DEP0012709DA - Gelenkverbindung, insbesondere für die Verbindung zweier Stahlkappen im Grubenbetrieb - Google Patents
Gelenkverbindung, insbesondere für die Verbindung zweier Stahlkappen im GrubenbetriebInfo
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Description
Gelsenkirchener-Bergwerks-AG. 1« 9» 1947 Be.«
Gelenkverbindung, insbesondere für die Verbindung zweier Stahlkappen im Grubenbetriebe
Im Grubenbetrieb ist es beim Abfangen des Hangenden im Streb mittels von Stempel-Getragener, gelenkig miteinander verbundener Stahlkappen
sehr wesentlich, dass die Verbindung ein gutes Anpassen der beiden miteinander zu verbindenden Stahlkappen an den Hangendenverlauf
zulässt, um das 'Hangende durch Auflage nach Möglichkeit auf der ganzen Stahlkappenlänge abzufangen und damit eine Aufblätterung des Hangenden
und der sich hierdurch ergebenden Nachteile zu vermeiden«
Bei den bisherigen gelenkigen Stahlkappenverbindungen, ist in der Hegel nur eine Gelenkstelle vorhanden, indem beispielsweise
an den beiden Stahlkappenenden Laschen fest aufgeschraubt oder aufgeschweisst sind', die ineinanderfaasen und das Verbindungsloch
für die Aufnahme des als Gelenk dienenden VerMndungsbolzens tragen« Bei derartigen, nur eine Schwenkstelle aufweisenden Verbindungen,
besteht nur die Möglichkeit einer Abwinakelung der beiden Stahlkappen zueinander, sodass sich nur eine der beiden Stahlkappen dem Hangendenverlauf
in etwa anpassen kann, während die zweite Stahlkappe je nach dem Verlauf des Hangenden mehr oder weniger nur "Punktberührung
mit dem Hangenden besitzt, dem Hangenden also keine satte Auflage bietet» Letzteres ist besonders dann der Fall, wenn das Hangende
Buckel aufweist oder stufenförmig oder wellenförmig verläuft«. Soweit man bereits Verbindungen mit zwei Gelenkstellen vorgeschlagen hat,
sind die beiden Stahlkappen hier einfach durch einen lose eingehängten Haken miteinander verbunden» Derartige Verbindungen eignen sich
lediglich nur in Verbindung mit einem von den Stahlkappen getragenen Verzug, also nur dort, wo die Stahlkappen sich nicht selbst dem
Hangendenverlauf anzupassen brauchen» Bei Verwendung dieser Verbindung ohne Verzug würde bei den verschiedenen Abwinkelungen der beiden
Stahlkappen zueinander, die sich durch die Anpassung der Stahlkappen
an den Hangendenverlauf einstellen, die Gefahr des Aushakens der Verbindung "bestehen, der Ausbau also zusammenbrechen,.
Um nun die vorerwähnten, den "bisherigen Stahlkappenver— bindungen anhaftenden ifachteile zu vermeiden, schlägt die Erfindung
eine Gelenkverbindung vor, bei der anstelle einer Gelenkstel-Ie ebenfalls zwei Gelenkstellen vorhanden sind, bei der aber die
Verbindungsmittel so sind, dass in allen Lagen der beiden Stahlkappen zueinander die beiden Stahlkappen miteinander verbunden
bleiben* Gegenstand der Erfindung ist daher eine Gelenkverbindung, insbesondere für die Verbindung zweier Stahlkappen im Grubenbetrieb,
die zwei Gelenkstellen aufweist, wobei die Erfindung darin besteht, dass als Verbindungsmittesil zwei lose Laschen dienen, die
mittels durch die Stahlkappenenden hindurchfassender Verbindungsbolzen die Verbindung herstellen,) Dabei ist es aweckmässig, wenn
je einer der Gelenkbolzen je eine der Verbindungslasehen trägt und Verriegelungen auf den Stahlkappenenden aufgebracht sind, die
die Verbindungslaschen nach Herstellung der Verbindung in ihrer Lage halten«
In der Zeichnung ist in Abb# 1 der Erfindungsgedanke in einem Ausführungsbeispiel perspektivisch veranschaulicht, womit
Jedoch noch nicht alle Ausführungsmöglichkeiten erschöpft sinde
Zur Erläuterung des Vorteiles der erfindungsgemässen, zwei Gelenkstellen aufweisenden Verbindung gegenüber der bisherigen
nur-eine Gelenkstelle aufweisenden Verbindung ist in Abbildung 2 veranschaulicht, wie sich die beiden Stahlkappen bei verschiedenem
Verlauf des Hangenden letzterem anzupassen vermögen, wohingegen bei der alten Ausführung diese Möglichkeit nicht besteht und
die Stützung des Hangenden durch die zweite Stahlkappen^ nur mangelhaft und meist nur unter Benutzung besonderer Verzugshölzer
durchführbar ist.
In der Zeichnung sind mit 1 und 2 die beiden gelenkig miteinander zu verbindenden Stahlkappen bezeichnet und 3 und 4
sind die losen Verbindungslaschen, die mittels der durch die Stahlkappenenden 1 und 2 hindurchfassenden G-elenkbolzen 5 und 6
die Verbindung herstellen« Um dabei lose Teile zu vermeiden, trägt je einer der Verbindungsbolzen 5 und 6 je eine der
Flaschen 3 und 4» wobei dann die Verbindungsbolzen 5 und 6 über Bohrungen in den Stahlkappenenden in eine öffnung der gegenüberliegenden
Lasche einfassene Mittels zu beiden Seiten der Verbindung befindlichen, je einer von den Stahlkappen getragenen Verriegelung 7 und 8 (in der Zeichnung ist nur eine Verriegelung sichtbar)
werden die beiden Verbindungslaschen 3 und 4 nach Herstellung der Verbindung in ihrer Lage und Anlage gegen die Profil—
flanschen gehalten, nach-dem zweckmässig vorher das Profil unter« halb der Verbindungslaschen durch lutterstücke 9 ausgefüllt ist?
die an das Stahlkappenprofil angeheftet werden können» Durch die Verriegelungen 7 und 8 ist die Möglichkeit einer einfachen und
schnellen Herstellung und Aufhebung der Verbindung gegeben, sodass umständliche Schraubverbindungen o, dgl* in Fortfall kommene
Die erfindungsgemässe zwei Gelenkste Ilen aufweisende Verbindung hat gegenüber den Verbindungen mit nur einer Schwenkstelle
den Vorteil, dass sich die beiden Stahlkappen nicht nur winklig sondern auoh treppenartig oder sonstwie zueinander einstellen
können, je nach dem es der Hangendenverlauf erforderte Ss ist also auch bei bucklig oder treppenfönnig verlaufenden Hangenden
die Möglichkeit einer weitgehenden Anpassung beider Stahlkappen an den Hangendenverlauf gegeben, das Hangende liegt also weitgehendst
auf den Stahlkappen auf, sodass eine Abblätterung und die sich hierdurch ergebenden Nachteile vermieden sinde Gegenüber
der bekannten ebenfalls zwei Gelenkstellen aufweisenden Verbin-
dung hat sie den Vorteil, aass in axxen ö-uexxungen aer~Deiüen Stahlkappen zueinander zu dem auch noch die Gewähr einer sicheren
Verbindung der beiden Stahlkappen gegeben ist, sodass der Strebausbau in dieser Hinsicht keiner G-efahr unterliegt»
Claims (1)
- Patentanspruches10) Gelenkverbindung, insbesondere für die Verbindung zweier Stahlkappen beim Strebausbau im Grubenbetrieb, bei der zwei Gelenkstellen vorhanden sind, dadurch, gekennzeichnet, dass als Verbindungsmittel zwei lose flanschen (3, 4) dienen, die mittels durch die Stahlkappenenden (1, 2) hindurchfassender Verbindungsbolzen (5, 6) die Verbindung herstellen*»2») Gelenkverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je einer der Gelenkbolzen (5» 6) je eine der Verbindungslaschen (3» 4) trägt und beide !eile fest miteinander verbunden sindo3«) Gelenkverbindung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch. die Aufbringung von Verriegelungen (7» 8) auf den Stahlkappenenden (1, 2),die die Verbindungslaschen (3, 4) nach Herstellung der Verbindung in ihrer Lage halten»4«) Gelenkverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Ausfüllung der Stahlkappenprofile (1, 2) unterhalb der Verbindungslaschen (3, 4^ durch Beilage von Futterstücken (9)*
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