DEP0014739DA - Drahthakenriemenverbinder für Treibriemen und Förderbänder aus Gummi - Google Patents

Drahthakenriemenverbinder für Treibriemen und Förderbänder aus Gummi

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DEP0014739DA
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Germany
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rubber
wire hook
conveyor belts
belt connector
metal
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Bruno Dr.-Ing. Kehl
Original Assignee
Curt Matthaei, Offenbach, Main
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Riemenverbinder, wie sie zur Verbindung von Fördergurten, sogenannten Transportbändern, insbesondere in Bergwerksbetrieben Verwendung finden und betrifft die V-förmigen Drahthaken, welche einen wesentlichen Bestandteil der Transportbandverbindung bilden.
Die Drahthaken werden in die Enden der Transportbänder, welche aus Gummi mit Textileinlagen bestehen, derart eingepresst, dass sie Ösen bilden. Die Ösen benachbarter Bänderkanten werden kammförmig ineinander gesteckt und durch einen Stift zusammengehalten, wodurch eine Scharnierverbindung entsteht. Die Drahthaken bestehen aus Stahl. Die Transportbänder sind während ihres Gebrauches dauernd in Bewegung, wodurch jedes Band einer ständig wechselnden Beanspruchung unterliegt, so dass fortwährend eine kleine Bewegung der Stahlhaken im Gummi stattfindet. Solange diese Bewegung durch den Gummi elastisch aufgenommen wird, besteht für die Festigkeit der Riemenverbindung keine Gefahr. Hierzu ist jedoch erforderlich, dass der Gummi sich ständig fest gegen die in ihm befindlichen Teile der Drahthaken legt.
Im feuchten Untertagebetrieb besteht ständig die Gefahr, dass die Haken rosten. Ferner ist bekannt, dass der Schwefelgehalt des Gummis mit den meisten Metallen eine Verbindung eingeht, bei welcher sowohl das Metall als auch der Gummi zerstört werden. Diese gefährliche Reaktion macht sich erst nach verhältnismässig langer Zeit bemerkbar und tritt um so stärker auf, je länger die Berührung zwischen Gummi und Metall besteht. Die Reaktion kommt erst zum Stillstand, wenn das Metall oder der Gummi aufgebraucht ist.
Neben der erwähnten Rostgefahr besteht also bei Transportbandverbindungen mittels Stahldrahthaken die weitere Gefahr der Reaktion zwischen dem Hakenmetall und dem Gummi. Bilden sich hierbei Schwefelverbindungen, die keine Festigkeitseigenschaften besitzen und brüchig sind, so wird durch die dauernde Bewegung des Transportbandes selbst und der inneren Bewegung der Haken im Transportband die Schwefelverbindung ausgerieben. Hierdurch entsteht ein Loch, wodurch der Haken seinen Halt verliert.
Es ist daher nicht nur erwünscht, die Drahthaken aus Stahl gegen Rost zu schützen, sondern auch dafür zu sorgen, dass eine Korrosion nur in einem so geringen Ausmaß möglich ist, dass der Gummi fest an den Haken anklebt.
Es ist nun an sich bekannt, mit Kautschuk zu bekleidende Metallgegenstände, insbesondere Wulstdrähte aus Stahl für Luftreifen durch Aufbringung hauchdünner Metallschichten zu schützen, die eine messingartige Schicht ergeben.
Hierbei wurde vorgeschlagen, dass die messingartige Schicht zwischen dem Stahl und dem Kautschuk in ihrer Dicke einen abgestuften Gehalt an beiden Metallen hat, wobei der grössere Gehalt an Zink oder ähnlichen Metall die innere Schicht und der grössere Gehalt an Kupfer die Aussenschicht bildet. Mit einer solchen metallischen Schutzschicht versehene Wulstdrähte für Luftreifen werden dann vulkanisiert.
Im Gegensatz zu dem bekannten Vorschlag werden die Drahthaken bei Riemenverbindern in die Gummitransportbänder mechanisch eingepresst. Es findet also kein Aufvulkanisieren einer Gummischicht auf diese Drahthaken statt.
Erfindungsgemäss wird daher vorgeschlagen, die Drahthaken zunächst durch eine geeignete Metallschutzschicht, z.B. aus Zinn, nicht nur gegen Rost, sondern auch dagegen zu schützen, dass sie durch den Schwefel im Gummi angegriffen werden. Andererseits ist eine geringfügige Sulfidbildung erwünscht, um eine bessere Haftung zwischen Gummi und Drahthaken zu erzielen. Demgemäß soll gemäss der Erfindung auf die erste Schutzschicht eine zweite, dünne Schutzschicht aus einem Metall aufgebracht werden, welches leicht vom Schwefel des Gummis angegriffen wird, wie z.B. Kupfer. Durch die Sulfidbildung mit dieser zweiten, äusseren Schutzschicht tritt ein gutes Anhaften bzw. sogar Zusammenkleben zwischen Gummi und Drahthaken auf. Die Sulfidbildung wird dadurch in den erwünschten Grenzen gehalten, dass die äussere Schutzschicht aus z.B. Kupfer nur sehr schwach ist.

Claims (1)

  1. Drahthakenriemenverbinder für Treibriemen und Förderbänder aus Gummi, dadurch gekennzeichnet, dass er mit zwei Schutzschichten aus Metall überzogen ist, von denen die innere aus einem Metall, das nicht vom Schwefel angegriffen wird (z.B. Zinn), und deren äussere aus einem Metall, das leicht vom Schwefel des Gummis angegriffen wird (z.B. Kupfer), besteht.

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