DEP0013411DA - Variometer zur Abstimmung eines Rundfunkempfängers. - Google Patents

Variometer zur Abstimmung eines Rundfunkempfängers.

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DEP0013411DA
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DE
Germany
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variometer
spindle
core
sub
coil
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Max Dr. Kornetzki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
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Description

Es ist bekannt, zur Abstimmung von Rundfunkempfängern Variometer zu benutzen, bei denen der Kern gegenüber der Wicklung verschoben wird. Dieses Verfahren hat verschiedene Vorteile gegenüber der Abstimmung mit einem Drehkondensator, jedoch sind die bisherigen Ausführungsarten der Variometer entweder sehr kompliziert und verteuern das Gerät oder gestatten z.B. bei einfacher Ausführung keine genügend feine Einstellung der Frequenz.
Diese Mängel beseitigt die Erfindung durch die Schaffung eines Variometers, das bei einfachem, billigem und stabilem Aufbau eine sehr feine Einstellung der Frequenz gestattet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt Abb. 1. Die Wicklung (1) des Variometers ist hierbei auf einen der in der Rundfunktechnik vielfach üblichen unterteilten Spulenkörper (2) aufgebracht. Mittels einer Spindel (3), vorzugsweise aus Isolierstoff wird durch Drehen des Drehknopfes (7) in die Spule der verlustarme magnetisierbare Kern (4) hineinbewegt, der insbesondere nach Art der Masse- und Ferritkerne aufgebaut ist. Spule und Kern haben vorzugsweise kreisförmigen Querschnitt. Ein gemeinsames Joch (5), das vorteilhaft ebenfalls aus Isolierstoff besteht, hält Spule und Spindel, sodass ein stabiles Bauelement entsteht, das keine Neigung zu akustischer Rückkopplung im Rundfunkempfänger hat.
Der Kern besteht aus einem zylindrischen Teil und einer Scheibe (6), wobei die Werkstoffpermeabilitäten des Zylinders und der Scheibe verschieden sein können, möglichst jedoch beiden über 40 /u(sub)o liegen. Anstelle des Zylinders kann auch ein quaderförmiger Kern treten, dessen Werkstoffpermeabilität dann jedoch wesentlich grösser sein, etwa über 65 /u(sub)o liegen muss.
Die Anbringung der gegebenenfalls notwendigen festen Koppelspulen, z.B. für Rückkopplung oder Antennenkopplung mach keine Schwierigkeiten, da sie entweder mit in die Kammern des Wickelkörpers oder auf einen übergeschobenen Wickelkörper gelegt werden können, der, da meist nur wenige Windungen erforderlich sind, aus einem einfachen herumgelegten Streifen, z.B. aus Hart- papier bestehen kann. In Abb. 2 ist auf die Spule (1) eine Isolierlage (8) aufgebracht, auf der die feste Koppelspule (9) sitzt. Variable Koppelspulen (siehe Abb. 2 (10 und Abb. 3 (10) kann man z.B. an die linke Seite des Spulenkörpers in der in Abb. 2 angedeuteten Weise heranschwenken, wobei z.B. der Drehknopf des Variometers aus der Frontplatte, der Drehknopf der Koppelspule aus einer Seitenwand des Empfängers oder umgekehrt herausschaut. Wenn beide Achsen parallel zueinander stehen sollen, schwenkt man die Koppelspule in einer Ebene ein, die auf der Variometerachse senkrecht steht und die dicht an dem der Spindel abgewandten Ende der Variometerspule vorbeigeht. Abb. 3 zeigt eine solche Anordnung. Darin ist (1) die Variometerspule, (10) die bewegliche Spule und (11) die Schwenkachse, um die die bewegliche Spule geschwenkt wird.
Zum Eindrehen des Kerns sind mehrere Spindelumdrehungen notwendig, damit wird die Einstellung sehr fein. Zur groben Abstimmung des Empfängers kann jedoch in an sich bekannter Weise ein zweiter, gegebenenfalls zum ersten koachsialer Drehknopf dienen, der über ein Übersetzungsgetriebe eine schnelle Umdrehung der Variometerachse bewirkt.
Die Spindel kann, wie z.B. in Abb. 4 gezeichnet, in einer besonderen Buchse (12) gelagert werden, die gleichzeitig zur Einlochbefestigung des ganzen Bauteiles dient. Die gegebenenfalls notwendige Übertragung der Kernstellung auf eine Skala zur Anzeige der eingestellten Frequenz kann, falls der Variometerdrehknopf aus der Frontplatte des Empfängers herausragt, wie z.B. in Abb. 5 gezeichnet, durch einen um die Spindel (14) herumgelegten Faden (16), der über eine Rolle (15) gespannt ist, erfolgen, der entweder den vor einer Linearskala gleitenden Zeiger (13) trägt oder, wie z.B. in Abb. 6 gezeichnet, über ein Untersetzungsgetriebe einen Zeiger (17) für eine Rundskala antreibt. Auch hier bedeutet (14) die Variometerspindel und (16) den Faden. Hierbei kann der Faden in den Gewindegängen der Spindel laufen ohne hin- und herzuwandern und ohne Gefahr des übereinanderwickelns.
Falls der Variometerdrehknopf aus einer Seitenwand des Empfängers herausschaut, kann die Bewegung, wie dies in Abb. 7 schematisch dargestellt ist, durch einen einfachen Hebel mit Taster (18) angezeigt werden, wobei auch die Bewegung der Zeigerspitze durch eine hintergestellte Skalenlampe vergrössert auf der Skala abgebildet werden kann.

Claims (13)

1. Variometer zur Abstimmung eines Rundfunkempfängers mit einem Kern nach Art der Masse- und Ferritkerne, der gegenüber der Wicklung verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern mit einer Spindel verbunden ist, mittels der der Kern zur Einstellung der Frequenz in die Wicklung hineingeschraubt bezw. aus ihr herausgeschraubt wird. (Abb. 1).
2. Variometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Kern und Spule kreisförmigen Querschnitt haben.
3. Variometer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein die Wicklung tragendes Joch, in dem die Spindel achsial zur Wicklung geführt ist. (Abb. 1).
4. Variometer nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass Joch und Spindel aus nicht leitendem Material bestehen.
5. Variometer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern aus einem zylindrischen Teil mit einer Permeabilität über 40/u(sub)o und einer Scheibe mit einer Permeabilität über 20 (sub)/u(sub)o, möglichst ebenfalls über 40 (sub)/u(sub)o besteht.
6. Variometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei quadratischem Querschnitt des Kerns seine Permeabilität über 65 (sub)/u(sub)o liegt.
7. Variometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die festen Koppelspulen mit in die Kammern des Wickelkörpers der Variometerspule oder auf einen übergeschobenen Wickelkörper gelegt sind, der gegebenenfalls aus einem herumgelegten Streifen aus Hartpapier besteht. (Abb. 2).
8. Variometer nach Anspruch 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass variable Koppelspulen mittels einer zur Achse des Variometers senkrechten Achse an das Variometer herangeschwenkt werden (Abb. 2).
9. Variometer nach Anspruch 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei parallelen Variometer- und Koppelspulenachsen die Koppelspule in einer zu den Achsen senkrechten Ebene geschwenkt wird, die dicht an dem der Spindel abgewandten Ende der Variometerspule vorbeigeht (Abb. 3).
10. Variometer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zur Spindel des Variometers zweckmässig koachsialen Drehknopf, der über ein Uebersetzungsgetriebe die Spindel antreibt.
11. Variometer nach Anspruch 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel in einer zur Einlochbefestigung dienenden Buchse geführt ist. (Abb. 4).
12. Variometer nach Anspruch 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehbewegung der Spindel mittels eines um die Spindel gelegten Fadens zur Zeigereinstellung dient, der entweder den Zeiger längs einer Linear-Skala verschiebt oder mit geeigneter Uebersetzung die Achse eines Drehzeigers antreibt (Abb. 5 und 6).
13. Variometer nach Anspruch 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsbewegung des Kerns mittels einer Hebelübersetzung die Einstellung des Zeigers bewirkt. (Abb. 7).

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