DEP0014888DA - Motormähmaschine mit Handführung und vorgelagertem Schneidwerk - Google Patents
Motormähmaschine mit Handführung und vorgelagertem SchneidwerkInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an Motormähmaschinen mit Handführung derjenigen Art, bei denen ein Schneidwerk vorgelagert ist. Bei derartigen Mähmaschinen werden mit Hilfe eines Motors, eines Getriebes und einer Schalteinrichtung dem Fahrzeug verschiedene Geschwindigkeiten gegeben. Ausser dieser Schalteinrichtung ist auch noch eine Einrichtung vorgesehen, welche den Antrieb mit dem Schneidwerk kuppelt und entkuppelt. Die Folge davon ist, dass mehrere Schalthebel notwendig sind, die von dem die Mähmaschine führenden Mann bedient werden müssen, was immerhin eine gewisse Fertigkeit und Aufmerksamkeit verlangt.
Durch die Erfindung ist die Anordnung der Schaltmittel wesentlich vereinfacht und die Bedienung der Schalteinrichtung bedeutend erleichtert, und zwar dadurch, dass einesteils als Schalteinrichtung für die verschiedenen Gänge und andernteils als Schalteinrichtung für das Schneidwerk ein beiden Schalteinrichtungen gemeinsamer Schalthebel bzw. Schaltgestänge vorgesehen ist. Dabei sind auf einer Schaltwelle Schalträder längsverschiebbar angeordnet, die mit Zahnrädern für den Antrieb der Fahrzeugräder in Eingriff gebracht werden können.
Eine besonders zweckmässige Ausführung ist diejenige, gemäss welcher eine Welle (Schwungwelle) für den Antrieb des Messers in der Verlängerung des Achse der Schaltwelle liegt und das Innenprofil der verschiebbaren Schalträder dem Aussenprofil der Messerwelle (Schwungwelle) angepasst ist. Dabei kann die Messerwelle als Lagerung für die Schaltwelle dienen.
Weiterhin ist der beiden Schalteinrichtungen gemeinsame Schalthebel bzw. das Schaltgestänge an einem schwingend gelagerten Hebel angelenkt, der mit Hilfe eines Zapfens in eine Nut einer Steuerschiene eingreift, die einen Mitnehmer trägt, der einen Bund des Schalträderpaares hintergreift und mitnimmt, sobald das Schaltgestänge hin- und herbewegt wird. Auf der Messerwelle (Schwungwelle) sitzt eine Kurbelscheibe, in welcher ein Pendellager als Lagerung für die Steuerstange liegt. Vorteilhaft ist es, die Kurbelscheibe als Riemenscheibe auszubilden, um diese als stationären Antrieb, z. B. für den Antrieb von Schrotmühlen, Kreissägen oder Obstmühlen verwenden zu können.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine mit der Neuerung versehene Motormähmaschine ganz schematisch in Seitenansicht, während
Fig. 2 eine Draufsicht darstellt, wobei der Deutlichkeit halber verschiedene, in Fig. 1 gezeichnete Teile weggelassen sind.
Fig. 3 zeigt in grösserem Masstab einen Schnitt durch das Schaltgetriebe.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel treibt ein Motor 1, von welchem in Fig. 1 der Einfachheit halber nur das Gehäuse dargestellt ist, über eine Kupplung 27 - ebenfalls nur durch ihr Gehäuse dargestellt - ein Getriebe 26 an, das in einem Gehäuse 2 liegt.
Das Getriebe 26 wird von einer Motorwelle 28 aus angetrieben, und zwar über ein Zahnräderpaar 29, 30. Letzteres sitzt auf einer Schaltwelle 31, auf den ein Zahnräderpaar 34, 35 verschiebbar ist. Mit Hilfe eienr in Fig. 1 nicht dargestellten Schalteinrichtung kann das Zahnräderpaar 34, 35 auf der Welle 31 derart verschoben werden, dass das eine Zahnrad 35 mit einem Zahnrad 36, oder das andere Zahnrad 34 mit einem Zahnrad 37 in Eingriff gelangt zum Zwecke, verschiedene Fahrtgeschwindigkeiten zu erzielen. Es kann aber auch die Schaltwelle 31 mit einer Messerwelle 38 gekuppelt werden, auf welcher eine Kurbelscheibe 4 sitzt
die eine Steuerstange 5 bewegt, welche einen um einen Zapfen 39 schwingenden Hebel 6 in Richtung des Doppelpfeiles A (Fig. 2) steuert, was zur Folge hat, dass das Mähmesser 7 sich in Richtung des Doppelpfeiles B bewegt.
Der Schwinghebel 6 trägt ausserdem ein Schutzblech 4 und einen Verteilerstab 41 für die Schwaden vergl. Fig. 1; in Fig. 2 sind das Schutzblech 40 und der Verteilerstab 41 fortgelassen, um die darunter liegenden Teile besser erkennen zu können. Zum Anlassen des Antriebsmotors 1 dient ein Starterhebel 42 und zum Lenken der Mähmaschine Handführungsholme 8, die Fahrräder sind mit 3 bezeichnet.
Wenn das Schaltgetriebe die Stellung nach Fig. 3 einnimmt, dann wird zwar vom Motor 1 (Fig. 1) aus über die Motorwelle 28 und Zahnräder 29, 30 die Schaltwelle 31 mit ihren Schalträdern 34, 35 angetrieben, jedoch hat dieser Antrieb weder Einfluss auf die Räder 36, 37 noch auf die Messerwelle (Schwungwelle) 38, d.h. es läuft der Antriebsmotor 1 leer.
Es ist zu beachten, dass das Schaltgestänge 45 bis zum Bedienungsmann, d.h. etwa bis zu den Handgriffen der Führungsholme 8 reicht und dort mit Hilfe eines Schalthebels bedient werden kann. Wird nun das Schaltgestänge 45 nach links (Fig. 3) gezogen, dann schwingt der Hebel 46 mit seinem Zapfen 47 in einer Nute 48 einer Schiene 49, die sich nach links bewegt, wobei der Mitnehmer 50 die beiden Schalträder 34, 35 mitnimmt und das Schaltrad 35 in Eingriff mit dem Zahnrad 36 bringt, wodurch dieses, ferner das Zahnrad 37 und ein Kegelrad 55 gedreht werden und somit auch ein Kegelrad 56, das auf der Achse 57 der Fahrzeugräder 3 sitzt, sodass der "Strassengang rasch" eingeschaltet ist.
Wird dagegen von der in Fig. 3 <Nicht lesbar> Stellung ausgehend das Schaltgestänge 45 nach rechts geschoben, dann nimmt dieses die Schiene 49, den Mitnehmer 50 und die Schalträder 34, 35 nach rechts mit und es gelangt das Schaltrad 34 in Eingriff mit dem Zahnrad 37, so dass der "Strassengang langsam" eingeschaltet ist.
Da das Schaltrad 34 wesentlich breiter gehalten ist als das Schaltrad 35, so können bei einer weiteren Verschiebung der Schaltstange 45 nach rechts die Schalträder 34, 35 weiter nach rechts verschoben
werden, ohne dass das Schaltrad 34 ausser Eingriff mit dem Zahnrad 37 gelangt. Ist das Schaltrad 35 so weit nach rechts verschoben worden, dass sein Innenprofil 43 mit dem Aussenprofil 44 der Messerwelle (Schwungwelle) 38 in Eingriff gelangt, so wird nicht nur die Mähmaschine vorwärts bewegt, sondern es wird auch das Mähmesser 7 über Kurbelscheibe 4, Pendellager 54, Steuerstange 5 und Schwinghebel 6 zum Zwecke des Mähens angetrieben ("Mähgang").
Wird endlich die Schaltstange 45 noch mehr nach rechts verschoben, dann werden die Schalträder 34, 35 noch weiter nach rechts mitgenommen, wobei alsdann das Schaltrad 34 ausser Eingriff mit dem Zahnrad 37 gelangt, das Innenprofil 43 des Antriebspaares 34, 35 jedoch im Eingriff mit der Aussenverzahnung 44 der Messerwelle (Schwungwelle) 38 bleibt, so dass jetzt bei Stillstand der Mähmaschine nur noch das Messer 7 angetrieben wird.
Bei der beschriebenen Motormähmaschine mit Handführung und vorgelagertem Schneidwerk (Fig. 1) kann letzteres von der Mähmaschine entfernt werden einschliesslich der in der Kurbelscheibe in dem Pendellager 54 gelagerten Steuerstange 5.
Die Kurbelscheibe 4 (Fig. 3) ist als Riemenscheibe ausgebildet, so dass nach Wegnahme des Schneidwerkes die Antriebsvorrichtung der Mähmaschine mit Hilfe der Riemenscheibe 4 als stationärer Antrieb, z. B. für den Antrieb von Schrotmühlen, Kreissägen, Obstmühlen usw. Verwendung finden kann.
Claims (8)
1) Motormähmaschine mit Handführung und vorgelagertem Schneidwerk, dadurch gekennzeichnet, dass einesteils eine Schalteinrichtung für die verschiedenen Gänge und andernteils eine Schalteinrichtung für das Schneidwerk vorgesehen sind und beide Schalteinrichtungen mit Hilfe nur eines, also beiden Schalteinrichtungen gemeinsamen, Schalthebels oder Schaltgestänges ein- und ausgeschaltet werden.
2) Motormähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Schaltwelle (31) Schalträder (34, 35) längsverschiebbar angeordnet sind, die mit Zahnrädern (37, 36) für den Antrieb der Fahrzeugräder (3) in Eingriff gebracht werden können.
3) Motormähmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Welle (38) für den Antrieb des Messers (4, 5, 6, 7) in der Verlängerung der Achse der Schaltwelle (31) liegt und das Innenprofil (43) der verschiebbaren Schalträder (34, 35) dem Aussenprofil (44) der Messerwelle (38) angepasst ist.
4) Motormähmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Messerwelle (38) als Lagerung für die Schaltwelle (31) dient.
5) Motormähmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der beiden Schalteinrichtungen gemeinsame Schalthebel bzw. ein Schaltgestänge (45) an einem schwingend gelagerten Hebel (46) angelenkt ist, der mit Hilfe eines Zapfens (47) in eine Nut (48) eienr Steuerschiene (49) eingreift, die einen Mitnehmer (50) trägt, der einen Bund (51) des Schalträderpaares (34, 35) hintergreift und mitnimmt, sobald das Schaltgestänge (45) hin- und herbewegt wird.
6) Motormähmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerschiene (49) Rasten (52) aufweist, die mit einem federbelasteten Bolzen (53) derart zusammenarbeiten, dass die eingestellte Lage der Schalträder (34, 35) gesichert ist.
7) Motormähmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Messerwelle (38) eine Kurbelscheibe (4) sitzt, in welcher ein Pendellager (54) als Lagerung für die Steuerstange (5) liegt.
8) Motormähmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbelscheibe (4) als Riemenscheibe ausgebildet ist, um diese als stationären Antrieb, z. B. für den Antrieb von Schrotmühlen, Kreissägen oder Obstmühlen verwenden zu können.
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