DEP0015121DA - Vorrichtung zum Tempern von gläsernen Entladungsgefäßen, insbesondere von Preßglasröhren - Google Patents

Vorrichtung zum Tempern von gläsernen Entladungsgefäßen, insbesondere von Preßglasröhren

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Publication number
DEP0015121DA
DEP0015121DA DEP0015121DA DE P0015121D A DEP0015121D A DE P0015121DA DE P0015121D A DEP0015121D A DE P0015121DA
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DE
Germany
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glass
tempering
vessel
discharge vessels
tubes
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Herbert Eßlingen/Neckar Knuttel
Original Assignee
C. Lorenz AG, Stuttgart-Zuffenhausen
Publication date

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Description

C.Lorenz Aktiengesellschaft Berlin-Tempelhöf,-' dein.u29«1.48 Mt/Lke
Patentanmeldung Rege 4018
Vorrichtung zum Tempern von gläsernen Entladungsgefässens insbesondere von Pressglasröhren»
Bei der Herstellung von gläsernen .Entladungsgefässen, insbesondere Elektronenröhren, müssen diesenach der Verschmelzung der"einzelnen Gefässteile getempert werden, um die Bildung von G&sspannung zu vermeiden»
Dabei wird das Gefäss einige Zeit auf einer Temperatur gehalten, die über dem jeweiligen Transformationspunkt des verwendeten Glases liegt« In diesem Temperaturbereich können sich -dAirch 4-ie~¥orhandene>Viskosität des Glases die Spannungen ausgleichen, ohne dass Sprünge auftreten* Nach dem Erreichen des Transformationspunktes werden die Gefässe je nach der Temperaturwechselbeständigkeit des verwendeten Glases verschieden schneD abgekühlt« Für den Tempervorgang verwendet man entweder •"•eizvorrichtungen, welche eine genaue temperatureinhaltung gestatten, Z8B. elektrische Öfen mit Temperaturregler und hohem technischem Aufwand, oder Tempertöpfe. Die bisher vorgeschlagenen Tempertöpfe sind so konstruiert , dass sie nach dem Erhitzen die Temperatur sehr langsam verlieren«, Durch irgendwelche Kühlmittel) beispielsweise Luft, kann die Abkühlzeit ^icitvV'e~rfl^ert~wefden,
Zur Vermeidung dieser Nachteile wird bei Vorrichtungen zum Tempern von gläsernen Entladungsgefässen, insbesondere von Press· glasröhren, erfindungsgemäss vorgeschlagen, ein metallisches Gefäss mit grosser Oberfläche zu verwenden,dessen Abmessungen so
gewählt sind} dass die Abkühlungskurve mit der zur ^emper&ung des Glases notwendigen Entspannungskurve bir zur Erreichung des Trans» formationspunktes übereinstimmt und dann schnell abfällt«
Ein so ausgebildeter Tempertopf hat den Vorteil, dass durch die grosse Oberfläche, die beispielsweise durch Rippen gebildet wirds ein schnelles Aufheizen des Topfes erfolgt« Zur Anwärmung wird beispielsweise eine Gebläseflamme benutzt,deren Wärme durch die Kippen nach oben geführt wird* Es ergibt sich somit eine rationellem Ausnützung der Flamme als bei. den bisher vorgeschlagenen Tempertöpfen mit ebenen oder abgestumpften Böden und eine sehr kurze An« heizzeit*
Bedingt durch die Rippen findet die Abkühlung im Gegensatz zu den bereits vorgeschlagenen Tempertöpfen vom Transformationspunkt ab in wesentlich kürzerer 2eit statt,da die Abstrahlungsoberfläche des Tppfes sehr gross ist«Die Abkühlgeschwindigkeit wird durch die Grosse der Rippen festgelegt und kann so dem verarbeitenden Glas angepasst werden»
Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel des neuen Tempertopfes teilweise im Schnitt· Der, beispielsweise aus Eisen bestehende
, 'ti t
Tempertopf 1 ist !nit mehrerenykippen 2 versehen« Das in dem ^empertopf befindliche Glasgefäss ist mit 3 bezeichnete Die Halterung dei Gefässes 3 erfolgt mit Hilfe eines Keramikröhrchens 4» Der Pumpstutzen 5 des Glasgefässes geht durch das Keramikröhrchen 4 hin» durch« Die I^x^ß des Keramikröhrchens ist so gewählt,dass beim Einstecken des Glasgefässes in den Tempertopf die Durchführungsstifte £ nicht mit dem Tempertopf in Berührung koinmene Die innere Ausgestaltung des Tempeertopfes ist dem Glasgefäss angepasste Dabei ist es wichtig, dass man die Einschmelzstelle 7 des Glasgefässes möglichst
dicht an den lärme ausstrahlenden i'empertopf bringt» Die innere Wandung des Topfes entfernt sich oberhalb der Versoiunelzuagistelle des Gefässes mehr und mehr von der Wandung desselben-Man erzielt auf diese Weise einen allmählichen Temperaturübergang. Da das Glasgefäss nicht vollständig in dem Tempertopf steckts wird eine mögliche Oxydation der inneren Gefäss»
teiles beispielsweise des Elektrodensystems bei Elektronenröhren vermieden ohne dass ein Spülgas verwendet werden muss«

Claims (1)

  1. Patentanspruchs..
    1 β Vorrichtung zum Tempern von gläsernen Entladungsgefässen, insbesondere von Pressglasröhrenyd^d-u^ah—gekennzeichnet ■d-ass ein metallisches-iiefäss mit grosser Überfläche ist,dessen Abmessungen so gewählt sind, dass die Abkühlungskurve mit der zur Temperung des Glases notwendigen Entspannungskurve bis zur Erreichung des Transformationspunktes übereinstimmt und dann schnell abfällt«
    2„ Vorrichtung zum Tempern von gläsernen Entladungsgefässen, insbesondere von Pressglasröhren,nach Anspruch 1^dadurch gekennzeichnet ,dass das Metallgefas^TnehrerevArppen^roesitzte
    5β Vorrichtung zum Tempern von gläsernen Entladungs«· gefässen$ insbesondere von Pressglasröhren,nach den Ansprüchen 1 und 2 * dadurch gekennzeichnet,dass die innere Wandung des Metallgefässes so ausgebildet ist, dass sie sich oberhalb. der Einschmelzstelle des Qlasgefässes mehr ®ä@ und mehr von der Wandung desselben entfernt«

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