DEP0016099DA - Wandernder Strebausbau mit Vorpfändung. - Google Patents

Wandernder Strebausbau mit Vorpfändung.

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DEP0016099DA
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English (en)
Inventor
Hans Joachim Dr.-Ing. von Hippel
Original Assignee
von Hippel, Hans Joachim, Dr.-Ing., Lünen, Westf.
Publication date

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Description

PA;2 37082*28.3,50
Abschrift, . ' ,
24-0 Januar 6
Dr8 Ing, Hans JoaeMi τ, Hip pel, Iiünen -j» W18 Wandernder Strebausbau mit Vorpfänflung;*
Die Erfindung betrifft einen wandernden Strebausbau mit Torpfändung und tezweckt, dureli eine neuartige Arbeitsweise hierbei^ die durch entsprechende Ausbildung der Ausbauteile ermöglicht wird, die Tom Hauer für das Mitführen und Setsen des Ausbaus auf zubringende Zeit zu verringern und damit die Hackenleistung au steigern»
Bei den meisten neuzeitlichen Arbeitsmethoden beim Strebbau mit wanderndem Verhieb., besonders vremi mit Abbaumaschinen und maschinellem Förder-emgearbeitet ¥/ird? ist ein rasches vorläufiges Vorpfänden erforderlich» Dies geschah bisher mittels Yorpfändern? welche eingebaut blieben, bis sie mit dem Rauben des Ausbaus am Versatz wieder gewonnen wurden· Hierfür ist ein grosser Vorrat an Vorpfändeisen notv?endigs deren Umlegen eine erhebliehe ^ransportarbeit bedingt^, wobei sich besonders ungünstig die zwecks Heranholens der Vorpfändeisen notwendige.Unterbrechung der Arbeit des Hauers auswirkt.
Diese Nachteile werden gemäss-der Erfindung dadurch behoben, und die eingangs erwähnten'Verbesserungen, die sich letzten Endes in einer erheblichen Effektsteigerung auswirken dadurch erzielt, dass der Vorpfänder lösbar mit dem ihn tragenden Ausbauteil verbunden ist,, nach Setzen des nächsten Stempels gelöst undf sobald mit fortschrei« tendem Verhieb eine Verpfandung wieder erforderlich ist, an einem vorwärtigen neu gesetzten Ausbauteil angebracht und derart laufend vom Hauer mitgenommen wird* Die lösbare Verbindung des Vorpfänders mit dem ihn tragenden Ausbauteil, vorzugsweise dem Stempel, gegebenenfalls auch dem Schaleisen, ist so ausgebildet, dass das Abnehmen des Vorfpsänders erfolgen kann, ohne dass hierdurch ein Lösen des gesetzten Stempels oder Schaleisens bedingt wird*
Die Konstruktion des Vorpfänders, der mit fortschreitendem Verhieb vom Hauer an den ihm nächststehenden Stempel angehängt,, nach Setzen des nächsten Stempels oder eines Hilfsstempels wieder abgenommen und fürs nächste Feld bereit gelegt wird, kann beliebig sein» Mit besonderem Vorteil wird der Vorpfänder als zweiarmiger Hebel ausgebildet, der mit einem darauf angebrachten Auge über einen am Stempe"
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PA237O82*2R3.5(1
angeordneten Bolzen geschoben wird, um den er in vertikaler Sichtung drehbar ist. Hierdurch wird es möglich, den vom Hangender, am kohlenstosseitigem Ende des Hebels auf diesen ausgeübten Druck am versatzseitigen Ende in umgekehrter Richtung auf das Hangende su übertragen, so dass also ein solcher Torpfänder gleichzeitig den Ausbau am Stoss und den versatzseitig des Förderers ersetzen kann® Mit Rücksicht auf die Druckverhältnisse, denen die beiden Hebelarme ausgesetzt sind, werden diese zweokmässig ungleich lang gewählt und zwar der kohlenstosseitige langer als der versatzseitige, so dass der Druck, der durch das versatzseitige Ende des Vorpfänders auf das Hangende ausgeübt wird, bedeutend grosser ist,' als der Druck des Hangenden in der Hähe der noch anstehenden Kohle,
Das kohlenstosseitige Ende des Vorpfänders ist, um sein Setzen unabhängig vom Stempel zu machen, mit einer HilfsSetzeinrichtung ausgerüstet, die gemäss einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung als am Vorpfänder angelenkte Kurvenscheibe ausgebildet
Selbstverständlich ist durch entsprechende zwe'ekmässige Ausbildung der Aufhängevorrichtung am Stempel der Tatsache Rechnung zu. tragen, dass diese den G-esamtdruck aufzunehmen hat. Diese Aufhängevorrichtung wird vorzugsweise diirch einenBolzen gebildet, auf den die in ihrer einfachsten Ausführungsform mit einem Loch am 3£εε Drehpunkt des Hebels versehene Vorpfändsehiene aufgehoben wird* Zweckmässig werden solche Aufhängebolzeii an zwei einander gegenüber liegenden Seiten des Stempels angebracht, um derart die Vorpfändung okne sofortige bzw, vorherige Lösimg der vorhergehenden Vorpfändtmg lösen zu können, was besonders bei gebräehem Hangenden wichtig ist«
Die Aufhängevorrichtungen können am Stempel bnw« Schale is en fest sein, vorzugsweise werden sie jedoch, um die Verwendung normaler Stempel "bzw· Seh-aleisen zu e!"möglichen, durch ein abnehmbares Geschirr gebildet, das auf den Stempel aufgelegt wird,.
In weiterer Ausbildung der Erfindung dient der abnehmbare Vorpfänder gleichseitig zur Bereithaltung des nächsten, zu setzenden
Stempels, Zu diesem Zwecke ist er mit einer Aufhängevorrichtung, "beispielsweise einem ausziehbarem Stempelhalter versehen, an den der Stempel mit seinem Kopf -: angehängt wird Lind zwar zweckmässig in horizontaler Lage, wobei sein rückwärtiges Ende durch eine Arretierung gehalten wird.« Durch Lösen dieser Arretierung klappt der Stempel in die vertikale Lage um und braucht nach anschliessendem Lösen seines Kopfes vom Vorpfänder nur noch gesetzt zu werden.
In den Abbildungen ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht* Abbildung 1 zeigt die ^esamtanordnung des am Stempel lösbar befestigten Vorpfänders mit dem daran aufgehängten nächstzu— setzenden Stempel bzw« Hilfsstempel»
Abbildung II zeigt die gleiche Anordnung in/Richtung a^^f den Stoss zu gesehen und
Abbildung III die Anordnung nach der Erfindung bei Aufhängung der Vorpfänder an den Schaleisen*
In den Abbildungen ist mit a der Stempel und mit b das beispielsweise über den Stempelkopf zu legende Geschirr bezeichnet, an dem beiderseits des Stempels einander gegenüberliegend. Bolzen c angeordnet sind, auf diader Vorpfänder gelegt wird. Dieser Vorpfänder ist, wie Abbildung I erkennen lässt, durch entsprechende Lage des die Drehachse des Hebels bildenden Bolzens c, auf den er aufgesteckt wird, als zweiarmiger Hebel ausgebildet, dessen versatzseitiges Ende langer ist, als das kohlenstosseitige Ende* Mit ^i Ife der am kohlenstosseitigen Ende angeordneten Kurvenscheibe» e, die durch einen Hammerschlag gesetzt und gelöst werden kann, wird der Vorpfänder gesetzt? zwischen dem versatzseitigen Ende und dem Hangenden kann ein Quetschholz angeordnet werden*
Mit f ist der am Vorpfänder angeordnete ausziehbare Stempelträger bezeichnet, an welchem der Stempel g in der aus der Abbildung ohne nähere Erläuterung ersichtlichen Weise aufgehängt wird*
G-emäss Abbildung III ist der Vorpfänder d in ähnlicher Weise statt am Stempel am Schaleiseni lösbar angehängt. Im übrigen ist die- Gesamt an Ordnung die gleiche, wie oben beschrieben»
Pat ent ansprüclie^:
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Claims (1)

  1. PA2 37 08 2*20.50
    Patentansprüche ι
    1, Wandernder Strebausbau mit Vorpfändung^dadurch gekennzeichnet,. das. der Vorpfänder mit dem ihn tragenden Ausbauteil lösbar verbunden ist, nach Setzen des Stempels gelöst und, sobald mit fortschreitendem Verhieb eine Yorpfändung wieder erforderlich ist, an einem vorwärtigen neu gesetzten Ausbauteile (Stempel, Schaleisen) angebracht und derart laufend vom Hauer mit genommen ?d.rd„
    Strebausbau nach Anspruch 1-dadurch gekennzeichnet, dass die Stempel und oder die Schaleisen mit Aufhängevorrichtungen für den
    lösbar daran anzubringenden Vorpfänder ausgerüstet sind, die derart ausgebildet sind, dass sie das Abnehmen des Vorpfänders ohne Lösen des gesetzten Stempels oder Schaleises ermöglichen*
    3<» Strebausbau nach Anspruch 2.gekennzeichnet durch die Ausbildung der Aufhängevorrichtung als abnehmbar über den Stempelkopf bzw* das Schaleiseii au legende Geschirre,,
    4* Strebausbau nach Anspruch 3/dadurch gekennzeichnet, dass zwei
    Aufhängevorrichtungen (Bolzen o„dgl„) auf einander gegenüber liegenden Seiten des Stempels oder Schaleisens angebracht sind*
    (fkuj . ,
    5* Strebausbau nach» Anspruch^ 1 /w4.gekennzeichnet durch um den Auf— hängepunkt am Stempel bzw. Schaleisen in vertikaler Richtung
    schwenkbare als zweiarmige Hebel ausgebildete Vorpfänder.,
    6* Strebausbau nachTÄnspruch^l fot 5,dadurch gekennzeichnet, dass die Hebelarme ungleich lang/sind .und zwar der kohlenstosseitige länger als der versatzseitige*
    7.9 Strebausbau nachTAnspruch l/W 6 .dadurch gekennzeichnet, dass am kohlenstosseitigen Ünde des Hell elarmes eine Hilfssetzeinrichtung angeordnet ist.
    8. Strebausbau nach^Anspruah^l ßu 7 dadurch gekennzeichnet, dass die am Ivopf des ^orpfanders angebrachte Setzvorrichtung als um ihren Befestigungspunkt drehbare Kurvenscheibe ausgebildet ist.
    9* Strebausbau nachiTSnspruclaA 1 /fa 8 .dadurch gekennzeichnet, dass der Vorpfänder mit einer Aufhängevorrichtung für den derart bereitzuhaltenden nächst ziis et senden Stempel ausgerüstet ist.»
    — 5 =
    10» Strebausbau nach Anspruch SL gekennzeichnet durch einen ausziehbaren Stempelträger? an dem der bereitzuhaltende Stempel aufgehängt wird,,·

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