DEP0016372DA - Druckzylinder für Streckwerke von Spinnmaschinen - Google Patents
Druckzylinder für Streckwerke von SpinnmaschinenInfo
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Description
Es sind bereits Druckzylinder für Streckwerke von Spinnmaschinen bekannt, bei welchen die den elastischen Belag tragenden Druckroller lose drehbar beiderseits des in der Achsmitte vorgesehenen Lagerzapfens auf der Achse angeordnet sind, wobei sie durch in Ausnehmungen der Rollerinnenwand liegende und zugleich in eine ringförmige Rille der Achse eingreifende Federringe axial gehalten sind. Ein Nachteil dieser bekannten Anordnung besteht darin, dass das Abziehen der Roller von der Achse erhebliche Schwierigkeiten macht, wenn nicht die Federrille verhältnismässig breit und an einer Seite ziemlich flach ausgeführt ist. Das bedeutet aber, dass die Roller ein verhältnismässig grosses seitliches Spiel besitzen müssen, was wiederum zur Folge hat, dass sie nicht genau auf Teilung eingestellt werden können und deshalb die Lederbreite nicht voll durch Changieren des Fadens ausgenützt werden kann. Dadurch wird die Lebensdauer der Leder und damit auch die Güte des Garnes ungünstig beeinflusst. Derartige Streckwerke, bei welchen die Fadenführung nur einen geringen Weg hat, laufen sich in kurzer Zeit ein und ergeben dann schlechtes Garn.
Gegenstand der Erfindung ist ein Druckzylinder dieser Art,
die erwähnten Nachteile sind jedoch dadurch vermieden, dass erfindungsgemäß der Federring nicht längs seines ganzen Umfanges, sondern nur mit einzelnen Teilen seines Umfanges in die Ringnut der Achse eingreift. Beispielsweise kann der Federring als Wellenringfeder mit etwa vier langen äusseren und zwischen diesen symmetrisch verteilten kurzen inneren Teilen ausgebildet sein, wobei lediglich die nach innen gerichteten, warzenartigen Einbuchtungen in der Ringnut anliegen. Statt dessen kann der Federring auch eine mehreckige, z.B. quadratische Gestalt haben und mit dem Mittelteil seiner Seitenstränge in die Achsrille, mit den Eckteilen in die Nut des Rollers eingreifen. Da bei einem Abziehen der Roller nur der Reibungswiderstand der kurzen inneren Anlagestrecken überwanden muss, können die Nuten eng und passend gehalten werden und deshalb die Roller ohne seitliches Spiel auf der Achse sitzen, ohne dass dadurch ihre Lösung zu sehr erschwert wird. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass in diesem Falle die Ringfeder tiefer als bei der bekannten Anordnung in eine Nut der Rollerinnenwand eingelegt werden kann, weil sie ja nicht auf ihrer ganzen Länge, sondern nur mit radialen Vorsprüngen in die Achsenrille eingreifen muss; dadurch wird die zuverlässige Verbindung zwischen Roller und Ringfeder erleichtert und eine bessere Halterung der Roller auf der Achse erzielt.
Das Fehlen eines seitlichen Spieles zwischen Roller und Achse ergibt auch die Möglichkeit, die Abdichtung zwischen diesen beiden Teilen nach Art einer Labyrinthdichtung auszuführen. Die in bekannter Weise aussen geschlossenen Rollerhülsen erhalten zu diesem Zwecke an ihrem Innenrande eine ringförmige Eindrehung, in welche ein auf der Achse sitzender Bund mit einem ringartigen Vorsprung so eingreift, dass die innerhalb liegende Federkammer nach aussen labyrinthartig abgedichtet und durch diese
Abdichtung zugleich das Eindringen von Verunreinigungen zu den Laufflächen zuverlässig verhindert wird.
Ein Ausführungsbeispiel eines Druckzylinders nach der Erfindung und einige Beispiele für die Gestaltung der Ringfedern sind in der Zeichnung in schematischer Form gezeigt.
Fig. 1 ist ein axialer Schnitt durch einen Doppelzylinder,
Fig. 2 eine Ansicht eines wellenförmigen Federringes,
Fig. 3 und 4 sind Ansichten von Federringen mit vier- bzw. sechseckiger Form.
Mit 1 ist die Achse bezeichnet, die mit ihrem mittleren Zapfen 2 gelagert ist und an ihren beiden Enden die aussen geschlossenen Roller 3 mit elastischem Belag 4 trägt. Die Roller sind mit der Achse durch Federringe 5 - vgl. Fig. 2 - gekuppelt, deren längere äussere Wellen a in einer Nut 6 des Rollers liegen, während die kurzen wellenartigen Einbuchtungen b in die Rille 7 der Achse 1 eingreifen und dadurch die axiale Lage der Roller auf dieser sichern.
Bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 3 und 4, bei welchen der Federring quadratische bzw. sechseckige Gestalt hat, liegen nur die mittleren Teile c bzw. d der Seitenstränge in der Ringnut der Achse, während die abgerundeten Eckteile e bzw. f in die entsprechend ausgedrehte Nut des Rollers hineinragen und dadurch den Federring mit diesem verbinden.
Der innere Rand der Roller weist eine ringförmige Eindrehung 8 auf, in welche ein ringförmige Vorsprung 9 des Achsbundes 10 derart eingreift, dass eine labyrinthartige Abdichtung erzielt wird. Da die Roller infolge ihrer Gestaltung einen grossen Fettraum besitzen und durch die beschriebene Abdichtung ein Austritt von Schmiermittel weitgehend verhindert wird, können sie sehr lang mit gleicher Fettfüllung laufen.
Claims (5)
1) Druckzylinder für Streckwerke von Spinnmaschinen mit mittlerer Lagerung und beiderseits dieser lose drehbar auf der Achse sitzenden Rollern, die durch Federringe axial gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass der in Ausnehmungen (6) der Rollerinnenwand liegende Federring (5) nur mit Teilstrecken seines Umfanges in die Ringnut (7) der Achse (1) eingreift.
2) Druckzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Federring im wesentlichen eine mehreckige z.B. quadratische oder sechseckige Gestalt besitzt.
3) Druckzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Federring (5) mit einzelnen wellen- oder warzenartigen Einbuchtungen (b) in die Ringnut (7) der Achse (1) eingreift.
4) Druckzylinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Federring (5) als Wellenfeder mit beispielsweise vier langen äusseren (a) und vier kurzen inneren (b) Wellen ausgebildet ist.
5) Druckzylinder nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die in bekannter Weise als aussen geschlossene Hülsen (3) ausgeführten Roller an ihrem inneren Stirnrand mit einer Ringnut (8) versehen sind, in welche ein Bund (10) der Welle mit einem ringartigen Vorsprung (9) derart eingreift, dass eine labyrinthartige Abdichtung zwischen Welle und Roller erzielt wird.
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