber entsprechenden Vorrichtungen'an den bekannten Maschinen ; den Vorteil» dass er,keiner mechanischen Betätigung bedarf? sondern in starr eingebautem Zustand seine Funktion ausübt, i ~ ; . Der intermittierende Antrieb der Matrizensciieiben 24 erfolgt mittels eines gemeinsamen stangenartigen EZLiiikentriebes» der iiT4. Abb..4 gesondert dargestellt ist- Die KLiiyanstange 34 ist an den kurvengesteuerten Kipphebel 9 -angelenkt. Auf der Stange 34 des Elinkentriebes sind.federgespannte ELinkenhebel 35 vorgesehen..' : Diese Klinkenhebel greifen bei der hin- und.-hergehenden Bewegung jeweils 2111 eine Verzahnung 36 .-ein» die auf den'.Wellen 37 der. Matrizenscheiben 24 angeordnet sind. Bei jeder Bewegung in einer Richtung wird eine der Matrizenscheiben 24 mitgenommen» während die andere Scheibe ruht, wobei der Klinkenhebel 35 entgegen der Federkraft abgedrückt wird» Die %triaenscheibe 24» die sich in Ruhe befindet» wird jeweils durch einen £edergespannten; Hebel 38. ■festgehalten, der in'■ entsprechende Rasten-39 eingreift. Der Kastenkörper ist ebenfalls auf der Welle, 37 \ aufgekeilt. Die Steuerung ' der ^ebel 38 erfolgt durch einen locken 4os -während die H^el selbst unter der Wirtung einer Feder 41 stehen. .
In Abb,4 ist eine Lage dargestellt» in der soeben die. linksseitige Matrizenscheibe 24 ihre -Bewegung beendet und durch den Hasterhebel 38 festgelegt worden ist,." wälireiid d'ie rechtsseitige Scheibe 24 mit einsetzender Umkehr der bewegung der Stange 34 in ■bewegung gesetzt 'werden soll» nachdem der Rasterhebel 38 zuvor , durch die Hocke 40 -aufgehoben wurde, . .
Es ist ohne-weiteres ersichtlich» lass die gesamte Einrichtung durch eine einmalige Einstellung bezw. Ausbildung der Kurbeln und Zurvenseheiben auf der Welle 2 vollkommen selbsttätig läuft. Durch Einstellung der Dralitvorschubläiige mittels der· besonderen Einrichtung an d-eir-!Transportrolle 12 können Nägel oder Stifte der ver schiedensten länge erzeugt werden» wobei, die Länge lediglich begrenzt ist durch die 'Breite der ,Scheibe 24y wie insbesondere aus Abb»5 e'rsiblrfclich. Selbe-fc wemi Werkstüclce >auss'erordentlicher Länge
erzeugt worden sollen, ist es nicht erforderlich, die Maschinen grundsätzlich uiasukonstruieren, sondern es ist lediglich, erforderlich, den Durchmesser der Traiisportrollen entsprechend gross zu halten und die Scheiben 24 zu verbreitern, wodurch die Haschine in Richtung des Drahtvorschubes nur eine unwesentliche Verlängerung erfährt«
'Die sichere und zwangsläufige Führung des unverarbeiteten.und des verarbeiteten Drahtes im gesamten Terlauf der Erzeugung, die Anwendung von Vorzugsweise zwei Stauchstempeln, die wMerum jeweils vorzugsweise zwei Jlöpfe gleichzeitig anstauchen, sowie die kurzen Arbeitshübe in Verbindung mit der ein αohnelies Arbeiten ermög -' Iieilenden raumsparenden umlaMI'endeii Matrizenanordnung , gestatten gegenüber den bekannten Maschinen eine ausserordentlich gesteigerte Erzeugung. Während es bei den bekannten Nagelmaschinen im allgemeinen nur möglich ist, eine Höchsterzeugung von etwa 65o Stück in der Uinute bei kurzen Hageln iiad abfallend bis auf 2oo Stück bei längeren, bis etwa 17o mn lanzen Hageln zu erreichen, wobei die Tourenzahl der Leistur-gsziffei· 'entspricht, gestattet die Erfindung gemäss dem ausgeführten Beispiel eine Erzeugung von jeweils vier Hageln je Umdrehung der Arbeitswelle, sodass selbst bei einer in jedem I?alle wünschenswerten niedrigen Tourenzahl eine bisher unerreichte Erzeugungsnenge erzielt wird. Eine Maschine gemäss -der Erfindung gewährleistet beispielsweise bei einer mitt-^i leren Tourenzahl von 325 eine Erzeugung von 525 x 4 - 13oo lägein in der LÜiiute, Das bedeutet, dasa die bisher bekannte Höchst leistung von etwa 65o Stück pro Minute trotz mn1 halber !Tourenzahl verdoppelt wird. Die durch die Erfindung ermöglichte Erhöhimg der Tourenzahl erlaubt dar^uber hinaus, 'insbesondere bei längeren Hageln ohne Schwierigkeiten eine Steigerung der bisher bekannten Höchstleistungen in der Erzeugung auf ein Vielfaches.
Ein wesentlicher Lachteil der bekannten Einrichtungen ist ferner der auss^?ordentliche Platzbedarf f. der sich daraus ergibt, dass die Drahtrolle in der Verlängerung der liegend eingeordneten Maschine gelagert werden musss damit sie ordnungsgemäss abge ~ haopelt werden kann, Ausse_dem ist es im allgemeinen üblich, die Drahtrolle auf die Arbeitahöhe der I!asciiinen anzuheben, was allerdings, ohne gleichseitig den Raumbedarf zu verringern, dadurch vermieden worden kann, dass die Maschine schräg gestellt wird.
Bei
Bei der Nagelmaschine gemäss der Erfindung.werden aueh diese Nachteile vermieden, indem, wie Toe sonder s .aus Abb .'2 ersichtlich, die Maschine sst.eil .gelagert M der Draht in Richtung 'von oben nach unten auge führt wirt»1 Am' -Mas chin enge st eil 1 ist ein be sonde- .; rer Arm 42 vorgesehen, der eine Umlenlcrolle 43 trägt. Die Drahtrolle 44 wird auf Werksflur gelegt und der Draht 15 Über.die "felle 43 von de:r Maschine abgehaspelt. Der Raum-be darf ■ für^ die' Maschine einschliessliqh der Lagerung der Drahtrolle ist auf diese W-eise, auf ein Minimum beschränkt» ■ ■ ' ■_ ■ .
•Ein weiterer Vorteil, der sich aus-der Steillage der Maschine1 ergibt/ ist die leichte Überv/achuiigsmöglichkeit und die besonders bequeme Zugänglichice it zu allen Teilen bei der Einstellung und Bedienung der Maschine·. ' ■' ' , · > · ·'■ , ■ ■ .·
Ils besonders -vorteilhaft hat'es sich erwiesen, den Antrieb unmittelbar auf das Schwungrad. J wirken -zu lasfeen und zwar in 3? GTEi eines Reibrades,'-das an. dem Umfang des Schwungrades auge drückt wird, Αμ:£ diese Weise ist ein besonders sicherer und geräuschloser lauf der Einrichtung gewährleistet, wobei aussenden die sonst erforderlichen Treibriemen und Riemenscheiben in Fort- : ■fall kommen. '

Claims (1)

  1. Patentansprüche ' "rJl ~*~ K
    1, nagelmaschine * "bei welcher der Draht von Transportrollen durch einen Rollenricht-Apparat hindurch den Aisläng- und Stauchstellen zugeführt wirdy gekennzeichnet durch Stauchstempel zum Anstauchen des Kopfes mit einer dem Drahttransport richtungsgleichen Arbeitete we gung,
    2ο nadelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet5 dass vor zugsweise zvroi Stauchstempel ausserhalt) der Drahtvorschubach.se ange οrdue t sind.
    5. Hase Inas diine nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine vorzugs,\eiae mit einem Schwungrad versehene Arbeits- und Steuerv/elle, die aber Hurbeln die Stauchstempel antreibt, sowie über kurvciige steuerte Hebel den Transport der abgelängten Drahtenden au den Presematrizen und die Bewegung der Pressmatrizen bewirkt.
    4. nagelmaschine na da Anspruch 1-3? gekennzeichnet durch einen von der Hauptwelle über Kegoltriebe abgeleiteten Antrieb für die inter initijerend verschiebenden Drahttransportrollen und die fliegend schneidende Schere.
    5. HägelmaooJiine nach Anspruch 4? gekennzeichnet durch zwei Transportrollexij doron eine senkrecht zur Welle federnd nachgiebig gelagert und iiiit Nocken versehen ist. '
    6. ITageliaasdiine nach Anspruch ü>, gekeimzeichnet dtirch eine Trans portrolle mit aufeinanderliegenden, gegeneinander zur Vergrösserung und "Verkleinerung der llockenumfangaläiige und damit der Drahtvorschubliinge verstellbaren ITockeixscheiben,
    7. !Tage Inas diine nada Anspruch 1-5, geker-izeiclinet durch zwei umlaufende 3 auf ihrem Umfang mit üinlrerbun^en zur Aufnahme der abgelclngten Dralitenden versehene Scheiben, die sich jeweils an einer Stelle ihres Umfange s nit hin- und herbe we glichen eingekerbten Pressbacken su eiusr lüeimuatrize'für den Stauchvorgang ergänzen.
    8. nagelmaschine nach Anspruch 7j gekennzeichnet durch vorzugsweise zv/ei dicht beieinander liegende Einkerbungen auf dom Matrizen scheibenumfang und zwoi entsprechende Einkerbungen an den Pressbacken derart, dass an de'n Stauohstellen von je einem Stauch stempel gleichzeitig zwei oder mehrere Nagelköpfe angestaucht
    werdun· η
    9* Hagelmas diine nach Anspruch 7? gekennzeichnet durch" einenquer zum Draht transport hin- und herbeweglichen Eanim, dor die abgelängten Drahtenden über Schlitzf ipirungen abwechselnd den beiden Matrizens eheiben zuführt«
    1o, nagelmaschine nach Anspruch 8S gekennzeichnet diirch Hocken auf dem Kamin zur Betätigung gegeneinander fe&erverspannter Pincer hebel, die die abgelängten Drahtenden in den Schlitzführungen zu den lüatrizenscheiben vorwilrtsschieben.
    11« Nagelmaschine nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet, dass die Presubacken über kurvengesteuerte Schwinghebel an die Matrizen scheiben angedrückt und durch federn zurückgeführt werden»
    12. Hag elmas chine na da. Anspruch 7 und 8S gekorruzeicluiet durch eine von der Zuführungsntelle bic zur Stauchstelle reichende kurvenförmige Verkapselung der ^atriseiischeiben zur Hai to rung ü.ex abgelängten Drahtenden»
    13. ITagGliiiaschine/iach Anspruch'7 und 8, gekemizoiclinet- durch eine !Tut aizf dem Umfang der l-atri^enscheibe, in die der vorzugs\ieise als ctarrer Abstreifer ausgebildete Hagelaus v/erfer eingreift,
    14. nagelmaschine nach Anspruch 8, gekennzexennet durch ο in e£ hin- und hergehenden, von einem kipphebel gesteuerten geneincamen stangen artigen, Klinkentrieb'für den intermittierenden Antrieb beider Matrizensclie iben»
    15. Hobelmaschine nach Anspruch 14» gekennzeiclinet durch KOckon arif der Stange des Eünkentriebes angeordnoto Slinkeiiliebel, die abwechselnd in eine Verzahnung der beiden I/latrizenscheibenwellen eingreifen,»
    16. Hagolmaschine nach Anspruch 14 und 15, Gekennzeichnet durch "Hocken auf der Stange des Klinkentriebess welche zwei federge spannte Hebel abwechselnd aus den Rasten der Llatrizenscneibenwellen ausspringen lassen.
    17. Hag elmas chine nach Anspruch 1-16, gekennzeichnet durchweine Steillagerung der Maschine mit einer Drahtzuführungsrichtung von oben nach' unten. ,
    18. Hagelmac.chine nach Anspruch 17? gekennzeichnet durch eine Umlenkrolle,über die der vorzugsweise von .einer auf Werksflux, liegenden Drahtrolle abgehaspelte Draht in den RoILlenriehtapparat und damit in die nagelmaschine einläuft»
    19. Nagelmaschine nach Alispruch 1-18, dadurch gekennzeichnet, dass dor Antrieb dor !iacchine durch ein unmittelbar auf den Umfang des Schvnm^rades wirkendes Reibrad erfolgt»

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