DEP0013931DA - Verfahren zur Kondensation von Isatin mit Phenolen oder deren Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Kondensation von Isatin mit Phenolen oder deren Derivaten

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DEP0013931DA
DEP0013931DA DEP0013931DA DE P0013931D A DEP0013931D A DE P0013931DA DE P0013931D A DEP0013931D A DE P0013931DA
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Germany
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condensation
phenol
diluent
isatin
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Inventor
Konrad Dr. Eschwege Steinruck
Original Assignee
Fa. M. Woelm, Eschwege
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Ihr Zeichen Ihre Nachricht Tom Mein Zeichen Eschwege, den
Berlin. Verfahren zur Kondensation von Isatin mit Hienolen oder -V<^*l/ r Derivaten,
Is ist bekannt, Isatin mit Phenolen oder ihren Derivaten in der Wärme in Gegenwart von Verdünnungsmitteln mittels konzentrierter Sohwefelsäure oder anderer Eondensationsmittel zu kondensieren.
Man erhält hierbei Diphenolisatin beziehungsweise seine Homologen oder Derivate«,
Als Verdünnungsmittel hat man bereits Phenol verwendet, indem man mit einem Überschuss an Phenol ge arbeitetest, (Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft/Ϊ8, (§641,^88^, In der Deutschen Patentschrift 482 435 wird die Kondensation von Phenol mit Isatin in Gegenwart von Eisessig als Verdünnungsmittel beschrieben.
In beiden Schrifttumsstellen wird weiter die anschließende Umsetzung des Diphenolisatins zu den Acel^lverbindungen beschrieben. Wenn auch bei diesen Verfahren bereits weitgehende Umsätze zu Diphenolisatin erzielt warden, so haben diese Verfahren doch eine Seihe von lachteilen. Benutzt man Phenol als Verdünnungsmittel, so erhält man bei der Kondensation von Phenolderivaten oder von Homologen des Phenols keine einheitlichen Reaktionsprodukte, da auch das Phenol mit dem Isatin reagiert und somit sowohl Diphenolisatin wie dessen Homologen oder Derivate gebildet werden.
Fernruf ι Sammelnummer 2081 - Tclegramm-Adreeae: WoeIm-Eechwepe - Postscheckkonten ι Frankfurt a. M. 11506 - Basel V 12943 Bankern Deutsche Bank, Kassel - Commerzbark, Eschwegc - RpichHbank-Giro-Konlo Nr 42R/80 Eschwege - Staduparkasse Spangenberg Nr. 259
K/0750 -2. 4a 5000
Weiterlain bietet diese Arbeitsweise den Eachteil, daß man vor einer Weiterverarbeitung zu den Acetylierungsprodukten das Phenol entfernen muß, andernfalls ein Teil des Acetylierungsmittels duroh das Phenol unter Bildung von Phenolacetat verbraucht wird. Es geht hierbei alstf das Verdünnungsmittel verloren.
Bei Verwendung von Eisessig als Verdünnungsmittel verläuft die Reaktion merklich langsamer, als wenn Phenol als Verdünnungsmittel verwendet wird. Gleichzeitig sind die Ausbeuten an Diphenolisatin wesentlich schlechter. Auch bereitet es Schwierigkeiten, reines Biphenelisatin zu erhalten, da nä»en der Kondensation unter Umständen bereits eine Acetylierung eintreten kann.
Demgegenüber wurde nun gefunden, daß man wesentlich vorteilhafter arbeitet, wenn man Phenolacetat als Verdünnungsmittel verwendet. Bei guter Eeaktionsgeschwindigkeit erhält man auch bei Kondensation von Homologen des Phenols oder von Phenolderivaten mit Isatin jeweils das gewünsehte Produkt in reiner Form ohne Mitcjfteaktion des Verdünnungsmittels, so daß dieses unverändert zurückgewonnen wird und erneut verwendet werden kann. Bei Kondensation von Pnenol mit Isatin erhält man bei dem neuen Verfahren wesentlich höhere Ausbeute^als mit Eisessig.
Die Ausbeute steigt z.B. bei sonst gleichen Versuchsbedingungen von 76,5$ auf 89$ und liegt somit sogar höher als der Umsatz bei Verwendung von Phenol als Verdünnungsmittel, mit dem man etwa 85- 86$ des Ausgangsisatins kondensieren kanne Besonders vorteilhaft arbeitet man, wenn man die Menge des Verdünnungsmittels nicht auf einmal zufügt, sondern der Eeaktionsmasse allmählich oder portionsweise einverleibt, in dem Maße,wie sie durch die Bildung des Eeaktionsproduktes dickflüssiger wird. Man bemißt hierbei den Zusatz des Verdünnungsmittels so,daß gerade ein gutes Durchrühren der Masse,was zur Erzielung hoher Umsätze notwendig ist, gewährleistet 4r&^<^" Diese Arbeitsweise ermöglicht es, mit einer verhältnismässig geringen Menge an Verdünnungsmittel auszukommen.
Man kann die Kondensation v/eiterhin noch durch einen Zusatz von wasserbindenden Stoffen, wie Natriumacetat9 beschleuni-
< / arttg^ffireiapiel^.
In einen emaillierten Rührkessel von 250 ■e Inhalt» der mit Dampfmantel, Rührwerk und Thermometer versehen ist, gibt man 360 Teile Phenol und 1,8 Teile konzentrierte Schwefelsäure * Man erhitzt unter Rühren auf 60° und trägt dann portionsweise 245 Teile Isfy^in ein. Die Temperatur läßt man hierbei bis auf 85° ansteigen. In dem Maße, wie der Kesselinhalt dickflüssiger wird,infolge des sich bildenden Diphenolisatinss setzt man in kleinen Portionen Phenolacetat zu, so daß der Kesselinhalt gut durchgeführt werden kann. Man setzt im Laufe der etws 5 Stunden dauernden Umsetzung etwa 150-200 Teile Phenolacetat zu. Zum Schluss erhitzt man noch 1/2 Stunde bis auf 120°, kühlt ab und nutscht den Kristallbrei ab. Der Kristallbrei wird mit Wasser säurefrei gewaschen, die Ausbeute beträgt etwa 480 Teile Diphenolisatin. Aus der Mutterlauge wird das Phenolacetat durch Destillation zurückgewonnen und beim nächsten Ansatz wieder verwendet.
J ^asg43j33?ttBE &^ispiel 2.
Bei gleichem Ansatz wie nach Beispiel 1 gibt man nach Erreichen der Reaktionstemperatur 25 Teile wasserfreies Fatriumaoetat^ünd läßt dann während der Reaktion wie oben das Phenolacetat portionsweise ^zulaufen. Die Reaktion ist nun bereits nach 2 1/2 StS=^oeendet. Das Reaktionsprodukt wird in der gleichen Weise wie oben aufgearbeitet, die Ausbeute und die Reinheit des Produktes (Schmelzpunkt 245 - 247°^ sind in keiner Weise verschlechtert oder beeinträchtigt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Jtt
    y, Verfahren zur· Kondensation τοη Isatin, mit Phenolen oder deren Derivaten, unter Zusatz von geringen Mengen von Kondensationsmitteln, wie Schwefelsäure, durch Behandlung in der Wärme und in Gegenwart von Verdünnungsmitteln/dadurch gekennzeichnet, daß als Verdünnungsmittel Phenolacetat verwendet wird.
    Aag-pruc-k .
    2- Verfahren nach Anspruch I^ dadurch gekennzeichnet, daß das Verdünnungsmittel während der Kondensation allmählich oder portionsweise zugegeben wird.
    -h 5-
    3. Verfahren nach^Anspruch^/ί oder 2^dadurch gekennzeichnet, daß man hei der Kondensation wasserbindende Stoffe zusetzte

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