DEP0013092DA - Verfahren zum Herstellen von Photokopien von durchsichtigen oder durchscheinenden Vorlagen. - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Photokopien von durchsichtigen oder durchscheinenden Vorlagen.Info
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Description
Abschrift //
A ζ**
Verfahren zum Herstellenvon ^hotokopien^ ^
von dürcEsichtigen oder durchi^cXeinen^^eirvö^Tä*gen. I
Das Herstellen von Photokopien von durchsichtigen oder durchscheinenden
Vorlagen, insbesondere das Herstellen von Reflexkopien und photgraphisehen Aufnahmen von solchen Vorlagen,
ist wegen der geringen Kontraste nur mit sehr hart arbeitendem photographischen Material einigermassen kontrastreich auszuführen.
Zur Erhöhung der Kontraste bringt man dabei an 4^e*-
der lichtquelle abgewandtej?Seite der Vorlage gemäss der Erfindung
eine Schicht an, deren Reflexionsvermögen grosser ist als das von weissem Papier. Besonders zvreckmässig ist es, als reflektierende
Schicht einen Spiegel oder eine nachgiebige spiegelnde Folie, vorzugsweise aus Stanniol, zu verwenden, weil bei
einer solchen Anordnung die reflektierende Strahlung im Innern der Vorlage weniger stark gestreut wird als bei Verwendung einer
diffus reflektierenden Unterlage.
Dem Verfahren gemäss der Erfindung kommt besondere Bedeutung bei der Herstellung von Photokopien von Schreibmaschinendurchschlägen
zu, da die dazu verwendeten Papiersorten in der Regel wegen ihrer geringen Dicke durchscheinend sind. Man kann das
Verfahren gemäss der Erfindung mit Vorteil auch anwenden, wenn es sich um die Aufgabe handelt, photographische Aufnahmen von
durchsichtigen oder durchscheinenden Vorlagen, beispielsweise von auf transparentem Papier oder Film gezeichneten Darstellungen,
mit einer Einrichtung anzufertigen, die, wie es üblich ist, nur von der Aufnähmeseite her eine Beleuchtung der. Vorlage
gestattet.
Bei der Herstellung von Reflexkopien werden häufig zum Anpressen stark dehnbare Unterlagen, beispielsweise aus Gummituch, verwendet.
Damit in einem solchen Falle die Dehnbarkeit der Unterlage durch das Aufbringen der stark reflektierenden Schicht nicht
beeinträchtigt wird, empfiehlt es sieh, die Schicht aus sehr zahlreichen nicht fest miteinander verbündeneu Teilchen, beispielsweise
aus Metallpulver, herzustellen. Auf das Refexionsvermögen hat dabei die im Betrieb vorkommende Dehnung nur einen
geringen Einfluss.
—2—
Die Figuren zeigen in zum Teil schematischer Darstellung
Ausführungsbeispiel der Einrielitung zur Durchfuhrung des
Verfahrens gemäss der Erfindung.
Die Vorlage 1 aus durchsichtigen oder durchscheinendem Papier sei beispielsweise an den Stellen 2 bedruckt oder
mit Hilfe von Kohlepapier oder durch Beschriften mit Tinte mit einer lichtabsorbiererideii Substanz bedeckt oder örtlich
eingefürbt. Das von dieser Seite her auf die Vorlage 1
treffende Licht wird im Idealfalle von dem Farbstoff an den Stellen 2 vollständig absorbiert, an den übrigen Teilen
der Oberfläche der Vorlage jedoch stets nur zum Teil reflektiert, während ein Teil der Strahlung auch dort in das Papier
1 eindringt und nach Streuung zum Teil an der entgegengesetzten Seite aus der Vorlage 1 wieder austritt.
Zur Ausnutzung der an der cfer Lichtquelle abgewandten Seite
aus der Vorlage austretenden Lichtmenge bringt man an dieser Stelle eine Schicht 3 an, deren Reflexionsvermögen
grosser ist als das von weissein Papier. Man kann als
Unterlage beispielsweise einen Spiegel oder eine nachgiebige spiegelnde Metallfolie verwenden. Anstelle der Metallfolie
kann jedoch auch ein Metallpulver, beispielsweise Aluminiumbronze, als reflektierendes Material ver?/endet werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.l ist angenommen, dass
die gut reflektierende Schicht auf einer·, beispielsweise aus Papier bestehenden, Unterlage 4 angebracht ist. Dadurch
wird die Handhabung der reflektierenden Schicht, beispielsweise Stanniol oder eine Aluminiumfolie, erleichtert und
ihre Haltbarkeit verbessert. Zur Erhöhung der Haltbarkeit kann ferner die reflektierende Schicht 3 mit ihrer aus papier
bestehenden Unterlage 4 auf eine Stoffschicht 5 aufgezogen werden. Vor dem unmittelbaren Aufbringen der reflektierenden
Schicht 3 auf einer Stoffschicht 5 weist eine solche Anordnung
den Vorteil auf, dass die Oberfläche der Papierschicht 4 in der
Regel glatter ist als die eines feinen Gewebes.
Bei dem Ausfülirungsbeispiel nach Figur 2 ist die reflektierende
Schicht 3 unmittelbar auf eine stark dehnbare, vorzugsweise aus Gummi bestehende, Unterlage..6 aufgebracht.
59W - 3 -
Sie besteht aus den oben angeführten G-ründen aus zahlreichen
nicht fest miteinander zusammenhängenden Teilchen, vorzugsweise aus einem gut reflektierenden Metallpulver.
Diese Anordnung ist besonders vorteilhaft, wenn die Fläche, gegen die die Vorlage und das photographische xapier durch
die stark dehnbare Unterlage 6 gepresst wird, nicht eben sondern gebogen ist. In Pig.2 ist ferner zur Erläuterung
des Verfahrens bei der Herstellung von Reflexkopien eine photographische Schicht 7 dargestellt, die auf einem durchscheinenden
Träger 8, beispielsveise Papier, aufgebracht ist.
Die Beleuchtung erfolgt auch in diesem Falle von oben her, sodass das Licht die photographische Schicht 7 druchsetzen
muss. An den die Strahlung absorbierenden Stellen 2 findet keine Reflexion statt, sodass die dort auf die photographische
Schicht 7 ss^J^inwirkiffifi geeST^erffle1 Lichtmenge wesentlich
geringer ist als an den übrigen Stellen, an denen nicht nur das von der Oberfläche der Vorlage 1, sondern auch noch das
aus ihrem Innern und das von der Oberfläche der reflektierenden Schicht 3 zugeworfene Licht photochemisch wirkt. An
diesen Stellen tritt daher eine wesentlich stärkere photochemische Veränderung ein, sodass man bei Verwendung eines
genügend hart arbeitenden Materials eine der Vorlage unvollkommen entsprechende ?/iedergabe auf der Schicht 7 erhält. lurch
die Erhöhung des Kontrastes mit Hilfe der gemäss der Erfindung vorgesehenen Schicht 3 wird man in die Lage versetzt, auch weniger
hart arbeitendes und daher für die Wiedergabe von Halbtönen geignetes Material für die Herstellung von Reflexkopien zu verwenden
und damit eine vollkommenere Wiedergabe auf der Schicht zu erreichen.
Claims (6)
1. Verfahren zum Herstellen τοη Photokopien von durchsichtigen
oder durchscheinenden Vorlagen, insbesondere zum Herstellen von Eeflexkopien und photographischen Aufnahmen,
dadurch gekennzeichnet, dass^HSTlTeT d'e~r±iicht~
quelle abgewandten Seite der Vorlage eine Schicht angebracht juä*>' deren Reflexionsvermögen grosser ist als das
von weissem Papier.
2. Verfahren zum Herstellen von Photokopien nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als reflektierende
Schicht ein Spiegel oder eine nachgiebige spiegelnde !Folie, vorzugsweise /Stanniol, verwendet wird.
3. Verfahren nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass eine auf einer nachgiebigen Unterlage, vorzugsweise aus Papier oder Stoff, angebrachte Metallschicht
als Reflexionsschicht verwendet wird.
4* Verfahren nach Patentanspruch 1 oder folgenden, dadurch
gekennzeichnet, dass -«^reflektierende Schicht auf
einer stark dehnbaren, vorzugsweise aus Gummi bestehenden Unterlage a4f#&3sasa^^4i*<»*©*«-wfti· aus sehr zahlreichen, nicht
fest miteinander verbundenen Teilchen, vorzugsweise aus Metallpulver, besteht.
5« Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nadh Patentanspruch
1 oder folgenden, bestehend aus einer mindestens einseitig starker als wigsses Papier reflektierenden,
vorzugsweise nachgiebigen Unterlage für die Vorlage.
6. Einrichtung nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass auf einer aus Papier oder Stoff bestehenden Unterlage eine Oberflächenschicht aus Metall, vorzugsweise atis Stanniol
oder Aluminiumfolie, oder aus Metallpulver, vorzugsweise
Aluminiumbronze, angebracht ist,
7, Einrichtung nach Patentanspruch 5>
dadurch gekennzeichnet, dass auf einer stark dehnbaren, vorzugsweise aus Gummi bestehenden Unterlage eine aus sehr zahlreichen, nicht
fest miteinender zusammenhängenden Teilchen, vorzugsweise
aus einem Metallpulver, bestehende reflektierende Schicht angebracht ist.
8„ Einrichtung nach Patentanspruch 5 oder folgenden, dadurch
gekennzeichnet, dass die reflektierende Schicht auf einer aus Papier, vorzugsweise aus Seidenpapier, bestehenden Unterlage
angebracht ist, die ihrerseits auf Stoff aufgezogen ist.
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