DE960607C - Bildaufnahmematerial fuer Silbersalz-Diffusionsverfahren - Google Patents

Bildaufnahmematerial fuer Silbersalz-Diffusionsverfahren

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DE960607C
DE960607C DEI9579A DEI0009579A DE960607C DE 960607 C DE960607 C DE 960607C DE I9579 A DEI9579 A DE I9579A DE I0009579 A DEI0009579 A DE I0009579A DE 960607 C DE960607 C DE 960607C
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Polaroid Corp
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Polaroid Corp
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C8/00Diffusion transfer processes or agents therefor; Photosensitive materials for such processes
    • G03C8/42Structural details
    • G03C8/52Bases or auxiliary layers; Substances therefor

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 21. MÄEZ 1957
T 9579 IVa, j'57 b
Die Erfindung bezieht sich auf photographische Erzeugnisse und betrifft insbesondere hildaufnetaiendes Material, wie es bei Silbersalz-Diffusionsverfahren verwendet wird, und betrifft femer Kombinationen, in denen ein derartiges Material verwendet wird.
Übertragungsverfahren, bei denen ein in einer Silberhalogenidemulsion vorhandenes latentes Bild entwickelt wird und eine Bildübertragung aus dieser
ίο Emulsion in eine andere Schicht erfolgt, um ein positives Bild (falls dieses latente Bild ein Negativ ist) in dieser Bildaufnahmeschidht zu erhalten, sind bekannt. Bei einer besonderen Art dieses Verfahrens erfolgt die Übertragung durch Diffusion eines löslichen Silberkomplexes. Die Reduktion dieses Komplexes zu Silber erfolgt in oder auf einem zweckdienlichen bildaufnehmenden Material. Einige dieser Verfahren sind aus der deutschen Patentschrift 912294 vom 25. Februar 1954 bekannt. Bilder besserer Qualität sind dadurch erhalten worden, daß ein bildaufnehmendes Material mit einer Schicht ausgerüstet wurde, 'die verhältnismäßig dünn war und eine inerte Einbettungsmasse, vorzugsweise aus kolloidalen Teilchen eines siliziumhaltigen Materials, und ein Silberfällmittel aufwies, das in der gesamten Einbettungsmasse verteilt war. Dieses bildaufnehmende Material enthält vorzugsweise eine verhältnismäßig wasserundurchlässige Unterlage für die Silberfällschicht.
Um die auf einem solchen Material erzeugten. Bilder vor Qualitätsminderungen zu schützen, ist bereits vorgeschlagen worden, die Oberfläche des
Bildes zu waschen, um diejenigen verhältnismäßig kleinen Restmeng-en van Reagenzmitteln von den Bildern zu entfernen, die die Haltbarkeit des Bildes sciiädlich beeinflussen könnten, und gleichzeitig auf dieser Oberfläche eine Schicht aus fiknbildenden Schutzmaterial abzusetzen, das auf der Oberfläche erhärtet.und einen geschlossenen Schutzfilm bildet. Die Bildaufnahmeschioht, in der sich das Silberbild befindet, liegt also eingeschlossen
ίο zwischen der für Wasser undurchlässigen Unterlage und dem Schutzfilm. Verfahren zum Aufbringen dieser Schutzfilme und bevorzugt verwendete Massen für diesen Zweck sind aus der deutschen Patentanmeldung I 8728 IVa/s/b bekannt.
Es wurde nun festgestellt, daß trotz dieser besonderen Vorkehrungen elementarer Schwefel unter gewissen Bedingungen, beispielsweise dort, wo das Bild in Berührung mit Stoffen, wie beispielsweise schwefelhaltigen Kartons, gebracht wird, die Fähigkeit hat, diese Schutzfilme zu durchdringen, so daß der Schwefel das Silber erreicht und das Bild verdirbt. Es wurde ferner festgestellt, daß die Ursache für diesen Zutritt des Schwefels zum Bild hauptsäcMich die Durchlässigkeit derjenigen Stoffe und Überzüge ist, die das Silber gegen flüssige Stoffe, ausgenommen Wasser, schützen, besonders der Weichmachungsmittel. Weichmachungsmittel sind an sich nicht schädlich, haben jedoch die Fähigkeit, von ihrem ursprünglichen Ort zur BiIdaufnahmeschicht dieses Materials zu wandern. So wurde beispielsweise gefunden, daß sehr ■ kleine Mengen von Weichmachungsmitteln in einem verhältnismäßig weit ab liegenden Teil einer FiImkombination, die ein bildaufnehmendes Material der vorstehend erwähnten Art enthielt, während der Aufbewahrung in die BildaufnahmescMcht eindrang und dort das Silber für einen anschließenden Angriff durch elementaren Schwefel geeignet machte, obwohl nach der Aufbewahrung keine sofort sichtbare Wirkung auf ein auf diesem Material erzeugtes Bild vorhanden war.
Gegenstand der Erfindung ist es daher, als Unterlage für die silberfällende Schicht eines bildauf;
nehmenden Materials eine oder mehrere Filme aus einem Material zu schaffen, die das Eindringen auch von anderen Flüssigkeiten als Wasser durch die Unterseite des bildaufnehmenden Materials in die Silberfällschieht verhüten. Wenn dann in einem derartigen Material ein Bild mit einer außenliegenden Schutzschicht aus einem ähnlichen undurchdringlichen Stoff versehen wird, ist es möglich, elementaren Schwefel von dem Silber des Bildes völlig abzuhalten.
Die Mittel zur Erreichung dieses Zieles ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung.
Die Erfindung umfaßt demgemäß auch das Erzeugnis, das die Merkmale, Sonderheiten und Bestandteile enthält, die nachstehend in Beispielen
ßo aufgeführt sind, die in der Beschreibung an Hand der
Zeichnungen erläutert werden. In der Zeichnung ist
Fig. r ein schemati&ch dargestellter vergrößerter
Schnitt eines erfindungsgemäßen büdaufnenmenden Materials, dessen Dicken abmessungen übertrieben groß dargestellt sind und nicht den richtigen Größen entsprechen, und
Fig. 2 ist 'ein ähnlicher Schnitt eines zusammengesetzten Films mit einem Bildaufnahmematerial der erwähnten Art.
Das erfindungsgemäße Material ist besonders verwendbar in Behandlungsverfahren, bei denen ein positives Bild in einer einzigen Verfahrensstufe durch zweckdienliche Behandlung einer 'ein latentes (negatives) Bild enthaltenden Silberhalogenidschicht mit 'einer gleichförmig aufgetragenen Lage einer Behandlungsflüssigkeit zusammengepreßt wird. Die Behandlungsflüssigkeit ist vorzugsweise viskos und wird in einer verhältnismäßig dünnen Lage zwischen dem der Silberhalogenidschicht und der Bildaufnahmeschicht verteilt. Diese befindet sich auf einem Träger und enthält, wie erwähnt, ein zweckdienliches Silberfällmittel, das 'die gesamte Schicht oder eine Teilschicht bilden kann. Die Schicht ist von ihrem Träger durch eine Unterlage getrennt, die für Wasser undurchlässig ist und die die nachstehend beschriebenen neuartigen Sonderheiten aufweist. Die Wasserundurchlässigkeit der Unterlage genügt, um das Durchdringen wesentlicher Mengen des flüssigen Behandlungsmittels über die Bildaufnahmeschicht hinaus während des Übertragungsvorganges zu verhindern. Das Verfahren zur Erzeugung des Positivbildes ist in weniger als 5 Minuten beendet und braucht meist nur etwas mehr als etwa 1 Minute. Unter dem Ausdruck »wasserundurchlässig« oder »für Wasser undurchlässig« ist zu verstehen, daß die Unterlage· für Wasser undurchlässig ist, nicht iber unbedingt auch für Wasserdampf. Infolge dieser Anordnung wird nur 'die Bildaufnahmeschicht des Materials von den in der flüsssigen Behandlungismasse enthaltenen Ionenreagenzien in größerem Maße durchdrungen.
Die der Bildaufnahmeschicht zugehörende Außenfläche, auf die die Behandlungsmasse aufgetragen wird, ist vorzugsweise so zusammengesetzt, daß sie eine geringere Adhäsion für den festen Rückstand der flüssigen Behandlungsmasse als die lichtempfindliche Schicht hat. Die gesamte Bildaufnahmeschicht kann aus einem Material bestehen, das die gewünschte geringe Adhäsion hat. Vorzugsweise jedoch wird nur die Außenfläche der Bildaufnahmeschicht von einem dünnen Film mit geringer Adhäsion gebildet, während der übrige Teil der Büdaufnahmeschicht aus einem anderen Material besteht, das zum Tragen der Silberfällmittel geeigneter ist, die mindestens einen Teil der Schichtdicke durchsetzen. Diese Mittel verbessern die Menge und die Eigenschaf ten des während der Bildherstellung gefällten Silbers. Als derartige Mittel können beispielsweise verwendet iao werden: Metallsulfide und -selenide, Thiooxalate^ Thioaeetamide und bestimmte kolloidale Metalle, beispielsweise kolloidales Silber, Gold und Quecksilber. Die durch' Verwendung der vorstehend erwähnten Silberfällmittel erzielte Ausfällung und i«5 Zusammenballung von Silber werden wesentlich
verbessert, wenn in der Bildaufnahmeschicht als Träger für diese Mittel eine makroskopisch geschlossene oder ununterbrochene Einbettungsmasse vorgesehen wird, die aus submakroskopischen Zusammenballungen von Teilchen eines wasserunlöslichen, anorganischen, chemischen inerten adsorbierenden Stoffes besteht. Unter dem hier verwendeten Ausdruck »submakroskopisch« sind auch Teilchangrößen zu verstehen, die als submikroskopisch bekannt sind. Diese Einbettungsmasse hat im Vergleich zu Silber einen niedrigen Lichtabsorptionskoeffizienten. Ein Beispiel einer derartigen Einbettungsmasse ist eine Schicht aus Kieselerde, wie sie beispielsweise durch Trocknen einer flüssigen Dispersion von Kieselerdeaerogel entsteht, wie es im Handel erhältlich ist.
Erfindungsgemäß wird die Unterlage für diese die Silberfällschicht einschließende Bildaufnahmeschicht aus mehreren Stoffen gebildet, die der Unterlage nicht nur die gewünschte Wasserundurchlässigkeit erteilen, sondern die auch die neue Aufgabe ausführen, von der bildaufnehmenden Schicht alle Weichmadher, ölartige und ähnliche Flüssigkeiten fernzuhalten, die von der Unterseite des Bildaufnahmematerials herankommen. In diesem Zusammenhang muß wieder beachtet werden, daß das Vorhandensein von Weichmachern an Stellen, aus denen sie die Bildaufnahmeschicht erreichen können, an sich nicht unbedingt nachteilig ist, vorausgesetzt, daß der Weichmacher nicht völlig die Unterseite der Silberfällschicht durchdringen kann. Dies wird bei der einen Ausführung der Erfindung dadurch erreicht, daß. als Unterlage zwei Kunststofrschichten verwendet werden, von denen die eine ihrer Zusammensetzung nach unverträglich und undurchdringbar für viele der üblichen Weichmacher ist, die den anderen Kunststoff durchdringen können. In gleicher Weise ist der letzterwähnte Kunststoff seiner Zusammensetzung nach undurdhlässig für viele Weichmacher, die den ersten Kunststoff durchdringen. Die Kombination dieser beiden Lagen verhütet also das Durchdringen von einer verhältnismäßig großen Zahl von Weichmachern oder ähnlichen Stoffen ölartiger Konsistenz.
In Fig. ι ist eine Ausführung des neuartigen Bildauf nahmematerials 10 als Beispiel dargestellt. Bei dieser Ausführung besteht dasselbe aus einem Träger 12, einer neuartigen Unterlage 14 und einer Bildaufnabmeschicht 16. Der Träger 12 kann aus irgendeinem als Unterlage für ein photographisches Bild geeignetem Rollenmaterial bestehen. Der Träger kann beispielsweise gestrichenes oder ungestrichenes Papier oder ein Film aus Kunststoff, beispielsweise Celluloseester, sein. Vorzugsweise wird der Träger aus Barytpapieir hergestellt, das aus einem verhältnismäßig inerten und reinen Alphacelluloeepapier besteht, welches auf seiner Oberfläche mit einem dünnen Film aus 'einer Mischung von Gelatine und Bariumsulfat bestrichen ist.
Erfindungsgemäß wird Barytpapier anderen nicht gestrichenen Papieren gegenüber vorgezogen, da ein Oberflächenaufstrich aus Kunststoff, beispielsweise Gelatine, das richtige Arbeiten der neuartigen Unterlage 14 erleichtert. Die BildaufnahmescMcht 16 besteht vorzugsweise aus einer Silberfällschicht des vorstehend erwähnten Aufbaues, nämlich aus einer Einbettungsmasse aus wasserunlöslichem, anorganischem, chemisch inertem adsorbierendem Stoff, wie Kieselerde, wobei in der Einbettungsmasse ein Silberfällmittel dispergiert ist, beispielsweise ein Metallsulfid," ein Metallselenid, ein Thiooxalat, ein Thioacetamid, kolloidales Silber, kolloidales Gold, kolloidales Quecksilber oder Gemische dieser Stoffe. Diese Silbexfällschicht wird vorzugsweise unmittelbar auf die Unterlage 14 aufgetragen und kann einen oder mehrere Aufstriche erhalten. Auf die Silberfällschicht kann auch ein reibfester Überzug und auf diesen Überzug eine Schicht geringer Adhäsion (für die Behandlungsmasse) aufgebracht werden. 80·
Bei der dargestellten Ausführung besteht die neuartige Unterlage 14 vorzugsweise aus zwei übereinanderliegenden Filmen 14^ und 14^ aus Polymerisaten, z. B. Kunststoffen, verschieden hohen Molekulargewichtes. Vorzugsweise hat die dem Träger 14 am nächsten liegende Schicht iqa eine Dicke von ungefähr 0,001 mm und besteht aus einem Celluloseester, beispielsweise Celluloseacetat, das frei von einem Weichmacher ist.
Film I4i besteht vorzugsweise aus einem. Polyvinyläcetal, beispielsweise Polyvinylbutyral oder einem Acrylkunstharz, wie Acryloid. Der Film 14^ hat in seiner bevorzugten Form eine Dicke von etwa 0,00381mm. Der Kunststoff des Films 142, kann einen Weichmacher enthalten, z. B. Dioctylphthalat, Methylester von Baumharz, hydriertes Baumharz oder hydrierten Methylester von Baumharz. Diese letzterwähnten Arten von Weichmachern sind mit Celluloseacetat nicht verträglich und können daher nicht den Film 14a durchdringen. Zum Auftragen des Films i^a wird ein zweckdienliches Lösungsmittel für Celluloseacetat verwendet, beispielsweise ein Gemisch aus Äthylacetat und Äthanol im Verhältnis von etwa 8 zu 2 Gewichtsteilen. Zum Aufbringen des Films 140 muß als Lösungsmittel für den Kunststoff ein Material verwendet werden, in dem das Material des Films 14^ unlöslich ist. Besteht z.B. der Film i4a aus Celluloseacetat, dann erfüllt ein Gemisch aus Isopropylaoetat und Methanol im ungefähren Gewichtsverhältnis von 3 zu ι Teilen diese Forderungen für Polyvinylbutyral.
Das neuartige Bildaufnahmeelement kann auch aus ι Teil einer Kombination mit einem lichtempfindlichen Film bestehen. Eine vereinfachte und etwas schematisch dargestellte Kombination dieser Art ist in Fig. 2 dargestellt, die ein lichtempfindliches Material 18 mit einem Film 22 als Träger aufweist, der auf der einen Seite eine lichtempfindliche Silberhalogenidemulsion 20 enthält. Das Bildaufnahmematerial 10 der Erfindung ist auf diese lichtempfindliche Emulsion aufgelegt. Zwischen der lichtempfindlichen und der Bildaufnahmeschicht befindet sich ein Behälter 24, der eine flüssige Behandlungsmasse enthält und seinen Inhalt in einer dünnen gleichmäßigen Schicht zwischen der Bild aufnahme- und der lichtempfindlichen Schicht
gleichmäßig verteilen kann. Vorzugsweise ist in dem Behälter 2^. eine viskose, wäßrige/alkalische Lösung eines Entwicklers für belichtetes Halogensilber und eines Silberhalogenidlösunigsmktels eingeschlossen.
Der Träger 22 für die lichtempfindliche Emulsion 20 kann durchsichtig sein, so daß die Belichtung durch diesen Träger erfolgen kann, wobei in diesem Falle das lichtempfindliche und das Bildaufnahmematerial während der Belichtung übereinanderliegen. Der Träger 22 kann aber auch undurchsichtig sein, in welchem Falle das lichtempfindliche Material an das Bildaufnahmematerial angelenkt oder anderweitig befestigt wird, so daß eine Trennung von dem letzterwähnten Element erfolgen kam, um eine Belichtung von der lichtempfindlichen Schichtseite aus zu erhalten. Das Material 18 wird dann in der in Fig. 2 dargestellten Weise auf das Bildaufnahmematerial aufgelegt, um die Entwicklung durchzuführen. Andere Filmkombinationen, bei denen das neuartige Bildaufnahmematerial ι ο einen Bauteil bilden kann, sind in der bereits erwähnten deutschen Patentschrift 912294 dargestellt und beschrieben.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Bildaufnahmematerial für Silbersalz-Diffusionsverfahren, gekennzeichnet durch eine dünne Bildaufnahmeschicht, die auf einen Träger mittels einer Unterlage aufgebracht ist, welche aus 30· zwei Filmen aus Polymerisaten hohen Molekulargewichtes besteht, von denen der eine Film im wesentlichen undurchlässig für Flüssigkeiten, besonders für die üblichen Weichmacher, ist, für die der andere Film im wesentlichen durchlässig ist.
  2. 2. Material nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Film aus einem PoIyvinylacetal oder einem Polyacryl und der andere aus einem vorzugsweise von Weichmachern 4a freien Celluloseester besteht.
  3. 3. Material nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildaufnahmeschicht aus einem makroskopisch geschlossenen Film aus submakroskopischen Zusammenballungen 45· aus inerten Teilchen eines wasserunlöslichen anorganischen Stoffes (z. B. Kieselerde) besteht, zwischen denen ein kolloidales Silberfällmittel dispergiert wird.
  4. 4. Kombination zur Durchführung des Silbersalz-Diffusionsverfahrens, bestehend aus einem Bildaufnabmematerial nach einem der Ansprüche ι bis 3 und einem lichtempfindlichen Material mit Halogensilberschicht.
  5. 5. Kombination nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen zwischen dem lichtempfindlichen und dem Bildaufnahmematerial befindlichen Behälter für Behandlungsflüssigkeit.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 556/432 8.56 (609 843 3.57)
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