DEP0016436DA - Luftreiniger für Vor- und Feinabscheidung. - Google Patents

Luftreiniger für Vor- und Feinabscheidung.

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DEP0016436DA
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DE
Germany
Prior art keywords
air
centrifugal dust
filter
dust separator
intermediate piece
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Alfred Knecht
Original Assignee
Knecht, Alfred, Stuttgart-Bad Cannstatt
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Description

Die Erfindung betrifft einen insbesondere für Brennkraftmaschinen bestimmten Luftreiniger mit Vorabscheidung gröberer Staubteilchen in einem Zentrifugalstaubabscheider oder einer Zykongruppe anschliessender Feinfilterung mittels eines Nassluftfilters.
Derartige Luftreiniger sind in einer Ausführungsform bekannt, bei welcher das Nassluftfilter inmitten des Zentrifugalabscheiders auf dem Absaugrohr angeordnet ist und die Aufschlagfläche der Zyklonwandung der Länge des zylindrischen Feinfilters entspricht. Ein an die Zykonwandung anschliessender, konischer Staubsammler umfasst das Absaugrohr und bildet mit diesem einen Ringschlitz oberhalb eines am Absaugrohr vorgesehenen Staurandes. Bei einer ähnlichen Ausführungsform erstrecken sich der Staubsammler und das als Feinfilterträger dienende Reingasrohr in entgegengesetzten Richtungen. Nachteilig an derartigen Luftreinigern ist die Unterbringung des Feinfilters im Wirkungsbereich des Zentrifugalabscheiders. Deshalb wurde schon vorgeschlagen, für beide Filter ein gemeinsames Gehäuse vorzusehen und dieses durch eine schräge Zwischenwand derart zu unterteilen, dass Lufteinlass- und Luftauslass in der Mittenebene des Gehäuses vorgesehen werden können. Hierbei muss aber der Zyklon als besonders Schaufelsystem mit einer Tragwandung eingebaut werden, und der Wirbelstrom wirkt sich zum Nachteil des Gesamtwirkungsgrades die schräge Zwischenwand ungleichmässig aus.
Der Aufbau dieser Luftreiniger ist überdies wegen seiner Umständlichkeit ungeeignet für wirtschaftliche Mengenfertigung, und Raumbedarf, und Raumbedarf sowie Gewicht sind verhältnismässig gross.
Gemäss der Erfindung sollen diese Nachteile und Unvollkommenheiten unter gleichzeitiger Steigerung des Wirkungsgrades behoben und ein Luftreiniger geschaffen werden, der besonders einfach und zweckmässig im Aufbau bei geringstem Raumbedarf und Gewicht ist. Ausserdem ermöglicht die neue Gestaltung des Luftreinigers die Anwendung eines praktischen Zusammenstecksystem mit Schnellverschluss, sodass die Wartung des ölnetzbaren Feinfilters wesentlich erleichtert wird.
Der Erfindungsgegenstand kennzeichnet sich dadurch, dass der an seinem freien Ende eine Auswurfschlitzung aufweisende Zentrifugalstaubabscheider über eine hohles Zwischenstück mit dem in dieses einsteckbaren und vorzugsweise durch Schnellverschluss ihm kuppelbaren Nassluftlfilter in Verbindung steht, dessen Gehäuse auf das Saugrohr des Luftverbrauchers aufsteckbar ist. Nach der Erfindung ist weiterhin das Zwischenstück an seiner Verbindungsstelle mit dem Zentrifugalstaubabscheider dem lichten Durchmesser des Reingasrohres des Zentrifugalstaubabscheiders angepasst und an seinem anderen Ende als winkelförmiger Flansch zur Aufnahme des Nassluftfiltergehäuses ausgebildet.
Als Schnellverschluss ist erfindungsgemäss ein spannbares und in einen haken eingreifendes Drahtbügelgebilde vorgesehen. Das Nassluftfilter soll mit einem scheibenförmigen, zylindrischen oder konischen Filtereinsatz ausgerüstet werden.
Die eigenartige Anordnung des Zentrifugalstaubabscheiders zum ölbenetzbaren Feinfilter unter Einschaltung eines hohlen Zwischenstückes, das eine Verlängerung des im Zentrifugalstaubabscheiders vorgesehenen und sich zwischen den horizontalen Begrenzungsebenen der Einlassöffnungen erstreckenden Reingasrohres darstellt, hat in Verbindung mit der Auswurfschlitzung am freien Ende des Zentrifugalstaubabscheiders eine außerordentlich überraschende Steigerung des Reinigungsgrades ergeben. Der grösste Teil aller Verunreinigungen wird schon im Zentrifugalstaubabscheider ausgeschieden und durch die Auswurfschlitzung am freien Ende der Zyklonwandung in's freie getrieben, sodass das ölbenetzbare Feinfilter nur noch einen in der Grössenordnung von 3 - 6% liegenden Anteil der Luftverunreinigungen zurückzuhalten hat und die in das Saugrohr des Luftverbrauchers gelangende Luft nahezu hundertprozentig gereinigt ist.
Das Zwischenstück erweist sich beim Ansaugen ausgleichend und bildet gleichzeitig einen wirksamen Sauggeräuschdämpfer.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. 1 den Luftreiniger im Aufriss, im Schnitt nach der Linie A - B der Abb.2; der hintere Drahtbügelverschluss um 90° versetzt gezeichnet, und
Abb.2 eine Stirnansicht in Richtung der Zyklonzelle.
Der Luftreiniger besteht im wesentlichen aus dem Nassluftfilter a, einer Zyklonzelle b, dem Zwischenstück c und den Drahtbügelverschlüssen d und e. Das Zwischenstück, das kuppelartig ausgebildet ist, steht mit der Zyklonzelle in fester Verbindung und ist auf der entgegengesetzten Seite der Zyklonzelle mit einem winkelförmigen Flansch f versehen. Am Zwischenstück c sind einander gegenüberliegend die Drahtbügelverschlüsse d und e angeordnet, die in dem Gehäuse des Nassluftfilters vorgesehene Haken g eingreifen. Das Reingasrohr h der Zyklonzelle b mündet in einen vom hohlen Zwischenstück gebildeten Kanal i ein, der von der Zyklonzelle zum Nassluftfilter führt. Das Nassluftfilter ist mit einer scheibenförmigen Patrone k als Filtereinsatz versehen. Am Nassluftfilter und damit für den gesamten Luftreiniger ist der Anschlussstutzen 2 vorgesehen. Die wesentlichsten Teile der Zyklonzelle sind ausser dem Reingasrohr die beiden Einlassstutzen m und n, der Deckel o und die Auswurfschlitzung p.
Beim Ansaugen tritt Luft durch die beiden Einlassstutzen m und n in die Zyklonzelle b ein und kreist hierin als zentrifugaler Wirbelstrom, wobei der Hauptbestandteil aller Verunreinigungen durch die am freien Ende der Zyklonwandung angeordnete Auswurfschlitzung p ausgetrieben wird. Der nunmehr nur noch restliche Feinstaubteilchen enthaltende Luftstrom gelangt dann durch das Reingasrohr h in den von dem hohlen Zwischenstück c gebildeten Kanal i und trifft in ausgeglichener, beruhigter Strömung auf das Nassluftfilter, in dessen Filterpatrone k die restlichen Staubteile zurückgehalten werden. Die gereinigte Ansaugluft wird dann durch den Anschlussstutzen 2 in das Saugrohr der Maschine geleitet.

Claims (4)

1.) Luftreiniger mit Vor- und Feinabscheidung, insbesondere für Brennkraftmaschinen, bestehend aus einem Zentrifugalstaubabscheider bzw. aus einer Gruppe von Zentrifugalstaubabscheidern und einem nachgeordneten, ölbenetzbaren Feinfilter, dadurch gekennzeichnet, dass der an seinem freien Ende eine Auswurfschlitzung (p) aufweisende Zentrifugalstaubabscheider (b) über ein hohles Zwischenstück (c) mit dem in dieses einsteckbaren und vorzugsweise durch Schnellverschluss (d,e) mit ihm kuppelbaren Nassluftfilter (a) in Verbindung steht, dessen Gehäuse auf das Saugrohr des Luftverbrauchers aufsteckbar ist.
2.) Luftreiniger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenstück (c) an seiner Verbindungsstelle mit dem Zentrifugalstaubabscheider (b) dem lichten Durchmesser des Reingasrohres (h) des Zentrifugalstaubabscheiders angepasst und an seinem anderen Ende als winkelförmiger Flansch (f) zur Aufnahme des Nassluftfiltergehäuses (a) ausgebildet ist.
3.) Luftreiniger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Schnellverschluss ein spannbares und in einen Haken (g) eingreifendes Drahtbügelgebilde (d,e) vorgesehen ist.
4.) Luftreiniger nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Nassluftfilter (a) mit einem scheibenförmigen, zylindrischen oder konischen Filtereinsatz (k) ausgerüstet ist.

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