DEP0012333DA - Variometer mit verschiebbarem Eisenkern - Google Patents
Variometer mit verschiebbarem EisenkernInfo
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Description
Setzt man Variometer mit verschiebbarem Eisenkern nach Art der Masse- oder Ferritkerne zur Frequenzeinstellung in Schaltungen ein, bei denen sonst ein Zwei- oder Mehrgang-Drehkondensator verwendet wurde, und bei denen ein vorgeschriebener Verlauf der Induktivität des einen oder aller Variometer mit der Frequenz bezw. der Eintauchtiefe des Kerns erforderlich ist, so muss im allgemeinen dieser sogenannte Gleichlauf durch besondere Vorrichtungen eingestellt werden.
Erfahrungsgemäss gelingt es vielfach nicht, die Fertigungsstreuungen aller Teile so gering zu halten, dass von vornherein ein in jedem Fall hinreichender Gleichlauf gewährleistet ist. Eine erste grobe Gleichlaufeinstellung gelingt dadurch, dass man einen Spulenkörper gegenüber dem zugehörigen Kern in achsialer Richtung verschiebt. Damit kann man die Frequenzkurven zweier Variometer wenigstens in einem Punkt zur Deckung bringen oder auf den gewünschten Abstand einstellen.
Es ist weiter bekannt, den Gleichlauf durch in die Nähe einer Spule gebrachte Kurzschlussringe oder magnetisierbare Teile an den betreffenden Punkten einzustellen. Dieses Verfahren arbeitet zwar bei hinreichender Zahl der Abgleich-
punkte, also auch der Abgleichelemente sehr genau, erfordert jedoch die aus räumlichen Gründen oft nicht tragbare Anordnung zusätzlicher Teile neben der Spule. Es genügt nun erfahrungsgemäss meist, den Gleichlauf nur an zwei Punkten einzustellen statt längs der ganzen Kurve. Wenn zwischen den beiden Abgleichpunkten noch eine Ueberschneidung der Frequenzkurven beider Variometer stattfindet, erhält man auf diese Weise sogar automatisch drei den gewünschten Bedingungen entsprechende Abgleichpunkte, wie das unter dem Namen "Dreipunktabgleich" bei Ueberlagerungsempfängern mit zwei gleichartigen Drehkondensatoren schon bekannt ist.
Um die Kurve der Frequenz in Abhängigkeit vom Kernweg zu beeinflussen, verwendet man neben andersartigen Lösungen, z.B. durch längs des Weges veränderliche Spulenquerschnitte oder Kernwerkstoffe,anstelle einer gleichförmigen Wicklung des Spulenkörpers oft eine solche mit entweder veränderlicher Steigung oder mit längs der Spule veränderlicher Lagenzahl. Z.B. beginnt die Wicklung an einem Ende mit einer Lage und wird zum anderen Ende hin zwei- oder mehrlagig. Die Herstellung derartiger Spulen ist aber kostspielig.
Eine neue und einfache Lösung, die praktisch keinen zusätzlichen Raum beansprucht und auch leicht und billig herstellbare Spulenkörper benötigt, ergibt sich gemäss der Erfindung durch die Verwendung eines Variometers mit verschiebbarem Eisenkern und mit einem eine Wicklung tragenden Spulenkörper S(sub)1, bei dem auf einem zweiten gegen den ersten verschiebbaren Spulenkörper S(sub)2 die für die Einstellung der Frequenzkurve notwendigen weiteren Lagen oder Windungen aufgewickelt sind (Siehe Abb.). Auf den Spulenkörper S(sub)1 wird eine Wicklung mit längs des ganzen Spulenkörpers oder längs eines bestimmten Teiles gleichbleibender Lagenzahl, z.B. eine einlagige Wicklung aufgebracht. Ueber diese Wicklung wird ein zweiter Spulenkörper S(sub)2 geschoben. Die sowieso für die Einstellung der Frequenzcharakteristik notwendigen weiteren Lagen oder Windungen sind auf S(sub)2 aufgewickelt. Nachdem nun ein Abgleichpunkt durch Verschieben von S(sub)1 gegenüber dem Kern eingestellt ist, wird ein zweiter Punkt durch Verschieben von S(sub)2 bei festgehaltenem S(sub)1 eingestellt. Erforderlichenfalls wird dann der erste Punkt nachkorrigiert und man nutzt auf diese Weise die sowieso vorhandenen oberen Wicklungslagen ohne Zusatzelemente und konstruktiv schwierige Massnahmen zur Gleichlaufkorrektur aus.
Claims (2)
1. Variometer mit verschiebbarem Eisenkern nach Art der Masse- oder Ferritkerne und mit einem Spulenkörper, gekennzeichnet durch einen gegen den ersten gleichmässig bewickelten Körper (S(sub)1) verschiebbaren zweiten Spulenkörper (S(sub)2), auf dem die für die Einstellung der Frequenzcharakteristik notwendigen weiteren Lagen oder Windungen aufgewickelt sind.
2. Variometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Spulenkörper getrennt gegeneinander und gegenüber dem Kern einstellbar sind.
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