DEP0016465DA - Auslaufventil - Google Patents

Auslaufventil

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DEP0016465DA
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DE
Germany
Prior art keywords
valve
shaft
eccentric
housing
outlet
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English (en)
Inventor
Stefan Bertsch
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Auslaufventil für Verwendungszwecke aller Art, insbesondere für Wasserleitungen o.dgl., das sich dadurch kennzeichnet, daß in der erweiterten Einlauföffnung des Auslaufrohres ein Ventil beliebiger Art lose beweglich eingesetzt ist, welches durch den Wasserdruck selbsttätig geschlossen und durch ein quer zum Ventil angeordneter Excenter geöffnet wird. Das Ventil ist mit einem Längsnuten enthaltenden Schaft verbunden, der in der Bohrung des Hahngehäuses geführt ist. Die Excenterwelle ist im Ventilgehäuse drehbar gelagert und nach außen geführt, so daß durch das Drehen der Welle der Excenter auf den Schaft des Ventils drückt und das Ventil entgegen dem Wasserdruck von deinem Sitz abgehoben wird. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Ventils wird dasselbe äusserst einfach und daher billig in der Herstellung. Bemerkenswert ist ferner, daß das Öffnen und Schließen des Ventils durch Drehen oder Excenterwelle um 180° bewirkt wird, was die Bedienung des Ventils sehr verein- facht, während bei den bisherigen Auslaufventilen ein mehrfaches Drehen der Gewindespindel erforderlich ist.
Auf der Zeichnung ist ein solches Auslaufventil in beispielsweiser Ausführung dargestellt und zwar zeigt:
Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt,
Fig. 2 einen waagerechten Längsschnitt,
Fig. 3 eine Längsansicht,
Fig. 4 einen Querschnitt durch den Schaft des Ventils
Fig. 5 einen Querschnitt einer weiteren Auführungsform des Schaftes und
Fig. 6 einen waagerechten Längsschnitt in größer gezeichnetem Maßstab
Das Auslaufventil a wird mit seinem Gewindestutzen b an die Wasserleitung angeschlossen. Innerhalb des Anschlußstutzens b ist in der erweiterten Bohrung ein Kegelventil c angeordnet, welches lediglich durch den Wasserdruck zum Abschluß auf den entsprechend ausgebildeten Ventilsitz d gedrückt wird. Das Ventil c ist mit einem Ventilschaft f verbunden, der in der waagerechten Bohrung des Ventilkörpers lose geführt ist.
Der Ventilschaft f ist mit Nuten e beliebiger Art versehen, wie sie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich sind, wodurch im geöffnetem Zustand des Ventils c ein rasches Ausfließen des Wasser ermöglicht wird. Vor dem Ventilschaft f ist quer zur Durchgangsbohrung im Ventilgehäuse a die Excenterwelle h angeordnet. Die Gehäusewand ist mir einer Verstärkung versehen, durch die eine Gewindebohrung p mit einer anschließenden kleineren Bohrung m geführt ist. Die Gewindebohrung p dient zum Einschrauben der Stopfbüchse 1, während die Bohrung m so groß ist, daß das Excenter g eingeführt werden kann. Die Excenterwelle h ist mit ihrem Zapfen i in dem Gehäuse a und mit dem nach außen ragenden Wellenteil k in der Stopfbüchse 1 geführt. Auf die Welle k ist eine Scheibe n aufgeschoben, welche an der Verstärkung h anliegt und diese gegen ein achsiales Verschieben sichert. Außerdem dient die Scheibe n als Auflage für den Drichtungsring o, welcher durch die Stopfbüchse l zusammengepreßt wird, wodurch ein Abdichten der Excenterwelle k erzielt wird. Durch entsprechendes Anziehen der Stopfbüchse 1 kann ein satter Lauf der Excenterwelle k erreicht werden. Auf der Excenterwelle h ist in der Mitte der Durchgangsbohrung ein Excenter g o.dgl. angeordnet, das zur Betätigung des im Ventilgehäuses a lose geführten Ventils c dient. Außer der normalen Ausführung des Excenters g kann dasselbe auch nockenartig o.dgl. ausgeführt sein. An dem Wellenende k wird zur Bedienung des Ventils ein Hebel q in beliebiger Form oder ein Handrad o.dgl. abnehmbar angebracht. Zweckmäßigerweise kann noch der Hebel q an seiner Schließstellung mit einer Raste oder einer Markierung versehen sein. Anstatt die Excenterwelle waagerecht anzuordnen, kann dieselbe auch senkrecht angeordnet sein. Das im Anschlußstutzen b angeordnete Ventil c und der Ventilsitz d wird zweckmäßigerweise geschliffen, wodurch eine gute Abdichtung erzielt wird.
Anstelle des eingeschliffenen Ventils c und des Ventilsitzes d kann die Abdichtung auch durch Anordnung einer Dichtungsscheibe auf dem Ventilsitz d oder auf dem Kegelventil c erfolgen. Ebenso kann für das Kegelventil c auch ein Scheibenventil Verwendung finden. Auch kann anstatt eines Kegelventils c eine Kugelventil angeordnet werden. Die Kugel kann lose in der erweiterten Bohrung eingelegt sein, welche durch den Wasserdruck auf den Sitz d aufgedrückt wird, während zum Öffnen des Wasserdurchgangs die Kugel durch den beweglichen Schaft f von seinem Sitz d abgedrückt wird. Um ein Herausfallen der Kugel zu vermeiden, kann die hintere Öffnung des Ventils mit einem Quersteg o.dgl. versehen sein.
Beim Öffnen des Auslaufventils wird der Hebel q um eine halbe Umdrehung gedreht, wobei das Kegelventil c durch das Excenter g von seinem Sitz d abgedrückt wird und durch den entstandenen Zwischenraum und die Nuten des Ventilschaftes Wasser ausströmen kann. Beim Weiterdrehen oder Zurückdrehen des Hebels q um eine halbe Umdrehung kommt das Excenter g wieder in seine Anfangsstellung und das Ventil c wird durch den Wasserdruck auf seinen Ventilsitz d gedrückt.

Claims (4)

1. Auslaufventil für Verwendungszwecke aller Art, insbesondere für Wasserleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Längsbohrung des Ventilgehäuses (a) ein Ventil(c) beliebiger Art lose beweglich eingesetzt ist, welches durch den Wasserdruck geschlossen und durch ein quer dazu angeordneter Excenter (f), Nocken o.dgl. geöffnet wird.
2. Auslaufventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der erweiterten Eingangsöffnung des Auslaufrohres in Längsrichtung ein mit einem Führungsschaft (f) verbundenes Kegelventil (c) angeordnet ist, welches durch den Wasserdruck auf den konischen Ventilsitz (d) gedrückt wird, und daß der Schaft (f) in der Durchgangsbohrung des Gehäuses (a) geführt ist, wobei der Schaft (f) in der Längsrichtung mit Nuten (e) o.dgl. versehen ist, durch welche das Wasser in geöffneten Zustand des Ventils (c) durchfließt.
3. Auslaufventil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Handhebel (q) o.dgl betätigte Excenterwelle (h) mit ihrem Zapfenende (i) in dem Gehäuse (a) und mit ihrem Wellenstück (k) in der Stopfbuchse (1) geführt ist und daß auf der Welle (h) das Excenter (g) o.dgl. zur Betätigung des Ventils (c) angeordnet ist, während die zwischen dem eingelegten Ring (n) und der Stopfbuchse (1) zusammengepresst wird.
4. Auslaufventil nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Abdichtung vorgesehene Ventilsitz (d) oder das Kegelventil (c) mit einer Dichtung versehen sein kann.

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