DEP0016245DA - Vorrichtung zum Anhängen von landwirtschaftlichen Geräten, insbesondere Pflügen, an Schlepper - Google Patents

Vorrichtung zum Anhängen von landwirtschaftlichen Geräten, insbesondere Pflügen, an Schlepper

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DEP0016245DA
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DE
Germany
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tractor
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limit stop
implement
ratchet
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Walter Hannover Schmitz
Hermann Hannover Wessendorf
Rudolf Hannover Zülch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hannoversche Maschinenbau AG
Original Assignee
Hannoversche Maschinenbau AG
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anhängen von landwirtschaftlichen Geräten, insbesondere von Pflügen an Schlepper, bei welcher das über Lenker mit dem Schlepper verbundene Arbeitsgerät entweder durch eine vom Schlepper auf die Lenker mittels eines Gestänges ausgeübte Druckkraft niedergehalten oder infolge der Formgebung der Werkzeuge wie z.B. der Pflugschare, selbsttätig in der durch eine Einstellvorrichtung vorbestimmten Arbeitstiefe gehalten wird, bei denen also Vorderrad des Schleppers, Hinterrad desselben und Bodenbearbeitungsgerät gewissermassen in ihrer gegenseitigen Höhenlage starr zueinander gehalten wird. Bei derartigen Anbaugeräten muss - im Gegensatz zu den Geräten die nicht niedergehalten werden und die mit Leitblechen am Werkzeug arbeiten - eine Vorrichtung vorhanden sein, um beispielsweise beim Überfahren einer schmalen Bodensenke durch das Hinterrad des Schleppers die starre Verbindung derart nachgiebig zu gestalten, dass das Werkzeug zur Vermeidung von Brüchen im Gestänge u.dgl. kurzzeitig nach oben ausweichen kann und sich nach Durchfahren der Bodenunebenheit wieder auf die gewünschte Bearbeitungstiefe einstellt. Ein weitere Forderung besteht darin, dass die Arbeitstiefe im voraus einstellbar ist, während des Arbeitens wechselbar und beim Ein- und Ausfahren des Arbeitsgerätes sich ohne zusätzliche Steuervorgänge selbsttätig einstellt lediglich durch Betätigung derjenigen Steuerteile, die den Vorgang des Einfahrens des Arbeitsgerätes einleiten.
Es ist bekannt, die vorerwähnte Nachgiebigkeit dadurch zu erreichen, dass der Rückdruck des Arbeitsgerätes gegebenenfalls über federnde Zwischenglieder auf den hydraulischen Antrieb für das Ein- und Ausfahren einwirkt.
Zur Steuerung der Bewegungsvorgänge sind besondere Ventile o.dgl. hydraulische Steuervorgänge notwendig, die aber wegen ihrer Empfindlichkeit gegenüber den besonderen Bedingungen landwirtschaftlicher Betriebe ungeeignet sind. Es ist ferner bekannt, die Arbeitstiefe in einer getrennten Vorrichtung mittels Gewindespindeln veränderbar einstellen zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gesamte Anordnung, die einerseits zur Voreinstellung der Arbeitstiefe und andererseits zur Erzielung der vorbeschriebenen Nachgiebigkeit notwendig ist, zu vereinfachen, insbesondere die Verwendung der für landwirtschaftliche Maschinen unzweckmässigen Ventilsteuerung zu umgeben. Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäss dadurch, dass in die mechanische Einstellvorrichtung für die Arbeitstiefe, die am Betätigungsgestänge vom hydraulischen Antrieb zum Lenker des Arbeitsgerätes mit einem ortsfesten verstellbaren Grenzanschlag am Gestänge arbeitet, eine Art mechanischer Freilauf (Leerhub) eingebaut ist, der ein Anheben des Lenkers und damit des Bodenbearbeitungsgerätes zulässt.
Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens sind in den Abbildungen 1 bis 6 verschiedene Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt. Im einzelnen zeigen:
Abb. 1 eine schematische Teilansicht eines Schleppers mit einem angelenkten Anbaugerät,
Abb. 2, 3 und 4 Vorderansicht, Seitenansicht und Draufsicht eienr als Ratsche ausgebildeten Einstellvorrichtung für die Arbeitstiefe und
Abb. 5 und 6 ähnliche Darstellungen wie Abb. 1 bei anderer Ausbildungsform des Antriebes und der Einstellvorrichtung.
Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen ist als Arbeitsgerät ein Pflug 1 mit mehreren Pflugscharen 2 angenommen. Dieser wird von zwei am Schlepper 3 angelenkten Lenkerpaaren getragen. Die Betätigung der Lenker 4, 5 zum Zwecke des Hebens und des Senkens des Pfluges 1, 2 erfolgt durch die Kolbenstange 10, eines hydraulischen Arbeitszylinders 11, der vom Motor aus betrieben wird, und fest am Trecker 3 gelagert ist, über die Welle 6, welche am Schleppergestell 3 gelagert ist und jeweils die oberen Lenkerhebel 4 fest aufgekeilt trägt. Gleichzeitig sitzt auf der Welle 6 auf einer Seite, beispielsweise links vom Führersitz 7, mit dem Lenker 4 ein starres Teil bilden, ein Winkelhebel 8, 9. Der Hebel 8 ist mit einem seitlichen Anschlag 12 versehen, mit dem er in den Bereich eines als Gegenanschlag ausgebildeten Handhebels 13 hineinreicht, der auf der Welle 6 frei drehbar lagert. Der Handhebel 13 geht in einen neben dem Führersitz 7 angeordneten Handgriff 14 über, und führt sich in einer bogensegmentartig ausgebildeten Kulisse 15. Diese Kulisse 15 weist verschiedene Rasten 16 auf, wohingegen in dem Hebel 13 eine unter Federwirkung stehende Stange 17 verschiebbar geführt ist, die unterhalb der Kulisse 15 einen Anschlag 18 trägt, der unter Federwirkung in die Rasten 16 einrasten kann. Mit Hilfe eines von der Stange 17 durch den Bedienungsgriff 14 hindurchreichenden Druckknopfes 19 läßt sich der Anschlag 18 aus den Rasten 16 ausrücken und hierauf der der Hebel 13 verstellen.
In der ausgehoben Stellung des Pfluges läßt sich der Hebel 13 in die vorderste der Rasten einrasten. Soll von dieser Stellung aus eine gewünschte Arbeitstiefe eingestellt werden, so wird der Wählerhebel 13 nach rückwärts gelegt in eine der weiteren Rasten 16, wobei an einer am Bogensegment 15 angeordneten nach oben zeigenden Skala 20 die Arbeitstiefe angezeigt wird, mit Hilfe eines an dem Bedienungshebel 13 sitzenden Zeigers 21. Tritt nunmehr der Arbeitszylinder 11 in Tätigkeit, so wird der Pflug 1, 2 zwangsläufig eingefahren bis der Anschlaghebel 8 mit seinem Anschlag 12 gegen den Wählerhebel 13 anschlägt und damit die weitere Arbeit des Zylinders begrenzt ist.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 5 ist eine Schleppertype zu Grunde gelegt, bei der der Sitz 7 mehr nach vorn verlegt ist. In diesem Falle ist noch ein Gestänge 22, 28 eingeschaltet zur Verbindung mit der in den Handbereich des Führers verlegten Einstellvorrichtung.
Bei der Anordnung nach Abb. 6 ist unmittelbar neben der Steuersäule 23, also in das Blickfeld des Schlepperführers gerückt, eine Anzeigevorrichtung 24 vorgesehen, welche über ein Gestänge 25 mit dem eigentlichen Wählerhebel 13 verbunden ist und jederzeit eine Kontrolle der Tiefeneinstellung ermöglicht.

Claims (4)

1.) Vorrichtung zum Anhängen von landwirtschaftlichen Geräten, insbesondere Pflüge, an Schlepper, bei welcher das über Lenker mit dem Schlepper verbundene Arbeitsgerät entweder durch eine von dem Schlepper auf die Lenker mittels eines Gestänges wirkende Druckkraft oder infolge der Formgebung der Werkzeuge in der durch eine Einstellvorrichtung vorbestimmte Arbeitstiefe gehalten wird aber kurzzeitig nach oben ausweichen kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Einstellung der Arbeitstiefe aus einem am Schlepper (3) ortsfesten, jedoch verstellbaren Grenzanschlag (13) besteht, gegen den sich beim Erreichen der eingestellten Arbeitstiefe ein mit dem Kupplungsgestänge (4, 5, 6) für das Arbeitsgerät (1) verbundener in seiner Bewegungsfreiheit nur einseitig nach vorn begrenzter Gegenanschlag (12) anlegt, der sich beim Anheben des Arbeitsgerätes (1) von dem Grenzanschlag (13) abheben kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der einstellbare Begrenzungsanschlag (14, 17, 18) nach Art einer Ratsche ausgebildet ist, die in einer Kulisse (15) in verschiedenen die Arbeitstiefe bestimmenden Stellungen einrastbar ist.
3.) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulisse eine Rast (16) zur Verriegelung des Arbeitsgerätes in ausgehobener Stellung besitzt.
4.) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine im Bereich der Ratsche (14, 17, 18) bzw. durch ein Übertragungsgestänge mit der Ratscheneinstellung verbundene im Blickfeld des Schlepperführers angeordnete Anzeigevorrichtung (20, 21) für die Arbeitstiefe (Fig. 4).

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