DEP0014059DA - Vorrichtung zur Zeitangabenfernübertragung an einer Schlagwerkuhr - Google Patents
Vorrichtung zur Zeitangabenfernübertragung an einer SchlagwerkuhrInfo
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Description
Patentanwälte Braunschweig9 den 31* Juli 1946
, Paul Bock
. Helmut Jooß
. Helmut Jooß
Braunschweig
Wilhelm Steg C1Btn a ttiMn ^un. „ Ührmaoheraeistey f
Helmsteit, Schütsenwall 1.
^Vorrichtung srar
gung an einer Schlagwerkuhr.*1
gung an einer Schlagwerkuhr.*1
Patentbesehreibung»
Durch den Q-egenstand der Erfindung wirä die Aufgebe gelöst, dmxoh eiae S&hlagwerkuhr ia üebereinstimmimg mit
ibreB akustische» ^eitangelaen an einer oder mehreren beliebig weit Ton ihr entfernten Stellen s\m' gleichen Zweck
i<mt|iielle3a anzuregen.
2ur Lösimg äieser neuen Aufgab© der Zeitsngabenifber« tragung auf groß© Entfernungen dient eine Schlagwerkuhr,
deren Soneraeuger nach der Erfindung mit einem elektrischen Schalter derart gekuppelt ist, dass dieser bei der
Erzeugung einer akustischen Zeitangabe durch äie Schlagwerkuhr über eine, eine Stromquelle enthaltende Leitung
su einer unter Umständen weit entfernt sngeoxäneten, elektrisch zn betätigenden Tonquelle einen Stromimpuls gibt,
curch den· diese Quelle aum Ansprechen gebracht wird.
Es ist zweckiEäßigj z.E. auf äem Hammer äes Schlagwerks einer Pendeluhr einen Quecksilberkontaktschalter an«
anzuordnen, der an der Bewegung des Hammers teilnimmt und der entweder beim Anheben oder beim Herunterfallen
des Eemsiere aus seiner Mittelstellung heraus einen elektrischen Stromkreis schließt, eier &u einer elektrisch su
betätigenden 3?onci.u@lle führt. Dabei ist es vorteilhaft, die Befestigung de© Quecksilberkontaktsehalters an dem
Stiel des Schlegwerkhammere so vorzusehen, dass er einerseits in eine beliebige Schräglage gebracht und andererseits
an iede beliebige Stelle des Hammerstieles gerückt und dort festgestellt werden kann«
Die elektrisch au betätigende fonquelle kann beispielsweise ein von einem Elektromagneten beeinflußtes
Ein- oder iehrtonechlsgwerk sein, bei der ein Hammer, oder deren mehrere, auf Sloeken, auf gerade oder spirslig gebogene
Stehl- oder Bron&eetäbe oder -rohre schlägt.
Bei der zu erregenden Tonquelle wird zweckmäSigerweisejawischen einem rom Elektromagneten su betätigenden
Anker und einea Hammer eine elastische Kppplung, z,Ee eine Blattfeder, -vorgesehen, die vorteilhafterweise am /inker
und ©m Hammer verstell- oder feststellbar angeordnet ist* Durch diese elastische Kopplung kann ein kräftigerer fön
hervorgebracht »erden, weil &®r Eammerhebel schon beim Ansiehen durch die swischengeeeheltete elastisch© Kopplung
in Schwingungen versetzt wird. Andererseits läßt sich durch die Verschiebung der elastischen Kopplung die Bewegung
des Hsamerhebels größer oder kleiner gestalten und
dadurch die Lsastärke steigern oder mindern«
Schließlich kann in der Uhr ein Sehlaghammer Verwendung finden, äer mit swei Schaltern besetzt ist, almlioh
Mit einem Schalter, aer beim Herabfallen des Hammers und einem Schalter, der beim Anheben des Hammers je einen
Stromimpuls in die zu der fon^uelle führende Leitung schielet. Mit einer solchen Einrichtung ist es möglich,
von einem !intcnßchlagwerk aus ©ine Boppelton-, Bim-Bamtonquell© ο»dgl* an dem weit entfernt liegenden Ort in
Sang zv. set2en.
In der Zeichnung sind zwei Ausftihrungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Pig«! zeigt schematisch den Schlagwerkhammer a einer Uhr, 5er auf einen/geraden Stahlstab b als fonguelle einwirkt;
um Zeitangaben anzugeben. Auf dem Stiel des Hammeaß ist eine in Fig„2 vergrößert wiedergegeben© Befestigungevorrichtung
c aufgesetzt, äie mit einem Stahlring d einen bekannten Quecksilberkontaktschalter e umfaßt« Dieser
2ing ä kann nach Lösen der Schraube f in verschiedenen Schräglagen sur Längsachse öes Bamiaersti©les eingestellt
weräen» Durch Lösen oder Wiederfeststellen einer Schraube g kann die Befestigungsvorrichtung c mit eiern Quecksilberkontaktscheiter
e auf dem Stiel des Hammers s an jede beliebige Stelle gebracht wer&eri* Drr Quecksilberkontaktsehalter
e ist durch eine, eine Stromquelle h enthaltende Stromleitung i mit einer fon^uelle k in Verbindung ge-
■brachtj die einen äureh eisen Elektromagneten m su betätigenden,
-am eine waagerechte Achse a schwingenden Anker © und einen auf einen Stahlstsb q, einwirkenden Hammer ρ aufweist. Dieser um eine Drehachse r schwing:ende Hemmer ρ ist
durch ein© ■u-förmig"-gebogen® Eopplungsfeöer s mit dem Anker ο verbunden» Die Feder e steht mit ihren Enden sowohl
©it dem Anker ο als auch mit dem Ctiel des Hammers ρ durch Terschieb« und feststellbare Schieber t in Verbindung,
Wird der Schlagwerkhasnaer a der Uhr angehoben, so werden durch das im ««ueckeilberkoiitaktschalter e befindliche
, nach dem anderen I2nde laufp.nde Ceuecksilbertröpfchen flie im GlasrHhrchen eingeschmolzenen Eontakte der Stromleitüfig
i geschlossen und demsufolge wird ein Stromimpuls aus der Stromquelle h in den Elektromagnetrn m geschickt.
Dieser versag den Anker ο anzuziehen und tiberträgt durch die elastische Kopplung β seine Bewegung auf den Hammer p,
so dass der in der fonquelle k fest eingespannte Stab g. einen fön erseugt» Der Aufstellungsort der Tonquelle k
kann beliebig weit von des Standort der öhr gelegen sein.
Ist es erwünscht, von einem Sintonschlagwerk eine fonquelle zn erregen, die einen Doppelton, einen Bim-Ba©-
ton o.dgl« an öer entfernt liegenden Stelle erseugen soll, so kann man den auf den Stahlstab b einwirkenden Stiel des
Hammers a noch mit einem sweiten Schalter u,"v, Fig»3* versehen j der schon beim Herabfallen des Hammers e einen
Stromimpuls erzeugt* Durch diesen Stromimpuls wird bei entfernt aufgestellten Tonquelle mittels eines Schlagwerks
der zweite lon eines Doppeltons und durch aas Anheben des Hammers a über den QuecksilberkontaktSchalter e der erst©
fön des Poppeltons in der £onquelle erregte
Claims (4)
1. Vorrichtung zur 2eitangabc;n=£erntibertragung an einer 3ehlagwerku.hr, dadurch gekennzeichnet, dass der !Tonerzeuger
(a) der uhr mit einem elektrischen Schalter (e) derart gekuppelt ist, dass dieser bei der Brseugung einer
akustischen Zeitangabe durch die Schlagwerkuhr über eine, ein® Stromquelle (h) enthaltende leitung (i) zn einer unter
Umständen weit entfernt angeordneten, elektrisch au betätigenden TongueHe (k) einen Stromimpuls gibt, durch
den diese ü'onquelle sum Ansprechen gebracht wird»
2» Vorrichtung nach Anspruch 1} dadurch gekennseichnet, dass auf dem Hammer (a) des Schlagwerks einer Uhr ein
Quecksilber-kontaktsehalter (e) angeordnet ist, ö©r an den Bewegungen des Bsunmers (a) teilnimmt und der entweder beim
Anheben oder beim Herunterfallen des Hammers (a) ans seiner Mittelstellung heraus einen elektrischen Stromkreis
(h,i) schließt * der zn einer elektrisch su betätigenden (k) führt.
3. Vorrichtung nsch Anspruch 1 und 2, dadurch gek-enn-
seiehnet, dass die Befestigung des Quecksilberkontakt-Schalters (e) an dem Stiel des Schlagwerkhammers (e) durch
eine Vorrichtauag (c) so ausgeführt ist, öeses er einerseil® in eine beliebige Schräglage zum Eeiamerstiel gebracht und
andererseits auch en jede beliebige Stelle des Hammerstieles (s) gerückt unä dort festgestellt werden kann*
4. Yorrichtung nech Anspruch 1 und ff, dadurch gekennzeichnet , desE die elektrisch zu betätigende !Iont«elle
(k) ein ran einem Elektromagneten (m) beeinflußtes Einmal oder Mehrtonsehlagwerk ist, bei dem ein Hammer (ρ),
spiral ig oder deren mehrere, auf Glocken, auf gerade oder/gebogene Stahl- oder Bron&estäbe oder -rohre ο.dgl» einwirkte
5» Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch ge-» kennzeichnet, dass in der zn erregenden Tonquelle (k)
zwischen dem vom Elektromagneten (m) su betätigenden Anker (o) und dem Hammer (p) eine elastische Kopplung (leder s)
eingeschaltet ist»
6, Torrichtung nach Anspruch 1 und 5« dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Kppplung (s) am Anker
(ο) und Hammer (ρ) mittels sweier Schieber (t) verstell- und feststellbar angeordnet ist.
7» Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3} dadurch gekennzeichnet, dass für die Erregung einer Doppelton-, l'ia-Bamton-^uelle
ο .dgl* ein Uchlaghamsier (a) in der uhr verwendet wird, der mit s#ei Schaltern (e;u,v) besetEt ist,
nämlich mit einem Schalter (u,v), der beim Eerebfallen, und einem Schalter (e), der beim Anheben fles Hammers (a)
einen Stromimpuls zn der Tonguelle (k) schicikta
Patentanwalt
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