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Einstellvorrichtung
EMI1.1
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kels der Achse 11 zurücklegt, wird bei Veränderung des Radius von r in Richtung rmin kleiner bzw. von r nach rmax grösser, da die zurückgelegte Weglänge am Umfang eines Drehkreises dem Kreisradius direkt proportional ist. Mit der Veränderung der Weglänge des Kernes wird auch die Induktivitätsvariation ver- ändert.
Die Verbiegung der Enden des Wippenhebels 10 aus der Ebene des Bügels 12 und der Achse 11 ergibt einen Variationsbereich der Grundeintauchtiefe zmin - zmax'wenn sich der Kern in seiner eingedrehten Endstellung befindet. Die Grundeintauchtiefe des Kernes bestimmt die Induktivität der Spule bei voll eingedrehtem Kern.
Beim Abgleich des in Betracht gezogenen HF-Teiles des Gerätes wird folgendermassen vorgegangen.
Die im Abschirmtopf B befindliche Oszillatorspule 2 besitzt einen durch die Konstruktion gegebenen Variationsbereich ; ein zur Spule 2 parallelliegender (nicht gezeichneter) Trimmer dient zu einer derartigen Abstimmung, dass sich der gewünschte Variationsbereich für die Oszillatorfrequenz ergibt. - Die so getroffene Einstellung des Oszillatorkreises ist nun das Bezugselement für die Gleichlaufeinstellung der übrigen Kreise.
Bei Abstimmung der weiteren Kreise wird der Gleichlauf am oberen Ende des Frequenzbereiches mit Hilfe des der betreffenden Kreisspule (nicht gezeichneten) parallelliegenden Trimmers hergestellt. Dann wird die Abstimmung auf das untere Ende des Frequenzbereiches eingestellt, wonach durch radiale Verbiegung der Enden des Abstimmhebels 10 der Gleichlauf für das obere Bereichsende hergestellt wird.
Da es sich in der Regel um einen Dreipunktabgleich handelt, ist ein weiterer Gleichlaufpunkt etwa in der Mitte des von der Abstimmung bestrichenen Frequenzbereiches anzusteuern. Demnach wird die Abstimmung auf jene Frequenz in der Mitte des Bereiches eingestellt, bei welcher der dritte Gleichlaufpunkt liegen soll. die Herstellung des Gleichlaufes geschieht dann durch tangentiale Verbiegung der Enden des Wippenhebels 10.
Bei dieser letztgenannten Einstellung ist darauf zu achten, dass die vorher vorgenommene radiale Verbiegung des Wippenhebels 10 nicht mehr verändert wird. - Es ist ersichtlich, dass die durch radiale und tangentiale Verbiegung der Enden von 10 vorgenommenen Einstellungen einander geringfügig beeinflussen ; es ist daher abschliessend durch eine geringfügige Korrektur des an erster Stelle abgeglichenen Trimmers die beste Gleichlaufeinstellung an allen drei Gleichlaufpunkten zu'erstellen.
Demgemäss bietet die Einstellvorrichtung nach der Erfindung bei Permeabilitätsabstimmung eine vorteilhafte Lösung des Problems des Dreipunktabgleiches zur Erzielung des Gleichlaufes, wobei den Abgleich am frequenzmässig oberen Bereichsende vorzugsweise ein der Spule parallelliegender Trimmer bewirkt, weiters in der Bereichsmitte der Abgleich durch Verbiegung der Enden des Wippenhebels 10 aus der Ebene des Bügels 12 und der Achse 11 geschieht und dass schliesslich der Abgleich am unteren Bereichsende durch Verbiegung der Enden des Wippenhebels 10 in der Ebene des Bügels 12 und der Achse 11 erfolgt.
Das Problem des Gleichlaufes bei der Verwendung induktiver Abstimmittel ist an sich bekannt und hat verschiedene Lösungen gefunden.- So sitzt gemäss der deutschen Patentschrift Nr. 854057 zur Herstellung des Gleichlaufes von Eingangs- und Oszillatorkreis auf einer Drehkondensatorachse (Fig. 3) eme Kurvenscheibe, mittels welcher die Eintauchtiefe des Kernes des induktiven Abstimmittel geregelt wird.- Nach der deutschen Patentschrift Nr. 827812 soll zwecks Gleichlaufes mehrerer induktiver Abstimmittel die Länge der Drähte der Kerne, und damit deren Eintauchtiefe verändert werden.
Es kann auch, wie in der deutschen Auslegeschrift Nr. 1026381, zwecks Abstimmung über eine Spule eine Metallhülse mittels Kurvenscheibe und kraftschlüssig gekoppeltem Nockenarm (Fig. l) geschober werden ; wobei der Gleichlauf mehrerer solcher Kreise durch die entsprechende Stellung der Hülsen auf den jeweiligen Spulen hergestellt wird. - In der USA-Patentschrift Nr. 2, 860, 248 ist es eine Hülse (28, Fig. l), welche auf jedem Abstimmelement separat einstellbar ist und mittels welcher der Gleichlauf mehrerer analoger Abstimmelemente hergestellt werden kann.
Zuletzt sei hier noch die franz. Patentschrift Nr. 990. 957 erwähnt, nach der die Eintauchtiefe de] Kerne induktiver Abstimmittel über einen Leithebel (22, Fig. 1) ähnlich wie mittels einer Kurvenscheibe dadurch reguliert werden kann, dass der Hebel verbogen werden kann ; zur Herstellung des Gleichlaufe ! mehrerer solcher Abstimmittel müssen deren Leithebel entsprechend verbogen werden (Fig. 2).
Alle diese Konstruktionen sind gegenüber der Anordnung nach der Erfindung bedeutend aufwendige. an Material und Zeit. Sie eignen sich sicher bei Geräten, bei deren Erzeugung sich diese Kosten unterbringen lassen, keinesfalls aber bei Geräten, für welche die Lösung nach der Erfindung bestimmt ist nämlich für Modelle, die in grosser Stückzahl auf den Markt gebracht werden. Wobei zu berücksichti- gen ist, dass für solche Publikumsgeräte für den Service eine einfache Nachstellmöglichkeit durch lediglich angelernte Kräfte verlangt wird. Genau dem aber entspricht die Anordnung nach der Erfindung.